Marc Marquez weiter auf WM-Kurs: Ducati-Star baut Titelvorsprung in Malaysia aus
Marc Marquez hat den Grand Prix von Malaysia gewonnen und seine Führung in der MotoGP-WM weiter ausgebaut. Der Ducati-Pilot kann bereits beim nächsten Rennen in Katar den Titel perfekt machen.
01.11.2026 | 09:31 Uhr
Der Spanier profitierte auch vom verletzungsbedingten Ausfall seines größten Rivalen Jorge Martin. Drei Rennen vor Saisonende liegt Marquez klar an der Spitze der WM-Wertung.
Spitzenreiter Marc Marquez rast in der MotoGP-WM seinem achten Titelgewinn entgegen. Beim Großen Preis von Malaysia feierte der spanische Ducati-Pilot im Hauptrennen in Abwesenheit seines verletzt fehlenden WM-Rivalen Jorge Martin einen Tag nach dem zweiten Platz im Sprint seinen siebten Saisonsieg und baute den Vorsprung auf seinen Landsmann weiter aus. Schon beim nächsten Rennen in Katar (8. November) könnte der 33-Jährige seinen insgesamt zehnten WM-Triumph perfekt machen.
"Ich war das ganze Wochenende über extrem konzentriert und habe versucht, Grenzen auszuloten, denn es war an der Zeit, Risiken einzugehen. Das haben wir getan und sind ein perfektes Rennen gefahren", kommentierte Marquez im Ziel seinen ersten Erfolg auf dem Kurs in Sepang seit 2018. Insgesamt siegte der Katalane zum dritten Mal in Malaysia.
Martin abgereist
In Sepang verwies Marquez bei einem spanischen Dreifach-Erfolg Sprintsieger Pedro Acosta (KTM) sowie seinen Bruder und Markengefährten Alex souverän auf die Plätze. Dadurch hat der Titelverteidiger vor den letzten drei Saisonrennen mit nunmehr 399 Punkten 44 Zähler Vorsprung auf Martin. Nach Katar stehen noch das Rennen in Portugal (20. bis 22. November) sowie das Saisonfinale in Valencia (27. bis 29. November) auf dem Programm.
Martin hatte bereits am Samstag einen schweren Rückschlag für seinen Titelhoffnungen hinnehmen müssen. Der frühere Champion musste aufgrund der Folgen eines Handgelenkbruchs noch vor dem Qualifying das Handtuch werfen. "Für die Effizienz auf der Strecke war das Risiko zu hoch. Es war die beste Option, aufzuhören", sagte der Spanier vor seiner vorzeitigen Abreise.
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