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FIA räumt Fehler ein: Nächster Technik-Wirbel in der Formel 1

Nach dem Software-Chaos von Malaysia gerät die Formel 1 erneut in Erklärungsnot. Die FIA hat bestätigt, dass ein menschlicher Fehler während des Sprint-Qualifyings in Singapur die Performance einzelner Fahrzeuge beeinflusst hat.

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Mit einer ganz starken Runde in Q3 beweist Max Verstappen seine ganze Klasse in der Sprint-Quali von Singapur. Der Niederländer startet damit am Renn-Samstag von P1 aus, hinter ihm folgen George Russell und Charles Leclerc.

Ungleiche Bedingungen im Qualifying? Die FIA räumt einen Fehler ein, Fahrer fühlen sich benachteiligt.

Erneuter Software-Ärger in der Formel 1! Gerade erst war der Chaos-Start in Malaysia halbwegs aufgearbeitet, scheint der nächste Zwischenfall erhebliche Auswirkungen auf die Fahrer gehabt zu haben. Während in Sepang ein "Bug" in der zuvor nie unter Realbedingungen erprobten Regensoftware zu gleich mehreren Stillständen auf der Strecke und einem Startabbruch führte, erklärte der Weltmotorsportverband das jüngste Problem mit einem "menschlichen Fehler".

Doch was war geschehen? Die FIA kommunizierte nach der Sprint-Qualifikation am Freitag in einem Statement: "Während der ersten Phase der Sprint-Qualifikation kam es in der Rennleitung zu einem menschlichen Fehler, der unabhängig von dem Zeitmessungsproblem war, das ebenfalls in SQ1 aufgetreten war.

Dieser Fehler führte dazu, dass der Überholmodus nach der Phase unter roter Flagge während SQ1 nicht verfügbar war. Als festgestellt wurde, dass der Überholmodus nach dem Neustart nicht aktiviert war, wurde er für einen Zeitraum von 27 Sekunden aktiviert, bevor er wieder deaktiviert wurde. Die FIA räumt ein, dass dieser bedauerliche menschliche Fehler die Leistung bestimmter Fahrzeuge beeinträchtigte, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt sie ihre Runde beendeten und welche Position sie auf der Rennstrecke einnahmen."

Sainz stinksauer

Der Überholmodus sorgt dafür, dass die F1-Boliden bei hoher Geschwindigkeit länger die volle Kraft aus ihrem Hybridsystem abrufen können. Ohne diesen ist die Leistung über eine Runde stark reduziert. Welche Fahrer von dem Fehler betroffen waren, ist noch nicht abschließend geklärt.

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Williams-Pilot Carlos Sainz beschwerte sich jedoch über eine merklich verminderte Motorenleistung und kritisierte die FIA deutlich: "Die Hälfte der Autos fuhr eine Runde mit einem um eine halbe Sekunde schnelleren Motor als die anderen. Es gab erneut ein Softwareproblem", sagte der Spanier: "Aus welchem Grund auch immer entschied sich die FIA nicht für sportliche Fairness und war damit einverstanden, das Qualifying mit der Hälfte der Autos mit höherer Leistung durchzuführen."

Er sei "etwas verwirrt, warum in diesem Sport immer wieder unterschiedliche Vorgehensweisen gewählt werden, je nachdem, wer in Q1 oder in Runde eins auf der Strecke ist", so der Spanier, der beim Sprint am Samstag (Start um 11 Uhr LIVE bei Sky Sport) als Letzter starten muss.

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Mehr zum Autor Malte Göttlinger / SID

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