Bayer 04 Leverkusen will FC Bayern München als Champions-League-Gegner meiden
Die Profis von Bayer 04 Leverkusen haben sich nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel der Champions League gegen Piräus selbstkritisch gegeben und zeigten mit Blick auf den kommenden Gegner eine klare Präferenz.
25.02.2026 | 10:42 Uhr
Nach einer in allen Belangen dürftigen Nullnummer blickte Robert Andrich bang in Richtung Achtelfinal-Auslosung.
Dass der Kapitän von Bayer 04 Leverkusen mit Sorgenfalten auf der Stirn den kommenden Gegner erwartete, hatte allerdings weniger mit dem enttäuschenden 0:0 im Playoff-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zu tun, als vielmehr mit der besonderen Konstellation in der nächsten Runde der Champions League.
"Ungern eine deutsche Mannschaft haben"
"Dass es ein Topklub werden wird, war uns von Vornherein klar", sagte Andrich bei Prime Video über die möglichen Kontrahenten FC Bayern München und FC Arsenal, die bei der Auslosung am Freitag (12 Uhr im Livestream auf Sky Sport) auf den deutschen Fußball-Vizemeister warten. Aus seiner Vorliebe machte er kein Hehl. "Ich bleibe bei meiner Meinung: Ich würde ungern eine deutsche Mannschaft haben, damit vielleicht noch genug deutsche Mannschaften drin bleiben können."
Torwart Janis Blaswich meinte: "Ich bin wirklich ehrlich. Arsenal habe ich noch nie gespielt, deswegen würde ich mich über das Los freuen, aber über die Bayern freuen wir uns genauso."
Jonas Hofmann fiebert weiteren internationalen Nächten entgegen: "Dieser Flair, gegen ausländische Mannschaften zu spielen, das hat was", sagte der 33-Jährige.
Bayer glanzlos im Achtelfinale
In der Form von Dienstagabend ist Leverkusen weder gegen den deutschen Rekordmeister noch gegen den Tabellenführer der Premier League Favorit. "Das Weiterkommen ist das Einzige, was wir Positives rausziehen können", sagte Andrich, "es war alles viel zu behäbig. Alles muss anders aussehen, wenn wir eine Chance haben wollen, etwas zu gewinnen."
Was konkret? "Du brauchst wesentlich mehr Galligkeit, mehr Genauigkeit im Passspiel, mehr Tempo - sowohl gegen als auch mit dem Ball. Das war eine Art Schaulaufen, der Gegner hat's zum Glück nicht bestraft", meinte der Nationalspieler streng.
Experte Kramer wird deutlich
Hofmann pflichtete ihm bei. "Das war kein Zuckerschlecken von uns", meinte er, "keiner kann zufrieden sein." Was also tun? "Vielleicht ein Frustbier trinken", scherzte Hofmann: "Wir tun gut daran, dieses Spiel schnell abzuhaken."
Das sah Christoph Kramer ähnlich. "Kriegst du denn die volle Prämie?", fragte der Prime-Video-Experte seinen ehemaligen Gladbacher Mitspieler lachend und betonte: "Das war schlecht. Alles an dem Spiel war Scheiße."
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