VfL Wolfsburg - Hamburger SV; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Wolfsburg - Hamburger SV. Bundesliga.

Volkswagen ArenaZuschauer28.917.

VfL Wolfsburg 1

  • C Eriksen (22. minute 11m)

Hamburger SV 2

  • L Vuskovic (33. minute 11m)
  • J Dompe (58. minute 11m)

Live-Kommentar

Das war es also von diesem Spiel. In rund einer Stunde startet das Abendspiel zwischen Köln und dem BVB, viel Spaß dabei!

Weiter geht es für Wolfsburg in einer Woche mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim, Hamburg empfängt am Abend den 1. FC Köln.

Mit nun sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz hat der HSV also einen sehr großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht, Wolfsburg bleibt auf Platz 17. St. Pauli und Bremen davor sind erst morgen im Einsatz, der Rückstand könnte also größer werden.

Wie versteinert bleibt Bauer nach dem Schlusspfiff stehen und blickt ins Leere, es könnte sein letztes Spiel als Trainer von Wolfsburg gewesen sein. In kurzen Phasen zeigte sich der VfL durchaus verbessert und ging verdient in Führung, doch schnell gab man durch den Ausgleich das Spiel wieder aus der Hand. Hamburg wurde immer stärker, ohne dabei viele Chancen zu haben. Dennoch erzielte man durch den dritten Elfmeter des Tages das 2:1 und blieb defensiv meist stabil. Bei einer Chance von Pejcinovic hatte der HSV jedoch großes Glück, dass nur der Pfosten schepperte. Obwohl Wolfsburg mehr Torschüsse hatte (14:10) ist der Auswärtssieg für Hamburg nicht unverdient, weil der VfL zu harmlos war.

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Auch Hamburgs Balde war beteiligt, er sieht von Exner nach Abpfiff die Gelbe Karte.

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Nach dem Abpfiff gab es eine große Rudelbildung, Exner zeigte sogar die Rote Karte. Wolfsburgs Ersatzkeeper Müller hat sie wohl gesehen. Zudem zünden jetzt die Wolfsburger Pyrotechnik, einiges davon ist sogar auf dem Platz gelandet. In Wolfsburg eskaliert nun etwas die Stimmung, während die Hamburger mit den zahlreichen Gästefans in Partylaune sind.

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Es passiert nichts mehr! Hamburg gewinnt mit 2:1 in Wolfsburg!

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Fabio Vieira sieht Gelb, vermutlich weil er den Ball vor einer Wolfsburger Ecke weggeschossen hat.

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Schon jetzt geht Grabara bei Standards mit nach vorne, Wolfsburg muss zudem auf lange Pässe setzen. Gefährlich wird es weiterhin nicht, Hamburgs Defensive hält noch dicht. Zwei Minuten noch.

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Der HSV macht das wirklich gut und schafft es immer wieder, mit längeren Ballbesitzphasen Zeit von der Uhr zu nehmen. Wolfsburg kommt hier kaum nach vorne, weil sich Hamburg nicht fallen lassen will.

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Es werden insgesamt acht Minuten nachgespielt! Trotz einiger Verletzungsunterbrechungen ist das viel.

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Der HSV kontert nochmal, Fabio Vieira treibt die Kugel temporeich nach vorne und schießt dann aus 21 Metern wuchtig aufs Tor. Grabara lenkt den zentral geratenen Versuch gerade noch über die Latte.

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Immerhin noch ein Abschluss: Eine Flanke von links nimmt Daghim aus 15 Metern direkt, setzt den Ball aber deutlich links am Tor vorbei. Viel Zeit bleibt den Wölfen nicht mehr.

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William Mikelbrencis ist mit den Kräften am Ende und verlässt für Giorgi Gocholeishvili das Feld.

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Shiogai mit der Chance! Bei einem langen Pass entwischt der Japaner Torunarigha und taucht dann frei vor Heuer Fernandes auf. Er will am Keeper vorbeigehen, vertändelt dann aber den Ball beim zweiten Kontakt und setzt ihn links vorbei. Da war mehr drin!

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"Wir wollen euch kämpfen sehen", schallt es durch das Stadion, die Wolfsburger Fans sind maximal unzufrieden. Der Unmut wird aber schnell wieder in Anfeuerungen umgewandelt, zumindest ein Punkt soll hier noch gerettet werden.

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Derzeit wird Vuskovic erneut behandelt, der Abwehrmann hat wieder Probleme am Sprunggelenk und muss kurz vom Feld. So wie es aussieht, wird es aber wieder probieren.

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Wolfsburg bleibt ideenlos in der Offensive, aus dem Spiel heraus geht nahezu nichts. Eriksen setzt Amoura links am Strafraumeck ein, der in die Mitte zieht und auf eine Abschlussaktion wartet. Immer steht aber ein Hamburger im Weg, er läuft einmal quer am Strafraum entlang und taucht rechts auf, nur um dann bei einer Flanke geblockt zu werden.

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Ein Freistoß von Vieira wird rechts in der Box von Vuskovic in die Mitte geköpft. Dort muss Poulsen für Remberg durchlassen, aber der Stürmer geht zum Ball und kann ihn nur weg vom Tor köpfen. Da stand er schlecht zum Ball und muss einfach wegbleiben.

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Auf der anderen Seite soll Maximilian Arnold für Moritz Jenz für neue Impulse sorgen.

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Beide Seiten wechseln nochmal, beim HSV weicht Ransford Königsdörffer für Damion Downs.

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So richtig aufregend ist dieses Spiel in dieser Phase nicht, letztlich ist das zu wenig Gegenwehr von Wolfsburg. Die gute Phase aus dem ersten Durchgang hielt nicht lange an, so wird ein Klassenerhalt schwierig und Bauer wird nur noch wenig Argumente für sich finden.

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Königsdörffer! Der Stürmer ist plötzlich frei durch, Grabara macht den Weg allerdings stark zu und pariert stark. Adjetey bekommt den Ball beim Abpraller an die Hand, doch das ist nicht elfmeterwürdig, der Ball prallte vom Oberschenkel an die Hand. Weiter gehts.

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Der Pfostentreffer hat gezeigt, dass Wolfsburg durchaus gefährlich werden kann, doch der VfL schafft es einfach nicht, über einen längeren Zeitraum Druck zu entfachen. Hamburg macht das gut und hält den Ball immer wieder in den eigenen Reihen.

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Dzenan Pejcinovic vergab eben die Riesenchance und muss nun für Kento Shiogai runter.

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Majer hat links etwas Platz und flankt scharf an den Fünfer, wo am langen Pfosten Muheim und Daghim verpassen. Der Hamburger hat dabei etwas abbekommen und bleibt kurz liegen, es wird für ihn jedoch weitergehen.

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... und Philip Otele verlässt das Feld für Fabio Vieira.

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Der HSV wechselt doppelt: Yussuf Poulsen übernimmt für Jean-Luc Dompe ...

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Das muss doch der Ausgleich sein! Eriksen bringt die Ecke von links an den Fünfer, wo sehr viel Verkehr herrscht. Heuer Fernandes ist noch leicht dran, der Ball kommt aber an den langen Pfosten, wo Pejcinovic eigentlich nur noch einköpfen muss, aber er setzt den Ball an den rechten Pfosten. Glück für Hamburg!

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Nach längerer Zeit wieder der VfL mit dem ersten Versuch einer Antwort. Zunächst schlägt Majer bei einer Flanke von rechts ein Luftloch, dann zieht Eriksen aus 19 Metern ab. Sein Schuss wird abgefälscht und landet am linken Außennetz.

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... und Adam Daghim ist für Jan Bürger neu dabei.

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... Lovro Majer ersetzt Yannick Gerhardt ...

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Wolfsburg reagiert mit einem Dreifachwechsel: Mohammed Amoura kommt für Jesper Lindström ...

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Tooooor! VfL Wolfsburg - HAMBURGER SV 1:2. Auch der dritte Elfmeter in diesem Spiel ist drin, der HSV führt! Vuskovic überlässt diesmal für Dompe, der im Gegensatz zum Abwehrmann sehr sicher verwandelt. Er schießt platziert links unten ins Eck, Grabara ahnt das zwar, bleibt aber chancenlos.

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Adjetey wird ebenfalls mit Gelb verwarnt.

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Es gibt den nächsten Elfmeter für den HSV! Eine Ecke von der linken Seite segelt in den Strafraum, gefährlich sieht das eigentlich nicht aus. Adjetey hält aber vor dem Fünfer Vuskovic viel zu lange fest und ringt ihn letztlich zu Boden. Auch hier gibt es keine Diskussion.

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Jetzt aber! Dompe und Otele spielen Königsdörffer links am Strafraum frei, der sofort den Abschluss aus 16 Metern sucht. Grabara ist im kurzen Eck aufmerksam und wehrt zur Ecke ab. Endlich mal wieder eine Torchance.

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Die Chance von Koulierakis hat hier für Hoffnung auf mehr Offensivaktionen gesorgt, doch bislang war das die einzig nennenswerte Szene. Der HSV rennt immer wieder an und hat keine Ideen, Wolfsburgs Umschaltspiel funktioniert auf der anderen Seite nicht.

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Ansonsten hat der HSV in der zweiten Hälfte mit 59 Prozent mehr Ballbesitz, kommt aber noch nicht entscheidend nach vorne. Eine Flanke von Dompe ist viel zu hoch geschlagen, der Ball segelt ins Toraus.

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Direkt eine dicke Chance für Wolfsburg! Eriksens Ecke von links wird von Koulierakis am kurzen Pfosten mit dem Hinterkopf verlängert. Jenz und Heuer Fernandes blocken da die Kugel irgendwie ab, der Ball liegt dann kurz frei, doch Hamburgs Keeper schnappt ihn sich rechtzeitig.

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Und damit rein in den zweiten Durchgang!

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Hamburg wechselt zur Pause: Daniel Elfadli war sehr nahe an einer Gelb-Roten Karte und bleibt deswegen für Warmed Omari in der Kabine.

Zwei Elfmeter sorgen also bislang für ausgeglichene Verhältnisse. Beide Teams starteten etwas nervös und kamen vereinzelt zu den ersten Torannäherungen. Dann wurde Wolfsburg etwas stärker und belohnte sich prompt vom Punkt durch Eriksen mit der Führung. Diese war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, doch nur wenige Minuten später gab es auch den Strafstoß auf der anderen Seite, den Vuskovic mit viel Glück verwandelte. In der Folge war Hamburg in der Offensive etwas zielstrebiger, die gefährlichste Aktion hatte aber Pejcinovic kurz vor der Pause. Bei 6:5 Torschüssen geht das 1:1 in Ordnung.

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Dann ist Pause in Wolfsburg! Mit dem 1:1 geht es in die Kabinen.

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Pejcinovic mit der Chance! Eriksen löffelt einen Freistoß aus dem Halbfeld in den Sechzehner, Pejcinovic visiert bei einem Kopfball aus 14 Metern das rechte Eck an und verfehlt es nur um wenige Zentimeter. 

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Etwas besser ist der Distanzversuch von Otele nur wenige Augenblicke später. Dieser kommt zumindest aufs Tor, Grabara packt beim zentralen Schuss allerdings sicher zu.

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Viel geht vor der Pause aktuell nicht, das Spiel ist von einer sehr harten Zweikampfführung geprägt. Dompe versucht es nochmal aus der Distanz, jagt den Ball aber in den Oberrang.

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Sechs Minuten beträgt die Nachspielzeit.

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Ein Freistoß von der rechten Seite köpft Koulierakis drüber, zumindest sieht es zunächst so aus. Tatsächlich war es Königsdörffer, es gibt aber nur Abstoß. Die Wolfsburger sind außer sich, Lindström sieht Gelb wegen Meckerns.

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Wieder Dompe mit einem Abschluss. Der Offensivmann zieht von links nach innen und hält dann aus 18 Metern drauf, Grabara hat die Kugel im rechten Eck sicher. Seit der Führung hat Wolfsburg auf der anderen Seite keinen einzigen Abschluss abgegeben.

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Elfadli muss jetzt aufpassen. Bei einem Luftzweikampf geht der Abwehrmann zu hart in Pejcinovic hinein, kommt aber noch ohne Gelbe Karte davon. Schiedsrichter Exner ermahnt ihn ein letztes Mal, bei einem weiteren Foul gibt es Gelb-Rot.

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Riesenchance für den HSV, wobei die Fahne letztlich oben ist! Mikelbrencis schickt den schnellen Dompe rechts auf die Reise, der dann flach ins Zentrum zu Otele spielt, der Grabara aus zehn Metern nicht überwinden kann. Dompe stand aber knapp im Abseits.

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Und schon ist wieder Unsicherheit bei den Wolfsburgern zu sehen, Fußball ist und bleibt auch eine große Kopfsache. Hamburg hat das Momentum auf seiner Seite, spielt nach vorne aktuell aber nicht sauber genug. Mehr als Standards springen nicht heraus.

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Der HSV will mehr und holt jetzt einen Freistoß nahe dem linken Strafraumeck heraus. Dompe versucht es dabei direkt und visiert das linke Kreuzeck an, Grabara ist per Flugeinlage zur Stelle und wehrt zur Seite ab.

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Tooooor! VfL Wolfsburg - HAMBURGER SV 1:1. Vuskovic zittert den Ball über die Linie zum Ausgleich! Der Abwehrchef stoppt den Anlauf noch leicht ab und schiebt den Ball dann viel zu unplatziert nach halbrechts. Grabara kommt aber nicht rechtzeitig runter und lässt die Kugel unglücklich durchrutschen.

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Jenz sieht obendrein noch Gelb für das Foulspiel.

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Es gibt Elfmeter für den HSV! Es ist die richtige Entscheidung, Jenz tritt da mit offener Sohle auf den Knöchel von Vuskovic, über Absicht oder nicht müssen wir nicht diskutieren. Vuskovic steht wieder und wird den Elfmeter sogar selbst ausführen.

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Vuskovic wird weiter behandelt und ich muss mich korrigieren: Es ist zwar keine Absicht, aber Jenz steigt da Vuskovic klar auf den Fuß. Der VAR schickt Exner an den Monitor, das muss eigentlich Elfmeter geben.

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Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Muheim wird von Vuskovic knapp verpasst, der Abwehrmann bleibt dann im Strafraum liegen und hat Schmerzen am Sprunggelenk. Jenz ist da unglücklich auf seinen Fuß gefallen.

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Hamburg ist auf der Suche nach einer Antwort und will Wolfsburg an den Strafraum drängen. Ballbesitz ist da, doch der HSV findet viel zu selten Wege in den Sechzehner, Wolfsburg hält defensiv gut dagegen.

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Mittlerweile sieht auch die Körpersprache der Wolfsburger ganz anders aus, jeder gewonnene Zweikampf wird gefeiert. Da ist genau das zu sehen, was in den vergangenen Wochen noch gefehlt hat. Die Führung ist nicht unverdient.

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Tooooor! VFL WOLFSBURG - Hamburger SV 1:0. In Wolfsburg brennt noch Licht, Eriksen bringt die Wölfe vom Punkt in Führung! Der Routinier verlädt Heuer Fernandes und schießt sicher in die Tormitte, Heuer Fernandes ist ins linke Eck unterwegs und bleibt chancenlos.

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Für das Foulspiel sieht Elfadli zudem Gelb.

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Wolfsburg wird stärker und prompt gibt es Strafstoß für den VfL! Bei einem langen Pass sieht Torunarigha nicht gut aus, er lässt Lindström durchlaufen. Der Abwehrmann kommt am Strafraum in den Zweikampf, doch der VfL bleibt dran. Heuer Fernandes wehrt einen Schuss von Bürger aus der Distanz ab, Elfadli will dann links in der Box klären, sieht aber nicht, dass Gerhardt angerauscht kommt. Elfadli hat das Bein oben und trifft Gerhardt, der schneller am Ball ist. Klare Sache.

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Elfadli mit dem Fehler! Der Abwehrmann will zu Heuer Fernandes zurückspielen, übersieht aber Pejcinovic, der so links am Strafraum die Kugel bekommt. Der Angreifer nimmt das Tempo zu sehr raus und wartet dann auf Lindström am Fünfer, doch der Pass wird zur Ecke geklärt.

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Plötzlich muss Heuer Fernandes ran! Eriksen steckt links an den Strafraum durch zu Pejcinovic, dessen Abschluss aus 19 Metern zunächst nicht gefährlich aussieht. Heuer Fernandes kann die Kugel aber nicht festhalten, Lindstörm rauscht heran, doch Heuer Fernandes ist noch mit der Hand am Ball und wischt ihn so auf den Fuß von Lindström, dass dieser nicht zum Abschluss kommen kann. Abstoß Hamburg.

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Joa, beim Blick in die Statistik sieht man immer noch das große 0:0 in der Kategorie "Torschüsse". Der HSV wirkt etwas spritziger, Wolfsburg ist sichtlich nervös und kommt überhaupt nicht nach vorne.

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Jetzt wird es erstmals gefährlich! Mikelbrencis hat rechts etwas Platz und bringt den Ball flach an den Fünfer, wo Königsdörffer beinahe zum Schuss kommt, aber Jenz kann da gerade noch klären.

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Dompe wird links mal von Muheim auf die Reise geschickt. Der Offensivmann geht am Strafraumeck ins Dribbling gegen Adjetey, kommt aber nicht durch. Weiter kein Abschluss.

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Bislang ist das sehr viel Kampf, aber auch Krampf. Beide Teams haben eine Passquote von jeweils unter 70 Prozent, in den Strafräumen ist dementsprechend noch gar nichts los. Wir warten auf die erste Offensivaktion.

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Während aus dem Gästeblock ordentlich Rauch von Pyrotechnik durch das Stadion zieht, ist auf dem Platz noch sehr wenig los. Man merkt besonders den Wölfen den Druck an, beide Teams sind bislang nur auf Fehlervermeidung aus.

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Der Ball rollt!

Der Schiedsrichter der Partie ist Florian Exner, seine Assistenten an den Linien sind Nikolai Kimmeyer und Mitja Stegemann. Als Vierter Offizieller agiert Sascha Stegemann, Johan Pfeifer und Henrik Bramlage sind die Videoschiedsrichter.

Das Hinspiel entschied Wolfsburg mit 1:0 in Hamburg für sich, wobei der HSV in dieser Partie die überlegene Mannschaft war und unter anderem einen Foulelfmeter verschoss. Wenig überraschend war das das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Klubs nach über sieben Jahren, in der Abstiegssaison gewann der HSV im April 2018 tatsächlich mit 3:1 in Wolfsburg. Der letzte Heimsieg des VfL gegen Hamburg stammt aus dem Januar 2017 (1:0). Torschütze damals: Mario Gomez.

Beim Blick auf die Heimtabelle fällt schnell Wolfsburg auf dem letzten Platz auf. Der VfL gewann in dieser Saison erst zwei Heimspiele: ein 3:1 gegen Union im Dezember und ein 2:1 gegen St. Pauli im Januar. Seitdem ist Wolfsburg seit sieben Spielen sieglos und holte dabei nur zwei Punkte. Trainer Bauer steht massiv in der Kritik und wäre bei einer weiteren Niederlage wohl seinen Job los, als Nachfolger wurde bereits nach dem Spiel in Stuttgart Dieter Hecking gehandelt.

In dieser englischen Woche blieb der HSV bislang also punktlos, wobei die Heimspiele gegen Leipzig (1:2) und Leverkusen (0:1) sehr eng waren. Zuvor war Hamburg sechsmal in Folge ungeschlagen geblieben bei zwei Siegen und vier Unentschieden. Auswärts war das 2:0 in Heidenheim in diesem Zeitraum allerdings der bislang einzige Erfolg auf fremden Plätzen in dieser Saison, in der Auswärtstabelle ist Hamburg auf Platz 16 (nur Bremen und Heidenheim sind schlechter).

In Wolfsburg brennt längst die Luft, am vergangenen Spieltag sind die Wölfe auf Platz 17 abgerutscht und befinden sich seitdem in akuter Abstiegsgefahr. Der Relegationsplatz ist zwei Punkte und Rang 15 drei Punkte entfernt. Noch ist alles also ziemlich eng. Deutlich bessere Karten hat derzeit der HSV, der auf Platz 11 ein kleines Polster von vier Zählern auf den 16. Platz hat. Zu sicher sollte sich Hamburg aber noch nicht fühlen.

Am Mittwoch verlor der Hamburger SV das Nachholspiel gegen Leverkusen mit 0:1, Trainer Merlin Polzin überrascht mit gleich sechs Wechseln in der Startelf, lediglich Daniel Heuer Fernandes, Daniel Elfadli, Luka Vuskovic, Nicolai Remberg und Ransford Königsdörffer dürfen erneut ran. Bakery Jatta fällt mit Muskelproblemen aus, Rayan Philippe steht kurzfristig nicht im Kader.

Der HSV schickt folgende Elf ins Rennen: Heuer Fernandes - Elfadli, Vuskovic, Torunarigha - Mikelbrencis, Sambi Lokonga, Remberg, Muheim - Otele, Dompe - Königsdörffer.

Nach dem 0:4 in Stuttgart am vergangenen Sonntag muss Trainer Daniel Bauer neue Impulse setzen und stellt sein Team dementsprechend auf fünf Positionen um: Jonas Adjetey, Jan Bürger, Vinicius Souza, Jesper Lindström und Dzenan Pejcinovic beginnen für Pharell Hensel, Sael Kumbedi, Lovro Majer, Adam Daghim und Mohammed Amoura (alle Bank).

Gelingt Wolfsburg der langersehnte Befreiungsschlag? Wir starten mit den Aufstellungen dieses Spiels, los geht es mit dem VfL: Grabara - Adjetey, Jenz, Koulierakis - Bürger, Vinicius Souza, Gerhardt, Belocian - Eriksen, Lindström - Pejcinovic.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 25. Spieltages zwischen dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV.