VfL Wolfsburg - SC Paderborn 07; Bundesliga-Relegation
VfL Wolfsburg - SC Paderborn 07. Bundesliga-Relegation.
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VfL Wolfsburg gegen SC Paderborn 0:0 – Chancenreich, aber torlos trotz spätem Platzverweis
Der VfL Wolfsburg dominiert phasenweise, belohnt sich aber nicht: Gegen den SC Paderborn reicht es trotz vieler Chancen nur zu einem 0:0. Die Gäste sehen spät Gelb-Rot – und nehmen dennoch einen Punkt mit.
21.05.2026 | 23:04 Uhr
Der VfL Wolfsburg ist im Heimspiel gegen den SC Paderborn nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Trotz spielerischer Vorteile und zahlreicher Abschlüsse fehlte den Niedersachsen die letzte Konsequenz vor dem Tor. Paderborn verteidigte diszipliniert und erkämpfte sich selbst in Unterzahl einen Punkt.
Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie mit vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen. Wolfsburg versuchte früh, Kontrolle zu übernehmen, kam zunächst aber nur zu Distanzversuchen. Pejcinovic scheiterte ebenso wie Eriksen, dessen Schuss geblockt wurde. Auf der Gegenseite setzte Paderborn erste Nadelstiche, doch auch Castañeda fand seinen Meister im Wolfsburger Schlussmann.
Chancen auf beiden Seiten - Wolfsburg mit klaren Vorteilen
Mit zunehmender Spielzeit wurde Wolfsburg druckvoller. Mæhle prüfte den Torhüter aus kurzer Distanz, Daghim scheiterte gleich mehrfach - erst pariert, dann knapp vorbei. Auch Vavro und Belocian versuchten es aus der Distanz, doch die Präzision fehlte.
Kurz vor der Pause bot sich Svanberg eine vielversprechende Gelegenheit nach einer Ecke, doch der Abschluss verfehlte das Ziel. Insgesamt blieb die Partie zur Halbzeit torlos, obwohl Wolfsburg die aktivere Mannschaft war.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich dieses Bild fort. Wolfsburg kam mit mehr Tempo aus der Kabine und erspielte sich schnell mehrere Möglichkeiten. Gerhardt und Daghim scheiterten jeweils am stark reagierenden Paderborner Torhüter, Eriksen zwang diesen zu weiteren Paraden. Auch Pejcinovic ließ eine gute Kopfballchance ungenutzt.
Wechsel bringen Schwung - aber keine Tore
Trainerseitig reagierte Wolfsburg mit mehreren Wechseln. Amoura und Lindstrøm sollten frische Impulse bringen, später kam auch Paredes ins Spiel. Tatsächlich erhöhte Wolfsburg weiter den Druck, blieb aber ineffizient im Abschluss.
Paderborn setzte auf defensive Stabilität und gelegentliche Entlastungsangriffe. Tigges' Versuch wurde geblockt, ansonsten konzentrierten sich die Gäste auf das Verteidigen - mit Erfolg.
Hektische Schlussphase und Platzverweis
In den Schlussminuten nahm die Intensität noch einmal zu. Wolfsburg drängte auf den späten Siegtreffer. Eriksen scheiterte in der 90. Minute erneut mit einem Distanzschuss, der stark gehalten wurde.
Die entscheidende Szene folgte in der Nachspielzeit: Jonah Sticker sah nach wiederholtem hartem Einsteigen zunächst Gelb und kurz darauf Gelb-Rot. Paderborn musste die letzten Minuten in Unterzahl überstehen.
Doch Wolfsburg konnte daraus kein Kapital schlagen. Die beste Gelegenheit vergab Pejcinovic in der 96. Minute, als er aus zentraler Position deutlich verzog.
Wolfsburg belohnt sich nicht
Am Ende steht ein torloses Remis, das sich für Wolfsburg wie zwei verlorene Punkte anfühlen dürfte. Die Mannschaft erspielte sich ausreichend Chancen, ließ jedoch die nötige Effizienz vermissen.
Paderborn hingegen zeigte eine disziplinierte Defensivleistung und nimmt trotz Unterzahl in der Schlussphase einen wichtigen Punkt mit.
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