Ralf Schumacher fordert Strafe für Carlos Sainz nach Rammstoß gegen Oscar Piastri

Der Spanier hatte mit einer unrühmlichen Aktion in Ungarn für Aufsehen gesorgt.

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Ralf Schumacher würde gerne eine massive Strafe für Carlos Sainz sehen, nachdem dieser im Zweikampf mit Oscar Piastri für einen unnötigen Kontakt gesorgt hat.

Schumacher nahm nach dem Rennen kein Blatt vor den Mund.

Schumacher fordert Extra-Strafe für Carlos Sainz!

Der Williams-Pilot ignorierte im Rennen die Blauen Flaggen. Sainz lieferte sich in Runde 38 ein Rad-an-Rad-Duell mit Fernando Alonso, zog dabei den Kürzeren. Von hinten kam Oscar Piastri an, der überrunden wollte. Doch Sainz ließ den Australier nicht vorbei, fuhr nach der Michael-Schumacher-Kurve dem McLaren-Pilot sogar ins Auto. Durch den Rammstoß verlor Piastri, der um den Sieg kämpfte, rund zwei Sekunden.

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Piastri schimpft am Funk wie ein Rohrspatz | In-Race Video

Piastri fluchte am Funk und beschwerte sich lautstark über Sainz. Der Spanier blieb noch fast eine halbe Runde vor ihm und ließ den Papaya-Piloten erst nach Kurve sieben durch. Lando Norris profitierte vom Zeitverlust seines Teamkollegen, kam nach seinem zweiten Boxenstopp um wenige Zehntelsekunden vor Piastri wieder auf die Strecke und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Piastri hingegen schied später mit einem Getriebeschaden aus.

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Beim Großen Preis von Ungarn enttäuschen vor allem die Ferrari, denen vor dem Start ein Doppelsieg zugetraut wurde. Lando Norris kann sich Platz eins vor Max Verstappen und Kimi Antonelli sichern.

ZUM DURCHKLICKEN: Das Rennergebnis in Ungarn

  1. Das Rennergebnis in Ungarn.
    Image: Das Rennergebnis in Ungarn. © Sky
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  4. Das Rennergebnis in Ungarn.
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Ungarn-Strafe für Schumacher nicht genug

Sainz bekam von den Stewards eine Fünf-Sekunden-Strafe für seinen Rammstoß. Am Ende landete der 31-Jährige auf dem 18. Rang. Die Strafe kostete ihm zwar am Ende einen Platz, allerdings wäre Sainz auch ohne diese Strafe ganz weit weg von den Punkten ins Ziel gekommen. Daher fand Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher die verhängte Strafe als viel zu gering.

CARLOS SAINZ 🇪🇸

  • Name: Carlos Sainz Vázquez de Castro, kurz: Carlos Sainz jr.
  • Geburtstag: 01. September 1994 (Madrid, Spanien)
  • Team: Williams Racing
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, 9.)
  • Erster F1-Sieg: GP von Großbritannien (2022)
  • Titel: -
  • Vorherige Teams: Toro Rosso, Renault, McLaren, Scuderia Ferrari

"Das ist etwas, was einen fuchsteufelswild macht. Da geht es ja um die Goldene Ananas, sorry. Keiner ist von denen um die Punkte gefahren. Dann kommt der Führende des Rennens und Sainz fährt ihm da ins Auto. Ein absolutes No-Go aus meiner Sicht. Eine normale Strafe reicht da nicht. Für mich gehört Carlos Sainz für das nächste Rennen mitbestraft. Im Qualifying in Zandvoort muss er einen obendrauf kriegen. Denn das macht ja sonst Schule, das darf gar nicht passieren", echauffierte sich der 51-Jährige.

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