1. FC Union Berlin - 1. FSV Mainz 05; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Union Berlin - 1. FSV Mainz 05. Bundesliga.

An der Alten ForstereiZuschauer22.012.

1. FC Union Berlin 2

  • W Jeong (77. minute)
  • M Ljubicic (86. minute)

1. FSV Mainz 05 2

  • N Amiri (30. minute)
  • B Hollerbach (69. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr Leverkusen zum Heimspiel gegen Stuttgart lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

In der Bundesliga steht uns eine englische Woche bevor, werfen wir also noch einen kurzen Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften: Während Union am Donnerstagabend in Augsburg gastiert, empfängt Mainz bereits am Dienstagabend den FC Heidenheim zu Hause. 

Tabellenschlusslicht Mainz verpasst damit den erhofften Befreiungsschlag, spielt in der Bundesliga unter Urs Fischer zum dritten Mal unentschieden und verkürzt zumindest vorerst den Rückstand auf den Relegationsplatz auf drei Punkte. Union wird nach zuvor zwei Siegen mit diesem Punktgewinn gut leben können und liegt mit jetzt 22 Punkten auf Platz 9.

Über weite Strecken gestaltete sich ein kampfbetontes Spiel zwischen Union und Mainz recht zäh, nach einer unterhaltsamen Schlussphase stehen dennoch vier Tore und eine letztlich gerechte Punkteteilung zu Buche. Mainz wird sich darüber ärgern müssen, nach einer knappen Pausenführung stand man im zweiten Durchgang hinten schließlich lange stabil und stellte durch Rückkehrer Hollerbach auf 2:0. Union bewies in der Schlussviertelstunde jedoch eine starke Moral, kam aus dem Nichts durch Joker Jeong zurück und erzielte kurz vor Schluss nach einem Standard noch den Ausgleich.

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Es bleibt beim 2:2 - Abpfiff! 

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Handspiel im Sechzehner der Eisernen? Nein, nach einer Kopfballablage von Maloney prallt der Ball Jeong an den Bauch.

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Inzwischen läuft auch schon die Nachspielzeit: drei Minuten.

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Plötzlich wird aber auch Mainz wieder aktiver. In dieser Form wären das natürlich zwei verlorene Punkte aus Sicht der Rheinhessen.

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Nach ihrem zehnten Standardtor in dieser Saison haben die Köpenicker das Momentum jetzt natürlich auf ihrer Seite und wollen mehr.

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Tooor! UNION BERLIN - Mainz 2:2. Nach einem Standard gleicht Union aus! Bei einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld schnibbelt Köhn den Ball hoch an den langen Pfosten, wo sich Doekhi - mit allem, was er hat - reinwirft und sich so im Luftduell unter Bedrängnis gegen zwei Verteidiger irgendwie durchsetzt. Aus sechs Metern drückt er seinen Kopfball im kurzen Eck an die Unterkante der Latte, von wo der Ball womöglich bereits hinter die Linie springt. Damit keine Zweifel aufkommen, köpft ihn Ljubicic aus nächster Nähe endültig ins Netz und wird zunächst sogar als Torschütze geführt.

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Urs Fischer wechselt zum dritten Mal und bringt Defensivspieler Maloney für Stürmer Tietz.

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Nach dem Lattentreffer von Schäfer ist es Mainz für den Moment gelungen, das Spiel zumindest wieder zu beruhigen und den Ball jetzt wieder weiter weg vom eigenen Tor fernzuhalten.

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Union ist jetzt voll da und setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. Mainz steht jetzt tief und ist um Entlastung bemüht. 

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Um ein Haar der Doppelschlag! Bell will den Ball vor dem Sechzehner wegschlagen und legt ihn genau vor die Füße von Schäfer. Weil sich Batz zuvor beim Herauslaufen verschätzt hatte, setzt Schäfer 20 Meter vor dem verwaisten Tor sofort zum Heber an und trifft die Querlatte. Von dort prallt die Kugel vor den Fünfer zurück, wo Ilic den tückisch aufspringenden Ball über das Tor drückt. 

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Und Torschütze Hollerbach macht für Sieb Platz.

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Urs Fischer zieht erst jetzt seine ersten Joker, dafür gleich zwei: Nebel kommt in der Offensive für Amiri.

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Nach dem Tor wechseln beide Trainer, zunächst zieht Baumgartner seinen letzten Joker und wirft Stürmer Ljubicic für Abwehrspieler Diogo Leite rein.

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Tooor! UNION BERLIN - Mainz 1:2. Aus dem Nichts bringt Joker Jeong Union zurück ins Spiel! Köhn macht einen langen Ball nahe der linken Seitenauslinie im Halbfeld fest und wird per schnellem Doppelpass mit Ansah in Szene gesetzt. Links vom Sechzehner flankt Köhn direkt halbhoch an den ersten Pfosten, wo der einlaufende Jeong freistehend bei seinem Kopfball tief in die Hocke geht und ihn technisch anspruchsvoll aus sechs Metern unhaltbar ins lange Eck verlängert.

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Vorlage Derrick Köhn

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Union bleibt nur noch die Schlussviertelstunde. Zwar stecken die Eisernen nicht auf, doch fehlen im Offensivspiel einfach die Ideen. Mainz macht einen stabilen Eindruck und ist nah dran am zweiten Saisonsieg.

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Mit einer einstelligen Punkteanzahl (zurzeit 8) nach 15 Spielen hielt in der Drei-Punkte-Ära der BL im Übrigen nur dreimal ein Verein die Klasse. Die Mainzer sind darin aber geübt, in zwei von drei Fällen gelang dieses Kunststück schließlich ihnen selbst: 2020/21 (6) sowie 2023/24 (9).

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Aluminium! Amiri fängt einen Querfeld-Fehlpass ab und setzt halbrechts vor dem Sechzehner Hollerbach ein, der im Eins gegen Eins mit Doekhi eigentlich zu sehr nach außen abkommt - aber nur eigentlich. Nahe dem rechten Fünfereck hält Hollerbach wuchtig aus der Drehung ab und trifft im kurzen Eck die Latte.

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Zudem wird Burke in der Offensive durch Jeong ersetzt.

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Auf den Gegentreffer reagiert Steffen Baumgart mit dem nächsten Doppelwechsel und bringt zunächst Trimmel positionsgetreu für Haberer.

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Tooor! Union Berlin - MAINZ 0:2. Ausgerechnet an der Alten Försterei macht Hollerbach sein erstes BL-Tor für Mainz und stellt auf 2:0! Im linken Halbfeld setzt sich Lee mit etwas Glück gegen Burke durch und steckt dann perfekt in den Lauf von Veratschnig durch, der im Rücken von Haberer durchbricht und links im Sechzehner flach querlegt. Am ersten Pfosten kommt Querfeld mit dem Fuß nicht hin, dahinter grätscht Hollerbach unbewacht in den Ball und bugsiert ihn aus fünf Metern platziert neben den rechten Pfosten.

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Vorlage Nikolas Veratschnig

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Mainz beschränkt sich inzwischen auf das Spiel gegen den Ball und verteidigt geschlossen. Während die Rheinhessen aus einer kompakten Defensive heraus auf Umschaltmomente lauern, tut sich Union schwer und kriegt wenig Tempo in seine statischen Angriffsbemühungen.

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Zudem macht Burcu in der Offensive für Ansah Platz.

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Doppelwechsel aufseiten der Hausherren: Schäfer übernimmt im zentralen Mittelfeld für Kemlein.

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Glück für Mainz. Über Burcu und Haberer verlagern die Köpenicker das Spiel von links rechts in den Strafraum, wo Burke aus der Drehung direkt flach abschließt. Zwar ist der unplatzierte Schuss an sich harmlos, doch lauert Khedira im Torraum und verpasst den Ball nur um Zentimeter. 

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Union muss jetzt über den Kampf kommen, wobei Mainz nicht zurücksteckt und sich mit vollem Einsatz in jeden Zweikampf wirft.

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Jetzt aber! Bei einem langen Ball lässt sich Bell vor dem Sechzehner zu einfach fallen, in seinem Rücken hält Burke in der Luft den Fuß vor Kohr rein und legt sich den Ball damit an die linke Fünfergrenze vor. Batz verkürzt den Winkel schnell, macht das kurze Eck zu und kann den Schuss von Burke mit den Beinen parieren.

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In einem weiterhin sehr kampfbetonten Spiel hat Mainz bislang 55 Prozent der Zweikämpfe für sich entschieden. Im zweiten Durchgang wartet Union noch immer auf den ersten Abschluss.

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Veratschnig erobert den Ball in der eigenen Hälfte und leitet damit einen Umschaltmoment ein, den Doekhi an der Mittellinie von hinten mit einem kurzen Griff an die Schulter des Österreichers unterbindet. Für dieses taktische Vergehen sieht Doekhi Gelb.

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Hollerbach löst es im Halbfeld gut auf engstem Raum und nimmt den nachrückenden Widmer mit, der rechts am Sechzehner mit seiner Hereingabe auf Kosten einer Ecke geblockt wird. In der Folge spielt Amiri mittelds Variante von rechts flach in den Rückraum, wo Widmer dem Ball entgegenkommt und ihn aus elf Metern unter Bedrängnis über das Tor jagt.

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Etwas sinnbildlich: Mangels fehlender Anspielstationen hebt Querfeld das Leder von der Mittellinie einfach mal lang nach vorne und damit direkt ins Toraus. Für Burke ist der Ball nicht zu erreichen. 

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Der zweite Durchgang beginnt etwas zerfahren. Das Offensivspiel der Eisernen wirkt zu statisch, in dieser Form kriegt man die kompakte Verteidigung der Rheinhessen kaum mal in Bewegung.

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Nach einem hohen Ballgewinn setzt Amiri Hollerbach auf dem rechten Flügel ein, der sich gut von Diogo Leite löst und dann halbhoch an den ersten Pfosten flankt, wo Doekhi stark verteidigt und klären kann. 

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Mit im Schnitt 30 Jahren und 14 Tagen bietet Mainz heute seine drittälteste Startelf in der Bundesliga-Historie auf, nur im November 2012 gegen Dortmund (30 Jahre, 31 Tage) und Oktober 2013 gegen Braunschweig (30 Jahre, 63 Tage) waren die Rheinhessen noch älter.

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Das Personal bleibt unverändert, der zweite Durchgang läuft.

In einer ausgeglichenen und kampfbetonten ersten Halbzeit hatte Burcu früh die erste Großchance für Union (6.), ehe das Spiel abflachen sollte. Mainz wurde fortan etwas zielstrebiger und ging nach einer halben Stunde und einem tollen Zuspiel von Lee mit seiner bislang einzigen Großchance in Führung. Nach dem Rückstand investierte Union wieder mehr für das Spiel und ist noch lange nicht geschlagen. 

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Halbzeit an der Alten Försterei. 

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Haberer bringt den Ball bei einer Freistoßflanke lang in den Sechzehner, dort findet Querfeld mit seiner Kopfballablage nach innen aber keinen Abnehmer.

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Zwei Minuten werden nachgespielt.

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Union wird besser. Bei einem hohen Ball verschätzt sich Veratschnig auf dem linken Flügel gegen Köhn und lässt das Leder ungewollt vom Rücken in den Lauf des Ex-Bremers prallen. Vor der Grundlinie legt Köhn auf Burcu zurück, der halblinks im Strafraum aus elf Metern zu einem flachen Schlenzer aus spitzem Winkel ansetzt. Batz ist im langen Eck zur Stelle und wehrt nach vorne ab, wo Burke den direkten Nachschuss aus elf Metern volley über das Tor drückt.

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Aufpassen, aufseiten der Hausherren ruht der Ball. Eine Köhn-Ecke von rechts rutscht am ersten Pfosten durch und landet dahinter zentral am Fünfer auf dem Fuß von Burke, der aber nicht mehr schnell genug reagieren kann und den Ball unkontrolliert rechts vorbeistolpert.

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Seit dem Rückstand investiert Union wieder mehr, Mainz steht aber gut und lauert jetzt natürlich auf Umschaltmomente. 

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Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltet Mainz in einer Drei-gegen-Drei-Situation um. Amiri treibt das Leder durch das Zentrum und spielt vor dem Sechzehner etwas zu steil für den kreuzenden Tietz, womit die Chance verpufft.

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Eine Köhn-Flanke von links gerät etwas zu weit, an der rechten Sechzehnergrenze macht aber Haberer den Ball fest und gibt nochmal hoch nach innen. Hinter dem zweiten Pfosten rückt Köhn ein, bei seiner Volleyabnahme aus zwölf Metern verteidigt Widmer eng und kann direkt blocken.

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Da war mehr drin für Mainz! Weil sich Kemlein bei einem hohen Ball im Halbfeld verschätzt, übernimmt in seinem Rücken Tietz und müsste vor dem Sechzehner nur mehr auf Hollerbach zu seiner Linken ablegen. Unter Bedrängnis verpasst Tietz aber den Moment und dreht stattdessen ab.

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Nach einer Bogenlampe legt Sano den aufkommenden Ball an der Sechzehnerkante für Widmer ab, der seinen Halbvolley halbrechts im Strafraum deutlich über das Tor jagt.

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Ilic steigt bei einem langen Schlag halblinks im Strafraum hoch und legt per Kopf in die Mitte, wo Burke aus vollem Lauf aber keinen kontrollierten Kopfball zustande bekommt.

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Die letzten fünf Auswärtsspiele in der Bundesliga hat Mainz gegen Angstgegner Union allesamt verloren. Einzig in der BL-Debütsaison von Union 2019/20 konnten die Nullfünfer zumindest einen Punkt von der Alten Försterei mitnehmen (1:1).

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Immerhin direkt eine erste Reaktion der Hausherren auf den Rückstand: Burcu wird zentral vor dem Sechzehner nicht angegriffen und schiebt den Ball aus 17 Metern knapp einen Meter am rechten Eck vorbei.

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Tooor! Union Berlin - MAINZ 0:1. Nach einer halben Stunde geht der Tabellenletzte in Führung! Über halblinks hat Lee kurz nach der Mittellinie zu viel Platz und spielt dann aus dem Stand einen überragenden Pass halbdiagonal in den Lauf von Amiri, der noch vor dem Sechzehner in den Rücken der löchrigen Abwehr startet. Bei der Annahme an der Sechzehnerkante springt der Ball Amiri eher ungewollt hoch und liegt damit perfekt für einen Volley bereit, den Amiri links vom Elfmeterpunkt mit dem zweiten Kontakt aus der Drehung unhaltbar ins linke Eck jagt.

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Vorlage Jae-Sung Lee

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Gleich ist auch schon eine halbe Stunde ins Land gezogen. Mainz hat inzwischen etwas mehr vom Spiel und wirkt etwas zielstrebiger. 

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Guter Versuch. Amiri darf sich nach einem Zuspiel im zentralen Halbfeld aufdrehen, macht noch einige schnelle Schritte und hält aus 20 Metern drauf. Im unteren linken Eck ist Rönnow zur Stelle und packt sicher zu.

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Nach einer Flanke von links geht Verteidiger Querfeld an der Strafraumkante viel Risiko und trifft von hinten sowohl Ball als auch die Hacke von Tietz. Vom Ball war aber deutlich mehr dabei, folgerichtig bleibt ein möglicher Elfmeterpfiff aus.

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Aus dem zentralen Halbfeld öffnet Sano das Spiel mit einem hohen Zuspiel rechts an den Sechzehner, wo die Mischung aus Schuss und wohl eher einer Flanke von Tietz harmlos in den Armen von Rönnow landet. 

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Aus dem rechten Halbfeld flankt Haberer hoch und weit in den Sechzehner, wo Ilic inmitten der Rückwärtsbewegung per Kopf querlegt. In der Mitte steht jedoch kein Abnehmer bereit, Kohr steht richtig und schlägt den Ball weg. 

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Bei einer Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld zieht Amiri den Ball in den Sechzehner, wo die Eisernen die Lufthoheit behalten und direkt klären können.

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In der 6. Minute hatte Burcu die Führung für Union auf dem Fuß, ansonsten gestaltet sich das Geschehen ausgeglichen und spielt sich vermehrt im Mittelfeld ab. 

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Diogo Leite will den Ball im Mittelfeld abschirmen, hat dabei aber den ausgefahrenen Arm zu weit oben und trifft Hollerbach im Gesicht. Der Portugiese holt sich dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel ab.

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Hollerbach macht einen hohen Ball im Sechzehner fest und legt für Widmer ab, der von rechts nach innen spielt. Dort wird der Ball geblockt und prallt Hollerbach vor die Füße, der aus halbrechten elf Metern ansatzlos abschließt. Im kurzen Eck ist Rönnow zur Stelle und packt sicher zu. 

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In einem Luftduell hat Querfeld etwas abbekommen und sich dabei einen kleinen Cut unter dem Auge zugezogen. Kurz geschüttelt, dürfte es aber auch für den Innenverteidiger der Eisernen gleich wieder weitergehen.

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Khedira erobert den Ball im rechten Halbfeld gut zurück gegen Veratschnig, worauf Burke von der Seitenauslinie in den Sechzehner auf Burcu spielt. Der Startelfdebütant will sich bei der Ballannahme direkt aufdrehen, wird auf engstem Raum aber gestellt. 

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In einem Luftduell mit Ilic hat sich da Costa wehgetan und muss am Bein behandelt werden. Da Costa dürfte das Spiel wohl aber gleich fortsetzen können.

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Lee sichert sich im linken Halbfeld den zweiten Ball und hebt ihn hoch in den Sechzehner, wo der einlaufende Tietz aus elf Metern überraschend frei zwischen zwei Verteidigern zum Kopfball kommt und nicht genügend Druck dahinter bekommt. Da war mehr drin, so kann Rönnow sicher zupacken.

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Nicht nur Urs Fischer kehrt heute an die Alte Försterei zurück. In den vergangenen beiden Spielzeiten lief Benedict Hollerbach 62-mal in der Bundesliga für Union auf erzielte dabei 14 Tore. Nach seinem Sommerwechsel für 10 Mio. wartet Hollerbach noch auf sein erstes BL-Tor im Trikot der Nullfünfer.

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Auf der Gegenseite schiebt Hollerbach durch das Zentrum an und steckt mit Glück in Form eines Pressballs auf Tietz durch, der aus halbrechten elf Metern flach abzieht und an einer Glanztat von Rönnow im langen Eck scheitert. Tietz stand zuvor aber deutlich im Abseits - die Fahne geht hoch.

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Fast die Führung für Union! Nach einem Steckpass von Burke ist Sano rechts im Strafraum eigentlich zur Stelle, lässt sich die Kugel durch ein unsauberes Tackling dann aber noch von Khedira abluchsen. Vor der Grundlinie legt Khedira an den Fünfer zurück, wo Burcu die Kugel auf Höhe des ersten Pfostens knapp am langen Eck vorbeischiebt.

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Burcu treibt den Ball nach vorne und nimmt dann Kemlein mit, er aus halbrechten 20 Metern draufhält und früh geblockt wird.

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Nach Ablage von Tietz kommt Hollerbach vor dem gegnerischen Sechzehner gegen Diogo Leite zu Fall, Referee Dankert winkt aber sofort ab. Stattdessen läuft der Konter der Eisernen, der durch einen Fehlpass bereits im Ansatz verpufft.

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Union Berlin beginnt mit viel Ballbesitz und hält das Spiel in diesen Anfangssequenzen tief in der Hälfte der Rheinhessen. Und so kommt es jetzt auch zum ersten Abschluss: Köhn macht einen hohen Ball vor der linken Grundlinie fest und hebt ihn nach innen, wo der aufgerückte Doekhi seinen Kopfball unter Bedrängnis nicht nach unten gedrückt bekommt. 

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Wir wären so weit, Union hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Bastian Dankert, der dabei von Rene Rohde und Jan Seidel an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Florian Lechner, vor den Bildschirmen bilden Tobias Stieler und Dr. Justus Zorn das VAR-Duo.

Während sich die Gäste in der Winterpause voll und ganz auf das Training und die "Basics" konzentrierten, bestritt Union am Montag ein erfolgreiches XXL-Testspiel über 120 Minuten gegen Drittligist Aue (2:1). Für Mainz sind die Eisernen im Übrigen ein Angstgegner in der Bundesliga, gegen den man nur eines von bislang zwölf Spielen gewinnen konnte (4U, 7N). Seit einem Heimsieg vor fast fünf Jahren blieben die Nullfünfer in acht Duellen sieglos, letzte Saison behielt man zu Hause einen Punkt (1:1) und verlor in Berlin 1:2.

Zwar hat sich auch Union in dieser Saison bislang keinen Schönheitspreis verdient, doch spielen die Köpenicker unter Baumgart einen unfassbar effektiven Fußball und sind vor allem nach ruhenden Bällen brandgefährlich. Auch beim 1:0 in Köln fiel das späte Siegtor nach einem Standard und bescherte den Eisernen nach einer defensiv abermals starken Leistung und dem Heimsieg zuvor gegen Leipzig (3:1) den zweiten Dreier in Folge. Mehr als zwei Siege in Folge gelangen Union zuletzt von Mai bis August 2023 unter Urs Fischer. 

Dennoch darf man in Mainz vorsichtig optimistisch sein, nachdem Urs Fischer der Mannschaft in seiner kurzen Amtszeit vor dem Jahreswechsel neue Stabilität verliehen hat. Nach vier Pflichtspielen sind die Nullfünfer unter Fischer noch ungeschlagen und holten in den beiden BL-Partien gegen St. Pauli (0:0) und zuvor beim sensationellen 2:2 in München je einen Punkt. Die Nostalgie will Fischer heute ausblenden und dafür "den nächsten Schritt machen", auf den zweiten Saisonsieg wartet Mainz schließlich seit elf Spielen (4U, 7N).

Die Bundesliga ist aus der Winterpause zurück und hält heute in Berlin ein besonderes Duell für uns bereit, das im Zeichen der Rückkehr von Ex-Union-Aufstiegstrainer Urs Fischer an die Alte Försterei steht. Eine spezielle Verabschiedung des Schweizers wird es nicht geben, dafür sei die sportliche Lage der Gäste zu prekär. Als Tabellenletzter liegt Mainz schließlich sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer und benötigt dringend Zählbares. Von derartigen Abstiegssorgen ist Union auf Platz 8 weit entfernt und somit auch favorisiert.

Mainz hatte sich vor drei Wochen mit einem Punkt in die Winterpause verabschiedet und kam in einem zerfahrenen Kellerduell gegen St. Pauli zu Hause nicht über eine Nullnummer hinaus. Im Vergleich dazu nimmt Urs Fischer heute ebenfalls drei personelle Änderungen vor: Hanche Olsen fällt angeschlagen aus, Youngster Potulski und auch Nebel sitzen dagegen auf der Bank. Neu in die Mannschaft rücken dafür Abwehrroutinier Bell, Veratschnig und auch Winter-Neuzugang Tietz, der heute im Sturm sein Debüt für Mainz feiert. Während sich der Langzeitverletzte Caci weiterhin in der Reha befindet, machen Zentner, Mwene und Leitsch im Aufbautraining Fortschritte. Krankheitsbedingt ist auch VfB-Neuzugang Silas noch keine Option. 

Und hier die Aufstellung von Mainz 05: Batz - da Costa, Bell, Kohr - Veratschnig, Sano, Widmer - Hollerbach, Amiri, Lee - Hollerbach. 

Die Eisernen hatten das alte Jahr erfolgreich beendet und vor der Winterpause einen späten 1:0-Auswärtssieg gegen Köln eingefahren. Steffen Baumgart tauscht seine Startelf heute auf drei Positionen aus: Auf der rechten Schiene beginnt Haberer für Trimmel (Bank), zudem erhalten in der Offensive Stürmer Ilic und auch BL-Startelfdebütant Burcu den Vorzug gegenüber Ansah und Jeong (beide auf der Bank). Tim Skarke fällt aufgrund einer nicht näher definierten Blessur aus, auch Rothe, Skov und Youngster Bogdanov sind noch keine Option.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Diogo Leite - Haberer, Khedira, Kemlein, Köhn - Burke, Burcu - Ilic.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 16. Spieltages zwischen Union Berlin und dem FSV Mainz 05.