FC St. Pauli - Werder Bremen; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC St. Pauli - Werder Bremen. Bundesliga.

Millerntor-StadionZuschauer29.546.

FC St. Pauli 2

  • H Wahl (55. minute)
  • J Fujita (70. minute)

Werder Bremen 1

  • J Milosevic (62. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Vielen Dank fürs Mitlesen! In der Fußball-Bundesliga geht es jetzt direkt weiter mit der letzten Partie des 23. Spieltages. Diese bestreiten der 1. FC Heidenheim und der VfB Stuttgart gegeneinander. Der Anstoß ist gerade erfolgt und selbstverständlich sind wir auch da live am Ball. Viel Spaß!

In der Tabelle tauschen beide Klubs die Plätze. St. Pauli zieht vorbei, ist jetzt Sechzehner. Der SV Werder rutscht auf Rang 17 ab. Bremen spielt am kommenden Samstag zu Hause gegen Heidenheim. Parallel treten die Hamburger bei der TSG Hoffenheim an.

Somit gewinnt der FC St. Pauli das Kellerduell gegen den SV Werder Bremen mit 2:1. Dabei sparten die Hausherren mit nennenswerten Offensivaktionen, brachten lediglich vier Torschussversuche an. Doch diese flogen alle auf den Kasten und zwei sogar rein. Diese Effizienz machte den Unterschied aus, brachte die zweikampfstarken Kiezkicker zweimal in Führung. Die Gäste verzeichneten vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion die größeren Spielanteile, kamen auf 13 Torschüsse. Doch die meisten davon erwiesen sich als harmlos. Trotz der größeren Bemühungen strahlten die Grün-Weißen auch nicht mehr Gefahr aus als der Gegner. So gelang ihnen nur einmal der Ausgleich. Das Aufbäumen zum Ende brachte nichts mehr ein.

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Dann beendet Schiedsrichter Sören Storks das Treiben auf dem Platz.

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Nun gibt es eine Ecke für die Gäste. Werder-Keeper Mio Backhaus eilt mit nach vorn. Dann kommt die Hereingabe von Romano Schmid. Wenig später sucht Keke Topp das Risiko und wird nicht belohnt, seinen Schuss verzieht der Angreifer völlig.

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Werder schafft es in die Box, doch die Paulianer werfen sich dazwischen. Und so kommen Keke Topp bzw. Niklas Stark nicht zum Abschluss.

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Jetzt wird es Zeit für eine Bremer Schlussoffensive. In der Tat setzen sich die Gäste am gegnerischen Sechzehner fest. Doch natürlich ist dort wenig Platz, alle Spieler tummeln sich in diesem Bereich. Und ein Schussversuch von Keke Topp wird abgeblockt.

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In diesem Augenblick läuft die reguläre Spielzeit ab. Sechs Minuten Gnadenfrist werden dem SV Werder noch eingeräumt.

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Nach einem Foul an Eric Smith regt sich Niklas Stark gewaltig auf, zweifelt die Freistoßentscheidung an. Damit liegt der Bremer falsch und sieht wegen des extrem aufbrausenden Verhaltens Gelb. Für Stark ist das die dritte Verwarnung in dieser Bundesligaspielzeit.

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Nun bekommt Joel Chima Fujita Feierabend verordnet. Dafür soll Mathias Rasmussen die Schlussphase bestreiten. Nach seinem dritten Einzelwechsel darf Alexander Blessin hier kein weiteres Mal eingreifen.

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Bremen findet noch immer keine Antwort. Zumindest raffen sich die Grün-Weißen jetzt auf, zeigen sich in der gegnerischen Hälfte. Aktuell aber fehlt die Entschlossenheit.

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Die Boys in Brown haben übrigens in dieser Partie drei Torschüsse angebracht. Alle kamen auf die Kiste und zwei waren drin. Hinsichtlich der Effizienz lässt sich das kaum überbieten.

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St. Pauli ruht sich auf der Führung nicht aus, spielt nach vorn und beschäftigt den Gegner. Damit hält man das Geschehen gut vom eigenen Tor fern.

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Aufseiten der Hausherren räumt Jackson Irvine das Feld zugunsten von James Sands. Die Kapitänsbinde wandert an den Arm von Eric Smith.

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Frische Beine stehen bereit. Bei den Gästen verlässt Cameron Puertas den Rasen, den dafür Keke Topp betritt.

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Eine weitere Karte für eine unangebrachte Wortmeldung fängt sich Leonardo Bittencourt ein. Für ihn ist das ebenfalls die zweite der laufenden Bundesligaspielzeit.

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Manolis Saliakas hält offenbar ein anderes Strafmaß für angebracht, gestikuliert und bekommt das offenbar als Unsportlichkeit ausgelegt. Das bringt ihm die dritte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison ein.

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Marco Friedl stoppt Jackson Irvine, der durchzubrechen droht, auf rüde Art und Weise. Allerdings ist der Werder-Kapitän nicht letzter Mann, womit er mit der Gelben Karte davonkommt. Bremens Gelbkönig kommt jetzt auf sieben Verwarnungen.

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Nun ist Werder wieder gefordert. Das kann der Partie eigentlich nur guttun.

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Tooooor! FC ST. PAULI - SV Werder Bremen 2:1. Aus dem Nichts tragen die Gastgeber einen zielgerichteten Angriff vor. Jackson Irvine spielt zu Manolis Saliakas, der auf rechts etwas Platz hat und schaut. Am flachen Pass Richtung Mitte ist Marco Friedl leicht dran, kann aber nicht verhindern, dass die Kugel Joel Chima Fujita erreicht. Halbrechts in der Box schießt dieser mit dem rechten Fuß unten ins lange Eck. Der Japaner feiert seinen ersten Torerfolg für St. Pauli in einem Pflichtspiel.

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Vorlage Manolis Saliakas

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Bisher verzeichneten die Hausherren nach der Pause mehr Ballbesitz. Daran versuchen die Gäste jetzt etwas zu ändern. In Sachen Zielstrebigkeit verfallen beide Seiten nach dem Ausgleich wieder in alte Muster.

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Lange hatten die Boys in Brown an ihrer Führung keine Freude. Somit geht das zähe Ringen jetzt weiter. Doch zumindest wissen beide Mannschaften jetzt, wo hier die Tore stehen.

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Tooooor! FC St. Pauli - SV WERDER BREMEN 1:1. Auf der linken Seite gelangen die Gäste zur Grundlinie. Von dort flankt Jeol Chima Fujita. Im Torraum versucht Nikola Vasilj vergeblich, Zugriff zu bekommen, prallt mit einem Mannschaftskollegen zusammen, rutscht auch ein wenig weg. Doch auch seine Vorderleute können nicht entscheidend klären. Und so ist Jovan Milosevic mit seinem zweiten Versuch erfolgreich, wuchtet den Ball mit dem rechten Vollspann aus etwa fünf Metern entschlossen in die Maschen. Anderthalb Minuten ist der Stürmer seit seiner Einwechslung auf dem Platz und erzielt sein zweites Saisontor in der Bundesliga.

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Zugleich wird Marco Grüll durch Jovan Milosevic ersetzt.

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Daniel Thioune sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Isaac Schmidt aus dem Spiel, um Leonardo Bittencourt bringen zu können.

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St. Pauli verspürt nach der Führung deutlich Rückenwind. Die Kiezkicker spielen weiter nach vorn. Werder wirkt angeschlagen, muss diesen Gegentreffer erst einmal verdauen.

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Tooooor! FC ST. PAULI - SV Werder Bremen 1:0. Mit dem nachfolgenden Freistoß haben die Hausherren zunächst keinen Erfolg, bleiben aber dran. Letztlich flankt Danel Sinani von der linken Seite. Im Zentrum kommt Hauke Wahl zum Kopfball, es sind etwa elf Meter bis zum Tor. Eine leichte Aufgabe für einen Torhüter, sollte man meinen. Doch offenbar springt die Kugel nicht so hoch ab, wie das Mio Backhaus vermutet. Das Spielgerät rutscht dem Keeper durch und ins Tor. Welch ein Fehler! Für den Innenverteidiger bedeutet das den zweiten Saisontreffer in der Bundesliga.

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Vorlage Danel Sinani

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Von hinten hat Senne Lynen keine Chance mehr auf den Ball, streckt Joel Chima Fujita nieder und verdient sich seine vierte Gelbe Karte in dieser Bundesligasaison.

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Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Alexander Blessin nimmt Martijn Kaars runter und hofft fortan, dass Mathias Pereira Lage mehr Torgefahr ausstrahlt.

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Romano Schmid steht zur dritten Bremer Ecke in dieser Partie bereit, spielt diese kurz auf Cameron Puertas. Dessen Flanke findet nicht zu einem Mannschaftskameraden.

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Nun kommt auch Werder in dieser zweiten Hälfte an. Die Gäste gelangen sogar links in die Box. Dort zieht Samuel Mbangula mit dem rechten Fuß ab. Das ist der erste Bremer Ball, der aufs Tor fliegt. Nikola Vasilj ist also erstmals gefordert und pariert.

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St. Pauli wirkt nach Wiederbeginn recht agil, zeigt ein gewisses Bemühen. Das aber ändert nichts daran, dass die Durchschlagskraft fehlt. Mit anderen Worten: Es gibt keine Torabschlüsse.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Jetzt rollt der Ball wieder am Millerntor.

Noch sind keine Tore gefallen im Bundesligaspiel zwischen dem FC St. Pauli und dem SV Werder Bremen. Am Bemühen fehlte es grundsätzlich nicht, doch vermisst wurde beiderseits komplett die Durchschlagskraft. Die Gäste waren die aktivere Mannschaft, kamen nicht nur auf 60 Prozent Ballbesitz, sondern unternahmen auch mehr in Richtung Tor. Dennoch blieb man bei all den Versuchen und den sieben registrierten Torschüssen harmlos. Für die Hausherren wurde lediglich ein Torschuss gezählt. Hätte Martijn Kaars dabei den Mut aufgebracht, mit dem schwächeren linken Fuß abzuschließen, dann hätte das etwas werden können. So aber hat sich hier noch kein Team einen Treffer verdient.

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Dann bittet Schiedsrichter Sören Storks die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Spielabschnitts abgelaufen. Eine Minute soll es noch obendrauf geben.

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Nun raffen sich die Gäste noch einmal auf und versuchen, etwas nach vorn zu bewegen. Aber das wird in der ersten Hälfte offenbar nichts mehr. Wir werden wohl auf den zweiten Durchgang hoffen müssen.

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Derzeit geht St. Pauli früh drauf, behindert erfolgreich den gegnerischen Spielaufbau. Mehr allerdings ziehen diese Bemühungen nicht nach sich. Den Ball kann man nicht nachhaltig erobern.

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Natürlich ist das hier Abstiegskampf. Schönheitspreise werden da nicht vergeben. Daher sind unsere Erwartungen ja auch nicht sonderlich hoch. Doch allmählich wäre es mal an der Zeit für eine nennenswerte Torszene mit einem richtig entschlossenen Abschluss.

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Auf der rechten Seite hat Manolis Saliakas plötzlich viel Platz. Ist das nicht Abseits? Die hohe Hereingabe landet letztlich bei Martijn Kaars, der bei seinem Schussversuch schlecht zum Ball steht. Dann ertönt ohnehin der erwartete Abseitspfiff.

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In Sachen Ballbesitz erlangt St. Pauli allmählich Ausgeglichenheit - allerdings nur mit Blick auf die Zahlen. Optisch bleiben die Gäste aktiver, die auch deutlich mehr in Richtung Tor versuchen - auch wenn das noch nicht richtig gefährlich wird.

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Von der linken Seite zieht Cameron Puertas einen Freistoß mit dem rechten Fuß und Zug zum Tor herein. Niklas Stark läuft ein, kann aber nicht abfälschen. Der kurz abgewehrte Ball landet bei Jens Stage, der die Kugel in zentraler Position mit dem schwächeren linken Fuß nicht richtig trifft.

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An der Mittellinie hält Martijn Kaars die Sohle gegen Samuel Mbangula drüber und verdient sich seine erste Gelbe Karte in der Fußball-Bundesliga.

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Auf der Gegenseite setzen die Werderaner wieder auf Schnelligkeit, schicken Justin Njinmah auf die Reise. Dieser schafft es in den Sechzehner, doch der Abschluss ist einmal mehr ungefährlich.

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Eric Smith kümmert sich um die erste Ecke für die Gastgeber, trifft den ruhenden Ball aber nicht richtig und vergibt diese Standardsituation somit kläglich.

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An Torabschlüssen ist Werder näher dran, doch richtig durch kommen die Grün-Weißen nicht. St. Pauli blockt alles ab, was sich da andeutet - jetzt gegen Marco Grüll und Romano Schmid.

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Nun nehmen die Hausherren wieder etwas besser am Spiel teil, doch Torraumszenen bleiben Mangelware. Als Zuschauer muss man hier vermutlich viel Geduld aufbringen.

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Nun spielen die Bremer mal wieder nach vorn. Justin Njinmah stürmt in den Sechzehner. Keeper Nikola Vasilj ist eigentlich eher zur Stelle, bekommt den Ball aber nicht zu fassen. Njinmah legt kurz zurück zu Samuel Mbangula. Der sucht vergeblich nach einer Lücke. Dann ertönt ein Pfiff. Es wird ein Offensivfoul von Njinmah an Arkadiusz Pyrka geahndet.

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In dieser Phase geht es recht ruhig zu - natürlich nur auf dem Rasen und nicht auf den Rängen. Werder wirkt weiterhin aktiver.

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Jetzt räumt Jens Stage im Mittelfeld Eric Smith ab. Dieser bleibt liegen und benötigt eine Zeit, um den Einschlag zu verarbeiten. Das bekommt der Schwede ohne medizinische Hilfe hin und erhebt sich dann wieder.

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In der Summe ist das bislang ein recht offenes Spiel. Beide Mannschaften bringen ihrerseits Qualitäten ein und versuchen, Akzente zu setzen.

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Erstmals kommt bei St. Pauli Zug rein. Man gelangt links in den Sechzehner. Dort aber hat Martijn Kaars keinen linken Fuß, traut sich jedenfalls nicht damit. Der umständliche Versuch mit rechts bringt nichts, da ist zu wenig Druck dahinter. Für Mio Backhaus bedeutet das keine Schwierigkeiten. Bundesligastürmer sollten eigentlich in der Lage sein, beidfüßig schießen zu können - auch wenn es einen stärkeren und einen schwächeren Fuß gibt.

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Insgesamt bleibt es dabei, dass die Gäste mehr Spielanteile verzeichnen. In den Zweikämpfen lassen sich dagegen die Paulianer bislang nichts zu schulden kommen, zeigen Präsenz.

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An der Seitenlinie vor den Trainerbänken ist Isaac Schmidt gegen Tomoya Ando zu spät dran, steigt diesem auf den Fuß. Früh greift der Schiedsrichter zum gelben Karton. Für Schmidt ist das die zweite Verwarnung in dieser Bundesligasaison.

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Nun zeigen sich die Kiezkicker mal etwas länger in der gegnerischen Hälfte, der Weg zum Sechzehner erscheint für die Hausherren bislang noch zu weit.

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Kurz nacheinander darf Cameron Puertas auf der linken Seite zwei Ecken treten. Die eine Hereingabe ist etwas kürzer gespielt, die zweite länger. Das Ergebnis ist jeweils identisch. St. Pauli klärt per Kopf.

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In der Folge tasten sich beide Mannschaften ab. Werder ist etwas häufiger am Ball. Um Raumgewinn bemüht man sich beiderseits eher weniger.

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Früh bringen die Bremer Zielstrebigkeit rein. Jens Stage spielt durchs Zentrum in die Spitze. Zwischen zwei Gegenspielern möchte sich Marco Grüll im Laufduell behaupten. Doch Hauke Wahl luchst ihm den Ball ab.

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Soeben ertönt im ausverkauften Millerntor-Stadion der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Sören Storks. Der 39-jährige Referee hat die Assistenten Thorben Siewer und Philipp Hüwe an seiner Seite. Als Vierter Offizieller fungiert Florian Lechner. Vor den VAR-Monitoren haben Pascal Müller und Markus Sinn das Geschehen im Blick.

Kurzfristig gibt es noch eine personelle Veränderung bei den Gästen. Felix Agu hat sich beim Aufwärmen verletzt und wird durch Isaac Schmidt ersetzt. Damit sieht die Bremer Startelf jetzt folgendermaßen aus: Backhaus - Lynen, Stark, Friedl - Njinmah, Stage, Puertas, Schmidt - Mbangula, Schmid - Grüll.

Die Hinrundenpartie vom 6. Spieltag ging mit 1:0 an den SV Werder. Während der vergangenen Saison holte St. Pauli in Bremen einen Punkt (0:0), verlor aber das Heimspiel mit 0:2. In der Zweitligasaison 2021/2022 holten die Boys in Brown am Millerntor einen Zähler (1:1). Für einen Heimsieg in einem Pflichtspiel müssen wir aber bis Januar 2006 zurückschauen, als es im DFB-Pokal ein 3:1 gab. Ein Punktspiel hat Pauli zu Hause letztmals im August 1977 gegen Werder gewonnen (3:1). Anfang Januar trafen sich beide Klubs hier an dieser Stelle zu einem Testspiel, welches ohne Tore blieb.

St. Pauli stellt mit 20 Saisontoren den zweitschwächsten Angriff der Bundesliga. Wie der heutige Gegner haben die Kiezkicker vier Saisonsiege eingefahren. Der letzte gelang vor zwei Wochen hier an dieser Stelle gegen Stuttgart (2:1). Damit ist man zu Hause jetzt vier Partien unbezwungen, es kommen noch Unentschieden gegen Leipzig (1:1) und den HSV (0:0) sowie ein 2:1-Erfolg gegen Heidenheim hinzu. Die letzte Heimpleite geht auf Mitte November und ein 0:1 gegen Union Berlin zurück.

Als zweitschwächste Rückrundenmannschaft hat Bremen in diesem Kalenderjahr noch gar kein Spiel gewonnen. Daran konnte auch der neue Trainer Daniel Thioune nichts ändern, der mit zwei Niederlagen gestartet ist. Inzwischen sind die Grün-Weißen zwölf Partien sieglos, verloren acht Spiele davon. Den letzten der vier Saisonsiege errang man Anfang November daheim gegen Wolfsburg (2:1). Damals war Werder Tabellenachter. Den einzigen Auswärtssieg gab es Mitte September in Mönchengladbach (4:0). Seither hat man von neun Gastspielen sechs verloren und ist die drittschlechteste Auswärtsmannschaft der Liga.

Mit diesem Kellerduell begeben wir uns in die Abstiegszone der Bundesliga. Der Vorletzte hat den Sechzehnten zu Gast. Beide Mannschaften sind durch zwei Punkte voneinander getrennt. Mit einem Heimsieg also könnte St. Pauli am Nordrivalen vorbeiziehen. Werder würde mit einem Dreier über den Strich auf Platz 15 springen.

Aufseiten der Gäste gibt es nach der 0:3-Pleite gegen den FC Bayern München eine Veränderung. Karim Coulibaly fehlt aufgrund einer Muskelverletzung. Dafür beordert Daniel Thioune heute Samuel Mbangula von Beginn an auf den Platz.

Für den SV Werder Bremen stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Backhaus - Lynen, Stark, Friedl - Njinmah, Stage, Puertas, Agu - Mbangula, Schmid - Grüll.

Im Vergleich zur 0:4-Niederlage in Leverkusen nimmt Alexander Blessin zwei Wechsel vor. Anstelle von Adam Dzwigala und James Sands rücken Hauke Wahl und Eric Smith in die Startelf der Kiezkicker.

Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung des FC St. Pauli: Vasilj - Ando, Wahl, Mets - Saliakas, Smith, Irvine, Pyrka - Sinani, Fujita - Kaars.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen.