VfL Wolfsburg - Werder Bremen; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Wolfsburg - Werder Bremen. Bundesliga.

Volkswagen Arena.

VfL Wolfsburg 0

  • M Jenz (s/o 92. minute)

Werder Bremen 1

  • J Njinmah (68. minute)

Live-Kommentar

Damit sind wir mit dem Bundesliganachmittag durch, aber gleich um 18:30 Uhr haben wir ja noch das Topspiel Dortmund gegen Hamburg für Sie im Programm. Viel Spaß auch damit und bis bald.

Der VfL bleibt also Vorletzter, muss morgen den Freiburgern am Millerntor alle Daumen drücken. Das macht Bremen natürlich auch, denn aktuell hat man vier Zähler Vorsprung auf den Hamburger Stadtteilklub auf dem Relegationsrang. Nach der Länderspielpause muss Wolfsburg nach Leverkusen, na bumm. Werders Aufgabe ist freilich mit dem Heimspiel gegen Leipzig ähnlich knackig.

Eigentlich unglaublich, dass sich diese beiden notorisch defensivschwachen Teams torlos trennen. Und so fiel dann doch noch ein Treffer, Njinmah bescherte nach guter Vorarbeit von Agu Werder einen freilich sehr schmeichelhaften Dreier. Wolfsburg war das bessere Team, aber weit davon entfernt, ein gutes Spiel zu zeigen. Viel Krampf, viele falsche Entscheidungen, aber auch ein überragender Backhaus im Bremer Tor, das waren die Zutaten einer weiteren Heimpleite. Für die xGoals von 0,76 zu 0,37 kann man sich nichts kaufen, wieder einmal wurde die fraglos vorhandene individuelle Klasse nicht in Zählbares umgewandelt. 

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Schluss! Und ganz großer Jubel im Bremer Lager, eh klar. 

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Ganz entspannt aber der letzte Bremer Wechsel mit Bittencourt raus und Schmetgens rein.

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Lovro Majer sieht dann kurz danach auch noch Gelb, gerade etwas unübersichtlich das Ganze. 

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Energieleistung von Wimmer auf links, der bringt auch den Ball noch in den Sechzehner zur Majer. Der geht spektakulär zu Boden, Brand winkt nur ab. Und der VAR mischt sich nicht ein. 

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Zweites taktisches Foul von Moritz Jenz, der im Mittelkreis gegen Musah klammert. Das gibt natürlich wieder Gelb, in Summe Gelb-Rot. 

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Freistoß Wolfsburg von links. Eriksen oder Arnold? Wieder der Däne, diesmal genau auf Backhaus. Wenn Wolfsburg noch einen ruhenden Ball bekommt, dann darf aber Arnold, da bin ich mir sicher. 

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In den anderen Spielen ist mehr Lametta. Aber hier ist es schon superspannend. Und jetzt kennen wir auch die Nachspielzeit, nur fünf Minuten sind angezeigt. 

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Eriksen oder Arnold? Es ist Eriksen, der ins linke Eck zwirbeln will. Hätte klappen können, aber die Mauer der Bremer steht erstaunlich nah dran und lenkt den Ball ab.

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Arnold holt einen interessanten Freistoß 18 Meter vor dem Tor von Backhaus heraus? Macht er das jetzt gleich selbst?

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Torschütze Njinmah spaziert vom Platz, klatscht mit Musah ab. 

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Werder hat jetzt natürlich alle Zeit der Welt, aber in dieser unrhythmischen Partie ist eine gewaltige Nachspielzeit natürlich Pflicht. Aber noch sind wir ja noch ein paar Minuten in der regulären Spielzeit.

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Arnold belebt das Spiel der Wölfe gleich, Eriksen bleibt mit seinen Ecken heute erfolglos. Sollte vielleicht jetzt mal ein anderer Wolfsburger probieren.

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Und Daghim darf für Maehle ran.

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Vielleicht bringt Urgestein Maxi Arnold die Wende, Souza macht Platz.

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Das Wolfsburger Powerplay hat begonnen. Und jetzt auch eine erste Chance. Guter Ball von Maehle ins Strafraumzentrum zu Majer, der schießt daneben. Und das nicht gerade knapp. 

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Und Majer übernimmt den Platz im Sturmzentrum von Wind.

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Hecking zieht seine Joker, Shiogai darf für Amoura ran.

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Wolfsburg muss jetzt, eine weitere Niederlage wäre fatal. Ich behaupte mal frech, dass uns jetzt eine sehr packende Schlussphase geboten wird. 

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Toooor! VfL Wolfsburg - SV WERDER 0:1. Aber einer reicht ja auch, den feuert jetzt Justin Njinmah nach Vorarbeit von Agu, der das Leder rechts im Strafraum kurz vor der Torauslinie noch zurück zu Njinmah bringt. Der nimmt den Kopf hoch und zielt erfolgreich ins rechte Eck. Keine Chance für Grabara. 

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Aktuell Bremen mal wieder mit etwas Oberwasser, nachdem zuvor Amoura auf seiner linken Seite ein paar lichte Momente hatte. Ein Tor liegt freilich weiterhin nicht in der Luft. Bremen hat nach Wiederanpfiff noch überhaupt keinen Abschluss zustande gebracht. 

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Ha, der Wimmer kommt tatsächlich! Für Lindström, der immer noch seiner Großchance in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nachtrauern dürfte. 

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Außerdem macht Stark, der sich ordentlich aufgerieben hat, Platz für Karim Coulibaly.

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Die Wechselspiele beginnen. Mit Agu für Mbangula bei Bremen. 

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Und dann plötzlich ein spielerisches Highlight. Sprich ein Solo von Amoura über links bis in den Sechzehner, fast bis zur Grundlinie. Aus spitzem Winkel bringt er den Ball noch an Backhaus vorbei, aber auch haarscharf am zweiten Pfosten. 

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Es bleibt dabei, kämpferisch kann man beiden Teams absolut nichts vorwerfen, die werfen alles rein. Fußballerisch ist das freilich ein ganz anderer Schnack, wie die Norddeutschen zu sagen pflegen. Da ist es oasch, wie man in der Heimat von Grüll, Schmid, Friedl und Wimmer zu sagen pflegt. Apropos Wimmer, der wäre wohl eine ganz interessante Wechseloption für Ruhrpottlegende Hecking. 

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Laufduell von Stark und Amoura im Mittelfeld, der Wolfsburger ist mit dem Pfiff gegen ihn überhaupt nicht einverstanden. Mit Recht, das Foul ging ganz klar vom Bremer aus, auch wenn der dann unglücklich hingefallen ist. Aber alles nur Petitessen. 

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Koulierakis schenkt den Bremen einen Eckball. Die wissen mit dem Geschenk nicht viel anzufangen. 

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In diesen ersten Minuten nach Wiederanpfiff verteidigen beide Teams absolut chaotisch. So kommt unter anderem die Schusschance für Maehle zustande, der rechts im Werder-Strafraum aber auf das kurze Eck schießt, da steht Backhaus. 

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Das Personal ist unverändert auf beiden Seiten.

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So, geht weiter.

Kampf gegen den Abstieg steht drauf, das ist auch drin. Wenig erbauliche Momente von beiden Seiten, wenn, dann helfen am ehesten noch Standards für Torgefahr. In Maßen, das torlose Remis ist der exakt korrekte Pausenstand. Aber die letzten Minuten machten dann doch Hoffnung, endlich ging es mal ohne Fehlpässe und mit Tempo ordentlich hin und her, in den letzten Sekunden der Nachspielzeit dann doch noch die eine Topchance. Eine Glanztat von Backhaus vereitelte Lindströms großen Moment, aber was nicht ist, das kann ja noch werden.

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Noch eine Chance für Wolfsburg. Direktabnahme von Lindström nahe dem Elferpunkt. Backhaus reißt einen Arm hoch und lenkt das Leder an die Latte. Das wars, torlos geht es in die Kabinen.

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Nur eine Minute Nachspielzeit. Schade, die letzten Minuten waren endlich mal richtig temporeich. Die 40 davor eher weniger. 

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So wie auch dieser Freistoß von Eriksen. Der hätte genau unter die Latte gepasst, aber Backhaus lenkt ihn drüber. Muss er auch, etwas zu zentral vom Dänen angetragen.

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Sagen wir auch mal was Positives, es wird um jeden Ball gekämpft, der Einsatz stimmt. Nächster Eckball Eriksen, diesmal von links, was los ist immer nur bei den Rangeleien vor der Ballfreigabe. So auch diesmal wieder. Liegt aber nicht an den Bällen des Dänen, die sind schon nicht verkehrt. 

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Ecke Wolfsburg, vielleicht hilft ein Standard, die schießt Eriksen ja wirklich gut. Wird aber ein Bremer Konter draus, den Jenz durch in Njinmah reinlaufen im Ansatz erstickt. Natürlich auf Kosten der ersten Gelben des Nachmittags. 

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Eine Aufholjagd von Heidenheim müssen die beiden Teams wohl nicht befürchten, der FCH liegt gegen Bayer Leverkusen schon mit 0:2 zurück. Mit den gezeigten Leistungen können Wolfsburg und Bremen aber heilfroh sein, heute nicht gegen ein Topteam spielen zu müssen. 

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Wenn man den Blick über die Aufstellungen schweifen lässt, das Spiel gibt einem dafür alle Zeit der Welt, dann ist da schon viel individuelle Klasse zu erkennen. Aber beide Teams bringen auch heute wieder die PS nicht auf die Straße. Bittencourt schießt meilenweit drüber und fordert dann vergeblich einen Eckball. 

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So ein Pass wie der eben von Eriksen, der könnte die Pattsituation auflösen. Aber Kumbedi antizipiert schlecht, kommt so rechts im Strafraum nicht zum Zug. 

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Ich wiederhole mich. Es spielt der Siebzehnte gegen den Fünfzehnten und genau so sieht das auch aus. 

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Freistoßflanke von Eriksen, wirklich beeindruckend, wie tiefenentspannt die Bremer da nicht in die Zweikämpfe gehen. Müssen sie in dieser Situation auch nicht, denn der Linienrichter hat die Fahne oben. Braucht mir aber kein Werderaner erzählen, dass er das gesehen hätte. 

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Njinmah bekommt einen Ball links im Sechzehner, schließt aber viel zu hektisch ab und entsprechend deutlich am linken Pfosten vorbei. 

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Bremen schon 47 Gegentore, Wolfsburg gar 56, das kommt nicht von ungefähr. Und an den beiden Torleuten liegt das ganz sicherlich nicht. 

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So, erste Ecke jetzt auch für Wolfsburg. Eriksen bringt den Ball gut rein, Bremens Abwehr schläft tief und fest. So kommt Wind aus vier Metern zum Kopfball, bringt das Leder nicht an Backhaus vorbei. 

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Es macht Puertas. Nicht schlecht, scharfer Schuss an der Mauer vorbei ins rechte Eck. Dort ist aber Grabara zur Stelle, wehrt zur Seite ab. Und auch den Nachschuss von Sugawara schnappt sich der Pole, wir hingegen dürfen das erste Highlight und die erste Bewerbung bei den xGoals notieren.

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Und wieder wird Grüll abgeräumt, diesmal aber zentral 18 Metern vor dem Tor durch Maehle. Das ist jetzt natürlich eine ganz feine Freistoßposition. Ich denke da an Grüll, aber auch an Puertas, Schmid und natürlich Bittencourt.

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Sagen wir mal so, diese ersten Minuten deuten an, in welchem Segment der Tabelle sich die beiden Kontrahenten befinden. Koulierakis tritt gegen das Schienbein von Grüll, kommt ohne Karte davon.

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Der Eckball von Puertas ist schlecht, wird am ersten Pfosten weggeköpft. Kurze Wolfsburger Hoffnung auf einen Konter, aber nicht einmal ein Eckball springt dabei heraus. Bittencourt hat indessen auf seine Zähne gebissen und ist wieder dabei. Sein 300. Spiel in der Bundesliga soll ja auch nicht schon nach wenigen Minuten enden.

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Wir sehen eine erste Ecke für Bremen, herausgeholt von Grüll auf seiner rechten Seite. Diese kann noch nicht ausgeführt werden, da Bittencourt nach einem nicht geahndeten Foul von Lindström behandelt werden muss. 

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Geht los! 

Blicken wir noch schnell auf die Spielleitung. Und hier sehen wir brandaktuell Hauptschiedsrichter Benjamin Brand die beiden Teams auf das Feld führen. Ihm assistieren die Herren Thomas Stein und Martin Thomsen, der VAR-Hauptverantwortliche heißt Pascal Müller.

Und das Hinspiel? Ein Spiegelbild der Wolfsburger Saison. Man führte im Weserstadion 1:0, hatte gegen harmlose Werderaner eigentlich alles im Griff, verlor trotzdem 1:2. Der letzte Heimsieg des VfL gegen Bremen ist auch ewig her, allerdings war das ein extrem spektakuläres 5:3 im November 2020.

Heckings 1:1 in Hoffenheim war zumindest mal wieder eine Reaktion der Wölfe, die Leistungen bei den Niederlagen zuvor gegen Augsburg, Stuttgart und den HSV waren ja wirklich unterirdisch. Überhaupt stehen aus der Rückrunde bisher nur drei magere Pünktchen auf der Habenseite, das ist wirklich die Bilanz eines Absteigers. Dazu ist man auch Letzter der Heimtabelle, das man sich alles nicht nur schnellstens ändern, sondern gleich heute, sofort.

In Bremen brannte der Baum vor ein paar Wochen nach der Niederlage gegen St. Pauli auch schon lichterloh, Siege gegen Heidenheim und Union konnten diesen aber löschen. Anstatt nachzulegen, wurde aber 0:2 gegen Mainz verloren, das auch ziemlich sang- und klanglos.

Die Ausgangslage ist klar, Wolfsburg als Vorletzter vier Punkte hinter Werder, das genau über dem Strich notiert. Heimsieg und man ist wieder dran, Niederlage und dann sieht man wohl für den Rest der Saison nur mehr die Rücklichter der Bremer. Minimalziel könnte dann schon sein, St. Pauli noch den Relegationsrang abzuluchsen.

Nicht einsatzfähige Spieler ohne Ende, das hat auch Thioune zu beklagen. Und dann fehlt auch Stage gelbgesperrt. müssen wir aber nur zwei Buchstaben ändern, denn Stark spielt. Zudem haben noch Mbangula und Njinmah den Vorzug vor Malatini und Topp erhalten. Malatini ist aber angeschlagen, Topp hingegen sitzt auf der Bank.

Diese elf Bremer werden gleich auf die Suche nach dem Befreiungsschlag gehen: Backhaus - Sugawara, Stark, Friedl, Deman - Bittencourt, Puertas, Grüll, Schmid, Mbangula - Njinmah.

Das Debüt von Hecking brachte ein 1:1 in Hoffenheim, dementsprechend hält er an seiner ersten Startformation fest, bringt nur Wind im Sturm für Pejcinovic. Die Optionen sind auch begrenzt, das Lazarett ist mit Cleiton, Fischer Dardai, Paredes, Rogerio und Seelt überbelegt. Aber Arnold ist wieder im Kader, immerhin.

Was für ein Kracher im Keller! Und so geht der VfL diesen an: Grabara - Belocian, Jenz, Koulierakis - Kumbedi, Eriksen, Souza, Maehle, Lindström, Amoura - Wind.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 27. Spieltages zwischen dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen.