Christensen und Wiedemeyer scheitern bei The Open am Cut

Die beiden deutschen Golfer Tiger Christensen und Tim Wiedemeyer sind bei den Open Championship zur Halbzeit ausgeschieden.

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Mit einem eingestellten Rekord hat der australische Golfprofi Lucas Herbert die Führung bei der 154. British Open übernommen. Der 30-Jährige benötigte in Southport ebenso wie Sam Burns lediglich 62 Schläge am zweiten Tag.

Christensen (22) spielte am Freitag im Royal Birkdale Golf Club wie bereits zum Auftakt eine 75 und verpasste mit insgesamt zehn Schlägen über Par ebenso den Cut wie Wiedemeyer.

Der 21 Jahre alte Amateur fiel nach seiner 73 vom Vortag mit einer erneuten 73 ebenfalls auf +6 zurück und musste den Traum von der Teilnahme am Wochenende beim größten Golf-Turnier außerhalb der USA aufgeben.

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Tim Wiedemeyer wirkt nach dem Aus bei den The Open etwas enttäuscht.

Vor allem für den ambitionierten Christensen dürfte das Ergebnis eine Enttäuschung sein: Anders als am Donnerstag gelang dem 22-Jährigen diesmal keine späte Aufholjagd. Für den Hamburger endete damit auch seine zweite Teilnahme an der Open vorzeitig. Bereits 2023 hatte er als Amateur den Cut verpasst.

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Lucas Herbert spielte am zweiten Tag der The Open groß auf. Sein letzter Putt ging allerdings daneben.

Herbert mit historischer Runde

An der Spitze des mit 17 Millionen Dollar dotierten Majors sorgte Lucas Herbert derweil für eine historische Runde. Der Australier blieb mit einer 62 acht Schläge unter Par und stellte damit den Rekord für die niedrigste Runde der Major-Geschichte ein.

Mit insgesamt 132 Schlägen übernahm der LIV-Golfer die Führung vor den Amerikanern Jackson Suber, Cameron Young und Ryan Gerard (jeweils 134). Der zweimalige Major-Sieger Bryson DeChambeau (135) hatte zunächst als Zweiter nur einen Schlag mehr als Herbert auf der Scorecard, wurde aber nachträglich bestraft.

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Beim zweiten Schlag auf der Bahn 5 begeht Bryson DeChambeau einen Regelverstoß belegt. Offenbar hatte er unbeabsichtigt hohes Gras neben seinem Ball flachgetreten und damit die Bedingungen für einen Schlag verbessert.

Offenbar hatte er unbeabsichtigt hohes Gras neben seinem Ball flachgetreten und damit die Bedingungen für einen Schlag verbessert. Zwei Strafschläge waren die Folge, DeChambeau ist damit nur noch Fünfter.

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Tiger Christensen spielt wie schon am Vortag auch in Runde zwei der The Open Championship eine fünf über Par Runde und scheitert als Letzter im 156 Spieler fassenden Feld am Cut. Nach seiner schwierigen Runde analysiert der Hamburger.

Beinahe wäre Herbert sogar der erste Spieler mit einer 61 bei einem Major geworden. Auf der Schlussbahn vergab der 30-Jährige jedoch einen kurzen Par-Putt und musste sich mit einem Bogey begnügen. Zuvor hatte er mit 28 Schlägen auf den ersten neun Löchern einen Open-Rekord aufgestellt.

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Wenig später zog Sam Burns nicht minder spektakulär nach: Auch der US-Amerikaner spielte eine 62 und egalisierte damit den Major-Rekord. Er liegt zur Halbzeit des Turniers mit 135 Schlägen ebenfalls nah an der Spitze. Auch der Weltranglistenerste und Vorjahressieger Scottie Scheffler (USA/136) ist als Achter noch aussichtsreich im Rennen.

SID

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