NHL-Playoffs: Hurricanes sweepen Senators - Tkachuk, Stützle und Ottawa mit gebrochenem Herzen

Die Saison der Ottawa Senators ist nach der vierten Niederlage gegen die Hurricanes beendet.

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Tim Stützle und die Ottawa Senators sind in der ersten Runde der NHL Playoffs ausgeschieden. Auch im vierten Spiel gegen Carolina gab es nichts zu holen - 2:4 der Endstand.

Trotz großer Gegenwehr und zahlreicher Rückschläge verlieren die Kanadier Spiel vier der ersten Playoff-Runde mit 2:4 gegen die Carolina Hurricanes und scheiden mit einem 0:4-Sweep aus. Das Ergebnis spiegelt die enge Serie nur bedingt wider - die Enttäuschung in Ottawa sitzt tief.

NHL PLAYOFFS - die Ergebnisse der Nacht

Runde 1, Spiel 4
▶ Hurricanes 4:2 Senators
Serie: Hurricanes gewinnen 4:0
Runde 1, Spiel 4
▶ Stars 2:3 OT Wild
Serie: 2:2
Runde 1, Spiel 4
▶ Penguins 4:2 Flyers
Serie: Flyers führen 3:1

Mit leerem Blick stand Ottawas Kapitän Brady Tkachuk nach dem Aus in der Kabine des Canadian Tire Centre. Minuten zuvor hatten die Carolina Hurricanes mit einem 4:2-Sieg auch das vierte Spiel der Serie für sich entschieden und den Sweep perfekt gemacht. "Es ist herzzerreißend", sagte Tkachuk. "Es war eine richtig enge Serie. Wir wollten nicht, dass es vorbei ist."

Und tatsächlich war das Duell deutlich knapper, als es das 0:4 vermuten lässt. Spiel zwei ging bis in die zweite Overtime, Spiel drei wurde mit nur einem Tor Unterschied entschieden. Zieht man die beiden Empty-Net-Tore aus Spiel vier ab, lautete der Gesamtspielstand der Serie lediglich 9:5 für Carolina.

So sieht der NHL-Playoffbaum aus.
Image: So sieht der NHL-Playoffbaum aus.

Senators mit zahlreichen Verletzungs-Problemen

Die Senators stemmten sich dem deutschen NHL-Star Tim Stützle auch im entscheidenden Spiel gegen das Aus - trotz enormer personeller Probleme. Mit Jake Sanderson und Artem Zub fehlten die beiden Top-Verteidiger verletzt, Thomas Chabot spielte mit noch nicht ausgeheilter Armfraktur, Tyler Kleven kehrte mit Schutzmaske nach Kieferbruch zurück. "Wir haben in vier Playoff-Spielen zehn Verteidiger eingesetzt - das habe ich noch nie gehört", sagte Coach Travis Green.

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Sportlich war Ottawa lange auf Augenhöhe. Drake Batherson glich im zweiten Drittel zum 1:1 aus - es war das einzige Powerplay-Tor der Senators in der gesamten Serie bei 21 Gelegenheiten. Ein emotionales zweites Drittel mit vielen Nickligkeiten brachte Schwung, doch im dritten Abschnitt schlug Carolina entscheidend zu. Logan Stankoven traf im Powerplay zum 2:1, Sebastian Aho machte mit zwei Empty-Net-Treffern alles klar.

Tkachuk ohne Scorerpunkt

Die Hurricanes erlaubten Ottawa in keiner Partie die Führung - ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. "Manchmal bekommst du das Glück nicht", sagte Tkachuk, der in der Serie ohne Scorerpunkt blieb. Torhüter Linus Ullmark zeigte mit einer Fangquote von 93,2 Prozent starke Leistungen, auch das Penalty Killing (86,7 Prozent) stimmte - es reichte dennoch nicht.

Carolina reist nun in Runde zwei, Ottawa bleibt der Schmerz und die Erkenntnis, näher dran zu sein, als es das Ergebnis zeigt. „Auf dem Papier ist es ein 0:4, aber es fühlte sich viel enger an", sagte Batherson. Trost für die Senators: Die bitteren Erfahrungen könnten der Grundstein für erfolgreichere Jahre sein.

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