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Nach Colapinto-Kritik: Norris entschuldigt sich öffentlich

Nach seiner heftigen Kritik an Franco Colapinto hat Lando Norris Fehler eingestanden. Der Formel-1-Weltmeister entschuldigte sich öffentlich bei dem Alpine-Piloten und nahm seine Forderung nach einer Rennsperre zurück.

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Lando Norris war nach seinem unverschuldeten Aus beim Rennen in Aserbaidschan außer sich vor Wut.

Die Emotionen nach dem Formel-1-Rennen in Aserbaidschan sind bei Lando Norris inzwischen verflogen. Nachdem der McLaren-Pilot unmittelbar nach seinem Aus noch eine Rennsperre für Franco Colapinto gefordert hatte, schlug der Weltmeister nun deutlich versöhnlichere Töne an. Auf Instagram entschuldigte sich Norris beim Argentinier und räumte ein, über das Ziel hinausgeschossen zu sein.

Beim Grand Prix von Aserbaidschan sorgte besonders eine Kollision für hitzige Diskussionen. Nach dem Re-Start in Runde 36 hatte sich Franco Colapinto entscheidend verbremst. Der daraus resultierende Zwischenfall löste eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus, in die auch Pierre Gasly von Alpine sowie Lando Norris verwickelt wurden. Für alle drei Piloten bedeutete der Crash das vorzeitige Aus.

Unmittelbar nach dem Zwischenfall kochten die Emotionen beim McLaren-Piloten Norris über. Der Brite fand deutliche Worte für das Manöver seines Konkurrenten und forderte harte Konsequenzen: "Wenn man bei einem Neustart wie diesem einen Unfall verursacht, dann sollte man mindestens eine Rennsperre bekommen."

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Emotionale Reue nach dem Baku-Grand-Prix

Mit etwas Abstand zeigte sich Norris nun jedoch einsichtig und distanzierte sich klar von seiner ursprünglichen Aussage. "Nach dem Rennen habe ich Franco eine Nachricht geschickt und mich für meine Äußerungen entschuldigt. Das hätte ich einfach nicht sagen dürfen. Ich weiß es besser, und die Emotionen kochten hoch – aber das ist keine Entschuldigung. Mein Verhalten war falsch", räumte der Brite selbstkritisch ein.

Trotz des harten Ausfalls betonte Norris das intakte Verhältnis zum Argentinier: "Auch ich habe im Laufe der Jahre Fehler gemacht, und ich weiß, dass das beim Rennfahren und beim Kämpfen am Limit dazugehört. Wir sind nach wie vor gute Freunde."

Russell profitiert vom Ausfall des Trios

Durch die Kollision beim Re-Start veränderte sich das Renngeschehen an der Spitze grundlegend. George Russell im Mercedes nutzte die Gunst der Stunde, übernahm nach dem vorzeitigen Rennende des Trios die Führung und sicherte sich den Sieg auf dem Stadtkurs von Baku.

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