Tottenham Hotspur - Borussia Dortmund; UEFA Champions League

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Tottenham Hotspur - Borussia Dortmund. UEFA Champions League.

Tottenham Hotspur Stadium.

Tottenham Hotspur 2

  • C Romero (14. minute)
  • D Solanke (37. minute)

Borussia Dortmund 0

  • D Svensson (s/o 26. minute)

BVB verliert in Unterzahl bei Tottenham Hotspur

Umweg statt Abkürzung ins Achtelfinale: Der BVB hat nach einer blassen Vorstellung und über einer Stunde in Unterzahl in der Champions League bei Tottenham eine bittere Niederlage kassiert - und damit die Chance auf den direkten Einzug in das Achtelfinale so gut wie verspielt.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Aufgrund einer blutleeren ersten Halbzeit verliert der BVB völlig verdient mit 0:2 bei den Tottenham Hotspur. Nach der Niederlage war Trainer Niko Kovac bedient, besonders aufgrund der unterirdischen Zweikampfquote.

Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac verlor am Dienstagabend mit 0:2 (0:2), Kapitän Christian Romero (14.) und Dominic Solanke per Billard-Tor (37.) waren für Tottenham erfolgreich. Dortmunds Daniel Svensson sah nach Videobeweis früh die Rote Karte (24.).

Mit dem 100. Erfolg in der Champions League und deren Vorgängerwettbewerb, dem Landesmeisterpokal, wäre der BVB in der Tabelle unter die Top Acht geklettert - doch durch die Pleite verliert der Bundesligist das direkte Weiterkommen aus den Augen.

"Wir haben uns in der ersten Halbzeit ein bisschen versteckt", sagte Abwehrspieler Nico Schlotterbeck und sprach von einer verdienten Niederlage. Mats Hummels wurde bei Amazon Prime noch deutlicher: "Die erste Halbzeit war beinahe ein Totalausfall. Ohne BVB-Vergangenheit würde ich das beinahe weglassen. Die erste Halbzeit war eines Champions-League-Spiels, bei dem es auch noch um viel ging, nicht würdig", kritisierte der frühere Dortmunder.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Der BVB nutzt seine Chance auf einen Top-Acht-Platz in der Champions League nicht. Im Gegenteil, die Dortmunder gegen Tottenham unter. Nach dem desolten Auftritt zeigt sich Sportdirektor Sebastian Kehl angefressen.

Immerhin: Kovac und Co. haben weiterhin das Erreichen der Playoffs in der eigenen Hand, zum Abschluss der Ligaphase trifft der BVB am 28. Januar zu Hause auf Inter Mailand.

Guirassy in der Startelf

"Es ist ein wichtiges Spiel", hatte Kovac vor der Partie gesagt: "Wir wollen gewinnen, und dafür müssen wir eine Topleistung bringen". Und dafür beorderte der Coach Topstürmer Serhou Guirassy zurück in die Startelf gegen den Europa-League-Sieger - doch für Wirbel sorgte erst einmal die Tottenham-Offensive um den ehemaligen Bundesliga-Star Xavi Simons. Romero, der argentinische Weltmeister, belohnte sein Team aus kurzer Distanz für eine starke Anfangsphase.

Champions League Termine 2025/26: Road to Budapest

  • Ligaphase: 16. September 2025 - 28. Januar 2026
  • Play-offs der K.-o.-Phase: 17./18. & 24./25. Februar 2026
  • Achtelfinale: 10./11. & 17./18. März 2026
  • Viertelfinale: 7./8. & 14./15. April 2026
  • Halbfinale: 28./29. April & 5./6. Mai 2026
  • Finale: 30. Mai 2026 (Budapest)

Dortmund hatte sich in der Champions League für den Ligaphasen-Endspurt kurz vor Weihnachten selbst unter Druck gesetzt mit einem 2:2-Ausrutscher zu Hause gegen den norwegischen Außenseiter FK Bodö/Glimt, auch bei Tottenham fand der BVB nur langsam in die Partie. Die Aufgabe wurde nach dem Platzverweis für Svensson - Schiedsrichter Glenn Nyberg zeigte zunächst Gelb, revidierte nach der Ansicht der Videobilder des Fouls aber seine Meinung - nicht gerade leichter.

BVB bei Fanatics: Achtung Fans! Euer Lieblingstrikot - jetzt hier!
BVB bei Fanatics: Achtung Fans! Euer Lieblingstrikot - jetzt hier!

Hol dir jetzt das neue Trikot des BVB! Hier im Store von Sky Sport.

Dämpfer vor der Pause

Für Dortmund lief die erste Halbzeit maximal unglücklich: Denn Solanke erhöhte noch vor der Pause kurios auf 2:0 für Tottenham, der Engländer schoss sich bei seinem Treffer selbst an, stocherte den Ball aber irgendwie Richtung Tor, zudem half der Innenpfosten mit. Danach setzte Kovac alles daran, keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren - Emre Can und Julian Ryerson ersetzten zur zweiten Halbzeit Guirassy und Julian Brandt.

Mehr dazu

Und so versuchte der BVB in der Folge, defensiv möglichst sicher zu stehen. Dies gelang der Abwehr um Nico Schlotterbeck phasenweise dann auch, Tottenham schien auf der anderen Seite einen Gang runtergeschaltet zu haben. Schlotterbeck hatte noch eine gute Kopfballchance (90.+1), doch für richtig Spannung in London konnte Dortmund trotz aller Bemühungen nicht mehr sorgen.

SID

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.