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Die wichtigsten Änderungen zur Formel-1-Saison 2024

Das ändert sich zur neuen F1-Saison 2024

Die Formel 1 steht in den Starlöchern für die Saison 2024.
Image: Die Formel 1 steht in den Starlöchern für die Saison 2024.  © DPA pa

Die neue Formel-1-Saison steht in den Startlöchern. Und nicht nur sportlich ist jede Saison anders als ihre Vorgänger, auch regeltechnisch entwickelt sich die Motorsport-Königsklasse immer weiter. Sky gibt einen Überblick über die wichtigsten Anpassungen.

Die Teams

Während sich bei den Fahrern im Feld 2024 rein gar nichts verändert, gibt es bei den Teams zumindest äußerliche Änderungen. So wird das letztjährige AlphaTauri-Team künftig offiziell Visa Cash App RB heißen, während der Übertragungen werden sie aller Voraussicht nach "Racing Bulls" genannt. Das Sauber-Team, ehemals Alfa Romeo, heißt nun offiziell Stake F1 Team und ist statt in rot-schwarzer Lackierung künftig in grün-schwarzem Gewand unterwegs.

ZUM DURCHKLICKEN: Die neuen F1-Autos

  1. RED BULL RACING | RB20 (Quelle: X/Redbullracing)
    Image: RED BULL RACING | RB20 (Quelle: X/Redbullracing)
  2. RED BULL RACING | RB20 (Quelle: X/Redbullracing)
    Image: RED BULL RACING | RB20 (Quelle: X/Redbullracing)
  3. Scuderia Ferrari | SF-24 (Quelle: Ferrari)
    Image: SCUDERIA FERRARI | SF-24 (Quelle: Ferrari)
  4. Scuderia Ferrari | SF-24 (Quelle: Ferrari)
    Image: SCUDERIA FERRARI | SF-24 (Quelle: Ferrari)
  5. MERCEDES | W15 (Quelle: Mercedes)
    Image: MERCEDES | W15 (Quelle: Mercedes)
  6. MERCEDES | W15 (Quelle: Mercedes)
    Image: MERCEDES | W15 (Quelle: Mercedes)
  7. McLaren | MCL38 (Quelle: X/McLaren)
    Image: MCLAREN | MCL38 (Quelle: X/McLaren)
  8. McLaren | MCL38 (Quelle: X/McLaren)
    Image: MCLAREN | MCL38 (Quelle: X/McLaren)
  9. Der neue Aston Martin kommt im typischen grün daher (Quelle: Aston Martin).
    Image: ASTON MARTIN | AMR24 (Quelle: Aston Martin)
  10. Aston Martin | AMR24 (Quelle: Aston Martin)
    Image: ASTON MARTIN | AMR24 (Quelle: Aston Martin)
  11. ALPINE | A524 (Quelle: Alpine)
    Image: ALPINE | A524 (Quelle: Alpine)
  12. ALPINE | A524 (Quelle: Alpine)
    Image: ALPINE | A524 (Quelle: Alpine)
  13. RACING BULLS | VCARB 01 (Quelle: Visa Cash App RB F1 Team)
    Image: RACING BULLS | VCARB 01 (Quelle: Visa Cash App RB F1 Team)
  14. RACING BULLS | VCARB 01 (Quelle: Visa Cash App RB F1 Team)
    Image: RACING BULLS | VCARB 01 (Quelle: Visa Cash App RB F1 Team)
  15. WILLIAMS RACING | FW46 (Quelle: Williams)
    Image: WILLIAMS RACING | FW46 (Quelle: Williams)
  16. WILLIAMS RACING | FW46 (Quelle: Williams)
    Image: WILLIAMS RACING | FW46 (Quelle: Williams)
  17. SAUBER | C44 (Quelle: Stake F1)
    Image: SAUBER | C44 (Quelle: Stake F1)
  18. SAUBER | C44 (Quelle: Stake F1)
    Image: SAUBER | C44 (Quelle: Stake F1)
  19. MONEYGRAM HAAS F1 TEAM | VF-24 (Quelle: Haas)
    Image: MONEYGRAM HAAS F1 TEAM | VF-24 (Quelle: Haas)
  20. MONEYGRAM HAAS F1 TEAM | VF-24 (Quelle: Haas)
    Image: MONEYGRAM HAAS F1 TEAM | VF-24 (Quelle: Haas)

Der Rennkalender

2024 wird ein Rekordjahr. Sollten alle Rennen wie geplant stattfinden, drehen die Teams ganze 24-mal auf 24 verschiedenen Strecken ihre Runden. Bei der Konzeption des Kalenders wurde erneut versucht, Cluster zu bilden, um auch die Anzahl der Reisekilometer nicht ins Unermessliche steigen zu lassen. Das ist - und das hat auch wirtschaftliche Gründe - mal mehr, mal weniger gelungen.

Der F1-Termine 2024 im Überblick

Datum Land Stadt
29.02.-02.03. Bahrain Sakhir*
07.-09.03. Saudi-Arabien Jeddah*
22.-24.03. Australien Melbourne
05.-07.04. Japan Suzuka
19.-21.04. China Shanghai
03.-05.05. USA Miami
17.-19.05. Italien Imola
24.-26.05. Monaco Monte-Carlo
07.-09.06. Kanada Montreal
21.-23.06. Spanien Barcelona
28.-30.06. Österreich Spielberg
05.-07.07. Großbritannien Silverstone
19.-21.07. Ungarn Budapest
26.-28.07. Belgien Spa-Francorchamps
*** Sommerpause ***
23.-25.08. Niederlande Zandvoort
30.08.-01.09. Italien Monza
13.-15.09. Aserbaidschan Baku
20.-22.09. Singapur Singapur
*** Herbstpause ***
18.-20.10. USA Austin
25.-27.10. Mexiko Mexiko-Stadt
01.-03.11. Brasilien Sao Paulo
21.-23.11. USA Las Vegas*
29.11.-01.12. Katar Lusail
06.-08.12. Abu Dhabi Yas Marina

Nennenswert ist, dass es der China-GP nach vierjähriger Pause wieder zurück in den Kalender geschafft hat. Der Japan-GP (kürzlich bis 2029 verlängert) wurde von seinem Herbsttermin in den April vorgezogen. Zudem wird es mehrere Samstagsrennen geben, um dem Ramadan in den muslimischen Ländern gerecht zu werden.

Die Testfahrten

Am 21. Februar beginnen in Bahrain die dreitägigen Testfahrten für die kommende Saison (u.a. im LIVEBLOG auf skysport.de). Statt von 10 bis 19.30 Uhr haben die Teams jeweils nur noch von 10 bis 19 Uhr Zeit, ihre Boliden auf Herz und Nieren zu prüfen, ehe es dann ab dem 29. Februar an gleicher Stelle in die Vollen geht. Dementsprechend ist die Testzeit insgesamt um 90 Minuten verkürzt worden.

Die Rennwochenenden*

Die Wochenenden, an denen Sprints gefahren werden, wurden etwas umstrukturiert. Künftig wird am Freitag das einzige freie Training des Wochenendes geben. Darauf folgt das Sprint-Qualifying. Der Sprint selbst wird am Samstag als erste Einheit gefahren. Erst danach folgt die Qualifikation für das Hauptevent. Das Rennen findet wie gewohnt am Sonntag statt.

Die Antriebseinheiten*

Gute Nachrichten für Teams und Fahrer: Sie dürfen ab der kommenden Saison von Beginn an eine Antriebseinheit mehr verwenden. Das bedeutet, dass sie, ohne bestraft zu werden, vier statt drei Power Units pro Saison zur Verfügung haben. Diese Änderung ist vor allem dem Rekord-Kalender von 24 Rennen geschuldet.

Mehr dazu

Drag Reduction System - DRS*

Die Fahrer dürfen künftig schon in der zweiten Runde nach Rennstart den Heckflügel hochklappen. Zuvor gab die Rennleitung das DRS (sofern die äußerlichen Bedingungen stimmten) immer erst ab der dritten Runde frei. Auch nach einer Safety-Car-Phase soll das DRS in Zukunft bereits in der zweiten Runde nach Wiederaufnahme des Rennens freigeschaltet werden. Diese Maßnahme dient vor allem dazu, das Fahrerfeld während des Rennens länger eng zu gestalten.

Abkühlung für die Fahrer

Der Große Preis von Katar war für die Fahrer eine Extrem-Erfahrung. Beim Hitzerennen im Wüstenstaat wurden die Piloten in ihren Cockpits regelrecht gegrillt. Um dem entgegenzuwirken, wurde den Teams nun erlaubt, Luftschlitze in die Autos einzubauen, um mehr Luft ins Cockpit zu leiten, um die Fahrer abzukühlen.

ZUM DURCHKLICKEN: Die Startnummern der F1-Piloten

  1. Max Verstappen (Red Bull): zwischen 40 und 50 Mio. Euro (Quelle: De Telegraf).
    Image: #1 - Max Verstappen: Seit seinem ersten WM-Triumph 2021 hat er den Anspruch auf die Nummer eins - und schlug sofort zu: ''Wie oft kann man das schon machen? Es ist die beste Zahl.'' Vorher fuhr er mit der 33, die er so schnell nicht wiederhaben will. © Imago
  2. #2 - Logan Sargeant: Formel-1-Rookie Logan Sargeant hätte gerne die Drei gewählt, diese bleibt aber noch für Daniel Ricciardo reserviert. Die Zwei kennt Sargeant noch aus der Formel Renault und "hatte damit eine ziemlich gute Saison".
    Image: #2 - Logan Sargeant: Der US-Amerikaner hätte gerne die Drei gewählt, diese blieb in seiner Debüt-Saison aber für Daniel Ricciardo reserviert. Die Zwei kennt Sargeant noch aus der Formel Renault und "hatte damit eine ziemlich gute Saison". © Imago
  3. .
    Image: #3 - Daniel Ricciardo: Neben der Tatsache, dass diese Nummer sein erstes Kart schmückte, ist einer seiner Helden mit der Nummer unterwegs gewesen: NASCAR-Fahrer Dale Earnhardt.  © DPA pa
  4. #4 - Lando Norris: Der 20-jährige Debütant ist wie schon im letzten Jahr der jüngste Starter. Die Geschichte hinter seiner Nummer, die zuletzt von Lewis Hamilton (2013) gefahren wurde, muss erst noch geschrieben werden.
    Image: #4 - Lando Norris: Der Brite wollte eigentlich die 11 oder die 31 wählen. Beide Nummern waren bereits vergeben, so entschied er sich für die 4: "Die Vier war schließlich die beste, vor allem weil sie sehr gut zu meinem Logo passte." © Imago
  5. Pierre Gasly (AlphaTauri): ca. 4,5 Mio. Euro.
    Image: #10 - Pierre Gasly: Der 27-Jährige meinte einmal, keinen persönlichen Bezug zu der Nummer zu haben, holte mit ihr aber die Formula Renault European Championship. Zudem war es die Nummer seines Lieblingsspielers Zinedine Zidane. © Imago
  6. Sergio Perez fährt seit 2021 für Red Bull.
    Image: #11 - Sergio Perez: Wie einige Kollegen fuhr der Mexikaner schon als Kart-Pilot mit dieser Startnummer. Begründet liegt sie in Ivan Zamorano, einem Fußballspieler und Kindheitsidol von Perez, der sie bei Club America trug. © DPA pa
  7. #14 - Fernando Alonso: Es ist wohl seine Glückszahl: Am 14. Juli 1996 gewinnt er mit 14 Jahren und der Startnummer 14 die Kart-Weltmeisterschaft.
    Image: #14 - Fernando Alonso: Es ist wohl seine Glückszahl: Am 14. Juli 1996 gewinnt er mit 14 Jahren und der Startnummer 14 die Kart-Weltmeisterschaft.  © DPA pa
  8. #16 - Charles Leclerc: Ursprünglich wollte der Monegasse die 7 oder die 10, die allerdings von Raikkönen und Gasly belegt werden. "Danach war ich nicht sehr kreativ, um ehrlich zu sein. Es ist mein Geburtstag. Und 1+6 ist ja 7", witzelte Leclerc.
    Image: #16 - Charles Leclerc: Ursprünglich wollte der Monegasse die sieben oder die zehn, die jedoch bis zur vorletzten Saison belegt waren. ''Danach war ich nicht sehr kreativ, um ehrlich zu sein. Es ist mein Geburtstag. Und 1+6 ist ja 7'', so Leclerc. © Imago
  9. Lance Stroll (Aston Martin): ca. 9 Mio. Euro .
    Image: #18 - Lance Stroll: Sowohl die Formel 4 als auch die Formel 3 gewann der Kanadier mit der ihm zufällig zugeteilten 18. "Ich bin ein bisschen abergläubisch, nicht sehr, aber solche kleinen Dinge sind mir wichtig. Seitdem bin ich dabei geblieben." © Imago
  10. Bilden in der kommenden Saison eine brisante Fahrerkonstellation: Kevin Magnussen (im Bild) und Nico Hülkenberg.
    Image: #20 - Kevin Magnussen: Seit er 2013 die Formel Renault 3.5 mit der 20 gewann, ging er auch in der Formel 1 in den folgenden Jahren immer mit dieser Nummer an den Start.  © Imago
  11. Yuki Tsunoda hat in Faenza den Ansässigen beim Aufräumen geholfen.
    Image: #22 - Yuki Tsunoda: ''Meine Zahl im Kartsport war die elf, aber in der Formel 1 hat die bereits Sergio Perez gewählt. Daher habe ich die Zahl einfach verdoppelt, damit die 22 daraus wird'', erklärte Tsunoda. © Imago
  12. fc
    Image: #23 - Alexander Albon: Er fuhr in seiner Jugend mit der Nummer 46 auf seinem Kart, als Hommage an seinen Kindheitshelden Valentino Rossi, doch als er in die Formel 1 kam, beschloss er, die Zahl zu halbieren, weil er ihn nicht ersetzen könne. © DPA pa
  13. Zhou Guanyu wird auch 2024 für Alfa Romeo in der Formel 1 fahren.
    Image: #24 - Guanyu Zhou: Der erste Chinese in der Formel 1 geht zu Ehren des verunglückten NBA-Superstars Kobe Bryant mit dieser Nummer an den Start. Der Basketballer trug diese in seiner Karriere bei den Los Angeles Lakers ebenfalls. © Imago
  14. #27 - Nico Hülkenberg: Gilles Villeneuve, Ayrton Senna, Alain Prost und andere Legenden - sie alle hatten die 27 schon auf dem Auto. Wieso der "Hulk" sie gewählt hat? "Es ist einfach: Das sind die Daten meines Geburtstages zusammengefügt: 19 und 8."
    Image: #27 - Nico Hülkenberg: Gilles Villeneuve, Ayrton Senna, Alain Prost und andere Legenden - sie alle hatten die 27 schon auf dem Auto. Wieso der "Hulk" sie gewählt hat? "Es ist einfach: Das sind die Daten meines Geburtstages zusammengefügt: 19 und 8." © Imago
  15. Esteban Ocon (Alpine): ca. 4,5 Mio. Euro
    Image: #31 - Esteban Ocon: Er entschied sich für die Nummer 31, weil er mit ihr seinen ersten Titel im Kartsport holte. Damals trug er einen Helm und einen Overall im Michael-Schumacher-Look. © Imago
  16. Die FIA hat das Technik-Reglement für den GP von Singapur verschärft.
    Image: #44 - Lewis Hamilton: Der 7-fache Weltmeister hat eine besondere Bindung zur 44. Sie stand auf dem Kennzeichen seines Vaters. Mit ihr gewann er seinen ersten Titel: "Die Nummer eins hatten alle Champions, aber keiner hatte die 44, die gehört mir." © DPA pa
  17. #55 - Carlos Sainz jr.: Wie der Madrilene auf seine Startnummer kommt, ist schnell erklärt. Und mit einem Blick auf das Trikot kaum zu übersehen. Carlo55ainz spielt gerne mit der Darstellung seines Namens.
    Image: #55 - Carlos Sainz jr.: Wie der Madrilene auf seine Startnummer kommt, ist schnell erklärt. Die 5 ist seine Lieblingszahl, war nur durch Vettel blockiert. Deshalb wählte er die 55. Zudem spielt Carlo55ainz gerne mit der Darstellung seines Namens. © Imago
  18. #63 - George Russell: Bei der 63 handelt es sich um eine "Familien-Nummer", so Russell. Sein Bruder sei früher schon Kart mit ihr gefahren. Er war 2019 der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der mit ihr ins Rennen ging.
    Image: #63 - George Russell: Bei der 63 handelt es sich um eine "Familien-Nummer", so Russell. Sein Bruder sei früher schon Kart mit ihr gefahren. Er war 2019 der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der mit ihr ins Rennen ging. © DPA pa
  19. Valtteri Bottas (Alfa Romeo): ca. 9 Mio. Euro.
    Image: #77 - Valtteri Bottas: "Erst gab es den Plan, dass wir bei Valtteri Bottas ausprobieren könnten, das 'T' durch eine 7 für einige Designs zu tauschen, aber ich habe es nie wirklich benutzt", so der Finne. Ursprünglich sei die 7 geplant gewesen. © Imago
  20. #81 - Oscar Piastri: Schon in der britischen Formel 4 sowie in der Formel Renault fuhr der Australier mit der 81 auf dem Auto. Dabei soll es auch in der Formel 1 bleiben.
    Image: #81 - Oscar Piastri: Schon in früheren Serien fuhr der Australier mit der 81 auf dem Auto. Er fuhr eine Zeit lang mit der 11, musste diese irgendwann ändern: "Ich weiß nicht, wie ich auf die 81 gekommen bin." © Imago

Right to Review

Die FIA hat das Recht der Teams auf Überprüfung angepasst. Die Rennställe haben künftig nur noch 96 Stunden statt 14 Tage Zeit, bei der FIA einen Antrag zu stellen, wenn sie eine strittige Szene überprüft haben wollen. Zudem muss jedes Team pro Antrag eine Gebühr entrichten, die nur zurückgezahlt wird, sollte der Antrag erfolgreich sein.

*Diese Regeländerungen gelten als sicher, sind jedoch noch nicht verabschiedet. Dies soll am 28. Februar durch eine Abstimmung geschehen.

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