George Russell wünscht sich Verbleib von Max Verstappe in der Formel 1

Sie kommen sich oft in die Quere - verbal und auf der Strecke. Aber einen Weggang aus der Formel 1 von Max Verstappen würde auch George Russell treffen.

George Russell (r.) wünscht sich, dass Max Verstappen (l.) der Formel 1 erhalten bleibt.
Image: George Russell (r.) wünscht sich, dass Max Verstappen (l.) der Formel 1 erhalten bleibt.  © DPA pa

Formel-1-Erzrivale George Russell würde ein Aussteigen von Max Verstappen aus der Motorsport-Königsklasse bedauern.

Der 28 Jahre alte Brite betonte in einer digitalen Medienrunde von Mercedes zwar, dass die Formel 1 größer als jeder Fahrer sei.

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Russell, der sich in den vergangenen Jahren öfter schon erbitterte Duelle auf und auch außerhalb der Strecke mit dem viermaligen Weltmeister geliefert hatte, fügte jedoch umgehend hinzu: "Du willst Max nicht verlieren, denn wir fahren alle gern gegen ihn, das gehört zur Formel 1."

Nur 12 Verstappen-Punkte aus den ersten drei Rennen

Verstappen grantelt derzeit vor allem wegen der massiven Regeländerungen, die nicht den Renn-Vorstellungen des Niederländers entsprechen. Die Fahrer müssen dabei unter anderem vom Gas gehen, um Energie für die Batterie zu gewinnen. Zudem kommt der neue Red Bull noch nicht in Fahrt.

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Verstappen holte aus den ersten drei Rennen nur 12 Punkte, Russell dagegen 63. WM-Führender ist allerdings Russells 19 Jahre alter Mercedes-Kollege Kimi Antonelli aus Italien mit 72 Zählern.

Nach der Absage der beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien wegen des Iran-Kriegs geht die Saison am ersten Mai-Wochenende in Miami weiter.

Die Sache mit der Nordschleife

Verstappen unternimmt vorher am kommenden Wochenende wieder einen Ausflug auf den Nürburgring. Er testet auf dem legendären Kurs in der Eifel noch einmal für den 24-Stunden-Klassiker im Mai - zudem sammelt er dort den Fahrspaß, den er in der Formel 1 aktuell vermisst.

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Russell kann das nur zu gut verstehen. "Wenn ich vier Titel vorweisen könnte, würde ich wahrscheinlich dasselbe tun", sagte er: "Ich kann absolut nachvollziehen, warum ihm das Fahren auf der Nordschleife ein Lächeln ins Gesicht zaubert."

dpa

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