1. FC Union Berlin - Werder Bremen; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Union Berlin - Werder Bremen. Bundesliga.

An der Alten ForstereiZuschauer22.012.

1. FC Union Berlin 1

  • D Köhn (18. minute 11m)
  • A Schafer (s/o 19. minute)

Werder Bremen 4

  • O Deman (31. minute)
  • J Stage (35. minute)
  • M Grüll (66. minute)
  • P Covic (94. minute)

Live-Kommentar

Für dieses Wochenende soll es das aus der Fußball-Bundesliga gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Abend sowie einen gelungenen Start in die neue Woche.

Dank dieses Sieges verlassen die Bremer die Abstiegszone, klettern auf Rang 13 und liegen noch zwei Plätze und drei Punkte hinter den Köpenickern. Beide Mannschaften müssen am kommenden Spieltag wieder sonntags ran. Zunächst spielt der SV Werder zu Hause gegen Mainz. Direkt im Anschluss tritt Union beim SC Freiburg an.

So gewinnt der SV Werder Bremen das Gastspiel beim 1. FC Union Berlin deutlich mit 4:1. An der ausverkauften Alten Försterei bestritten die Gäste die Partie von Beginn an aktiv, strahlten nach dem letzten Sieg Selbstvertrauen aus. Doch dann fing man sich einen Foulelfmeter ein. Plötzlich waren die Hausherren durch die Führung obenauf. Doch bereits anderthalb Minuten später sollte die spielentscheidende Szene folgen - der harte, aber sicherlich vertretbare Platzverweis gegen Unions Andras Schäfer. Fortan standen die Eisernen auf verlorenem Posten, konnten den knappen Vorsprung nur einige Minuten behaupten. Dann folgte nach gut einer halben Stunde ein Bremer Doppelschlag. Was sich danach anschloss, war ein souveräner Vortrag der Hanseaten, die überhaupt nichts mehr anbrennen ließen, ihre Überzahl gnadenlos ausspielten und im zweiten Durchgang noch zwei Treffer nachlegten.

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Dann beendet Schiedsrichter Timo Gerach das Treiben auf dem Platz.

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Tooooor! 1. FC Union Berlin - SV WERDER BREMEN 1:4. Von rechts bewegt sich Jens Stage in den Sechzehner, spielt flach zu Leonardo Bittencourt. Dieser bringt seinen Querpass zu Patrice Covic. Dieser schießt halblinks am Torraum direkt mit dem rechten Fuß und bugsiert die Kugel unter Frederik Rönnow hindurch in den Kasten. Der gebürtige Berliner erzielt sein erstes Profitor.

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Vorlage Leonardo Bittencourt

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Ferner verlässt Yukinari Sugawara den Rasen, den dafür Isaac Schmidt betritt. Damit schöpft der Werder-Coach sein Wechselkontingent restlos aus.

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Daniel Thioune dreht noch ein wenig an der Uhr, nimmt Romano Schmid aus dem Spiel und bringt Patrice Covic.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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So richtig gelingt es den Hausherren nicht, hier eine Schlussoffensive zu starten. Immer wieder prallt man ab, muss neu Anlauf nehmen. Dann halten die Bremer clever den Ball. So tickt die Zeit gnadenlos herunter.

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Regelmäßig schaffen sich die Gäste Entlastung, luchsen Woo-Yeong Jeong den Ball ab. Halbrechts in Strafraumnähe sorgt Romano Schmid für den Abschluss, setzt seinen Rechtsschuss aber zu hoch an.

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Union bäumt sich auf, orientiert sich jetzt deutlich nach vorn. Noch gibt es für die Eisernen kein Durchkommen. Kurz nacheinander werden drei Schussversuche abgeblockt. Das sind die ersten überhaupt in der zweiten Hälfte.

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Aufseiten der Gäste verlässt Marco Grüll den Rasen, den dafür Justin Njinmah betritt.

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Und anstelle von Janik Haberer soll Christopher Trimmel die Schlussphase bestreiten. Damit ist Steffen Baumgart mit den Wechseln durch.

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Dann wird noch eine Runde getauscht. Bei Union geht Stanley Nsoki runter, es kommt der Ex-Bremer Oliver Burke.

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Danilho Doekhi wird im Mittelkreis am Kopf getroffen und geht zu Boden. Die Partie wird unterbrochen, die Betreuer eilen auf den Platz. Allerdings ist es wohl doch nicht so schlimm.

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Wegen eines Fouls gegen Rani Khedira holt sich Julian Malatini seine dritte Gelbe Karte in der laufenden Bundesligasaison ab.

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Mit der Geduld ist es bei Marco Grüll nicht so weit her. Der Stürmer haut aus der Distanz etwas hektisch drauf und verzieht sehr deutlich.

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Natürlich können die Hanseaten jetzt auch mit aller Geduld zu Werke gehen. Bietet sich keine Lücke an, geht es eben hinten rum. Der Ball läuft, der Gegner läuft. Es läuft insgesamt alles für Werder.

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Überaus souverän spielen die Werderaner das runter, deuten an, auch jetzt aktiv bleiben zu wollen. Schließlich hat sich das bislang bewährt. Warum sollten die Gäste das ändern?

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Nach dem dritten Gegentreffer erscheint die Lage für die Eisernen aussichtslos. Wie sollen die Köpenicker in Unterzahl hier noch eine Wende herbeiführen? Der aktuelle Spielverlauf deutet in keinster Weise darauf hin.

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Bei den Hausherren geht Ilyas Ansah runter, wird durch Tim Skarke ersetzt.

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Wegen intensiven Haltens gegen Marco Grüll fängt sich Leopold Querfeld seine fünfte Gelbe Karte ein und wird am kommenden Spieltag gesperrt fehlen.

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Tooooor! 1. FC Union Berlin - SV WERDER BREMEN 1:3. Dann schieben sich die Gäste allmählich nach vorn. Von der rechten Seite flankt Leonardo Bittencourt. Unions Danilho Doekhi möchte per Kopf klären, trifft den Hintern des Teamkollegen Woo-Yeong Jeong. So springt die Kugel links in der Box zu Romano Schmid. Der passt sofort in die Mitte. Marco Grüll schießt aus etwa fünf Metern mühelos ein und erzielt seinen dritten Saisontreffer in der Bundesliga.

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Vorlage Romano Schmid

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Werder lässt Ball und Gegner laufen. Mit einem Mann mehr schaut das ziemlich souverän aus, was die Hanseaten da gerade veranstalten. Raumgewinn hat man gar nicht im Sinn.

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Erstmals meldet sich Steffen Baumgart mit einem Wechsel zu Wort, nimmt Aljoscha Kemlein runter und bringt Woo-Yeong Jeong.

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Union kommt dagegen nur sporadisch an. Jetzt ergibt sich mal wieder eine Szene. Über einen Einwurf gelangt man in den Strafraum. Dort wird Ilyas Ansah kurz von Julian Malatini gehalten - aber nicht hartnäckig genug, um einen Elfmeter verhängen zu können.

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In dieser Phase haben die Gäste eindeutig das Kommando, ruhen sich auf ihrer Führung nicht aus. Vielmehr handelt es sich um das Bemühen, mit einem dritten Treffer den Deckel draufzumachen.

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Bremen bleibt aktiv, spielt weiter nach vorn. Nach einem Zuspiel von Cameron Puertas kommt Romano Schmid zum Abschluss. Der klägliche Schuss bringt Frederik Rönnow nicht in Bedrängnis.

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Nach einem Zusammenprall mit Derrick Köhn geht Marco Grüll zu Boden und bleibt liegen. Das Spiel läuft weiter, bis Leopold Querfeld die Kugel fair ins Aus spielt. Grüll kann kurz darauf weitermachen.

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Doch Werder spielt das dann wieder stark. Jens Stage marschiert auf rechts, flankt und bleibt voll in der Szene. Den Ball bekommt der Däne von Olivier Deman direkt zurück und setzt seinen Linksschuss aus zentraler Position an den linken Pfosten.

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Trotz Unterzahl müssen die Eisernen etwas unternehmen, sollten sich etwas einfallen lassen. Die Köpenicker brauchen eigene Aktionen, wenn vielleicht zumindest noch ein Punkt rausspringen soll.

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Ohne personelle Veränderungen schickt Steffen Baumgart seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder an der Alten Försterei.

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Und auch Niklas Stark kehrt nicht zurück, wird durch Julian Malatini ersetzt. Damit sind die beiden mit Gelb belasteten Spieler vom Platz.

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Daniel Thioune wechselt zur Pause doppelt. Keke Topp bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Leonardo Bittencourt.

Nach 45 Minuten liegt der 1. FC Union Berlin im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen mit 1:2 zurück. Dabei waren die Hausherren durch einen Foulelfmeter in Führung gegangen. Doch nur anderthalb Minuten später kassierte Unions Andras Schäfer eine Rote Karte. Dadurch wendete sich das Blatt. Die Gäste gaben fortan klar den Ton an. Mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten drehten die Norddeutschen das Spiel komplett. Doch bereits vor den kulminierenden Szenen hatte Werder mehr von der Partie, zeigte ein gutes Auswärtsspiel. Die Umstände sprachen dann für das Team von Daniel Thioune, womit es sich auch verbietet, die Begriffe verdient oder unverdient zu verwenden.

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Danach bittet Schiedsrichter Timo Gerach die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Einen Freistoß gibt es noch für die Eisernen. In allerbester Position liegt der Ball bereit. Aus halblinken 20 Metern schießt Derrick Köhn mit dem linken Fuß, ballert allerdings deutlich über den Kasten.

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Die Bremer sind sich bewusst, dass es an ihnen ist, sich hier ums Spiel zu kümmern. In Überzahl können die Werderaner so am besten die Kontrolle behalten.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Fünf Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Dann tun die Hanseaten wieder etwas, zeigen sich am Sechzehner hartnäckig. Aus halblinken 17 Metern schießt der Spanier Cameron Puertas haarscharf am rechten Pfosten vorbei. Frederik Rönnow steht wie angewurzelt, hätte da nichts machen können.

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Ein Ball fliegt in hohem Bogen in den Sechzehner. Mit dem Rücken zum Tor geht Leopold Querfeld fast mit dem Hinterkopf zu Werke, kann die Kugel aber nicht annähernd aufs Tor setzen.

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Nach der Führung nehmen sich die Gäste etwas zurück. Ob das in Überzahl die richtige Idee ist? Union bekommt dadurch wieder mehr Spielanteile.

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Derrick Köhn kümmert sich um einen Freistoß und schießt diesen direkt drauf, verfehlt aber das Ziel. Der Linksschuss ist zu hoch angesetzt.

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Keke Topp rennt Derrick Köhn über den Haufen und fängt sich seine vierte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ein.

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Tooooor! 1. FC Union Berlin - SV WERDER BREMEN 1:2. Erneut haben die Hanseaten über eine Ecke Erfolg. Cameron Puertas bringt den Ball von der rechten Seite hoch herein. Jens Stage schraubt sich unwiderstehlich in die Höhe und köpft aus etwa acht Metern ins rechte Eck. Bremens bester Schütze kommt jetzt auf sieben Saisontreffer.

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Vorlage Cameron Puertas

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Tooooor! 1. FC Union Berlin - SV WERDER BREMEN 1:1. Eine Ecke der Gäste verteidigen die Hausherren nicht gut, bekommen den Ball nicht weg. Halbrechts an der Strafraumgrenze überlässt Jens Stage die Kugel Olivier Deman. Dieser legt sich das Spielgerät auf den linken Fuß und schießt aus etwa 17 Metern unhaltbar in den linken Winkel. Das Ding streift noch die Lattenunterkante, womit dieser Schuss völlig unhaltbar ist. Der Belgier trifft erstmals in dieser Bundesligasaison.

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Vorlage Jens Stage

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Erwartungsgemäß erlangen die Gäste in Überzahl jetzt richtig viel Ballbesitz. Der Wert bewegt sich bei 75 Prozent. Es entwickelt sich eine einseitige Angelegenheit.

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Union versucht, über Umschaltmomente dagegenzuhalten. Ganz links im Sechzehner geht Ilyas Ansah zu Werke. Allerdings lässt sich nicht entschlüsseln, ob das ein Torschuss oder eine Flanke ist. In jedem Fall fliegt der Ball ins Leere.

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Halbrechts im Sechzehner fällt der Ball vor die Füße von Yukinari Sugawara. Mit dem linken Fuß muss der Japaner die Kugel aus etwa acht Metern unbedrängt doch zumindest aufs Tor bringen? Das aber gelingt nicht, der Schuss fliegt sehr weit an der Kiste vorbei.

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Nach einem Fehler von Leopold Querfeld kommt Jens Stage halbrechts in der Box zum Linksschuss, setzt den aufs lange Eck. Frederik Rönnow streckt sich nach Kräften und pariert stark.

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Die harte Entscheidung hat Bestand. Weil sie nicht komplett falsch ist, gibt es keine Intervention von VAR-Seite. Nach der Behandlung kann Jens Stage weiterspielen.

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Im Kampf um den Ball tritt Andras Schäfer auf den rechten Fuß von Jens Stage, erwischt da wohl auch innen den rechten Knöchel. Timo Gerach zieht glatt Rot. Eine harte Entscheidung! Das ist der zweite Platzverweis in der Bundesliga für den Ungarn - im 91. Spiel.

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Tooooor! 1. FC UNION BERLIN - SV Werder Bremen 1:0. Derrick Köhn übernimmt die Verantwortung, schießt den Foulstrafstoß mit dem linken Fuß ins rechte Eck. Mio Backhaus springt auf die andere Seite und ist chancenlos. Mit dem ersten Elfmeter seiner Profikarriere erzielt Köhn sein erstes Saisontor in der Bundesliga.

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Für das Foul sieht Niklas Stark Gelb, das ist seine vierte Verwarnung in dieser Bundesligasaison. Und die Entscheidung hat auch Bestand, von VAR-Seite wird nicht eingegriffen.

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Elfmeter für den 1. FC Union Berlin! Halbrechts in Strafraumnähe tankt sich Ilyas Ansah durch, wird außerhalb bereits von Niklas Stark gehalten. Lange greift der Verteidiger zu, lässt offenbar nicht rechtzeitig los. Ansah geht in der Box zu Boden. Der Pfiff ertönt. Der Unparteiische ist offenbar der Meinung, dass der Tatbestand des Haltens auch noch innerhalb des Sechzehners gegeben war?

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Rechts am Strafraum kommt Jens Stage leicht zu Fall, moniert einen Kontakt von Stanley Nsoki. Das Ganze passiert außerhalb, daher wird die Angelegenheit nicht weiter verfolgt.

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Halbrechts an der Strafraumgrenze kommt Rani Khedira recht unbedrängt zum Rechtsschuss, bringt diesen Ball auch aufs Tor. Erstmals muss hier einer der Keeper eingreifen. Mio Backhaus hält ohne Probleme.

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In jedem Fall verstecken sich die Gäste nicht. Werder verzeichnet mehr Ballbesitz und hält auch in den Zweikämpfen voll dagegen.

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Auf der Gegenseite taucht Union erstmals mit Nachdruck im Strafraum auf. Leopold Querfeld versucht es spektakulär mit einem Fallrückzieher. Der Ball verfehlt das Tor.

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Mit einem Ballverlust in der eigenen Hälfte laden die Köpenicker den Gegner zum ersten offiziellen Torschussversuch dieser Partie ein. Aus halblinker Position versucht sich Cameron Puertas, kommt aber nicht durch.

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Über Einwürfe gelangen die Hausherren in den Sechzehner. Doch in beiden Fällen ist Mio Backhaus zur Stelle und greift sich die Kugel.

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Frühzeitig erarbeiten sich die Gäste den ersten Eckstoß dieser Partie. Aus diesem ergibt sich allerdings nichts, weil in den Schussversuch von Senne Lynen aus der zweiten Reihe der Pfiff ertönt - wegen eines Offensivfouls von Romano Schmid gegen Andras Schäfer.

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Soeben ertönt an der ausverkauften Alten Försterei der Anpfiff.

Kurz vor dem Anstoß schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Timo Gerach betraut. Der 39-jährige Referee hat die Assistenten Alexander Sather und Patrick Kessel sowie den Vierten Offiziellen Patrick Ittrich an seiner Seite. Vor den VAR-Monitoren haben Christian Dingert und Christian Fischer das Geschehen im Blick.

Die Hinrundenpartie vom 8. Spieltag gewannen die Bremer mit 1:0, sind damit gegen Union drei Begegnungen in Folge unbezwungen. Beim letzten Gastspiel in Köpenick gab es Anfang Mai 2025 ein 2:2. Die Eisernen fuhren ihren letzten Dreier vor zwei Jahren hier an dieser Stelle ein (2:1). Die letzte Heimpleite gegen den SV Werder setzte es im ersten Bundesligaduell dieser beiden Klubs Mitte September 2019 (1:2).

Werder ist mit einem Sieg und sechs Pünktchen die zweitschwächste Auswärtsmannschaft der Liga. Dieser eine Dreier gelang Mitte September in Mönchengladbach (4:0). Seither wurden von zehn Gastspielen sieben verloren. Letztmals etwas Zählbares brachten die Hanseaten kurz vor Weihnachten aus Augsburg mit (0:0). Danach folgten in der Fremde vier Pleiten, die letzte vor zwei Wochen auf St. Pauli. Immerhin beendeten die Grün-Weißen jüngst eine Serie von 13 sieglosen Partien mit dem 2:0 zu Hause gegen Heidenheim.

Von den letzten neun Partien haben die Berliner nur eine gewonnen. Dieser Sieg gelang hier an dieser Stelle vor zwei Wochen gegen Leverkusen (1:0). Der Erfolg wurde von Auswärtspleiten beim HSV (2:3) und in Mönchengladbach (0:1) eingerahmt. Zu Hause ist man zwei Begegnungen ungeschlagen, da kommt noch ein 1:1 gegen Frankfurt hinzu. Die letzte Niederlage setzte es in der Berliner Wuhlheide Ende Januar gegen Dortmund (0:3).

Mit Blick auf die aktuelle Tabelle offenbart sich uns, dass hier der Elfte den Sechzehnten zu Gast hat. Beide Mannschaften sind durch sechs Punkte voneinander getrennt. Für die Eisernen ist das also genau das Polster zur Abstiegszone. Werder fehlen derzeit zwei Zähler zum rettenden Ufer. In der Rückrundentabelle stehen beide bei spärlichen fünf Punkten, Bremen steht als Fünfzehnter direkt vor Union.

Aufseiten der Gäste gibt es nach dem 2:0-Heimsieg gegen Heidenheim eine Veränderung. Jovan Milosevic kann aufgrund einer Rückenprellung nicht mitwirken. Dafür beordert Daniel Thioune heute Keke Topp von Beginn an auf den Platz.

Für den SV Werder Bremen stehen anfangs folgende elf Spieler auf dem Rasen: Backhaus - Sugawara, Stark, Friedl, Deman - Stage, Lynen, Puertas - Grüll, Schmid - Topp.

Im Vergleich zur 0:1-Niederlage am vergangenen Spieltag in Mönchengladbach nimmt Steffen Baumgart drei Wechsel vor. Anstelle von Christopher Trimmel, Woo-Yeong Jeong und Oliver Burke (alle Bank) rücken Janik Haberer, Ilyas Ansah und Andrej Ilic (zurück nach Gelbsperre) in die Köpenicker Startelf.

Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung des 1. FC Union Berlin: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Nsoki - Haberer, Schäfer, Khedira, Kemlein, Köhn - Ilic, Ansah.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 25. Spieltages zwischen Union Berlin und Werder Bremen.