Verstappen bekommt neuen Renningenieur: Red Bull testet Lambiase-Nachfolger Hart
Max Verstappen wird bei drei von sechs ausstehenden Formel-1-Rennen von Tom Hart als Renningenieur betreut. Red Bull nutzt die Einsätze offenbar, um den Briten als Nachfolger von Gianpiero Lambiase aufzubauen.
15.10.2026 | 10:25 Uhr
Max Verstappen muss sich in Austin, Brasilien und Las Vegas an eine neue Stimme im Funk gewöhnen. Tom Hart übernimmt dort die operative Rolle von Gianpiero Lambiase.
Red Bull nimmt bei Max Verstappen für drei Rennwochenenden eine wichtige Veränderung vor. Nicht Stamm-Renningenieur Gianpiero Lambiase wird künftig die Funksprüche an den viermaligen Weltmeister richten, sondern Tom Hart.
Die Umstellung betrifft die Grands Prix in Austin, Brasilien und Las Vegas. Lambiase wird in Mexiko, Katar und Abu Dhabi verantwortlich sein. Für Hart werden die Einsätze zu einer wichtigen Bewährungsprobe. Er wird in der kommenden Saison die Nachfolge von Lambiase antreten.
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Der langjährige Verstappen-Vertraute wird die Rennen zwar weiterhin vor Ort begleiten, konzentriert sich dort aber auf seine Aufgaben als Head of Racing. Die operative Betreuung am Kommandostand übernimmt Hart.
Red Bull bereitet Lambiase-Abgang vor
Hintergrund der Personalmaßnahme könnte die mittelfristige Nachfolgeplanung bei Red Bull sein. Lambiase wird spätestens zum Ende der Saison 2027 zu McLaren wechseln. In der Formel 1 wird allerdings bereits seit Wochen darüber spekuliert, dass der Brite den Rennstall früher verlassen könnte.
Red Bull scheint sich auf ein solches Szenario vorzubereiten. Mit den drei Rennen erhält Hart nun die Chance, wichtige Erfahrung in einer Schlüsselrolle zu sammeln.
Hart-Wechsel zu Williams verhindert
Auch die Nachbesetzung von Lambiases weiterer Funktion läuft bereits. Mit Tom McCullough wechselt Anfang 2027 ein langjähriger Aston-Martin-Verantwortlicher nach Milton Keynes.
Red Bull soll sich darüber hinaus in diesem Jahr intensiv darum bemüht haben, Hart zu halten. Der Ingenieur befand sich demnach bereits in Gesprächen mit Williams, entschied sich letztlich aber für einen Verbleib beim Weltmeister-Team.
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