VfL Wolfsburg - FC St. Pauli; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Wolfsburg - FC St. Pauli. Bundesliga.

Volkswagen Arena.

VfL Wolfsburg 2

  • C Eriksen (25. minute 11m)
  • D Pejcinovic (88. minute)

FC St. Pauli 1

  • E Smith (40. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli. Die englische Woche ist aber noch nicht zu Ende, die drei weiteren Partien des Abends laufen bereits, unter anderem sind die Bayern in Köln zu Gast. Die Begegnungen können Sie natürlich wie gewohnt bei uns live mitverfolgen. Viel Spaß dabei, vielen Dank fürs Mitlesen und einen schönen Abend noch.

Umso bitterer für St. Pauli, das bei zwölf Punkten und Vorletzter bleibt, damit weiter im Tabellenkeller festhängt. Nun wartet auch noch mit dem Gastspiel in Dortmund am Samstag ein echter Brocken, bevor am Freitag darauf zuhause das Derby gegen den HSV ansteht.

Ein wichtiger Sieg für Wolfsburg, das nun sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat und sich als neuer Tabellenzwölfter wieder eher nach oben orientieren darf. Mit weiteren Siegen gegen Heidenheim (Samstag) und Mainz (24. Januar) würde man das Abstiegsgespenst endgültig verjagen.

Lange deutete alles auf eine Punkteteilung hin, am Ende jubeln aber die Wölfe und Pauli steht mit leeren Händen da. Dafür reichte Wolfsburg eine gelungene Aktion in der Schlussphase, als Pejcinovic nach guter Vorarbeit des eingewechselten Daghim einköpfte (88.). Davor hatten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe geliefert, bei dem sich beide offensiv eher schwertaten. Wolfsburg hatte etwas mehr vom Spiel, Pauli hielt gut dagegen, blieb im zweiten Durchgang aber meist ungefährlich. Am Ende wollten die Gäste den Punkt ins Ziel bringen, Pejcinovic hatte etwas dagegen und wurde zum Matchwinner.

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Das Spiel ist zu Ende. Der VfL Wolfsburg sichert sich durch den späten Siegtreffer von Pejcinovic drei Punkte und schlägt den FC St. Pauli mit 2:1.

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Wolfsburg kommt in der Nachspielzeit auf viel Ballbesitz und schafft es dadurch gut, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. So muss Pauli im Moment eher der Kugel hinterherlaufen, anstatt nochmal den Weg nach vorne suchen zu können.

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Pauli wird nochmal gefährlich: Smith bringt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in die Mitte und findet Wahl, der Grabara mit einem harten Kopfball prüft. Der Keeper behält aber die Oberhand, danach folgt ein Pfiff, weil Wahl dabei knapp im Abseits stand.

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Wechsel bei den Gästen: Ceesay ist für Pereira Lage im Spiel.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit. Kommt es nochmal zu einer guten Chance zum Ausgleich für St. Pauli?

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Tooooor! VFL WOLFSBURG - FC St. Pauli 2:1. Wolfsburg jubelt über den späten Führungstreffer! Und ist dem Sieg jetzt ganz nah. Daghim sichert sich rechts neben dem Sechzehner einen Abpraller, dribbelt ein Stück nach innen und bringt dann mit rechts eine gute Flanke vor den Fünfer. Dort kommt Pejcinovic völlig frei zum Kopfball, der von Dzwigala noch minimal abgefälscht wird und unhaltbar im linken Eck einschlägt.

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Vorlage Adam Daghim

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In der Schlussphase deutet sich an, dass die Gäste eher die Mannschaft sind, die hier mit einem Punkt zufrieden wäre. Wolfsburg versucht nochmal alles, um einen späten Sturmlauf zu entfachen, Pauli steht tief und verhindert es bisher erfolgreich.

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Dzwigala kommt rechts in der eigenen Hälfte gegen Paredes zu spät und wird für das Foul verwarnt.

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Mit Paredes ist noch ein Wolfsburger neu dabei, für ihn geht Zehnter aus dem Spiel.

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Wolfsburg wechselt nochmal: Svanberg soll für frische Impulse sorgen und ersetzt Gerhardt.

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Amoura zieht auf dem linken Flügel gut an, überläuft seinen Gegenspieler und spitzelt den Ball von der Grundlinie noch in die Mitte. Dort lauern zwei Kollegen, Pereira Lage arbeitet aber nach hinten mit und kann den Ball klären.

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Jetzt aber eine gute Möglichkeit für die Kiezkicker. Pereira Lage erobert links in der gegnerischen Hälfte den Ball, dribbelt los, schlägt einen Haken und schlenzt den Ball platziert aufs rechte Eck. Grabara macht sich lang und wehrt den Schuss gut zur Seite ab.

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Aber es bleibt dabei, beide Teams tun sich im Spiel nach vorne schwer. Wolfsburg kommt im zweiten Durchgang auf einen xG-Wert von nur 0,1, Pauli liegt mit 0,07 noch darunter.

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Schau an, so bringt man frischen Wind in eine Partie: Daghim nimmt die Kugel rechts im Sechzehner auf, wird von zwei Mann gestellt, kommt mit links aber trotzdem zum Abschluss. Der Ball kommt halbhoch und gefährlich aufs linke Eck, Vasilj ist aber mit einem starken Reflex zur Stelle.

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Fischer kommt bei den Hausherren neu in die Partie, Kumbedi macht für ihn Platz.

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Wechsel bei den Wölfen: Daghim ist für Wimmer im Spiel.

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Auf dem Rasen bleiben Torannäherungen seit etwa einer Viertelstunde aus, beide Mannschaften neutralisieren sich. Die Situation auf den Rängen scheint inzwischen gelöst zu sein, nachdem kurzzeitig Applaus aus der Gästekurve zu hören war, nehmen beide Fanlager ihre Unterstützung nun wieder auf.

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Während es auf dem Platz weiterhin ausgeglichen zugeht, herrscht auf den Rängen in der Volkswagen Arena seit mehreren Minuten Stille. Es soll leider einen medizinischen Notfall gegeben haben. Hoffen wir, dass es der betroffenen Person schnell wieder besser geht.

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Noch ein Wechsel bei den Gästen: Stürmer Kaars ist für Jones im Spiel.

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Wechsel beim FC St. Pauli: Oppie ist für Ritzka im Spiel.

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Wolfsburg verlagert das Spiel jetzt wieder mit viel Ballbesitz nach vorne, die letzte Zielstrebigkeit geht den Niedersachsen aber noch immer ab. Immer wieder enden die Angriffe nach einfachen Ballverlusten, Stürmer Pejcinovic wartet meist vergeblich auf Zuspiele.

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Amoura bringt bei seiner ersten Aktion eine gefährliche Flanke von links vor den Kasten, wo Pejcinovic bereits lauert, doch Wahl steht etwas besser und kann den Ball klären.

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Erster Spielerwechsel der Partie: Amoura kommt bei den Hausherren für Majer ins Spiel.

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Wolfsburg tut sich in dieser Phase offensiv etwas schwer, kommt jetzt aber immerhin zum ersten Abschluss der zweiten Hälfte. Der flache Weitschuss von Kapitän Arnold aus halbrechter Position ist aber harmlos und landet in den Armen von Vasilj.

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Und wieder Fujita, diesmal schon gefährlicher: Nach kurzem Dribbling vor dem Sechzehner folgt ein flacher Aufsetzer, der links am Tor vorbeispringt. Rechts am Strafraum steht ein völlig freier Mitspieler und beschwert sich, das Zuspiel wäre wohl auch die bessere Option gewesen.

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Fujita bleibt bei den Gästen einer der Aktivposten und sucht erneut den Abschluss. Er kommt halbrechts vor dem Strafraum an den Ball und zieht schnell ab, setzt den Ball diesmal aber weit über den Kasten.

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Es wird etwas ruppiger, diesmal geht Jenz an der Seitenlinie gegen Pereira Lage rustikal zu Werke, räumt den Stürmer um und sieht ebenfalls die Gelbe Karte.

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Pauli-Flügelspieler Ritzka kommt in der eigenen Hälfte gegen Gerhardt zu spät, erwischt den Gegenspieler dabei klar am Fuß und sieht die erste Gelbe Karte der Partie.

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Der erste gefährliche Abschluss nach der Pause gehört aber den Gästen. Jones legt vor dem Sechzehner quer zu Fujita, der sich die Kugel einmal vorlegt und dann halbrechts vor der Box flach abzieht. Grabara taucht rechtzeitig ab und wehrt den Schuss gut ab.

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Die Wölfe legen offensiv los und behalten den Ball in den ersten Minuten nach Seitenwechsel fast durchgehend in ihren Reihen. Dann gibt es eine Ecke von der rechten Seite, die Arnold vor den ersten Pfosten schlägt, wo Ritzka aber für Pauli per Kopf klären kann.

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

Die Partie brauchte etwas Anlaufzeit, in den ersten 20 Minuten war wenig los. Mit dem Handelfmeter für Wolfsburg, den Eriksen sicher verwandelte, kam schon etwas mehr Zug in das Ganze. Wolfsburg wollte nachlegen und baute Druck auf, Pauli wurde bei Gegenstößen gefährlich. Nachdem Stürmer Jones noch knapp aus wenigen Metern scheiterte, besorgte Smith mit platziertem Flachschuss kurz vor der Pause den Ausgleich. So bleibt es eng in diesem für beide Seiten so wichtigen Duell, das mit dem 1:1-Halbzeitstand auch für den zweiten Durchgang Spannung verspricht.

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Halbzeit in Wolfsburg. 

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Jetzt spielt sich Wolfsburg aber gut aus einer Pressingsituation frei und kommt nach vorne. Von rechts wird die Kugel in den Rückraum gegeben, wo sich Pejcinovic und Wimmer aber innerhalb der Strafraumlinie im Weg stehen, sodass keiner der beiden richtig zum Abschluss kommt.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit.

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Nach dem Führungstreffer baute Wolfsburg viel Druck auf, wird nun aber durch den Ausgleich kalt erwischt. Und wirkt durchaus beeindruckt, denn kurz vor der Hälfte sind es nun die Gäste, die etwas griffiger wirken und weiter nach vorne spielen. Mit den beweglichen Angreifern der Braun-Weißen hat die VfL-Abwehr einige Probleme.

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Tooooor! VfL Wolfsburg - FC ST. PAULI 1:1. Die nächste Chance sitzt aber, St. Pauli jubelt über den Ausgleich. Nach einer guten Kombination auf rechts kommt der Ball in den Rückraum zum freien Dzwigala, der spielt flach und direkt in die Mitte. So kommt Smith halbrechts in der Box an den Ball. Er nimmt ihn mit links kurz an, schließt dann sofort mit rechts ab und trifft durch die Beine von Arnold flach und platziert ins linke Eck.

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Vorlage Adam Dzwigala

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Nach der Großchance eben fiel Jones unglücklich auf das Bein von Grabara, der sich dabei wohl eine Knieverletzung zugezogen hat. Nach kurzer Behandlung kann der Keeper aber aufstehen und wird allem Anschein nach weiterspielen können.

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Riesenchance für St. Pauli! Das muss der Ausgleich sein. Fujita kommt am Sechzehner an den Ball, setzt sich stark im Dribbling gegen zwei Gegenspieler durch, schlägt beim Schussversuch über den Ball, bringt ihn im zweiten Versuch aber flach vors Tor. Jones kommt an die Kugel und schließt direkt aus fünf Metern ab, scheitert an der starken Fußabwehr von Grabara. Der Angreifer kommt zum Nachschuss und muss die Kugel nur noch aus drei Metern im Netz unterbringen, schiebt sie aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

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Wolfsburg versucht es vor allem über die Außen, meistens über die linke Seite mit Wimmer, jetzt aber auch einmal über rechts, wo Kumbedi mitmacht und zur Flanke kommt. Dabei steht aber Ritzka im Weg und blockt den Ball ins Seitenaus.

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Die Wölfe bleiben nach dem Führungstreffer bestimmend und halten das Spiel in der gegnerischen Hälfte, wollen möglichst schnell nachlegen. St. Pauli hat sich weit zurückgezogen, um erst einmal den Sturmlauf des Gegners überstehen.

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Für Eriksen ist das der erste Treffer im Wolfsburg-Trikot. Aber Vorsicht Wölfe, in dieser Spielzeit haben die Hausherren nämlich schon 15 Punkte nach einer Führung noch verspielt, so viel wie kein anderes Bundesliga-Team.

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Tooooor! VFL WOLFSBURG - FC St. Pauli 1:0. Eriksen übernimmt die Verantwortung und bringt die Wölfe vom Punkt in Führung. Der Routinier schaut nur auf den Ball, entscheidet sich für die Mitte und setzt den Ball mit dem Vollspann unter die Latte, während Keeper Vasilj in die rechte Ecke unterwegs ist.

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Es gibt den Elfmeter! Schiedsrichter Willenborg muss sich die Szene nur einmal am Bildschirm ansehen, dann verkündet er die Entscheidung und zeigt auf den Punkt.

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Gibt es gleich Elfmeter für Wolfsburg? Nach Rücksprache mit dem VAR geht der Schiedsrichter zur Seitenlinie, um sich die Szene nochmal anzusehen. Was ist passiert: Gerhardt kommt nach Ablage von Wimmer direkt am Sechzehner zum Abschluss, Verteidiger Wahl steht im Weg und bekommt den Ball an die Hand. Er dreht sich dabei zwar noch weg, versucht die Hand wohl auch wegzuziehen, der Arm ist dabei aber nicht angelegt, daher eine knifflige Szene.

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Nach dieser Gelegenheit bleiben die Gäste im Vorwärtsgang und deuten an, dass sie hier nicht nur zum Mauern zum Nordduell angereist sind. Insgesamt geht es nach wie vor sehr ausgeglichen zu.

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Erste gute Chance für St. Pauli! Eine Ecke von rechts wird vor dem Tor von Koulierakis vermeintlich geklärt, der Verteidiger legt dabei aber perfekt für Gegenspieler Pereira Lage auf. Der steht an der Strafraumlinie, nimmt die Kugel direkt mit dem Vollspann und setzt sie hoch und nur knapp neben den rechten Pfosten.

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Die Wölfe suchen oft über die linke Seite den Weg nach vorne, Wimmer gehört mit einigen Aktionen noch zu den Auffälligeren. Nach seinem Zuspiel bringt Zehnter eine Flanke in die Mitte, die Gerhardt mit dem Kopf verwertet. Dabei trifft er den Ball aber nicht gut und setzt ihn weit am Tor vorbei ins Aus.

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Die Möglichkeit für Pejcinovic ist bald zehn Minuten her, seitdem gab es auf beiden Seiten keine echte Torraumszene mehr. Wolfsburg lässt momentan Ball und Gegner laufen, die Gäste machen die Räume eng und lassen defensiv bislang nichts zu.

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Die Gäste ziehen sich jetzt etwas zurück und verteidigen mit allen Feldspielern in der eigenen Hälfte. Wolfsburg lässt den Ball zirkulieren, das Meiste findet aber noch weit entfernt vom Kasten statt.

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Ansonsten geht es ausgeglichen zu in den Anfangsminuten. Den Hausherren ist anzumerken, dass sie frühzeitig die Kontrolle übernehmen wollen, noch häufen sich aber die Ballverluste, und so kann auch Pauli in dieser Anfangsphase einige Angriffe starten.

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Die erste Chance gehört den Wölfen: Pejcinovic kommt mit Tempo auf den Sechzehner hinzu, verschafft sich mit gutem Dribbling etwas Platz und bringt dann einen flachen Aufsetzer auf die linke Ecke. Vasilj ist aber zur Stelle und fängt sicher ab.

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Auch auf der anderen Seite gibt es früh die erste Ecke, nachdem der schnelle Jones den Ball auf rechts erläuft und in die Mitte bringt, wo Pereira Lage beim Abschlussversuch geblockt wird. Die fällige Ecke verläuft aber unspektakulär und bleibt ohne Abschluss.

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Die Wölfe kommen beim ersten Angriff zu einer Ecke von links. Die bringt Arnold etwas zu kurz in die Mitte, kommt gleich danach aber nochmal an die Kugel und schlägt eine bessere Flanke. Jenz will zum Kopfball, wird aber von zwei Verteidigern eng gedeckt, den Abpraller sichert sich Keeper Vasilj.

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Und los! Schiedsrichter Frank Willenborg pfeift die Partie an, der Ball rollt in Wolfsburg.

Vor der Winterpause blieb Pauli in vier Partien in Folge ungeschlagen. Beim torlosen Remis in Mainz verpasste das Team von Alexander Blessin die Gelegenheit, mit einem Dreier gegen einen Konkurrenten die Abstiegsränge zu verlassen. Heute bietet sich die nächste Chance dazu. Mit einem Sieg kann Pauli den Gegner von Platz 14 verdrängen. Gegen die Wölfe hat Pauli in der Bundesliga noch nie verloren, in fünf Partien holte man einen Sieg und vier Unentschieden.

St. Pauli macht ebenfalls eine schwierige Hinrunde durch und überwinterte als Tabellenvorletzter. Nachdem die eigentliche Auftaktpartie gegen RB Leipzig witterungsbedingt abgesagt wurde, starten die Kiezkicker nun mit Verzögerung ins neue Bundesliga-Jahr. Sie wollen dabei an die ansteigende Form vom Jahresende anknüpfen.

Die Wölfe stehen aktuell auf Platz 14. Gegner St. Pauli ist Vorletzter, reist aber nur mit drei Punkten Rückstand an. Danach warten mit Heidenheim und Mainz zwei weitere Konkurrenten aus dem Tabellenkeller auf den VfL. In den kommenden Wochen dürfte sich also entscheiden, ob es für die Niedersachsen in Richtung Tabellenmittelfeld geht, oder ob die Zeichen endgültig auf Abstiegskampf stehen.

Die Defensive bleibt beim VfL auch unter Trainer Daniel Bauer, der im November auf Ex-Trainer Paul Simonis folgte, eine Baustelle. Mit der Klatsche gegen die Bayern und dem 3:4 gegen Freiburg zuvor fing man in zwei Partien zwölf Gegentreffer. Überhaupt spielten die Wölfe in dieser Saison erst einmal zu Null.

Der Start ins neue Jahr fiel für den VfL Wolfsburg denkbar heftig aus, beim FC Bayern setzte es eine denkwürdige 1:8-Abreibung. Dabei erwischten die Wölfe eigentlich einen guten Start, erzielten den Ausgleich zum 1:1 und hielten in der ersten Hälfte gut mit. Nach dem Seitenwechsel zerfiel man angesichts der Offensivpower des Spitzenreiters aber in alle Einzelteile.

Bei den Gästen gibt es drei personelle Änderungen im Vergleich zum letzten Pflichtspiel, dem 0:0 in Mainz vor dem Jahreswechsel. Ritzka und Smith sind im Mittelfeld neu dabei, Jones rückt neben Pereira Lage in den Angriff. Sie nehmen die Plätze von Irvine und Hountondji (beide verletzt) sowie Oppie (Bank) ein. Auf den angeschlagenen Sinani muss St. Pauli heute ebenfalls verzichten.

In dieser Besetzung läuft der FC St. Pauli heute auf (3-5-2): Vasilj - Dzwigala, Wahl, Mets - Pyrka, Fujita, Smith, Sands, Ritzka - Jones, Pereira Lage.

Nach der 1:8-Klatsche bei den Bayern gibt es zwei Änderungen in der Wolfsburger Startelf. Zehnter rückt als Linksverteidiger ins Team, Gerhardt ist auf der Doppelsechs neu dabei. Dafür sitzen Fischer und Svanberg heute zunächst auf der Bank. Amoura, der vom Afrika-Cup zurückgekehrt ist, gehört heute zu den Optionen von der Bank.

Der VfL Wolfsburg geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-2-3-1): Grabara - Kumbedi, Jenz, Koulierakis, Zehnter - Gerhardt, Arnold - Eriksen, Majer, Wimmer - Pejcinovic.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 17. Spieltages zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli.