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Uli Hoeneß erklärt: Darum hat der FC Bayern München mit Max Eberl verlängert

Max Eberl hat seinen Vertrag als Sportvorstand des FC Bayern bis 2029 verlängert. Uli Hoeneß begründet die Entscheidung vor allem mit einer veränderten Arbeitsweise des 52-Jährigen. Außerdem äußert er sich zum Startelf-Comeback von Jamal Musiala

Bayern-Patron Uli Hoeneß nennt die Gründe für die Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl.
Image: Bayern-Patron Uli Hoeneß nennt die Gründe für die Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl.  © DPA pa

Zu Beginn seiner Zeit beim FC Bayern stand Max Eberl intern offenbar in der Kritik. Laut Uli Hoeneß überzeugte er die Klubführung zuletzt durch mehr Transparenz und Kommunikation.

Max Eberl hat seinen Vertrag als Sportvorstand des FC Bayern deswegen verlängert bekommen, weil er sich nach Ansicht von Uli Hoeneß "innerhalb des Vereins mehr geöffnet hat". Der Ehrenpräsident und Patron des deutschen Rekordmeisters schilderte, warum Eberl zu Beginn seiner Zeit in München von den Bossen kritisch gesehen wurde. "Er hatte so ein bisschen ein Eigenbrötlerdasein geführt, und das hat uns nicht gefallen", sagte Hoeneß am Rande eines Events anlässlich von 80 Jahren Basketball im Verein.

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Das aber habe Eberl "grundlegend geändert". Seit einem halben Jahr fühlten sich Hoeneß, dessen Aufsichtsratskollege Karl-Heinz Rummenigge und auch Präsident Herbert Hainer mehr im Bilde bei Entscheidungen von Eberl, wie der 74-Jährige sagte. "Karl-Heinz und ich und natürlich auch Herbert Hainer sind viel besser informiert worden, als es vorher der Fall war."

Lob für Eberls Transferbilanz

Dass Eberl schon vor der WM Spieler wie Nathaniel Brown oder Ismael Saibari verpflichtete und nicht erst danach, wenn sie möglicherweise teurer sind, das lobte Hoeneß ausdrücklich. Zudem erinnerte der Erfolgsmanager wohlwollend daran, dass Eberls das vom Aufsichtsrat ausgegebene Budget von 50 Millionen Euro unter Verrechnung von Ein- und Verkäufen nicht ausschöpfen musste.

Hoeneß selbst hatte im Mai noch in einem Spiegel-Gespräch gesagt, dass es Zweifel gebe an einer Verlängerung des Vertrages von Eberl und die Chancen auf "60 zu 40" beziffert. Im August dann preschte er vor und meinte vor Journalisten, dass Eberl seiner Ansicht nach hundertprozentig bleiben könne. Wenig später verlängerte der Verein dann Eberls Kontrakt bis 2029.

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Wegen dieser Aussagen habe er selbst innerhalb des Vereins "genug Ärger" bekommen, verriet Hoeneß darüber hinaus. Präsident Hainer nannte vor Journalisten übrigens einen Grund für Hoeneß' verbale Ausrutscher bezüglich Eberls Vertragsverlängerung: "Weil ihr ihn permanent danach gefragt habt."

"Habe mich wahnsinnig gefreut über seine Leistung"

Das Comeback von Jamal Musiala in der CL hat den Ehrenpräsident derweil emotional tief bewegt: "Ich habe ja schon vor Wochen gesagt, wie sehr mir das nahegeht. Und ich ich habe mich wahnsinnig gefreut über seine Leistung gegen die norwegische Mannschaft und auch sein Tor".

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Musiala hatte beim 5:0 zum Champions-League-Auftakt gegen Bodö/Glimt am vergangenen Donnerstag erstmals nach seinen beiden Zusammenbrüchen in der Vorbereitung wieder in der Startelf gestanden und gleich das wichtige Führungstor erzielt. Er habe sich, so Hoeneß, "manchmal gedacht: Das ist schon mutig, ihn nach der Situation, die wir erlebt haben, gleich wieder einzusetzen von Anfang an in einem wichtigen Spiel. Also das ist schon toll".

Sein Tor nur 76 Sekunden nach der Pause sei "natürlich unnachahmlich" gewesen - "so wie eben nur er das kann: im engsten Raum drehen und dann gleich schießen. Und wir müssen jetzt alle hoffen, dass er jetzt gesund bleibt", sagte Hoeneß. Er selbst stehe aber nicht im direkten Kontakt: "Der hat ja so viele Leute um sich rum, da muss man nicht als Zwölfter noch dabei sein." Vor allem Trainer Vincent Kompany mache "einen Superjob, wie er ihn aufbaut, wie er ihn unterstützt".

dpa / Mehr zu den Autoren und Autorinnen auf skysport.de / SID

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