Los Angeles Lakers gewinnen auch drittes Spiel gegen Rockets in NBA-Playoffs - Celtics & Spurs siegen
Die Los Angeles Lakers stehen dank ihres überragenden Superstars LeBron James vor dem Einzug ins Playoff-Viertelfinale der NBA.
25.04.2026 | 08:17 Uhr
Der Basketball-Altmeister führte sein Team zum 112:108 in der Verlängerung bei den Houston Rockets. Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel der Serie fehlt den Lakers nur noch ein Erfolg zum Weiterkommen.
James (41) riss das Spiel in Abwesenheit des verletzten Luka Doncic an sich, er erzielte 29 Punkte, holte 13 Rebounds und gab sechs Assists. Mit einem Steal und einem anschließenden Dreier 13,6 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit erzwang er die Verlängerung.
"Ich versuche einfach, die Gelegenheit zu ergreifen", sagte James bei Prime: "Meine Jungs vertrauen mir, dass ich versuche, Spielzüge zu machen, und ich bin gesegnet, dass ich das tun kann." Ein Aus der Lakers gegen Houston käme nun einem Wunder gleich: Kein Team in der NBA-Geschichte hat einen 0:3-Rückstand in einer Playoff-Serie gedreht.
Doncic fehlt weiter
Während Doncic mit einer Oberschenkelblessur weiter fehlte und auch Austin Reaves mit einer Bauchmuskelverletzung aussetzen musste, kam James' Sohn Bronny - anders als Maximilian Kleber - zum Einsatz. Der 21-Jährige steuerte fünf Punkte zum Sieg bei. Den Rockets, die auf Allstar Kevin Durant verzichten mussten, reichten 33 Punkte und 16 Rebounds des türkischen Vize-Europameisters Alperen Sengün nicht zum Anschluss.
Im Osten gingen die Boston Celtics in der Serie gegen die Philadelphia 76ers mit 2:1 in Führung. Beim 108:100 in Philadelphia erzielten Jayson Tatum und Jaylen Brown jeweils 25 Punkte. In einer engen Partie setzte sich Boston im Schlussviertel ab. "Wir waren einfach widerstandsfähig", sagte Tatum. Tyrese Maxey war mit 31 Punkten bester Werfer der Sixers, die ohne Center Joel Embiid antreten mussten.
Spurs tun sich lange schwer
Ohne ihren französischen Ausnahmespieler Victor Wembanyama taten sich die favorisierten San Antonio Spurs im dritten Duell mit den Portland Trail Blazers zunächst schwer, gewannen am Ende jedoch 120:108 und gingen in der Serie mit 2:1 in Führung. Wembanyama musste nach seiner Gehirnerschütterung, die er im zweiten Spiel erlitten hatte, pausieren, könnte aber bald zurückkehren.
"Es geht ihm besser, er macht Fortschritte", sagte sein Trainer Mitch Johnson. Wembanyama (22) spielt seine ersten Playoffs in der NBA. Der beste Verteidiger der Saison hat Chancen auf den Titel des wertvollsten Spielers (MVP), mit den Spurs gilt er als Anwärter auf die Meisterschaft.
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