Transfer Chaos um Chelsea, Monaco und Everton
Der Wechsel von Lamine Camara zum FC Chelsea ist am Deadline Day überraschend geplatzt. Die AS Monaco brach den Deal in letzter Minute ab. Kurioserweise scheiterte auch der zweite Monaco-Wechsel in denselben Minuten.
02.09.2026 | 15:36 Uhr
Chelsea hatte Lamine Camara als direkten Ersatz für Enzo Fernandez vorgesehen. Doch Monaco stoppte den Deal kurz vor Transferschluss und löste damit ein Transfer-Drama aus.
Absolutes Chaos am Deadline Day! In den letzten Stunden des Sommer-Transferfensters hat sich ein wahres Drama um zwei Wechsel-Aspiranten in der Premier League ergeben.
Die Geschichte beginnt mit dem Mega-Deal um Chelsea-Star Enzo Fernandez: Die Blues einigten sich am letzten Transfertag mit Ligakonkurrent Manchester City auf einen Wechsel des Argentiniers. Bis zu 152 Millionen Euro Ablöse können zwischen den PL-Giganten fließen, es ist der größte Transfer des Wechselfensters. Chelsea hat viel Geld in Aussicht - brauchte jedoch auch einen Ersatz für Fernandez.
Wunschkandidat in London war Lamine Camara von AS Monaco. Der Ligue-1-Klub und Chelsea verhandelten und einigten sich auf einen Wechsel. Fast 55 Millionen Euro Ablöse und ein Vertrag über sechs Jahre sollten den jungen Senegalesen auf die Insel holen.
Monaco bricht Wort
Bis hierhin schien alles nach Plan zu verlaufen. Doch parallel zur Verhandlung um Camara entwickelte sich bei Monaco ein weiterer lukrativer Abgangsdeal: Folarin Balogun sollte zum FC Everton wechseln, der US-Star war bereits mittags in England angekommen. Doch der Verein wollte nur einen Spieler abgeben - und entschied sich kurz vor der Transfersperre um 23 Uhr englischer Zeit, die Wechselunterlagen von Camara trotz ausgehandelter Vertragsunterlagen nicht zu unterschreiben.
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Chelsea wurde schriftlich von Monaco über die Entscheidung informiert, war aufgrund des Zeitmangels jedoch handlungsunfähig, die Verantwortlichen zudem stinksauer. Kurz bestand wohl die Möglichkeit, dass mangels Ersatzes auch der Fernandez-Deal mit City noch platzen könnte - Laut The Telegraph sah Chelsea jedoch von einer weiteren Eskalation ab und entschied sich, Vertrag und Wort zu halten. Der Fernandez-Wechsel ging daher über die Bühne.
Auch der zweite Wechsel platzt
Dennoch gab es eine weitere kuriose Wendung im doppelten Transfer-Drama. So fiel mitten in der Nacht auch noch der Wechsel von Balogun zu Everton ins Wasser. Der Spieler zog seine Zustimmung laut The Athletic zurück und verließ das Gelände von Everton, die genauen Gründe sind bislang unklar. Monacos Last-Minute-Poker war in sich zusammengefallen.
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