VfB Stuttgart - RB Leipzig; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfB Stuttgart - RB Leipzig. Bundesliga.

MHP ArenaZuschauer57.500.

VfB Stuttgart 1

  • D Undav (56. minute)

RB Leipzig 0

    Live-Kommentar

    Damit endet der Bundesligasonntag. Mit der Berichterstattung zum 27. Spieltag beginnen wir am nächsten Freitag, wenn, wie angesprochen, Leipzig auf Hoffenheim trifft. Von dieser Stelle noch einen schönen Abend und einen guten Start in die neue Woche.

    Noch ein Blick auf die kommenden Partien beider Teams, gerade auch im Hinblick auf die Spitzengruppe nicht völlig uninteressant: RB muss bereits am Freitag wieder ran, wenn die TSG Hoffenheim in Leipzig zu Gast ist. Einen Tag vorher spielt der VfB das EL-Rückspiel in Porto. Am Sonntag schließlich folgt ein Besuch in Augsburg. 

    Durch den Dreier verbessert sich der VfB auf 50 Punkte, behauptet Platz 4 und zieht nach Punkten mit Hoffenheim gleich, dass im Torverhältnis noch drei Treffer besser liegt. Leipzig bleibt in Lauerstellung mit drei Punkten weniger, aber weiterhin Fünfter. 

    Im Spiel der Champions-League-Aspiranten behält der VfB das bessere Ende für sich und revanchiert sich für die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel. Es blieb bis zum Abpfiff eine völlig offene Begegnung, in der sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüberstanden. Ein einziger Fehler kostete die Sachsen schließlich die Partie, der VfB profitierte von einem groben Abwehrschnitzer. Ein Remis wäre das gerechtere Ergebnis gewesen.

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    Schlusspfiff!

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    Fast mit dem Schlusspfiff bekommt der VfB noch eine Megachance, als Leipzig alles nach vorne wirft. Mit einem tiefen Pass wird Undav alleine aufs Leipziger Tor zugeschickt in der linken Halbspur, von der Strafraumgrenze visiert er das lange Eck an. Und Vandevoordt macht sich noch einmal gaaaanz lang. Starke Parade. Und trotzdem hat Vandevoordt diese Niederlage letztlich zu verantworten. 

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    Das war noch einmal richtig knapp. Wieder so eine tückische Halbfeldflanke von Raum, die lange unterwegs ist, ziemlich zentral wird Orban freigeblockt und kann zum Kopfball hochsteigen. Macht das fast ein wenig zu genau und scheitert am rechten Pfosten!

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    Fünf Minuten gibts obendrauf. 

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    Raum zur Grundlinie, die erste Flanke wird geblockt, die zweite kommt immerhin bei Harder an, der beim Kopfball aber viel Rückenlage hat und ohne Druck abschließt. Nübel hat den Ball, dann gibts ohnehin das Zeichen von außen: war Abseits. Also eh egal.

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    Auch die Gäste wechseln nochmals, Ridle Baku räumt das Feld für Benjamin Henrichs. Und Henrichs bringt Nachrichten von der Trainerbank, überreicht Orban einen großen Zettel, da könntest du ganze Spielzüge drauf unterbringen. Ich warte auf den Tag, an dem der erste Spieler mit Ringordner aufläuft. 

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    Eigentlich ein Spiel, das keinen Verlierer verdient hat. In der ersten Hälfte war Leipzig etwas gefährlicher, nach der Pause der VfB. Ein Remis legen auch die xG-Werte beider Teams nahe: Stuttgart 1,02, Leipzig 1,06.

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    Letzter Wechsel beim VfB: Auch Atakan Karazor dürfte ziemlich platt sein, die Gelegenheit für Chema, noch auf ein paar Einsatzminuten zu kommen. 

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    Xaver Schlager hat nicht lange für seine Verwarnung gebraucht. Gelb nach einem taktischen Foul.

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    Flanke Raum, Kopfball Gruda am Torraum. Der Kopfball wird geblockt und Bakayoko, der lauert, ist kurz verwirrt, weiß nicht mehr, wo der Ball ist. Der tropft hinter seinem Rücken runter, hoppelt Richtung Tor zu Nübel. Eieiei, das war gefährlich. Schaut Bakayoko da in die andere Richtung, hätte er nur noch spitzeln müssen. 

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    Bei der nächsten Unterbrechung wird dann Jamie Leweling erlöst, Lorenz Assignon kommt rein.

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    Und kommt gerade rechtzeitig für einen Leipziger Angriff über die linke Seite, mittels Steckpass findet Diomande dort Raum auf dem Weg zur Grundlinie, die Flanke wird zur Ecke geblockt. Die bringt keine weitere Gefahr.

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    Während sich an der Seitenlinie die nächsten Wechselkandidaten vorbereiten, kehrt Leweling auf den Rasen zurück.

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    Leweling hat sich auf dem Rasen niedergelassen, die Partie wird unterbrochen. Aytekin und Stiller helfen ihm gemeinsam auf die Beine. Der Stuttgarter scheint sich eine Auswechslung zu wünschen, scheint mit den Kräften am Ende. 

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    Das Spiel verlagert sich mehr ins Mittelfeld, das immer noch hart umkämpft ist, so richtig in die Spitze schaffen es beide Teams gerade nicht, der VfB zeigt dabei aber mehr Bemühungen. 

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    Das Spiel hat auch viel Kraft gekostet, erkennt man alleine daran, dass es vermehrt zu kleinen Fouls kommt. So bekommt der VfB einen Freistoß auf der rechten Seite zugesprochen nach einem Foul von Baumgartner an Karazor. Drei Sekunden vorher hätte man das auch umgekehrt pfeifen können. 

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    Man hat bei dieser Partie jederzeit das Gefühl, das etwas passieren kann. Nur im Augenblick vielleicht nicht. Die Teams sammeln sich für den Schlussspurt.

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    Und Johan Bakayoko kommt für Antonio Nusa.

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    Romulo wird durch Conrad Harder ersetzt.

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    Jetzt wechselt auch Werner dreifach. Nicolas Seiwald raus, der wiedergenesene Xaver Schlager rein.

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    Eine Ecke der Gäste wird nach einem Offensivfoul von Orban gegen Karazor abgepfiffen.

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    Und Nikolas Nartey kommt für Bilal El Khannouss.

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    Ermedin Demirovic geht für Tiago Tomas.

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    Dreifachwechsel beim VfB: Maximilian Mittelstädt kommt für Chris Führich.

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    Atakan Karazor kassiert Gelb für ein taktisches Foul im Mittelkreis. War ein bisschen unnötig.

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    RB mal wieder mit einem Eckstoß. Raum von links. Kennen wir schon. Die Hereingabe wird geklärt, der zweite Ball landet als Flanke direkt im Toraus. 

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    Und gleich die erste Situation für Gruda, der rechts am Strafraum angespielt wird, kurz zögert und dann zentral vor den Strafraum zieht. Mit einem Schlenzer visiert er das lange Eck an, ein Abfälscher entschärft diesen Versuch. Der Ball fliegt direkt in die Arme von Nübel. 

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    Ole Werner wechselt erstmals und das offensiv: Ezechiel Banzuzi räumt das Feld für Brajan Gruda.

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    Und gleich die erste Situation für Gruda, der rechts am Strafraum angespielt wird, kurz zögert und dann zentral vor den Strafraum zieht. Mit einem Schlenzer visiert er das lange Eck an, ein Abfälscher entschärft diesen Versuch. Der Ball fliegt direkt in die Arme von Nübel. 

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    Die zweite Hälfte gehört bisher den Schwaben, die schon wieder anrollen, El Khannouss kommt durchs Zentrum, steckt zentral durch, Undav läuft in Position, muss nur noch einschieben, als Orban mit einer großartigen Grätsche dazwischen geht. Haarscharf. 

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    Feine Passage der Schwaben vor dem Strafraum, der Ball läuft gut durch die Reihen der Offensivspieler, nur der Steckpass von Karazor auf Undav am Ende, der war da ein bisserl zu scharf, den kann Undav, der eigentlich perfekt gestartet war und nur noch Vandevoordt vor sich gehabt hätte, nicht mehr erlaufen. 

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    Hatte sich ohnehin nicht so angefühlt, als könne diese Partie ohne Treffer enden. Wir fühlen uns bestätigt. 

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    Tooor! STUTTGART - Leipzig 1:0. Eben konnte Vandevoordt noch glänzen, jetzt spielt er einen katastrophalen Fehlpass ins rechte defensive Halbfeld der Gäste. Führich geht dazwischen und spielt direkt flach und zentral an die Strafraumkante. Mit dem ersten Kontakt nimmt Undav die Kugel an, mit dem zweiten schiebt er sie seelenruhig aus 15 Metern rechts unten ins Eck. Was ein Geschenk der Gäste!

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    Vorlage Chris Führich

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    Und direkt auf die Gegenseite, wo Undav nach hohem Ballgewinn nicht lange fackelt und einen mörderischen Distanzschuss aufs linke untere Eck abfeuert. Auch Vandevoordt kann sich nun auszeichnen, macht sich ganz lang und kann den Ball noch um den Pfosten lenken. 

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    Riesenchance für RB. Die Ecke kommt gefährlich zum Torraum, den Kopfball von Seiwald erwischt Nübel gerade noch mit der rechten Hand und lenkt den Ball an den Pfosten, von dort springt er wieder raus. 

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    Nun eine typische Belagerungssequenz, und zwar für die Gäste. Die sich vor dem Stuttgarter Strafraum festsetzen und den Ball laufen lassen. Nusa holt am Ende eine Ecke heraus. Raum von links. 

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    Auch der nächste Versuch kommt von den Gastgebern, deren nächsten Vorstoß Leweling aus dem rechten Halbfeld mit einem ambitionierten Distanzschuss abschließt. Viel Gewalt, wenig Präzision, deutlich drüber. 

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    Eher zufällig ergibt sich ein Abschluss für die Schwaben, als Demirovic einen Rückpass aus dem Halbfeld erläuft und in den Strafraum eindringt, er bleibt zwar hängen, doch der Ball prallt an die Strafraumgrenze, von wo Undav mit vollem Risiko sofort draufhält, jedoch deutlich verzieht. 

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    Jetzt die erste Offensivaktion, die man als solche auch bezeichnen kann, Leweling läuft die rechte Seitenlinie runter und kann auf Strafraumhöhe flanken, doch Undav hat keine Chance im Kopfballduell gegen Lukeba, der auch deutlich besser steht.

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    Beide Teams haben zunächst etwas Mühe, in die zweite Hälfte zu finden. Erstaunlich viele Bälle gehen schnell verloren. War die Spielpause zu lang? 

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    Ohne personelle Veränderungen gehts weiter. Und beide Coaches könnten das gut begründen. 

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    Weiter gehts. 

    45 Minuten sind gespielt und die Partie ist noch torlos. Was aber nicht an mangelnden Bemühungen lag. Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie, während der VfB nach der Europa-League-Begegnung gegen Porto etwas brauchte, um sich in das Spiel zu arbeiten. Ein offener Schlagabtausch entwickelte sich. Das Ende ist völlig offen. 

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    Das war die letzte Szene vor der Pause. Aytekin pfeift ab. 

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    Sportlicher Versuch von Leweling, der es aus 30 Metern direkt versucht und das linke untere Ecke anvisiert, der Ball springt tückisch, doch Vandevoordt taucht ab und kann den Ball souverän am Einschlag hindern. 

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    Der VfB bekommt noch einmal einen Freistoß in guter Position zugesprochen. 15 Meter zentral vor dem Strafraum wird El Khannouss gelegt. 

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    Sparsam. Eine Minute gibts obendrauf. Passt aber irgendwie, es gab kaum Unterbrechungen. 

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    Kurz vor der Pause hat das Tempo etwas nachgelassen, was aber nicht heißen muss, dass nicht doch noch was passiert. 

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    Man muss sich die Frage stellen, ob der VfB so gut damit beraten ist, so viele hohe Bälle in den Leipziger Strafraum zu schlagen. In der Verteidigung der Gäste braucht kaum einer einen Stuhl, um eine Glühbirne zu wechseln. Da hats ein Undav schwer. 

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    Als Romulo nun Stiller am Mittelkreis stempelt, greift Aytekin erstmals in die Brusttasche. Der Ball war längst weg, klare Gelbe. 

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    Die Begegnung nähert sich mit Riesenschritten der Halbzeit. Und die bringt dann eine Pause, die sich beide Teams redlich verdient haben. 

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    Auf der Gegenseite das: Der VfB kommt über rechts, Leweling nimmt den Seitenwechsel vor und Führich flankt zum langen Pfosten, wo Demirovic völlig frei zum Kopfball ansetzen kann. Der Angreifer muss nicht einmal springen. Und nickt das Spielgerät nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Solche Dinger macht er normalerweise. 

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    Riesenchance für die Leipziger, die durch die linke Halbspur kommen, einen Aufbaupass abfangend. Raum lupft den Ball aus dem Halbfeld ins Zentrum, wo Baumgartner eingelaufen ist und dann nur noch Nübel vor sich hat. Überhastet jagt er den Ball über das Tor. Da war mehr drin. Viel, viel mehr. 

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    Dieser Eckstoß birgt keine Gefahr. Jeder Zweikampf, den die Stuttgarter gewinnen, wird lautstark gefeiert. Auch von den Rängen kommt ordentlich Feuer. 

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    RB versucht nun, etwas Tempo rauszunehmen, verlegt sich wieder mehr auf Ballbesitz und einen kontrollierteren, vorsichtigeren Aufbau. Der immerhin die nächste Ecke einbringt. Raum von rechts. 

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    Die sich natürlich immer wieder ergeben. Bei Ballgewinn wird das Gästespiel sehr schnell vertikal.

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    Schauen wir auf die Zahlen zum Spiel: Beide Teams kommen bereits auf drei Abschlüsse IM Strafraum. Da macht sich die Spielstärke der Mannschaften bemerkbar. Sie schaffen es, Lücken zu finden. Der VfB hat jetzt die Spielkontrolle, Leipzig hat sich mehr auf Umschaltsituationen verlegt. 

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    Wenn Sie am Nachmittag die Partie Bremen vs. Mainz verfolgt haben sollten: ist nicht derselbe Sport.

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    Die letzten Einträge machen deutlich, mittlerweile ist der VfB im Spiel, der Aufbau wird sauberer, bringt aber bisher nur ein paar Standards ein. Auch in den Zweikämpfen wirken die Schwaben jetzt präsenter.

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    Der erste Ball von Stiller wird geklärt, kommt im rechten Halbfeld zu El Khannouss, der sofort zum langen Pfosten flankt, dort ist Führich eingelaufen. Schwer zu sagen, ob der da den direkten Abschluss versuchte oder die Kugel noch einmal scharf machen wollte. Seine Direktabnahme bringt letztlich nur das Außennetz zum Zappeln. 

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    Nächster Versuch der Gäste, als Leweling rechts zur Grundlinie geschickt wird, die Flanke kommt nicht schlecht, aber ein Verteidiger ist dazwischen, Ecke VfB.

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    Erstmals entwickelt der VfB jetzt Tempo durchs Zentrum, nach mehreren kurzen Pässen kommt Demirovic im Strafraum in eine gute Position, wird allerdings im allerletzten Moment zur Ecke geblockt. Langsam scheinen die Schwaben aufzuwachen.

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    RB versucht in dieser Anfangsviertelstunde, das Tempo sehr hochzuhalten. Eigentlich die richtige Grundidee gegen eine Elf, die am Donnerstagabend zuletzt spielte. Das hat Körner gekostet, keine Frage. 

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    Der VfB verliert den Ball im zentralen Mittelfeld und Seiwald marschiert mit dem Ball durchs Zentrum. Auf links ist Romulo in Position gelaufen, der, als er den Ball erhält, sofort querlegt. Banzuzi ist am Strafraum eingelaufen, setzt zum Dribbling an und scheitert letztlich nur, weil der erste Ballkontakt nicht perfekt war und er so nicht mehr zum Abschluss kommt. 

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    Nach einem Einwurf von der linken Seite verlängert Romulo blind ins Zentrum und Seiwald kommt im Strafraum zum Abschluss. Ein Verteidigerbein ist noch dazwischen, nimmt dem Abschluss entscheidende Schärfe, der abgefälschte Ball landet harmlos in den Armen von Nübel. 

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    Die Gäste beginnen hier sehr gierig, kommen hier in gute Positionen, die Angriffe aber noch nicht ganz zu Ende gespielt. Der VfB ist mehr mit Arbeit gegen den Ball beschäftigt, als selbst Akzente zu setzen. 

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    Nächster Versuch, diesmal durchs Zentrum, Baumgartner steckt durch und im letzten Moment verhindert eine riskante Grätsche, dass Romulo frei vor Nübel auftaucht. Hier ist ganz schön Fahrt drin, und die Leipziger definitiv frischer. 

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    Nächster Vorstoß der Leipziger und es brennt lichterloh. Ein langer Ball auf rechts und Diomande ist hinter der Kette, spielt den Ball auf Strafraumhöhe quer, Romulo kommt tatsächlich mit der Fußspitze noch dran und schiebt den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Da hatte er beim Abschluss nicht die volle Kontrolle in Bedrängnis. Glück gehabt, VfB. Viel, viel Glück. 

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    Erster Vorstoß der Gäste, das geht über die linke Seite mit Nusa, der den Ball in die Gefahrenzone spielen will, aber geblockt wird. Aus dem Einwurf fast von der linken Eckfahne können die Leipziger nichts konstruieren. Das geht sofort zurück in die Standardabteilung zur Bearbeitung. 

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    Gleich beim ersten Vorstoß eine gute Standardsituation für den VfB nach einem Foul von Baumgartner an Stiller halbrechts vor dem Sechzehner. 40 Sekunden sind da gespielt. Nach der Hereingabe landet der Ball aber schnell über ein paar Leipziger Köpfe bei Vandevoordt.

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    Deniz Aytekin pfeift die Partie an.

    Sollte die Partie ähnlich unterhaltsam werden wie das Hinspiel, kann man sich nur freuen. In einer Begegnung auf Augenhöhe wurde der VfB unter Wert geschlagen, RB behielt mit 3:1 die Oberhand. 

    Allerdings war RB in derselben Zeit auch nicht erfolgreicher. Auch die Sachsen sind seit vier Spielen ungeschlagen, holten in dieser Phase exakt so viele Punkte wie Stuttgart mit Remis gegen Wolfsburg (!) und Dortmund sowie Siegen gegen den HSV und Augsburg. 

    Während Werner also quasi keine Rücksicht nehmen muss, gilt es für Hoeneß abzuwägen. Die Kräfte müssen sorgfältig eingeteilt werden. Sah schon mal besser aus in der Liga für die Schwaben. Sie sind seit vier Spielen ungeschlagen, leisteten sich dabei aber zwei Remis gegen Teams im Abstiegskampf, Mainz und Union, die wertvollen Boden kosteten. 

    Kleiner Vorteil für die Leipziger: Die müssen in der entscheidenden Phase der Saison nur auf einer Hochzeit tanzen. Der VfB, Fluch einer erfolgreichen Saison, ist noch im DFB-Pokal vertreten, hat in der Europa League noch das Achtelfinalrückspiel gegen Porto vor der Brust. 

    Punktgleich starten beide Teams in die Partie, zurzeit hat der VfB noch die Nase vorn aufgrund des besseren Torverhältnisses. Beide Teams stehen bei 47 Zählern, dahinter liegt Leverkusen in Lauerstellung (45), davor Hoffenheim (50) - in Schlagdistanz, aber zum Überholen müsste heute, egal für wen, schon ein ziemlich deutlicher Sieg her.  

    Werner verändert seine Startelf im Vergleich zum 2:1 gegen Augsburg lediglich auf einer Position, Banzuzi beginnt im Mittelfeld für Gruda. Schlager ist zurück im Spieltagskader, sitzt heute immerhin auf der Bank. 

    Die Gäste starten mit dieser Elf: Vandevoordt - Baku, Orban, Lukeba, Raum - Seiwald, Banzuzi, Baumgartner - Diomande, Romulo, Nusa.

    Nach dem 1:2 am Donnerstag in der Europa League gegen den FC Porto verändert Hoeneß seine Startelf auf zwei Positionen. Jaquez und Führich beginnen für Nartey und Chabot.

    So präsentiert sich der VfB: Nübel - Jeltsch, Jaquez, Hendriks - Leweling, Karazor, Stiller, Führich, El Khannouss, Undav - Demirovic.

    Zum Abschluss des Bundesligasonntags richtet sich der Fokus aufs Rennen um einen Startplatz in der Champions League. Dass die Bundesliga in der nächsten Spielzeit einen fünften Startplatz erhält, wirkt inzwischen sehr unwahrscheinlich. Platz 4 muss also das Ziel sein. Und den bekommt der Gewinner dieser Partie zumindest vorläufig. Schauen wir auf die Formationen. 

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.