Liam Lawson kassiert Gridstrafe beim GP von Italien: Red Bull tauscht Power Unit
Liam Lawson erhält beim Großen Preis von Italien eine Gridstrafe. Red Bull baut neue Komponenten der Antriebseinheit in das Fahrzeug von Isack Hadjar ein.
05.09.2026 | 16:38 Uhr
Die Strafe wurde kurz vor dem Qualifying in Monza bestätigt. Lawson muss dadurch im Rennen vom hinteren Teil des Feldes starten.
Liam Lawson muss beim Großen Preis von Italien einen Rückschlag hinnehmen. Red Bull bestätigte unmittelbar vor Beginn des Qualifyings einen Wechsel an der Antriebseinheit.
Dabei wurden neue Komponenten der Power Unit in das Fahrzeug eingebaut, das offiziell Isack Hadjar zugeordnet ist. Da das zulässige Kontingent überschritten wurde, folgt die entsprechende Gridstrafe für Lawson.
Ein wichtiger Aspekt: Die neuen Motorenteile werden dem Chassis beziehungsweise dem Fahrzeugkontingent von Hadjar angerechnet. Dadurch droht Lawson keine zusätzliche Bestrafung, sobald er wieder in seinen regulären Racing-Bulls-Wagen zurückkehrt.
Monza bittet viele Überholmöglichkeiten
Bereits am Freitag hatte Red-Bull-Technikdirektor Pierre Wache angedeutet, dass das Team die Strafe einkalkuliert. Im zweiten Freien Training absolvierte Lawson deshalb ein angepasstes Programm.
Monza ist traditionell eine Strecke, auf der Teams Motorenwechsel strategisch nutzen. Die langen Geraden und mehrere Überholmöglichkeiten erhöhen die Chancen, trotz schlechter Startposition wichtige Punkte zu holen.
Lawson ist nicht der einzige Fahrer mit einer Strafe. Mercedes-Pilot Kimi Antonelli und Williams-Fahrer Alex Albon erhielten ebenfalls neue Komponenten und werden beim Rennen am Sonntag vom Ende des Feldes starten.
Die Gridstrafe verschlechtert die Ausgangslage von Lawson im Kampf um WM-Punkte. In Monza sind Überholmanöver jedoch deutlich einfacher als auf vielen anderen Strecken im Kalender.
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