Transfer-Wahnsinn in England: Premier League pulverisiert alle Rekorde und hängt Bundesliga klar ab
Die Premier League spielt auf dem Transfermarkt weiter in ihrer eigenen Liga.
02.09.2026 | 13:21 Uhr
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Der Deadline Day 2026 ist Geschichte! Das waren die spektakulärsten Transfers.
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Die englischen Klubs investierten im Sommer unfassbare 4,10 Milliarden Euro in neue Spieler und ließen damit Europas Konkurrenz deutlich hinter sich. Während die Bundesliga vergleichsweise moderat wirtschaftete, sorgten Manchester City, Chelsea und Liverpool erneut für spektakuläre Millionen-Deals.
Völlig losgelöst: Die englische Premiere League schwebt finanziell weiterhin in schwindelerregenden Dimensionen. Die schwerreichen Klubs von der Insel gaben in diesem Transfersommer unfassbare 4,10 Milliarden Euro für neue Spieler aus - mehr als fünfmal soviel wie die Bundesliga. Alleine neun der zehn teuersten Einkäufe tätigten Manchester City, Liverpool und Co.
Die 18 deutschen Erstligisten investierten bis zum Transferschluss am Dienstagabend dagegen vergleichsweise "nur" rund 782 Millionen Euro (Quelle Transfermarkt.de) in neue Stars. Der große Unterschied: Während die Bundesliga über 795 Millionen Euro einnahm und somit einen kleinen Überschuss erwirtschaftete, machte die Premier League satte 1,60 Milliarden Minus.
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Auch die Serie A, die die Bundesliga mit 1,16 Milliarden Euro an Ausgaben weit übertraf, kam auf ein Minus von rund 442 Millionen. Am meisten Geld floss in die Ligue 1 nach Frankreich: Die gab 605 Millionen aus, erzielte aber bei Einnahmen von 1,33 Milliarden ein dickes Plus von 725 Millionen Euro.
Die Engländer befanden sich dagegen im völligen (Kauf-)Rausch. Für Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann ist dies "der wilde Westen, das ist ungerecht. Wenn du einen Wettbewerb willst, dann brauchst du irgendwo Chancengleichheit", sagte er bei RTL/Sky Sport.
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Dietmar Hamann kritisiert die Ausgaben der Premier League. Der Sky Sport Experte hinterfragt die Fairness dieses Transferverhaltens.
Und die Bundesliga? Da lag bei den Rekord-Einkäufen wie so oft Bayern München vorne. Der Rekordmeister gab für Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Ismael Saibari von der PSV Eindhoven jeweils rund 50 Millionen Euro aus. Für englische Verhältnisse: zwei echte Schnäppchen.
Borussia Dortmund investierte dagegen 30 Millionen Euro in das griechische Top-Talent Konstantinos Karetsas, der sein Potenzial schon angedeutet hat und einer der Shootingstars werden könnte. Auch Dzenan Pejcinovic, der für 25 Millionen Euro zum VfB Stuttgart gewechselt, ist dafür einer der Kandidaten.
Ansonsten war es der Sommer der Rückkehrer: Niclas Füllkrug (zu Werder Bremen), Moussa Diaby (zu Bayer Leverkusen) und Christopher Nkunku (zu RB Leipzig) sind bei ihren Klubs die neuen, alten Hoffnungsträger.