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McLaren und Red Bull mit großen Updates in Baku: Ferrari und Mercedes verzichten

McLaren und Red Bull haben für den Großen Preis von Aserbaidschan umfangreiche Upgrade-Pakete vorgestellt. Ferrari und Mercedes verzichten dagegen in Baku auf technische Neuerungen.

Red Bull (l.) und Audi sind zwei der Teams, die in Baku große Updates mit dabei haben.
Image: Red Bull (l.) und Audi sind zwei der Teams, die in Baku große Updates mit dabei haben.  © Imago

Im Titelkampf der Formel 1 könnte die Entwicklung der Autos entscheidend werden. Besonders McLaren und Red Bull setzen auf zahlreiche aerodynamische Anpassungen.

McLaren reist mit einem umfangreichen Entwicklungsprogramm zum Großen Preis von Aserbaidschan. Insgesamt acht Änderungen wurden für den Baku City Circuit bei der FIA angemeldet.

Die Neuerungen betreffen die Seitenkästen, die Motorabdeckung, den Unterboden, den Diffusor, die Hinterradaufhängung und den Heckflügel.

Besonders die überarbeiteten Seitenkästen und die neue Motorabdeckung sollen die Luftströmung im Heckbereich optimieren. Zusätzlich arbeitet McLaren mit einer alternativen Seitenkasten-Geometrie.

MCLAREN 🇬🇧

  • Name: McLaren F1 Team
  • Gründungsjahr: 1963
  • Unternehmenssitz: Woking, Großbritannien
  • Vorgänger: -
  • Konstrukteurs-Titel: 10 (1974, 1984, 1985, 1988, 1989, 1990, 1991, 1998, 2024, 2025)
  • Teamchef: Andrea Stella
  • Fahrer: Lando Norris (GBR), Oscar Piastri (AUS)
  • Testfahrer: Patricio O'Ward (MEX), Leonardo Fornaroli (ITA)

Auch der Unterboden und der Diffusor wurden angepasst. Ziel ist es, mehr aerodynamische Effizienz und zusätzliche Performance zu generieren.

Für die langen Geraden in Baku erhielt zudem der Heckflügel eine streckenspezifische Anpassung. Diese soll den Luftwiderstand reduzieren und höhere Topspeeds ermöglichen.

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Red Bull setzt auf neue Unterboden-Lösung

Red Bull reagiert ebenfalls mit einem größeren Entwicklungsschritt. Das Weltmeister-Team bringt fünf Updates zum Rennen in Aserbaidschan.

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Im Mittelpunkt stehen Änderungen am Unterboden und Diffusor. Die Ingenieure wollen zusätzliche Anpresskraft erzeugen und gleichzeitig die Stabilität der Strömung verbessern.

RED BULL 🇦🇹

  • Name: Oracle Red Bull Racing
  • Gründungsjahr: 2004
  • Unternehmenssitz: Milton Keynes, Großbritannien
  • Vorgänger: Stewart Grand Prix, Jaguar Racing
  • Konstrukteurs-Titel: 6 (2010, 2011, 2012, 2013, 2022, 2023)
  • Teamchef: Laurent Mekies
  • Fahrer: Max Verstappen (NED), Isack Hadjar (FRA)
  • Testfahrer: Yuki Tsunoda (JPN)

Hinzu kommen Anpassungen an den Seitenkästen sowie an den Kühlschlitzen. Auch die Spiegelhalterungen und die Halo-Verkleidung wurden überarbeitet.

Die Maßnahmen sollen den Luftfluss am Auto verbessern und das Potenzial des neuen Unterboden-Pakets maximieren.

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Ferrari und Mercedes bleiben bei bewährtem Konzept

Während McLaren und Red Bull neue Komponenten an die Strecke bringen, verfolgen Ferrari und Mercedes einen anderen Ansatz.

FERRARI 🇮🇹

  • Name: Scuderia Ferrari
  • Gründungsjahr: 1929
  • Unternehmenssitz: Maranello, Italien
  • Vorgänger: -
  • Konstrukteurs-Titel: 16 (1961, 1964, 1975, 1976, 1977, 1979, 1982, 1983, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2007, 2008)
  • Teamchef: Frederic Vasseur
  • Fahrer: Charles Leclerc (MCO), Lewis Hamilton (GBR)
  • Testfahrer: Antonio Giovinazzi (ITA)

Beide Teams haben für das Rennwochenende in Baku keine technischen Updates eingereicht. Stattdessen setzen sie auf ihre bestehenden Pakete und konzentrieren sich auf das Setup der Fahrzeuge.

Gerade im engen Kampf an der Spitze könnte sich zeigen, ob die Konkurrenz mit ihren Entwicklungsschritten einen Vorteil erzielt.

MERCEDES 🇩🇪

  • Name: Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
  • Gründungsjahr: 2010
  • Unternehmenssitz: Brackley, Großbritannien
  • Vorgänger: Tyrrell, British American Racing, Honda Racing F1, Brawn GP
  • Konstrukteurs-Titel: 8 (2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021)
  • Teamchef: Toto Wolff
  • Fahrer: George Russell (GBR), Kimi Antonelli (ITA)
  • Testfahrer: Frederik Vesti (DEN)

Audi führt das Mittelfeld an

Im Verfolgerfeld präsentiert Audi die umfangreichsten Änderungen. Das Paket umfasst nahezu alle wichtigen Aerodynamik-Bereiche des Fahrzeugs.

Dazu gehören Frontflügel, Nase, Unterboden, Halo-Verkleidung, Motorabdeckung, Hinterradaufhängung sowie Heckflügel-Komponenten.

Laut Team soll insbesondere der neue Unterboden für einen gleichmäßig höheren Anpressdruck sorgen.

AUDI 🇩🇪

  • Name: Audi Revolut F1 Team
  • Gründungsjahr: 1993
  • Unternehmenssitz: Neuburg an der Donau, Deutschland / Hinwil, Schweiz / Bicester, Großbritannien
  • Vorgänger: Stake F1 Team, Sauber F1 Team, BMW Sauber, Teams Sauber F1
  • Konstrukteurs-Titel: -
  • Teamchef: Mattia Binotto
  • Fahrer: Nico Hülkenberg (GER), Gabriel Bortoleto (BRA)
  • Testfahrer: Neel Jani (CH)

Auch Williams legt mit fünf Updates nach. Racing Bulls, Cadillac und weitere Teams bringen ebenfalls kleinere Anpassungen mit nach Baku.

Aston Martin, Haas und Alpine verzichten dagegen auf neue Teile.

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