Ralf Schumacher reagiert auf Verstappen-Mercedes-Prognose von McLaren-CEO Zak Brown
Zwischen Wechselpoker, Ungeduld und öffentlichem Interesse aus der Konkurrenz rückt die Zukunft von Max Verstappen bei Red Bull immer stärker in den Fokus.
Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher erklärt, warum die jüngsten Aussagen von McLaren‑CEO Zak Brown mehr sind als nur lockere Worte.
Die Spekulationen um die Zukunft von Max Verstappen beschäftigen weiterhin die Formel 1.
In der neuen Folge des Sky Sport F1-Podcast Backstage Boxengasse äußert sich Sky SportF1-Experte Ralf Schumacher deutlich zur Situation des vierfachen Weltmeisters - und zeigt sich alles andere als überzeugt, dass Verstappen Red Bull in Zukunft treu bleibt.
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McLaren-CEO befeuert Spekulationen
Ausgangspunkt für Schumachers Vermutung sind jüngste Aussagen von McLaren-CEO Zak Brown, der öffentliches Interesse an Verstappen bekundet hatte: "Wenn einer von unseren Fahrern gehen würde, wäre Max Verstappen offensichtlich ein riesiges Talent. Aber ich glaube, er geht zu Mercedes", sagte Brown in einem Interview mit Sky Sport UK.
Für Sky Sport Moderator Peter Hardenacke steckt mehr dahinter als nur ein lockerer Kommentar: "Ich schätze die Aussage so ein, dass Zak Brown jemand ist, der mit allen Wassern gewaschen ist und versucht, ein bisschen Unruhe reinzubringen", ordnet Hardenacke ein.
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Ohne Perspektive bei Red Bull?
Schumacher selbst geht in seiner Einschätzung noch einen Schritt weiter: Für ihn gebe es nur zwei realistische Szenarien: "Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder will Max Verstappen aufhören - davon gehe ich nicht aus - oder es wird alles vorbereitet, dass er in ein Team geht, wo es für ihn eine bessere Zukunft gibt", so der Sky Sport F1-Experte.
Vor allem Verstappens Perspektive bei Red Bull lässt Schumacher zweifeln. Red Bull brauche aus seiner Sicht Zeit - Zeit, die Verstappen womöglich nicht geben will: "Max ist sehr ungeduldig. Ich bin mir nicht sicher, ob es für ihn eine Option ist, da wirklich beizubleiben. Bis das alles funktioniert, reden wir von zwei bis drei Jahren mindestens."
Gerade aufgrund dieser Situation bei Red Bull seien andere Teams aufmerksam. McLaren bezeichnet Schumacher als "sehr gutes Team mit einem der besten Motoren in der Formel 1" und stellt klar: "Wenn Max Verstappen zu haben ist, dann muss man ihn auch holen."