VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt. Bundesliga.

Volkswagen ArenaZuschauer26.132.

VfL Wolfsburg 1

  • D Pejcinovic (97. minute)

Eintracht Frankfurt 2

  • O Højlund (21. minute)
  • A Muinga (32. minute)

Live-Kommentar

Weiter gehts für Wolfsburg mit dem Auswärtsspiel bei Union, Frankfurt trifft kommenden Samstag auf RB Leipzig und wird da sicherlich nicht wieder mit solch einem Minimalismus durchkommen. Jetzt aber viel Spaß beim mehrfach angesprochenen 18:30-Uhr-Spiel am Millerntor. Bis bald! 

Ein Ergebnis mit Folgen, Union, Gladbach, Augsburg und der HSV dürfen sich jetzt sehr sicher sein, dass Rang 16 der Worst Case wäre, den direkten Abstieg muss man nicht mehr fürchten. Und Wolfsburg muss jetzt einen Schwung Stoßgebete an den Fußballgott schicken, dass die Bayern den Job nachher ab 18:30 Uhr bei St. Pauli ernst nehmen. Bei Köln gegen Bremen morgen können ja nicht beide punktelos bleiben. Frankfurt hat wieder vorgelegt, kann morgen ganz entspannt zusehen, was die Verfolger Mainz und Freiburg im direkten Duell anstellen.

Schnell gezogenes Fazit heute, Abwehrfehler können beide, Abwehrfehler nutzen, das konnte heute nur Frankfurt. Dabei zeigten die Hessen nach dem Seitenwechsel nur noch herzlich wenig überzeugendes, was aber auch nicht mehr notwendig war. Die Wölfe kamen zwar auf 22 Abschlüsse, brachten davon aber nur sechs auf den Kasten von Zetterer, zwei davon erst in der Nachspielzeit. So brachte Frankfurt die Führung, die vor der Pause Höjlund und Kalimuendo organisiert hatten, locker über die Zeit, das knappe Endergebnis täuscht.

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So ist es, gleich danach ist Schluss. 

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Tooor! WOLFSBURG - Frankfurt 1:2. Wolfsburg lebt! Zumindest atmen die Wölfe noch, aber viel Luft respektive Zeit bleibt freilich nicht mehr. Eine starke Hereingabe von Daghim aus dem rechten Halbfeld segelt in den Torraum der Frankfurter, wo sich aber kein Eintrach-Spieler oder -Torwart zuständig fühlt. So kommt Dzenan Pejcinovic aus zentralen fünf Metern völlig frei zum Kopfball und erzielt sein sechstes Saisontor. Aber das Kind scheint heute schon in den Brunnen gefallen zu sein, das Tor dürfte zu spät kommen für eine ertragreiche Rettung.

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Vorlage Adam Daghim

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Ist jetzt wohl auch wenig zielführend, wenn es Amoura noch einmal probiert. Auch wenn es nicht bei den angezeigten fünf Minuten bleiben wird. 

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Amoura sprintet einem zu weiten Ball hinterher, verletzt sich beim Ausfallschritt auch noch am linken Oberschenkel. Wolfsburg hat allerdings schon fünfmal gewechselt, Frankfurt tut dies jetzt auch: Kalimuendo raus, Arrhov rein.

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Ja, da lehne ich mich mal aus dem Fenster, wenngleich Wolfsburg noch fünf Minuten Gnadenfrist bzw. Nachspielzeit eingeräumt werden. Pejcinovic macht es wie seine Vorgänger, er schießt daneben und das nicht mal knapp. Skhiri trifft auf der anderen Seite gleich zweimal den Ball nicht richtig, aber da ist das ja weit weniger dramatisch. 

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Frustfoul von Amoura, der an der Seitenauslinie mit offener Sohle Amenda trifft. Verstehe ich jetzt nicht, wieso Gerach hier kein Gelb zeigt. Mitleid mit dem Verlierer? 

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Auch Hecking hat noch eine Option, die zieht er jetzt mit Daghim für Zehnter.

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Und Uzun für Chaibi. 

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Ebnoutalib für Burkardt. 

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Dreifachwechsel der Gäste, Skhiri für Höjlund.

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Abschluss Nummer 19 geht dann auf das Tor, allerdings auch genau auf Zetterer. Geschossen hat natürlich Meijer, der einzige Wolfsburger, der heute nicht komplett daneben zielt. 

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Maehle geht aber auch weiter mit nach vorne, schießt aus 20 Metern zentraler Position links vorbei. Von den 18 Wolfsburger Torschüssen gingen nur drei wirklich aufs Tor, zwei, drei sehr vielversprechende Aktionen wurden komplett verjuxt, das ist schon sehr, sehr harmlos. 

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So ist es, Maehle rückt eins nach hinten, Shiogai darf versuchen, sich vorne als treffsicherer als seine Kollegen zu zeigen. 

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Kento Shiogai, der sogar als Startelfkandidat galt, kommt spät aber doch. Vavro ist sowieso angeschlagen, aber dessen Position in der Dreierkette kann der Japaner natürlich nicht übernehmen, da muss umgestellt werden.

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Kalimuendo sorgt für ein wenig Entlastung für seine Farben. Das macht er, indem er Eckbälle rausholt. Und aus dem hier entsteht die große Schusschance für Knauff knapp innerhalb des Sechzehners. Abgefälscht, drüber, wieder Ecke. Oder sogar Elfer? Nein, das war der Oberschenkel des Wolfsburgers. 

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Und für Eriksen ist jetzt Arnold neu dabei. 

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Hecking probiert es mit Pejcinovic für Wimmer. Weniger Tore kann der auch nicht schießen.

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Riera zieht seinen ersten Wechsel, nimmt Ayoube raus und Knauff übernimmt dafür auf der rechten Seite.

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Es bleibt wie verhext, auch Eriksen schießt vom rechten Fünfereck am Ziel vorbei. Es sieht nach knapp 70 Minuten weiterhin so aus, als würden die Gäste mit ihrem Minimalismus glatt durchkommen. 

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Gelbe Karte für Frankfurts Amenda, das passenderweise für Zeitspiel. 

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Amoura flankt von links, Wimmer steigt zum Kopfball hoch, bekommt nicht genug Druck hinter den Ball, Zetterer packt sicher zu. Abschlüsse vor der Pause 3:5, nach der Pause 9:0. 

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Amoura hat links im Strafraum mal etwas Ballglück, aber er schießt links am Tor vorbei. Wie viele Einladungen muss die Eintracht noch aussprechen, bis Wolfsburg mal eine annimmt? 

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Eine Stunde ist durch. Bei den xGoals steht es jetzt 0,99 zu 0,99, aber die Anzeigetafel bildet dies weiterhin nicht ab. 

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Gelbe Karte für Wolfsburgs Souza, der da Burkardt ordentlich auf den Fuß gestiegen ist. 

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Mal Entlastung für Frankfurt durch Ayoube auf der rechten Seite. Diesmal findet er keinen Abnehmer in der Mitte. 

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Direkt aufs Tor gezogen, Zetterer ist zur Stelle. Das kann der Däne besser. Aber der VfL bleibt dran, Majer mit dem Superpass in den Sechzehner, da steht Zehnter alleine am Elfer. Kann den Ball aber nicht verarbeiten, besser wäre es wohl gewesen, Majer hätte auf Majer gepasst. 

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Wolfsburg hat sich was vorgenommen, macht wirklich Druck. Kann ein Eckball von Eriksen die Wende bringen?

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Der Majer-Wechsel war nicht die schlechteste Idee. Er nimmt überraschenderweise einen Freistoß von der rechten Seite. Sollte er da nicht für den Kopfball in der Mitte stehen? Nein, er zirkelt das Leder aus unmöglichem Winkel an die Latte. Zetterer war da wohl auch noch mit den Fingerspitzen dran, kann dementsprechend auch mal was auf der Habenseite verbuchen.

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Majer führt sich gut ein, erwischt einen Kopfball nach Eriksen-Flanke. Nicht aufs Tor, das war aber auch ganz schwer. 

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Und weiter gehts. 

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Halbzeitwechsel Wolfsburg, Lindström ist in der Kabine geblieben, Majer übernimmt. 

Klingt hart, aber man kann es nicht anders sagen: Frankfurt führt im Duell zweier richtig schwacher Mannschaften mit 2:0. Dass bei Zetterer trotz seiner heftigen Schnitzer noch die Null steht, das ist nur der Wolfsburger Unzulänglichkeit vor dem Tor und den Ausbesserungsfähigkeiten seiner Mitspieler geschuldet. Auf der anderen Seite machte Grabara nichts falsch, zeigte sogar ein paar gute Paraden, wurde aber von seinen Vorderleuten zu oft im Stich gelassen. Letztlich geht der Zwischenstand in Ordnung, allein schon, weil der Freistoß zum 0:2 richtig gut einstudiert war. Wie Hecking jetzt in der Pause seiner Mannschaft noch einmal Hoffnung geben kann, darauf dürfen wir gespannt sein.

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Und Pause! 

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Nur eine Minute Nachspielzeit. Wäre aber auch ohne gegangen, Unterbrechungen gab es eigentlich keine. 

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Auf der anderen Seite lässt auch Frankfurt wieder einiges liegen. Burkardt kann am linken Pfosten das Leder nicht über die Linie drücken, gut, der Ball kam ziemlich scharf, aber eigentlich muss er da nur den Fuß hinhalten. 

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Und dann leistet sich Zetterer den nächsten Aussetzer, passt komplett unkonzentriert in die Beine von Wimmer. Der muss einfach REINSCHIESSEN, will aber quer für Amoura legen. Theate ist zurückgeeilt und bekommt ein Bein dazwischen. 

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Guter Ball in den Sechzehner von der linken Seite durch Amoura. Maehle verpasst ganz, ganz knapp. 

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Die 66. Wolfsburger Gegentreffer. Höjlund schickt Ayoube in den Sechzehner, der trifft blitzsauber flach und unhaltbar ins linke Eck. Aber halt, der Linienrichter hat die Fahne oben, das ist korrekt, bleibt bei 65. War aber natürlich reines Wolfsburger Glück und keine Abseitsfalle. 

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War natürlich schon gut eingeübt von den Frankfurtern, aber wenn ein Bauerntrick klappt, dann weiß man halt auch, woher die mittlerweile 65 Wolfsburger Gegentreffer kommen. 

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Tooor! Wolfsburg - FRANKFURT 0:2. So kannst du nicht verteidigen, Frankfurt bestraft die Wölfe ein zweites Mal! Der Freistoß wird von Chaibi einfach 20 Meter flach in den Sechzehner gespielt. Burkardt ist eingelaufen, scheitert aber aus kurzer Distanz an Grabara. Macht nichts, Arnaud Kalimuendo ist zur Stelle und schiebt den Nachschuss in die Maschen.

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Gelbe Karte für Wolfsburg Belocian, der musste gegen Ayoube das taktische Foul ziehen. Das überdies ein ziemlich hartes war, nicht bloß ein kleines Trikotziehen oder so. 

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Weitschuss von Vavro, Zetterer ist im bedrohten Eck. Das wäre aber richtig gefährlich geworden, wenn der Ball noch abgefälscht worden wäre. Und genau das wäre fast passiert. Glück für Larsson, dass er da mit der Fußspitze nicht rankam. 

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Wie reagiert Wolfsburg auf diesen erneuten Rückschlag? Offensiv hat man ja einiges drauf, frag nach bei Leverkusen. Und die Abwehr der Eintracht hat in den bisherigen 28 Spielen 53 Gegentore kassiert, die Watschen in der Champions League außen vor. 

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Die Analysten im Nachklapp dürfen dann gerne heraussuchen, wo Vinicius Souza da unterwegs war. Nicht da, wo er sein sollte, das gilt auch für seinen Nebenmann Zehnter. 

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Tooor! Wolfsburg - FRANKFURT 0:1. Prompt passiert das, womit eigentlich am wenigsten zu rechnen war. Aber wenn Oscar Höjlund da mittig vor dem Sechzehner komplett alleingelassen wird, dann ist das eben auch eine Einladung für die Gäste. Und die nimmt Höjlund dankend an, der Däne feuert das Leder aus 18 Metern mithilfe des linken Innenpfostens ins Netz. Wolfsburg stand tief, zu tief, auch Vorlagengeber Ayoube hatte auf der rechten Seite keinen Gegenspieler.

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Vorlage Ayoube Amaimouni-Echghouyab

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Ganz komische Partie. Bloß keine Prognose wagen, was als nächstes passiert. Auch wenn es über weite Strecken so wirkt, als würde sowieso nichts passieren. 

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Wieder so ein Doppelschock wie ganz zu Beginn. Prompt stellen beide Teams sofort wieder in den Vorsichtsmodus um. Das gefällt den beiden Trainern sicherlich, uns natürlich weniger. 

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Und jetzt schepperts auf der anderen Seite. Kalimuendo wird links im Strafraum nicht gestellt, kann in aller Ruhe das rechte Eck anvisieren. Genau damit rechnet Grabara aber, positioniert sich gut und verhindert mit einer Flugeinlage den Einschlag. 

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Die wir jetzt bekommen! Auf sehr kuriose Art allerdings, Zetterer muss den Rückpass auf ihn einfach sofort wegballern, aber er zögert und verliert das Leder vor seinem Kasten an Amoura. Der Ball springt zu Wimmer vor das leere Tor, der kann das Leder aber nicht über die Linie stolpern, weil er wegrutscht. 

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Ich will nichts verschreien, aber das könnte ein zäher Nachmittag werden. Bisher spielen sich 90 Prozent der Partie im Mittelfeld ab. Beide Teams zweikampfreudig, aber wir wünschen uns doch Strafraumaction. 

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Das war ein doppelter Wachmacher für beide Defensivreihen. Dementsprechend wird sofort deutlich vorsichtiger agiert. Und das Wolfsburger Publikum unterstützt die eigenen Elf zumindest in dieser Anfangsphase gut hörbar. 

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Fehler Frankfurt, so kann Wimmer die linke Seite runterwetzen. Kurz vor der Grundlinie hat ihn Koch eingeholt und kann auf Kosten einer Ecke blocken. Die Kosten sind nicht der Rede wert, es entsteht sogar fast ein Frankfurter Konter. 

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Der Ball rollt! 

Blicken wir bei Kaiserwetter noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Timo Gerach die beiden Teams in die Volkswagen Arena führen. Ihm assistieren die Herren Alexander Sather und Patrick Kessel, der VAR-Hauptverantwortliche heißt Nicolas Winter.

Insgesamt hat Wolfsburg gegen Frankfurt eine sehr positive Bilanz mit 23 Siegen, 19 Unentschieden und nur elf Niederlagen. Selbst in dieser Seuchensaison holte man im Hinspiel ein 1:1 im Hessischen, selbst den einen Punkt retteten die Frankfurter erst tief in der Nachspielzeit durch einen Batshuayi-Elfer nach VAR-Intervention.

Über die aktuelle Form braucht man nicht viel Worte verlieren, der VfL hat in 2026 nur gegen St. Pauli und ein Testspiel gegen Meppen gewonnen. Nach dem kleinen Hoffnungsschimmer mit dem 1:1 in Hoffenheim offenbarte man gegen Bremen und Leverkusen wieder nicht bundesligataugliches Abwehrverhalten. Die Eintracht ist derzeit mal wieder im Divamodus, mal gut, mal schlecht, immer launisch, nie zuverlässig. 

Die Frankfurter Eintracht kämpft seit Wochen gegen Freiburg um Platz 7. Klingt nach nicht viel, aber da geht es natürlich um viel Geld, um Millionen. Diese Konstellation wird sich wohl bis Saisonende fortsetzen, wobei ich jetzt nicht dagegen wetten würde, dass sich Mainz da plötzlich auch noch einmischt. Vor allem, wenn die Eintracht heute nicht anschreibt. 

Klare Sache, die Wölfe müssen gewinnen und St. Pauli, das mit vier Zählern mehr den Relegationsrang belegt, vorlegen. Die Kiezkicker empfangen zwar um 18:30 Uhr die großen Bayern, deren Interesse an einem ordinären - bei dem Spielort vielleicht sogar obszönen - Bundesligakick zwischen den beiden Real-Matches dürfte aber, nun ja, begrenzt sein. 

Doan ist krank, dafür darf Ayoube ran. Riera fehlen ansonsten nur die Langzeitverletzten, Batshuayi und Bahoya sind mit Trainingsrückstand weiterhin kein Thema. Im Vergleich zum 2:2 in Köln bekommt Chaibi den Vorzug vor Knauff, das war es auch schon von der Frankfurter Personalsituation. 

So geht die Frankfurter Eintracht diese Auswärtsaufgabe an: Zetterer - Amenda, Koch, Theate, Brown - Larsson, Höjlund, Ayoube, Chaibi, Kalimuendo - Burkardt.

Hecking muss nach dem 3:6 gegen Leverkusen in der Abwehr umstellen, aber das hätte er wohl auch ohne die Gelbsperre von Koulierakis getan. Jenz übernimmt in der Dreierkette, weiter vorne ist Wind verletzt, damit schlägt die Stunde des Ex-Frankfurters Jesper Lindström. Dazu kommt noch ein freiwilliger Wechsel im Mittelfeld mit Zehnter für Kumbedi.

Wir beginnen den Fußballnachmittag mit der Wolfsburger Aufstellung: Grabara - Jenz, Vavro, Belocian - Maehle, Eriksen, Souza, Zehnter, Wimmer, Lindström - Amoura.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen dem VfL Wolfsburg und Eintracht Braunschweig.