Freddie Slater vor Finale in Madrid: Ausfall sorgt für neue Spannung im Titelrennen

Freddie Slater hat im Formel-3-Titelkampf einen herben Rückschlag erlitten. Das Audi-Junior-Talent schied im Hauptrennen von Monza nach einem technischen Problem aus. Vor dem Saisonfinale in Madrid liegt der Brite dennoch weiter an der Spitze der Gesamtwertung.

Der Formel-3-Titelkampf bleibt nach Slaters Ausfall in Monza hochspannend.
Image: Der Formel-3-Titelkampf bleibt nach Slaters Ausfall in Monza hochspannend.  © Imago

Der Weg zum Titel wird für Freddie Slater noch einmal zur Nervenprobe. Der Formel-3-Spitzenreiter startete in Monza von der Pole Position, musste sein Rennen wegen technischer Probleme jedoch vorzeitig beenden. Dadurch verkürzte Verfolger Ugo Ugochukwu den Rückstand vor dem Saisonabschluss in Madrid deutlich.

Audis Top-Talent Freddie Slater hat in der Formel 3 einen höchst enttäuschenden Sonntag erlebt und steuert nun auf ein dramatisches Saisonfinale in seinem Rookie-Jahr zu. Der 18 Jahre alte Brite startete von der Pole Position in das Hauptrennen von Monza, sein Rivale Ugo Ugochukwu (19) stand weit hinten im Feld - am Ende machte der Amerikaner dennoch Punkte auf Slater gut.

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Defekt stoppt den Spitzenreiter

Slater verlor nach sechs Runden plötzlich Position um Position, nach elf Runden fiel er aus den Top 10 und meldete wenig später "Probleme, ich muss das Auto abstellen". Auf dem Weg in die Box löste sich dann ein Hinterrad an seinem Trident-Boliden, Slater kam nicht mehr in der Garage an.

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Madrid entscheidet über den Titel

Ugochukwu (Campos Racing) war nach einem schwachen Qualifying und einer Startplatzstrafe nur von Rang 23 ins Rennen gegangen, holte als Achter aber letztlich vier Punkte. Slater, der am Samstag im Sprint Zweiter geworden war, reist nun mit noch 15 Punkten Vorsprung auf Ugochukwu zum Finale nach Madrid am kommenden Wochenende. Auf dem neuen Stadtkurs am Messegelände sind noch maximal 67 Punkte zu gewinnen, dort finden zwei Hauptrennen sowie ein Sprint statt.

Große Hoffnungen auf das Audi-Talent

Audi, der Formel-1-Rennstall um Nico Hülkenberg, gibt in diesem Jahr sein Debüt als Werksteam in der Königsklasse und legte parallel ein Juniorprogramm auf. Slater war der erste Zugang und weckt große Erwartungen: Er blickt auf eine erfolgreiche Kart-Karriere mit Europa- und Weltmeisterschaftstiteln zurück, anschließend gewann er zwei Formel-4-Meisterschaften.

Der Titel auf Formel-3-Niveau gleich im Rookie-Jahr wäre nun eine besondere Leistung, Vorgänger waren etwa die etablierten Formel-1-Stars Charles Leclerc (Ferrari), George Russell (Mercedes), Oscar Piastri (McLaren) - und Gabriel Bortoleto, aktuell Hülkenbergs Teamkollege im Audi.

SID / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de

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