FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt. Bundesliga.

Millerntor-StadionZuschauer29.546.

Live-Kommentar

Das wars von dieser Stelle aus der Bundesliga. Die heute jedoch noch eine weitere Partie zu bieten hat. Eben erfolgte der Anstoß bei Union vs. Werder. Viel Spaß dabei und noch einen schönen Sonntag. 

Und so gehts für beide Teams weiter: Der FC St. Pauli spielt nächste Woche bereits am Freitag, wenn die Hamburger im Abendspiel in Mönchengladbach zu Gast sind - Sechs-Punkte-Spiel. Die Eintracht spielt einen Tag später gegen Heidenheim. 

Wem nutzt der eine Zähler mehr? Möglicherweise St. Pauli, das den 15. Rang vorläufig hält, nun mit einem Punkt mehr als Bremen. Dass die Eintracht auf Platz 7 den Rückstand auf den Sechsten, Leverkusen, auf neun Zähler verkürzen konnte, wird die Werkself nicht zittern lassen. 

Die Partie zwischen St. Pauli und Eintracht Frankfurt endet torlos. Und letztlich war es eine Begegnung, die keinen Sieger verdient hatte. Die Eintracht suhlte sich in Ballbesitz, hatte in der zweiten Hälfte aber nur eine gute Möglichkeit - direkt nach Wiederbeginn. St. Pauli verteidigte diszipliniert und war dem Dreier ein winziges Stück näher, behaupten die xG-Wert: 0,48 zu 0,41. 0:0, das passt perfekt.

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Nach einer verpufften letzten Eintracht-Ecke pfeift Zwayer die Begegnung nun ab. 

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Nach einer Balleroberung im offensiven Halbfeld, Fujita bärenstark, kommen die Hamburger tatsächlich fast noch einmal zu einem Abschluss. Der letzte Pass von der linken Seite auf den einlaufenden Pyrka fällt aber einen Tick zu stramm aus, der Ball wird unerreichbar. Frankfurt war auf der linken Abwehrseite gerade ziemlich offen. 

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Das Aufbauspiel der Frankfurter sieht so aus, als wären noch 85 Minuten zu spielen. Die haben alle unheimlich viel Zeit. 

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Als der Eintracht ein Freistoß am Strafraum zugesprochen wird, kommentiert Blessin diese Entscheidung gegen Ritzka und fast genervt zeigt Zwayer dem St.-Pauli-Coach eine Verwarnung. 

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St. Pauli scheint jetzt sehr darauf aus, diesen einen Punkt abzusichern und zieht sich ziemlich weit zurück. Riskantes Spiel.

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Sieben Minuten gibts obendrauf. Mit einem Tor ist eher nicht mehr zu rechnen. Die Schlussphase ist sehr fahrig. 

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Taktisches Foul von Connor Metcalfe im Offensivpressing, auch dafür gibts Gelb. 

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Bei der Eintracht verlässt nun Fares Chaibi das Feld für Love Arrhov.

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Amenda unverhofft mit einem langen Diagonalball aus dem rechten Halbfeld, der wäre gekommen, weil Bahoya gut eingelaufen war. Aber Wahl bekommt den Kopf noch dazwischen und zur Ecke klären. In einer highlightarmen Begegnung ein Höhepunkt.

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Zehn Minuten vor dem Ende ein Blick auf die xG-Werte beider Teams: 0,42 vs. 0,25. Es braucht hier also nicht wirklich einen Treffer. Die Eintracht bessert ihren Wert gerade ein bisschen auf, als Burkhardt einen Halbfeldfreistoß von Chaibi aufs Tor köpfen kann. Mehr eine Rückgabe, so wie Vasilj reagiert. 

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Die Eintracht wechselt noch einmal. Arnaud Kalimuendo räumt das Feld für Ayoube Amaimouni-Echghouyab.

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Viel Konfusion dann im Frankfurter Strafraum, als die Ecke endlich ausgeführt werden kann. Und keine klaren Aktionen. Bis die Partie wegen eines Handspiels eines Hamburgers unterbrochen wird. 

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Tatsächlich, James Sands humpelt vom Rasen, Connor Metcalfe kommt rein.

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Aber bevor die zweite dieser Ecke ausgeführt werden kann, wird die Partie unterbrochen. Sands sitzt im Frankfurter Torraum auf dem Rasen. Unklar, ob er die Partie fortsetzen kann, er hält sich den Fuß.

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Es folgen ein paar Eckstöße für St. Pauli. Die Hoffnung lebt. 

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Freistoß für die Gastgeber zehn Meter vor dem Strafraum, zentrale Position. Wie gesagt, wenn Tor hier, dann nur nach Standard. Pereira Lage direkt in die Mauer. Also nicht einmal dann. 

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Taktisches Foul von Ritsu Doan gegen Pereira Lage. Der Frankfurter kassiert dafür Gelb. In einer im Übrigen sehr fairen Partie. 

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Amenda mit 143 Ballkontakten, Koch 113, Collins 108 - Burkardt 22, Kalimuendo 28. KEIN WUNDER.

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Fast 80 Prozent Ballbesitz für die Eintracht nach der Pause. Aber meist Ballbesitz, den echt kein Mensch braucht. Eine Heatmap würde den Mittelkreis als verbrannte Erde darstellen. 

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Hat auch damit zu tun, dass die Eintracht zumindest mit Ball nun mit einer Dreierkette spielt und dadurch einen zusätzlichen Mittelfeldspieler bekommt. 

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Jetzt kommt die Eintracht mal zentral mittels Kurzpassspiel durch, Browns letzter Pass dann aber, der Doan sucht, fällt einen Tick zu satt aus, so wirds nur eine einfach zu lösende Aufgabe für Vasilj. Es fällt auf, wie häufig sich Brown nun im Zentrum einschaltet, das können wir aus dieser Szene mitnehmen. 

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Erster Abschluss von St. Pauli, der tatsächlich aufs Tor kam. Und der erste Versuch der zweiten Hälfte. Die Eintracht kommt schon auf drei nach der Pause. 

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Eigentlich sieht die Szene völlig ungefährlich aus. Die Eintracht in Überzahl, gut positioniert am eigenen Strafraum. Und dennoch wühlt sich Sinani da irgendwie durch, geht halblinks in den Strafraum und hat beim Abschluss nicht mehr den besten Winkel. Zetterer pariert sicher. 

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Und Tomoya Ando, sehr vernünftig, wird durch Adam Dzwigala bei St. Pauli ersetzt.

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Unmittelbar nach dem Freistoß gibts die ersten Wechsel. Oscar Höjlund geht, Ritsu Doan kommt bei der Eintracht.

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23 Meter Torentfernung, Chaibi führt den Freistoß aus und haut den Ball drüber. Über die Mauer erst, dann über die Latte. 

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Nee, denkt Zwayer, Freistoß ist genug. Aber Blessin sollte vielleicht bei Gelegenheit reagieren. 

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Chaibi geht nach einem Einsteigen von Ando vor dem Strafraum zu Boden. Und der hat eben erst Gelb gesehen. Freistoß gibts schon mal, zeigt Zwayer aber erneut eine Karte? 

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Herzlichen Glückwunsch an Ando für seine erste Gelbe überhaupt in der Bundesliga. Spätes Tackling gegen Burkhardt. Wohlverdient. 

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Jetzt bekommen die Frankfurter aber mal wieder Bahoya mit ins Spiel. Nach Direktpassspiel im Zentrum wird der nämlich auf links freigepasst und kann Meter machen. Seine Hereingabe landet jedoch bei einem Verteidiger. 

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Schwere Kost von der Eintracht. 25 Querpässe auf Höhe der Mittellinie, der erste vertikale Ball landet dann bei St. Pauli. 

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Das Spiel verfällt in den alten Trott. Frankfurt verwaltet das 0:0 ohne echten Vorwärtsdrang, St. Pauli wird wieder vertikaler und wirkt gefährlicher. Obschon man in der zweiten Hälfte noch auf eine gute Möglichkeit wartet. So wie sich die Partie entwickelt, fällt die Entscheidung wahrscheinlich nach einem Standard. 

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Auch daraus entwickelt sich nichts. Die zweite Hälfte beginnt dann doch etwas zäh. Dürfte auch gar nicht so einfach sein, Saliakas zu ersetzen bei St. Pauli. 

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Sinanis Halbfeldflanke auf links wird zur Ecke geblockt. Torgefahr entsteht aus dem Standard zunächst nicht, aber die Hamburger bleiben in Ballbesitz.

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Wie schon in der ersten Hälfte hat die Eintracht zu Beginn viel Ballbesitz. Aber wie eben gesehen, die erste gute Chance der Partie ergab sich aus einer Umschaltsituation der Frankfurter. Mit Ballbesitz können die Hessen dagegen nicht so viel anfangen. 

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Ziemlich niedergeschlagen bewegt sich Saliakas zur Bank, er scheint sich auf eine längere Pause einstellen zu müssen. 

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Mehr passiert vorerst nicht, weil sich Manolis Saliakas unmittelbar nach dieser Möglichkeit der Gäste auf dem Rasen niederlässt und andeutet, dass es für ihn nicht weitergeht. Lars Ritzka muss übernehmen. 

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Jedenfalls schon mal die beste Frankfurter Chance der Partie. Von der Mittellinie schickt Höjlund Bahoya auf der linken Seite in die Tiefe, unbedrängt kann der bis in den Strafraum laufen, bevor er aufs lange Eck schlenzt. Es jedenfalls versucht. Wird aber zu mittig und Vasilj ist zur Stelle. 

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Beide Teams ohne personelle Veränderungen. Man kann sich aber gut vorstellen, dass Riera strukturell was verändert hat. Schau'n wir mal. 

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Weiter gehts.

Den Frankfurtern gehen im Mittelfeld die Ideen ab, die rechte Abwehrseite hat große Probleme. Man darf gespannt sein, wie Riera auf die ersten 45 Minuten reagieren wird. Für Blessin gibts eigentlich keine Gründe, personell zu reagieren. 

Die Eintracht begann stark, druckvoll, dominant. Aber das war nur ein Strohfeuer. Nach leichten Anlaufproblemen wurde St. Pauli besser, erarbeitete sich mit klarer Spielanlage vor allem über die linke Seite mehrere Möglichkeiten. Die Frankfurter hatten zwar über 70 Prozent Ballbesitz, kamen gegen diszipliniert verteidigende Gastgeber aber nur zu zwei Abschlüssen. Dem Spiel der Gäste fehlt jegliches Tempo. St. Pauli war zielstrebiger, torgefährlicher und konnte vor der Pause immerhin sechs Abschlüsse für sich verbuchen, darunter zwei Pfostentreffer. 

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Vier Minuten Nachspielzeit sind jetzt auch schon abgelaufen. Zwayer pfeift zur Pause. 

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Fast eine Minute braucht die Eintracht bei einem Vorstoß, um von der Mittellinie bis zum Strafraum zu kommen. Um jeden Meter wird gerungen. Nur um sich am Ende mit einem Einwurf zufriedengeben zu müssen. 

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Wieder kommt St. Pauli über die linke Seite durch, weil Pyrka einen langen Ball von Ando erlaufen kann. Die Gastgeber können diesen Angriff zwar nicht zu Ende spielen, aber Riera wird auf die Probleme auf dieser Seite auf die ein oder andere Weise in der Pause reagieren müssen. 

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Nach knapp vierminütiger Unterbrechung kann die Partie fortgesetzt werden. 

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Dietz schüttelt den Kopf, er humpelt Richtung Auswechselbank, wo sich Eric Weisbach seines Leibchens entledigt und sich für einen Einsatz mit mehr Laufarbeit bereitmacht. Das zieht sich dann alles ein bisschen, weil auch an den Kommunikationsgeräten gebastelt wird. 

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Verletzungsunterbrechung. Schiedsrichterassistent Christian Dietz scheint muskuläre Probleme zu haben. Betreuer kommen. 

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Guter Marker für das Spieltempo beider Teams: Die Eintracht braucht pro Abschluss 35 Prozent Ballbesitz, St. Pauli fünf.  

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In der Konsequenz treibt das die Ballkontakte für Koch und Amenda tüchtig nach oben. Häufiger haben die beiden Innenverteidiger Mühe, den Ball loszuwerden. 

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Kann aber auch eine Reaktion auf die Umschaltaktionen der Hamburger sein - Sicherheit geht jetzt vor. 

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Eigenartig, die Eintracht hatte so gut begonnen. In dieser Phase läuft sie aber der Musik komplett hinterher. Das Aufbauspiel wirkt zäh, ohne Durchschlagskraft. 

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Wieder so eine schöne Kombination von St. Pauli, ausgehend, natürlich, von der linken Seite. Über Ando, über Sands, über Pereira Lage. Die Frankfurter bekommen keinen Zugriff auf das Direktpassspiel von St. Pauli. Und schließlich kann Pereira Lage halblinks auf den Sechzehner zulaufen, drückt aus 20 Metern ab und scheitert am rechten Außenpfosten! Da schien Zetterer schon geschlagen. 

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Die Ecke von der linken Seite wird geklärt, der zweite Ball landet bei St. Pauli, Saliakas spielt dann hoch in die Spitze und die Szene versandet im Abseits. 

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Und erneut wird eine Pyrka-Hereingabe geklärt. Erneut gibts einen Eckstoß für St. Pauli. Gerade schwimmt die Eintracht ein wenig, besonders die rechte Abwehrseite wirkt anfällig. 

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Immer noch deutlich mehr Ballbesitz für die Eintracht, der Wert ist runter auf 70 Prozent. Dabei entwickeln die Gäste aber im Unterschied zu St. Pauli keinerlei Torgefahr. 

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Und die Ecke wird gefährlich. Fujita kommt am kurzen Pfosten zum Kopfball, fliegt dabei nach vorne, der Ball fällt ihm dann auf den Hinterkopf und fliegt zwei Meter nach hinten. Dort lauert Pereira Lage, der einen Volley setzt, aufs kurze Eck, aber auch knallhart an den Pfosten. Viel Dusel in dieser Situation für die Eintracht. Und das wäre ein Assist fürs Poesiealbum gewesen. 

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Pyrka sorgt für ganz schön viel Leben auf der linken Seite, in diesem Falle holt er gegen Höjlund eine Ecke für sein Team heraus. 

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Chaibi mit einem langen Ball in die Spitze, nur einen Tick zu lang für Kaliumendo, der rechtzeitig gestartet war. Allerdings rutscht der Ball zu Vasilj durch. Entwickelt sich hier gerade ein offener Schlagabtausch?

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Wieder so ein Ballgewinn der Hamburger im Halbfeld. Sofort wird Tempo aufgenommen, Pereira Lage spielt ins Zentrum, Fujita lässt in die Spitze prallen, drei Hamburger sind durch, letzter Verteidiger ist Koch, und der grätscht im allerletzten Moment dazwischen. Sekunden später hätte Zetterer richtig viel Besuch bekommen. Bärenstarke Defensivaktion des Frankfurter Kapitäns. Wirft aber Fragen auf bezüglich der defensiven Staffelung bei Frankfurt. 

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Nach Ballgewinn der Hamburger im defensiven Halbfeld gehts sofort auf die linke Außenbahn, wo sich Pereira Lage zunächst mit einer wunderbaren Pirouette um seinen Gegenspieler windet, aber den Ball in die Spitze direkt in den Fuß eines Verteidigers passt. Pyrka war schon gestartet. Da war SO viel mehr drin ...

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Die Frankfurter führen diesen Standard kurz aus, Brown bewegt sich zurück ins Feld und flankt vom rechten Strafraumeck in die Gefahrenzone, die Hereingabe kann geklärt werden. Sah doch ein wenig umständlich aus. 

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Eckstoß für die Eintracht von der rechten Seite. Brown wird ausführen. 

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In den ersten Szenen sah es fast so aus, als wollten die Hessen St. Pauli hier einfach überlaufen. Mittlerweile hat sich das Spielgeschehen aber doch mehr ins Mittelfeld verlagert. Frankfurt hat immer noch deutlich mehr Ballbesitz, aber St. Pauli fing ja praktisch auch bei null an nach fünf Minuten. 

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Die Eintracht bricht einen Vorstoß ab, weil Burkhardt auf dem Rasen sitzt - da war Wahl ihm wohl auf die Zehenspitzen gestiegen. Burkhardt wollte aber nur ein bisschen Aufmerksamkeit, er kann die Partie fortsetzen. 

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Mächtiger Einwurf von Saliakas auf Strafraumhöhe. Pereira Lage und Zetterer gehen gleichzeitig zum Ball. Und dann steht Aussage gegen Aussage. Der Ball geht knapp am Tor vorbei und Pereira Lage will einen Eckstoß. Zwayer entscheidet jedoch auf Abstoß. Gibt Argumente für beide Seiten. Jedenfalls ist St. Pauli jetzt in der Partie angekommen. 

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Jetzt kommen die Gastgeber mal durch. Einwurf auf Höhe der Mittellinie und plötzlich hat Pyrka auf der linken Seite etwas Platz, vor dem Strafraum zieht er ins Zentrum und wird beim Schuss geblockt. 

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Also bemühen sich die Gastgeber nun, ein bisschen Ruhe in die Partie zu bekommen, das gelingt aber nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem es in die Spitze geht. Und sofort ist die Kugel wieder weg. 

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Auf den Rängen wird lautstark "St. Pauli" skandiert, Unterstützung, die Blessins Elf gerade gut gebrauchen kann. 85 Prozent Ballbesitz für die Eintracht in den ersten fünf Minuten. 

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Erstmals wirds etwas heikel im Strafraum, als St. Pauli eine Hereingabe nicht geklärt bekommt. Burkhardt stochert im Gewühl am Torraum, ein echter Torschuss kommt aber nicht zustande. 

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Jedenfalls beginnt die Eintracht ausgesprochen aktiv, lässt Ball und Gegner laufen. Das Pressing der St. Paulianer gegen das Aufbauspiel ist noch etwas zögerlich. Und nicht sonderlich erfolgreich.

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Bisschen ein nervöser Beginn der Gastgeber, die sich hier früh an den eigenen Strafraum drücken lassen, ein paar Kerzen aufstellen. Torgefahr kann die Eintracht aber noch nicht entfachen.

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Felix Zwayer gibt die Partie frei.

Die Chancen steigen natürlich, sollte die Bundesliga einen fünften Champions-League-Startplatz bekommen. Dann könnte es noch für die Conference-League-Qualifikation reichen. Ohne Unterstützung der Teams, die international noch aktiv sind, wirds allerdings schwierig, der Rückstand auf Platz 6 beträgt vor dem Anpfiff zehn Zähler. Bei nach dieser Partie noch neun ausstehenden Begegnungen durchaus anspruchsvoll. 

Seit vier Partien betreut Riera die Eintracht, holte dabei Siege gegen Freiburg und Gladbach, ein Remis gegen Union. Lediglich gegen die Bayern gingen die Hessen leer aus. Und damit ist halt immer zu rechnen. Die Bilanz kann sich also durchaus sehen lassen. Doch reicht das noch für den Sprung nach Europa?

Fünfmal blieb die Eintracht in dieser Saison ohne Gegentreffer in der Bundesliga, unter anderem im Hinspiel gegen St. Pauli. Seit Albert Riera Anfang Februar sein Amt übernahm, alleine zweimal. Das wirkt zumindest oberflächlich betrachtet schon wie ein kleiner Erfolg. 

Nur im Ligaspiel gegen Bayer gabs eine Pleite. Gerade die Siege gegen den VfB und die TSG, zwei Teams, die diese Saison heiße Kandidaten im Rennen um CL-Plätze sind, sorgten für Punkte, mit denen im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen war. Inzwischen hat es der Vorjahresaufsteiger wieder in den eigenen Händen.

Drei Siege holte die Elf von Blessin aus den letzten vier Partien. Auf das Pokalaus gegen Leverkusen im Viertelfinale folgten Siege gegen Stuttgart, Bremen - gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf besonders wertvoll - und zuletzt Hoffenheim. 

Erstmals seit dem 9. Spieltag startet der FC St. Pauli von einem Tabellenplatz außerhalb der Abstiegszone in eine Partie. Es hat den Anschein, als hätten die Hamburger in der Schlussphase der Saison die zweite Luft bekommen. Gerade noch rechtzeitig. Nach sieben Pflichtspielen ohne Sieg sorgte ein kleiner Zwischenspurt dafür, dass am Millerntor mittlerweile wieder Hoffnung keimen darf.

Bei der Eintracht fehlen die verletzten Batshuayi, Ebnoutalib, Kaua Santos, Theate, Knauff und Uzun - durch die Bank, auf der diese sicherlich lieber sitzen würden, Startelfkandidaten. Viel variieren kann Riera also nicht. Nach dem Sieg gegen Freiburg (2:0) ersetzt Zetterer - zwangsläufig - Kaua Santos, außerdem beginnt Chaibi im Mittelfeld für Götze, der zunächst auf der Bank sitzt.

Und so lässt Albert Riera beginnen: Zetterer - Brown, Amenda, Koch, Collins - Larsson, Kalimuendo, Chaibi, Höjlund, Bahoya - Burkardt.

Mets fällt verletzungsbedingt aus, dafür ist Ando wieder fit, der für ihn in der Abwehrkette einspringt. Das ist allerdings im Vergleich zur Formation gegen Hoffenheim (1:0) schon die einzige Veränderung in der Anfangself.

Alexander Blessin hat so aufgestellt: Vasilj - Wahl, Smith, Ando - Saliakas, Sands, Irvine, Pyrka, Fujita, Pereira Lage - Sinani.

Ein Spiel unter dem Motto: Geht noch was? Damit starten wir in den Bundesligasonntag. Die einen gehen mit frischem Rückenwind in den Abstiegskampf, die anderen haben noch vage Hoffnungen auf Europa. Wer wird enttäuscht? Schauen wir auf die Formationen.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 25. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt.