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Red-Bull-Renaissance in Malaysia? Warum Verstappen alle hinter sich ließ

Max Verstappen hat Red Bull in Malaysia zur ersten Pole Position der Saison geführt. Der Niederländer startet beim Großen Preis von Bahrain in Sepang von ganz vorne und besitzt damit seine bislang beste Chance auf den ersten Grand-Prix-Sieg des Jahres.

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Beide Aston Martin schaffen in Malaysia den Sprung in Q2, was wohl die größte Sensation des Qualifyings des Großen Preis von Bahrain ist. Aber wer schnappt sich die Pole Position?

Endlich Pole, jetzt soll der Sieg folgen: Max Verstappen hat im Qualifying ein Ausrufezeichen gesetzt und geht als Favorit in das Rennen am Sonntag.

Pole-Party bei Red Bull! Zum ersten Mal in dieser Saison kann der viermalige Weltmeister Max Verstappen von ganz vorne in einen Grand Prix gehen, die Pole Position beim Bahrain-GP in Malaysia ist gleichzeitig die erste für den Rennstall aus Milton Keynes mit ihrer eigens entwickelten Antriebseinheit - eine kleine Leistungs-Renaissance des ehemaligen F1-Primus in einem bislang schwierigen Jahr.

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Max Verstappen gelingt in Malaysia das erste Mal in dieser Saison auf die Pole Position zu fahren. Im Interview freut sich der Niederländer über seine gute Leistung und hofft, am morgigen Rennsonntag den Sieg einzufahren.

Entsprechend glücklich war der Mann des Tages nach der Qualifikation. "Es ist fantastisch, wir versuchen es schon seit so vielen Rennwochenenden. Nun die Pole zu bekommen, ist unglaublich", verriet der grinsende Verstappen nach seinem 49. Quali-Erfolg der Karriere.

Verstappen will Serie retten

Die Pole Position war dem Niederländer in der Saison 2026 bislang verwehrt geblieben, genauso wie ein Sieg. Eine Statistik, die der Superstar nicht auf sich sitzen lassen will. "Wir holen jetzt ziemlich viele Podestplätze, aber ich will gewinnen", sagte er am Donnerstag und schielte bereits gen Rennsonntag (ab 8 Uhr LIVE auf Sky Sport F1): "Dafür bin ich hier, und ich komme immer näher. Ich will dieses Jahr mindestens ein Rennen gewinnen."

Kein Wunder, immerhin hat Verstappen eine beeindruckende Serie zu verteidigen: Noch nie beendet er eine Saison, ohne mindestens einen Grand Prix gewonnen zu haben. In Malaysia bekommt er nun die bislang beste Chance des Jahres.

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Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies ist mit dem Ergebnis von Max Verstappen und Isack Hadjar im Qualifying von Malaysia sehr zufrieden und spricht über den Abstand, der auf die Führenden verkürzt werden konnte.

Auch Teamchef Laurent Mekies ist erfreut über die stetige Verbesserung des Teams. "Wir hatten jetzt einige gute Ergebnisse, Monza, Madrid, Baku, wo wir immer näher drangekommen sind", erklärte der Franzose am Sky Sport Mikrofon. "Wir hatten eigentlich erwartet, hier aufgrund der Hochgeschwindigkeitskurven zu leiden, das war unsere Schwäche im ersten Teil der Saison."

Red Bull punktet mit Effizienz

Stattdessen folgte die erste Pole des Jahres. Wieso? "Es liegt einfach an all den Menschen, die bei uns arbeiten, das Auto analysieren und weiterentwickeln", so Mekies. Es ist auch fantastische Teamarbeit von Max und Isack (Hadjar, Anm. d. Red.), die super zusammenarbeiten und beide helfen, dieses Auto weiterzuentwickeln". Hadjar gelang in der Qualifikation ein starker dritter Platz, durch eine technisch bedingte Strafe muss der Youngster jedoch fünf Positionen zurückrutschen.

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Trotz seiner Grid-Strafe geht Isack Hadjar zuversichtlich ins Rennen des Großen Preis von Bahrain in Malaysia.

Neben einem tollen Team sieht Sky Sport F1 Experte Ralf Schumacher allerdings noch andere Gründe für den starken Red-Bull-Auftritt in Sepang. Besonders die aerodynamische Effizienz des RB22 ist in Malaysia Schlüsselfaktor. "Je mehr Downforce man braucht, desto mehr Widerstand hat man auf den Geraden - und so fährt man langsamer. Hier verliert man pro Gerade locker mal eine Zehntelsekunde. Das muss man in jeder Kurve erstmal wieder aufholen", erklärt der ehemalige F1-Pilot. Opfer dessen wurde der Mercedes, der mit einem neuen Update zu viel Abtrieb nach Sepang mitbrachte.

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Red Bull schlug laut Schumacher einen anderen Weg ein und setzte auf weniger Luftwiderstand: "Das Team ist bei diesem Effizienz-Quotienten geblieben und hat gesagt: 'Okay, das können wir uns nicht leisten'. Alle anderen, McLaren und Co., haben von Anfang an zu viel Abtrieb gehabt".

Braucht es am Sonntag Regenkönig Verstappen?

Ein großer Vorteil im Qualifying, aber wie sieht es am Sonntag aus? "Es geht um ein Rennen, das dominiert wird vom Reifenverschleiß, wie man mit dem Reifen umgeht und sie managt", weiß Teamboss Mekies. Die extremen Temperaturen und ein besonders rauer Asphalt machen die Strecke zu einem Reifenkiller. Entsprechend früh habe das Team das Setup für das Rennen priorisiert und sich auf die Longruns fokussiert. Diese sahen in den Freien Trainings besonders bei Verstappen vielversprechend aus. Hinter diesem lauert allerdings ein hungriger Lewis Hamilton, der obendrein für seine schonende Reifenbehandlung bekannt ist.

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Lewis Hamilton freut sich sehr über seinen P2 im Qualifying von Malaysia und spricht über die schwierigen Streckenbedingungen.

So gut wie sicher ist der Sieg am Sonntag also lange nicht. Rennen in Malaysia waren zudem häufig von Unberechenbarkeit geprägt, besonders durch das kaum vorhersehbare Wetter. Auch für dieses Jahr sind am Rennsonntag Gewitter und schwerer Regen möglich - für die Konkurrenz eine Chance, für Verstappen ein Risiko.

Doch der als Regenkönig bekannte Starpilot ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Letzte, der sich über die Möglichkeit eines Chaos-Grand-Prix den Kopf zerbricht.

Mehr zum Autor Malte Göttlinger

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