Verletzter Martin kämpft weiter: MotoGP-Weltmeister besteht Belastungstest in Malaysia
Jorge Martin setzt im MotoGP-Titelrennen ein starkes Zeichen.
30.10.2026 | 08:30 Uhr
Nur wenige Tage nach seinem Handgelenkbruch bestand der Ex-Weltmeister den Belastungstest beim Großen Preis von Malaysia und darf das Rennwochenende in Sepang fortsetzen. Im Kampf um die WM bleibt der Spanier damit weiter im Rennen.
Der ehemalige MotoGP-Weltmeister Jorge Martin hat nach seinem Handgelenkbruch den Belastungstest für den Großen Preis von Malaysia bestanden. Der 28 Jahre alte Spanier absolvierte das erste Freie Training am Freitag in Sepang ohne größere Probleme und darf damit auch am weiteren Rennwochenende teilnehmen. Die Bestzeit sicherte sich derweil sein WM-Rivale Marc Marquez (Ducati).
Martin, der sich die Verletzung erst am vergangenen Samstag beim Sprint in Australien zugezogen hatte, absolvierte auf seiner Aprilia insgesamt zwölf Runden. Nach anfänglich 3,9 Sekunden Rückstand steigerte er sich im Verlauf der Einheit und lag am Ende noch 1,8 Sekunden hinter Marquez.
Spannender WM-Kampf
Bereits am Donnerstag hatte Martin von erheblichen Einschränkungen im Alltag berichtet. Selbst das Zähneputzen falle ihm schwer. "Wenn ich nicht um den Titel kämpfen würde, wäre mein Arm in Gips und ich würde vier, fünf Wochen aussetzen. Das wäre die normale Therapie", sagte er. Doch der Weltmeister von 2024 will im Titelkampf keine Punkte kampflos aufgeben. Vier Rennwochenenden vor Saisonende liegt er zehn Zähler hinter Titelverteidiger Marquez.
Der Ducati-Pilot setzte in Sepang mit einer Zeit von 1:58,912 Minuten die Bestmarke. Der Italiener Marco Bezzecchi folgte mit 0,474 Sekunden Rückstand, auch Pedro Acosta mischte vorne mit.
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