FC St. Pauli - Hamburger SV; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC St. Pauli - Hamburger SV. Bundesliga.

Millerntor-StadionZuschauer29.546.

Live-Kommentar

Von dieser Stelle wars das aus dem Oberhaus für heute. Morgen melden wir uns wieder unter anderem mit den Bayern, Leverkusen und Frankfurt. Im Topspiel am Abend stehen sich dann Union und Dortmund gegenüber. Bis dahin und noch einen schönen Abend. 

Abschließend noch ein Ausblick auf die kommenden Aufgaben. Der HSV spielt kommenden Samstag wieder, wenn die Bayern zu Gast sind - es ist das Abendspiel. St. Pauli spielt ein paar Stunden früher gegen Augsburg. Vorher liegt aber noch das Nachholspiel der St. Paulianer gegen Leipzig, das für Dienstag angesetzt ist, Anpfiff 20:30 Uhr. 

Der eine Punkt hilft jedoch keinem wirklich weiter. Aber optisch irgendwie dann doch. Der FC St. Pauli springt nämlich auf den Relegationsplatz vor. Und der HSV zieht an Werder vorbei, wenigstens das, wird man sich sagen. Und hat nun fünf Zähler Vorsprung vor dem Relegationsplatz. Kann sich aber schon morgen alles wieder ändern.

Am Ende steht im Stadtderby ein 0:0. Der HSV war in der ersten Hälfte etwas besser, die zweite Hälfte gehörte eher St. Pauli, das vor allem in der Schlussphase ordentlich Druck auf das Tor von Heuer Fernandes ausübte. Das Derby lebte eher von der Spannung als der Qualität. Doch im Abstiegskampf vermittelt wahrscheinlich jeder einzelne Punkt ein gutes Gefühl.

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Und dann ist es vorbei.

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Zwei Minuten gibts obendrauf. Aber was willste machen, wenn der VAR kaum eingreifen kann.

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Smith führt aus, halbhoch zum Strafraum, das kann locker geklärt werden. Der HSV lanciert einen Konter über Philippe, der aber völlig alleine unterwegs ist und lange auf Unterstützung warten muss. Der Angriff schläft ein.

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Halbfeldfreistoß St. Pauli von der rechten Seite. 

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Blessin könnte noch zweimal wechseln, viel Zeit dafür hat er aber nicht mehr. 

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Der HSV mit einem letzten Wechsel. Fabio Vieira raus, Albert Sambi Lokonga rein.

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Die Frage ist jetzt natürlich noch ein Tor fällt. Ein Remis wäre leistungsgerecht.

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Nun mal wieder der HSV in der Offensive, eine Flanke von Torunarigha, der plötzlich als Linksaußen auftaucht, kann aber von der Abwehr geklärt werden. Der Versuch war gar nicht so schlecht. 

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Zehn Minuten sind noch zu spielen. Und erstmals kann man behaupten, dass eine Mannschaft, aktuell St. Pauli, näher an einem Tor ist. Wörtlich und im übertragenen Sinne. 

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Und wieder St Pauli, Jones bringt den Ball von der Grundlinie zurück an die Strafraumgrenze, Remberg fängt ab, wird aber sofort gepresst und legt unfreiwillig für Pyrka auf, der sofort aus 20 Metern draufhält, der Ball dreht sich noch tückisch, aber erneut ist Heuer Fernandes zur Stelle. Und kann wieder drüberlenken.

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Das war mal fein gespielt. Mit einem listigen Lupfer von Pyrka auf Strafraumhöhe wird Sinani im Strafraum halbrechter Position freigepasst und hält Vollspann aufs lange Eck, mit einer tollen Flugeinlage verhindert Heuer Fernandes den Einschlag nach dieser bisher besten Chance für die Gastgeber. 

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Halbfeldfreistoß St. Pauli von der linken Seite. Sinani flankt, Smith köpft, Heuer Fernandes will einen Lattenabpraller verhindern und lenkt über die Latte. Weil er die Ecken von St. Pauli kennt ... und wird sich mittlerweile auch schon bestätigt fühlen. 

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Der Abwehrboss der Gäste halt, der gerade auch wieder rechtzeitig rausrückt und verhindert, dass Jones durchbrechen kann. 

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Die mit Abstand meisten hatte übrigens Vuskovic mit 120, dreistellig ist hier sonst keiner. 

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Angesichts der Ballbesitzwerte für die Gäste ist das irgendwo auch erstaunlich, der HSV nach der Pause bei 60 Prozent. Aber wenn wir überlegen, dass Heuer Fernandes 50 Ballkontakte hat, ahnen wir auch, wo solche Zahlen herkommen. Zum Vergleich: Vasilj hatte 30.

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Ist aber wahrscheinlich auch so, dass Polzin registriert hat, wie wenig da in zweiten Hälfte von seiner Offensive kam. Ein paar frische Beine können da nichts schaden. 

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Damit besetzt Polzin die gesamte Offensive neu, klare Ansage. Okay, Jatta durfte natürlich bleiben.

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Und für Ransford Königsdörffer kommt Rayan Philippe rein.

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Fabio Balde macht für Jean-Luc Dompe Platz

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Der HSV beantwortet den Doppelwechsel bei St. Pauli mit einem Dreifachwechsel. Haben ja jetzt nur noch ein Wechselfenster, die Gäste. Glatzel kommt für Downs.

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St. Pauli mit einer Umschaltsituation, und sofort der steile Ball auf Jones, der auf wenigen Metern Capaldo einige Meter abnimmt, aber Capaldo hatte halt ein paar Meter Vorsprung und kann die Kugel im wirklich allerletzten Moment weggrätschen. In allerhöchster Not. Bärenstarke Defensivaktion. 

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Und mit Jackson Irvine ist nun auch der eigentliche Kapitän an Bord, der gelbverwarnte Adam Dzwigala geht runter.

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Pereira Lage geht bei den Gastgebern für Danel Sinani.

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Der Freistoß wird zunächst geklärt, den zweiten Ball nimmt Fujita an der Strafraumgrenze auf,, wird beim Schuss jedoch geblockt. Der HSV-Strafraum war noch vollbesetzt. Eine Flanke zum Torraum kommt bei Sands an, der mit viel Rückenlage aber nur deutlich drüberköpfen kann. 

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Einerlei, zurück zum Spiel, so langsam übernimmt St. Pauli die Rolle, die der HSV vor der Pause bekleidete. Aktiver, konstruktiver. Der HSV zieht sich weiter zurück. Halbfeldfreistoß St. Pauli, Smith von rechts. 

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Auf der Bank der St. Paulianer kommt Bewegung auf. Impulse kann das Spiel gut gebrauchen, egal, welche. 

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Smiths Ecke wird am kurzen Pfosten geklärt, auch über den zweiten Ball entsteht nichts, außer dass Oppie im Strafraum eine Schwalbe versucht, aber noch im Flug merkt, dass das keine kluge Aktion war und sofort wieder aufsteht. 

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Die Gastgeber wirken jetzt eine ganze Ecke spritziger als noch vor der Pause, beteiligen sich definitiv mehr am Spiel. Und bekommen jetzt die nächste Ecke zugesprochen nach einer geblockten Flanke von Pyrka.

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Das waren aber jetzt ziemlich aufregende fünf Minuten. Also sind beide Teams bemüht, das jetzt wieder ein bisschen runterzukochen. 

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Ecke HSV, Muheim von rechts, Vuskovic kommt wuchtig zum Kopfball, kann aber nicht platzieren. Der Ball kommt genau auf Vasilj. Die gefährlichste Torszene der Partie. Nicht völlig überraschend nach einem Standard.

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Dann nimmt Capaldo über die rechte Seite Tempo auf, marschiert etliche Meter und spielt scharf ins Zentrum, wo Königsdörffer den Ball mit gutem ersten Kontakt mitnimmt, aber im letzten Moment im Strafraum von Mets entscheiden gestört wird. Guter Angriff, gute Verteidigung. Echtes Highlight. 

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Der Start in die zweite Hälfte ist ausgesprochen fahrig. Beide Teams leisten sich viele Ballverluste, es kommt kaum was Konstruktives zustande. Viel arbeitet sich im Mittelfeld ab.

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Tatsächlich - die Ecke wird geklärt und der HSV kann kontern. Balde ist dann links durch, flankt auf Strafraumhöhe, die Hereingabe wird per Flugkopfball im Zentrum geklärt. Und den zweiten Ball haut Vuskovic sofort aus 25 Metern drüber. 

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Eckstoß St. Pauli, das Thema hatten wir ja schon. Wenn wir was passiert, dann nach einem Standard.

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Fabio Vieira spitzelt Smith den Ball vom Fuß, der dabei ins Stolpern kommt und Fabio Vieira in der Hacke erwischt. Kurz liegt der HSV-Spieler auf dem Rasen, kann aber weitermachen. 

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Weiter gehts. Wieder Top-Sichtbedingungen. Sieht auch Welz jetzt so. 

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Kaars, 13 Ballkontakte, was mehr über das Offensivspiel von St. Pauli sagt – Haaland hat auch nie viel – als über seine Stürmerqualitäten, kommt nicht aus der Pause zurück. Für ihn kommt Ricky-Jade Jones.

Vor allem die Torlinientechnologie und die VAR-Verantwortlichen sind von dieser Suppe natürlich überfordert. Aber lustiges Bild, bei aller Rivalität. Die Spieler beider Teams halten sich gemeinsam warm. Bilden gemischte Dreiecke. Grandios.

Eine kleine Pyroattacke hüllt den Stadioninnenraum in eine rote Wolke. Der Wiederbeginn wird sich verzögern.

Stellen Sie sich den Kessel für den Zaubertrank bei Asterix und Obelix vor. Voll bis obenhin. Aber Sie könnten bis auf den Grund sehen. So ein Süppchen ist das. Der HSV war das etwas aktivere Team, spielte den etwas konstruktiveren Fußball, ohne damit aber allzu viel zu reißen. Bei St. Pauli regiert die Übervorsicht, im Offensivspiel ist überhaupt kein Risiko. So ein typisches Spiel für Entscheidungen durch Standards. Abschlüsse vor der Pause: 2:1. Die xG-Wert 0,03 zu 0,09.

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Pause.

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HSV-Abschluss! Da können die Gäste mal kontern, langer Ball von Heuer Fernandes, an der Mittellinie übernimmt Downs, der fast bis zum Strafraum läuft, nach halblinks auf Balde ablegt, der einen Schritt in die Mitte macht und direkt in die Arme von Vasilj ... naja ... schießt.

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Die Passquoten beider Teams liegen knapp über 50 Prozent, sobald man in der gegnerischen Hälfte auftaucht. Das ist auch nicht so prickelnd. 

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Fünf Minuten gibts obendrauf. 

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Torschussstatistik, St. Pauli 2, HSV 0. Das gibt das Spiel nicht so ganz wieder. Gefühlt wars eher umgekehrt. Aber offensichtlich wurde diese eine Szene von Jatta als Abseits bewertet, weils kein Tor gab, greift bei sowas der VAR auch nicht ein, um zu sagen, ey, das war gar kein Abseits. Pech für die Gäste.

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Schauen wir mal auf die Zahlen zur ersten Hälfte, gibt ja sonst wenig zu berichten. Auffällig ist HSV-Laufhoheit, gewinnen 72 Prozent der Luftduelle. Auch die Zweikampfquote der Gäste ist deutlich besser mit 58 Prozent. Solche großen Unterschiede sieht man in der Bundesliga eher selten. Schönes Thema für Blessin in der Pause. 

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Welz muss Balde und Pyrka kurz beruhigen, als die nach einem eher harmlosen Zweikampf an der rechten Eckfahne des St.-Pauli-Tores kurz aneinandergeraten. Handshake. Und alles ist gut. 

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Aber es bleibt dabei. Das Spiel des HSV wirkt weiterhin reifer, bemühter. Wenigstens sind spielerische Ansätze zu sehen. St. Pauli tut sich in der Vorwärtsbewegung schon extrem schwer. 

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Aber war das überhaupt anders zu erwarten. Es steht unglaublich viel auf dem Spiel, keiner geht hier zu großes Risiko, keine möchte für einen Gegentreffer verantwortlich sein. Die Angst spielt mit. 

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Klare Sache, körperlich sieht das nach einem Derby aus, spielerisch aber nicht unbedingt nach Bundesliga. 

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Es wird laut, als Downs völlig frei vor Vasilj einen Ball aus fünf Metern nicht im Tor unterbringen kann. Aber halb so wild, der Treffer hätte eh nicht gezählt, weil Downs bei der Hereingabe extrem deutlich im Abseits stand. 

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Wieder ein guter Lauf von Jatta, der von Vieira hinter die Kette geschickt wird, sein Querpass vor dem Torraum fällt aber zu scharf aus. Die Ansätze beim HSV bleiben aber relativ gesehen besser. 

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Wahrscheinlich, Pyrka ist nicht der allergrößte, war der Ball kurz von seinem Gegenspieler verdeckt ...

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Da war Pyrka ein paar Zentimeter zu klein. Kaars schickt links Pereira Lage in die Tiefe, der eine sehr schöne Flanke auf den langen Pfosten schlägt, dort hat sich Pyrka freigeschlichen hat und kommt frei nicht zum Kopfball. Irgendwie kam er nicht zum Boden weg. Sah eigenartig aus. Wie mit Blei in den Schuhen.

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Schwacher Freistoß, der zur rechten Grundlinie fliegt, wo ihn Vuskovic im Spiel halten kann, er spielt zurück auf Jatta, der nur prallen lässt und Vuskovic könnte auf Torraumhöhe zum Tor ziehen. Aber die aufmerksame Deckung hatte rechtzeitig einen Schritt nach vorne gemacht - Abseits.

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Der HSV bekommt einen Freistoß im linken Halbfeld zugesprochen. Sands hatte Königsdörffer weggecheckt.

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Die Aktionen des HSV wirken einen Tick durchdachter, das Offensivspiel ist konstruktiver. St. Pauli kommt spielerisch noch nicht in Strafraumnähe. 

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Smith bringt den Ball ganz gefährlich Richtung langer Pfosten, Vuskovic mit einer ganz wichtigen Klärungsaktion per Kopf. Da lungerten jede Menge interessierte Paulianer in der Nähe rum. 

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Nicolai Remberg grätscht auf der linken Seite seinen Gegenspieler auf Strafraumhöhe weg, da war allerdings auch viel Ball mit dabei, es gibt die zweite Verwarnung der Partie. Etwas hart. 

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Wieder Vuskovic von der Mittellinie, Jatta läuft rechts im Strafraum ein und schießt verdeckt aus spitzem Winkel, spät sieht Vasilj den, taucht aber erfolgreich ins lange Ecke ab. Downs sichert den Abpraller und dann geht die Fahne hoch. Von Belang war eher die Aktion von Downs, Jattas Einlaufen war sauber. 

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Der HSV jetzt wieder mit einer Phase mit längeren Ballstafetten, aber wenn da auch Heuer Fernandes miteinbezogen wird, ahnt man, wie viel Vortrieb da in der Regel ist. 

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Das war mal was Neues. Mit einem langen Ball von Vuskovic wird Jatta hinter die Kette der St. Paulianer geschickt. Aber das war schon ein ziemlich sportliches Zuspiel, Jatta versucht noch alles, bekommt den Ball aber nicht unter Kontrolle.

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Eine Verletzung ist nicht nichts, aber fußballerisch ist bisher noch herzlich wenig passiert. Wir bewegen uns in einer abschlussberuhigten Zone.

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"HAAAAAND", schreit die Kurve hinter dem HSV-Tor. Bei der nächsten Unterbrechung schaut der VAR drauf, der Ball kam als Kerze im Strafraum runter und im Zweikampf fiel er auf den angelegten Arm von Balde. Kannste keinen Elfer geben für. Tut auch keiner.

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Remberg nutzt die nächste Unterbrechung, um eine Schere an die Seitenlinie zu bringen. Remberg ging nicht etwa bewaffnet in die Partie, das war noch Restversorgung nach der Verletzung von Rössing-Lelesiit. Denkt lieber nicht drüber nach.

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Viel Fußball haben wir hier noch nicht gesehen, aber schon zwei längere Unterbrechungen. Die Nachspielzeit dürfte sich jetzt schon gewaschen haben, kommt da noch mehr dazu, wird sie geduscht. 

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Jetzt verlässt Rössing-Lelesiit mit Tränen in den Augen das Spielfeld, von Betreuern gestützt, Fabio Balde kommt rein. 

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Rössing-Lelesiit setzt sich auf den Rasen, bei dem Wetter tut das keiner freiwillig. Beim Foul von Dzwigala hatte er sich auch noch leicht das Knie verdreht. Er schüttelt den Kopf. Auf der HSV-Bank kommt Bewegung auf.

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Jetzt liegt der nächste, war ein wenig unglückich, wie da Rössing-Lelesiit seinen Gegenspieler blockt, aber Körper gegen Körper, das ist leichter verdaulich. Die Partie ist ziemlich vom Kampf geprägt. 

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Tatsächlich ist die Partie jetzt schon locker, zwei, drei Minuten unterbrochen. Letztlich kann Rössing-Lelesiit weitermachen, ganz rund wirken die ersten Schritte jedoch nicht.

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Früh greift Welz zur ersten Gelben, da hats Dzwigala mit dem Gegenpressing etwas übertrieben und den Gegenspieler gestempelt. Rössing-Lelesiit bleibt erst einmal auf dem Rasen liegen. Das war schon ganz schön hart von Dzwigala.

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Ein langer Ball von Sands und Oppie geht in die Tiefe, verliert aber ein wenig Tempo und Torunarigha kann abfangen. Es gibt die erste Ecke für die Gastgeber, die jedoch nur Ballbesitz, aber vorerst keine Torgefahr bringt. 

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Bei Ballbesitz HSV formiert sich St. Pauli im 5-4-1. Da gibts dann eher wenig Räume. Raunen kommt auf, als der HSV den Ball durch die Abwehr laufen lässt. Kaars gehts ins Solopressing, aber da fehlten dann doch zwei, drei Meter, um ernsthaft gefährlich werden zu können, bzw. einen Querpass abfangen zu können. 

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Beginnt halt schon eher vorsichtig, das gilt für beide Seiten. Der HSV hat zunächst mehr Ballbesitz, wirkt etwas aktiver. 

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Muheim führt aus, der Ball wird geklärt und fast hätte St. Pauli kontern können. Aber halt auch nur fast. 

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Zehn Sekunden gespielt. Und Capaldo schmeckt Derbyhärte. Pereira Lage mit etwas zu hohem  Bein. Freistoß HSV von der rechten Seite.

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Tobias Welz pfeift die Partie bei frostigen Bedingungen im Millerntor an. Gut, dass vorher nochmal gewässert wurde. Das 113. Stadtderby ist offiziell eröffnet. 

Es stehen sich hier heute Abend das zweitschlechteste Heim- und das schlechteste Auswärtsteam gegenüber. Und der HSV ist das einzige Team, das noch ohne Auswärtssieg ist. Die Frage ist nur, welche Rolle das in einem Derby spielt. 

Noch aber hat der HSV ein kleines Polster. Zumindest an diesem Wochenende können die Gäste noch nicht auf einen der letzten drei Plätze zurückfallen. Aber sonderlich viel gepunktet hat man seit dem Sieg im Nordderby gegen Werder nicht. Auswärts gabs Pleiten gegen Hoffenheim und Freiburg, zu Hause konnte man immerhin zweimal - gegen Frankfurt und Gladbach - wenigstens einen Zähler sichern. Gold wert im Abstiegskampf.

Doch noch ist nicht aller Tage Abend, vom Relegationsplatz trennt lediglich ein Punkt, lässt sich der Erfolg aus der Hinrunde wiederholen, gelingt zumindest über Nacht der Sprung auf den Relegationsplatz, zugleich würde man den Stadtrivalen mit in den Abstiegsstrudel reißen.

Doch weil man mit zwei Niederlagen ins neue Jahr startete, siehts mittlerweile wieder düster aus. Umso bitterer, weil St. Pauli in beiden Partien kurz davor stand, etwas mitnehmen zu können. Jeweils ganz spät musste man noch einen Treffer hinnehmen und stand dann mit leeren Händen da.

Bei den Boys in Brown hoffte man schon auf eine Wende, in die kurze Winterpause gings an sich mit einem guten Gefühl, vier Pflichtspiele ohne Niederlage, darunter ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Heidenheim, nach der ewig langen Sieglosserie hatte man bei den Hamburgern endlich wieder was zu feiern.

Als Schlusslicht startet der FC St. Pauli in den Spieltag. Auf den Stadtrivalen, den man in der Hinrunde noch überzeugend schlug, beträgt der Rückstand stolze fünf Zähler, dabei sei aber nicht unterschlagen, dass beide Teams noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben.

Der HSV spielte zuletzt zu Hause 0:0 gegen Gladbach. Auch die Gäste laufen heute lediglich mit einer Veränderung in der Startelf auf, Rössing-Lelesiit beginnt für Dompe. Elfadli ist zurück nach Sperre (Bank), Capaldo, letzte Woche gegen Gladbach verletzt, ist rechtzeitig fit geworden, für ein Comeback von Omari ist es noch zu früh.

Und so lässt Merlin Polzin spielen: Heuer Fernandes - Capaldo, Vuskovic, Torunarigha - Jatta, Fabio Vieira, Remberg, Muheim - Königsdörffer, Downs, Rössing-Lelesiit.

Nach der 2:3-Niederlage in Dortmund nimmt Blessin lediglich einen Änderung vor. Für Ritzka (Bank) startet Opie. Nemeth und Hountondji fehlen verletzt, Sinani und Irvine waren zuletzt angeschlagen, sitzen aber im Unterschied zum ebenfalls angeschlagenen Metcalfe auf der Bank.

Alexander Blessin stellt so auf: Vasilj - Dzwigala, Wahl, Mets - Pyrka, Sands, Smith, Oppie, Fujita - Kaars, Pereira Lage. 

Steigen zwei Klubs aus derselben Stadt ab? In der Bundesliga wäre es ein Novum. Allzu viele Möglichkeiten gabs ohnehin nie. Köln vielleicht mal, Berlin, Stuttgart, dann wirds schon eng. München hatte nie eine realistische Chance. Kommen wir also zur Partie des Abends in Hamburg. Die Aufstellungen sind da ...

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV.