Ralf Schumacher und Mercedes-Teamchef Toto Wolff attackieren Audi-Pilot Gabriel Bortoleto
Der Brasilianer hatte Kimi Antonelli auf dem Hungaroring blockiert.
26.07.2026 | 19:28 Uhr
Das Verhalten von Audi-Pilot Gabriel Bortoleto kam unter anderem bei Mercedes-Boss Toto Wolff überhaupt nicht gut an.
Scharfe Worte gegen Gabriel Bortoleto!
Der Audi-Pilot fuhr am Rennende noch um die Punkte, lag direkt hinter dem Racing Bull von Arvid Lindblad, der auf Platz zehn fuhr. Von hinten kamen Kimi Antonelli und Lewis Hamilton, die wiederum um den letzten Podestrang kämpften. Bortoleto hielt Antonelli dabei mehrere Kurven lang auf, sodass Hamilton bis auf wenige Zehntelsekunden heranfahren konnte.
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Bortoleto verteidigt sich
"Ich ärgere mich über das Marshalling System mit den Blauen Flaggen, das nicht funktioniert hat. Ich ärgere mich über die Hinterbänkler, die nicht aus dem Weg gehen und einem ein Podium kosten können. Das kann es nicht sein. Bortoleto hat gegen uns verteidigt. Unglaublich! Wenn die vorne an der Spitze fahren, dann möchte ich mal hören, was die sagen, wenn einer so durch die Gegend kurvt", polterte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Sky Sport Mikrofon.
Bortoleto selbst rechtfertigte sein Verhalten, ebenfalls bei Sky Sport. "Das System hat nicht funktioniert. Die Blaue Flagge hat nicht mehr funktioniert. Ich bin selbst hinter Bearman und Sainz hängen geblieben. Da hat etwas nicht funktioniert. Ich musste immer warten, bis mein Ingenieur mir etwas sagt. Er hat es mir erst vor Kurve elf gesagt, dass ich sie (Antonelli und Hamilton; Anm. d. Red.) vorbeilassen soll und ich habe es dann direkt gemacht. Auf den Bildschirmen hatte ich keine Hinweise auf Blaue Flaggen und in der Mitte der Kurve kann ich ja nicht in den Spiegel gucken", so der 21-Jährige.
Schumacher wird deutlich
Diese Aussagen kamen bei Ralf Schumacher alles andere als gut an. "Da habe ich kein Verständnis für. Jeder Fahrer weiß, worum es geht. Man hat seinen Ingenieur, man fragt und schaut auch in den Spiegel. Wenn er mir sagt, er kann nicht in den Spiegel gucken, wenn er fährt, dann ist er überfordert und muss es lassen. Aber das ist echt unsportlich!", schoss der Sky Sport F1-Experte gegen den Teamkollegen von Nico Hülkenberg.
Am Ende konnte Antonelli seinen dritten Platz in Ungarn auf der Strecke gegenüber Hamilton verteidigen. Der Ferrari-Pilot fiel nach einer Fünf-Sekunden-Strafe sogar noch hinter Teamkollege Charles Leclerc auf Rang fünf zurück. Bortoleto selbst kam nicht mehr an Lindblad vorbei und beendete das Rennen auf dem elften Platz außerhalb der Punkteränge.
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