Sporting Lissabon - Arsenal; UEFA Champions League Viertelfinale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Sporting Lissabon - Arsenal. UEFA Champions League Viertelfinale.

Estadio Jose AlvaladeZuschauer50.804.

Sporting Lissabon 0

    Arsenal 1

    • K Havertz (91. minute)

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle wars das für heute aus der Königsklasse. Morgen Abend melden wir uns dann zurück mit den restlichen Viertelfinalpaarungen. PSG empfängt Liverpool, und Barcelona hat Atletico zu Gast - Anpfiff ist wieder 21:00 Uhr. Bis dahin und noch einen schönen Abend.  

    Und so gehts weiter: Vor dem Rückspiel am kommenden Mittwoch steht für die Gunners der Besuch von Bournemouth (13.) am Samstag. Sporting hat am selben Tag Estrela Amadora - ein Team im Abstiegskampf - zu Gast. 

    Nach einer sehr taktisch geprägten Partie sprach hier eigentlich alles für ein torloses Remis. Bis in die Nachspielzeit blieb Arsenal ausgesprochen ungefährlich in Tornähe, verwaltete das 0:0 wie eine 3:0-Führung. Torgefährlicher waren die Gastgeber, die aus dem Spiel heraus mehrere gute Möglichkeiten herausarbeiten konnten. Zwei Einwechselspieler der Londoner bahnten stießen dann in der Nachspielzeit das Tor zum Halbfinale ganz weit aus. Der Erfolg der Gunners gehört zur glücklicheren Art, Sporting war hier nicht das schlechtere Team. 

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    Schlusspfiff.

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    Tooor! Sporting - ARSENAL 0:1. Damit war nicht mehr zu rechnen. Havertz stellt die Partie auf Sieg für die Gunners. Martinelli stürmt von der linken Außenbahn gegen vier Sporting-Spieler los Richtung Zentrum und spielt aus dem Halbfeld dann einen wunderbaren Ball in den Sechzehner perfekt in den Fuß von Havertz, der mit großartigem Timing eingelaufen war. Havertz nimmt den Ball mit dem ersten Kontakt an und spitzelt ihn dann mit dem zweiten aus acht Metern links unten ins Eck. 

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    Vorlage Gabriel Teodoro Martinelli Silva

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    Zwei Minuten gibts obendrauf.

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    Und wenn Sie mich fragen, wer bei Arsenal heute überzeugte: David Raya. Hatte nicht viel zu tun, aber wenn er gebraucht wurde, war er immer da. 

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    Über die bisher 87 Minuten gesehen hatte Sporting eindeutig die besseren Möglichkeiten. 

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    Riesenchance für Sporting: Wieder das alte Muster, ein blendender Konter über vier Stationen, Catamo kann auf der rechten Seite durchbrechen, hat freie Bahn, scheitert von der Strafraumgrenze an Raya, der prallen lassen muss, aber sich sofort in den Nachschuss von Suarez wirft und die Situation endgültig bereinigt. 

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    Auf der Gegenseite spielen sich die Gunners schnell vor den Strafraum. Und im Unterschied zu den Kollegen sucht Martinelli sofort den Abschluss. Aus 20 Metern ist das anspruchsvoll, aber endlich passiert mal was. Der Flachschuss ist jedoch sichere Beute von Rui Silva. 

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    Dicke Chance für Sporting. Nach einem Steckpass kann Suarez auf der rechten Seite zur Grundlinie gehen, trickreich spielt er Zubimendi aus und flankt zum kurzen Pfosten. Dort fliegt Catamo in den Ball, setzt ihn per Kopf aber an den Außenpfosten! Raya wäre vermutlich dagewesen. Trotzdem - gute Chance. 

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    Man muss einfach auch anerkennen, dass Sporting das bärenstark verteidigt. Die Gunners schaffen es praktisch überhaupt nicht, mal hinter die Kette zu kommen. Oder von der Grundlinie zu passen. Alles dicht, alles eng, alles kompakt. 

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    Auswechslung Pedro António Pereira Gonçalves Rafael Ferreira Nel

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    Dann tauchen die Gastgeber mal wieder vor dem Kasten auf. Das geht dann alles viel schneller, ein Seitenwechsel und Catamo hat am rechten Strafeck den Ball, schlägt einen Haken nach innen und schießt aufs kurze Eck - Außennetz. Fünf Stationen und Sporting war am Strafraum. Hoch zwei und Sie wissen, wie die Gunners in solche Positionen kommen. 

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    Die Partie steckt auch eine Viertelstunde vor dem Ende noch in der taktischen Zwangsjacke. Beide Defensiven bleiben fehlerlos. 

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    Und für Leandro Trossard kommt Gabriel Martinelli.

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    Arteta mit den nächsten Wechseln. Noni Madueke verlässt das Spielfeld für den 16-jährigen Max Dowman.

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    Havertz hat die Position von Ödegaard im rechten Mittelfeld Eins-zu-eins übernommen. 

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    Abschlüsse seit dem Seitenwechsel: 1:2, xG-Werte seit dem Seitenwechsel 0,04 zu 0,06. Hm. Wer Taktik liebt, kommt voll auf seine Kosten. 

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    Feierabend für Martin Ödegaard, der ja eben erst behandelt wurde. Für ihn kommt Kai Havertz rein. 

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    In dieser Phase Arsenal schon mit extrem viel Ballbesitz, fast 70 Prozent seit dem Seitenwechsel. Aber wir warten halt immer noch auf zwingende Abschlüsse. Obschon sich das Spielgeschehen fast ausschließlich am Sporting-Strafraum abspielt.

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    Nächster Versuch der Gunners, Gyökeres wird nach einer Passodyssee links im Strafraum angespielt und hat drei Verteidiger gegen sich stehen. Einer nimmt dem Abschluss den Schwung durch einen leichten Block, so rollt der Ball harmlos aus 16 Metern nur noch in die Arme von Rui Silva. 

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    Da konnte Gyköreres auch nach seinem Transfer zu den Gunners seiner alten Mannschaft noch einen Dienst erweisen!

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    Aus dem Nichts geht Arsenal hier in Führung. Aus dem Mittelfeld kommt der Steckpass Gabriels in den Strafraum, wo Gyökeres übernimmt, den Ball zurücklegt. Und Zubimendi zirkelt die Kugel aus 20 Metern neben den rechten Pfosten. Der Jubel währt nur kurz. Beim Pass aus der Tiefe stand Gyökeres zwei Meter, locker zwei Meter im Abseits. Die Fahne ging auch hoch. Und der VAR bestätigt die Abseitsentscheidung. 

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    Der Norweger kann aber jetzt weitermachen. 

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    Bis zur Fortsetzung der Partie könnte es aber kurz dauern, Ödegaard wird gerade auf dem Feld behandelt. 

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    Jetzt die ersten Wechsel der Partie. Simoes geht vom Feld, dafür kommt Daniel Braganca rein. 

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    Ein immer wiederkehrendes Bild, Arsenal arbeitet sich Zentimeter um Zentimeter tiefer in die gegnerische Hälfte, Sporting lässt sich immer weiter zurückdrängen. Nach 45 Pässen geht der Ball dann irgendwann verloren und Sporting drückt aufs Tempo. 

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    Dann können die Portugiesen mal einen Konter ausspielen, der Ball läuft gut durchs Zentrum, geht dann von Trincao raus auf Araujo auf der linken Seite, der bis zum Strafraum geht und dann zur Trincao zurückspielt. Der schießt sofort aus halblinker Position im Strafraum, erwischt den Ball aber nicht voll. So geht der Schuss harmlos am langen Pfosten vorbei. Und dazu wieder eine Anmerkung: Von solchen herausgespielten Möglichkeiten können die Gäste nur träumen. 

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    Aus der nächsten Ecke ergibt sich ein Konter für Sporting, einen langen Schlag aus der Abwehr kann Raya gegen den anlaufenden Catamo wegräumen - an der Mittellinie! Das war ziemlich gut von Raya, der so gar nicht erst ins Eins gegen Eins mit dem Angreifer gehen musste. 

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    Die anschließende Ecke klärt Trincao am kurzen Pfosten ins Toraus, gleich die nächste Ecke hinterher. 

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    Jetzt aber erst einmal ein Freistoß für die Gunners, Ödegaard vom rechten Strafraumeck. Direkt zum Tor, Rui Silva lenkt den direkten Versuch recht entspannt über die Latte. Ecke.

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    Mal gespannt, wann und wie Arteta reagieren wird. Ein bisschen mehr Spielfluss im Mittelfeld wäre schon ganz hübsch. 

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    Inacio diesmal mit einem ähnlichen Ball wie dem von Diamonde in der ersten Hälfte, nur diesmal steil und zentral durchs Zentrum, Catamo taucht vor dem Strafraum aus, aber kommt nicht mehr an den Ball, grätscht knapp daran vorbei. Zählt dann nicht als Abschluss. Aber das war halt mal was Überraschendes. Und das kommt bisher hier nur von Sporting. 

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    Erinnert schnell schon an weite Strecken der Partie vor der Pause, Arsenal mit viel Ballbesitz, wohl reiner Selbstzweck. Irgendwann reißt Trossard der Geduldsfaden, er zieht von der linken Außenbahn nach innen und schießt aus 24 Metern flach links am Tor vorbei. Das war harmlos. 

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    Wechsel gabs vorläufig noch nicht. Aber jetzt eine Ecke für Sporting! Die erste überhaupt. Bekommt Arsenal aber locker verteidigt. Gabriel köpft die Kugel aus der Gefahrenzone.

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    Die zweite Hälfte hat begonnen.

    Eine Partie, die von der Spannung lebt und bisher ziemlich chancenarm blieb. Ein Blick auf die xG-Werte bestätigt das: Bei Sporting steht da 0,25, bei den Gunners 0,08. Die Gunners hatten zwei Abschlüsse nach Standards und einen sich eher zufällig ergebenden Distanzschuss, Sporting war vor allem in der Anfangsphase einem ersten Treffer nahe. Spielerisch war Sporting besser. Bei Arsenal war etwas zu viel Schach in der Abmischung. Und wie das so ist beim Schach, bis zu einer bestimmten Entwicklung eines Matches kennt man die meisten Spielzüge schon. 

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    Nachspielzeit? Keine. 

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    Kein Spiel, das von den Sitzen reißt, ja. Aber deswegen ist es kein schlechtes. Hier stehen sich zwei Teams gegenüber, die einfach ziemlich gut sind. Und bisher völlig fehlerlos auftreten. 

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    Keine dumme Idee von Ödegaard, im strömenden Regen von Lissabon einfach mal einen Distanzschuss zu lancieren. Der Ball setzt beim Schuss aus 25 Metern mehrfach auf, kann dann tückisch werden. Doch Rui Silva steht sicher und kann den Ball festhalten. 

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    Ist bisher keine Partie, die von den Sitzen reißt. Aber natürlich von der Spannung lebt. Durch die Abschaffung der Auswärtstorregelung wird von der Heimelf aber auch einfach ein bisschen Druck genommen. Da musst du jetzt nicht auf Teufel komm raus einen Sieg einfahren im Heimspiel.

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    Und der Schuss gerade von Diomande aus fast 30 Metern ist dann auch eher aus der Verlegenheit geboren. 

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    Andererseits, der letzte Abschluss der Gastgeber liegt jetzt auch schon fast eine halbe Stunde zurück. Also irgendwo, irgendwie haben die Gunners das Spiel schon im Griff. 

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    Die ersten 35 Minuten machen schon deutlich, wie sehr den Gunners einer wie Saka fehlt, der mit seinen Dribblings immer wieder für überraschende Räume sorgen kann. Der Rechenschieberfußball der Gunners ist ziemlich ausrechenbar. 

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    Rice führt aus, die Gunners im Strafraum mit dem üblichen Ballett, aber keiner ist bei der Hereingabe auch nur in Ballnähe. Die Sporting-Verteidigung bleibt Herr der Lage. 

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    Im linken defensiven Halbfeld erwischt Hidemasa Morita zwar den Ball, aber auch ganz viel Trossard. So greift Siebert zum ersten Mal zu Gelb. Gute Freistoßposition. Aber alle Freistoßpositionen für Arsenal sind ja gute.

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    Ja, die Gunners haben deutlich mehr Spielanteile mit inzwischen 64 Prozent, aber das war so von Anfang an zu erwarten gewesen. Gefährlich werden die Gunners weiter nur bei Standards.

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    Auf der Gegenseite ein weiterer Eckstoß für die Gäste, immer von rechts, immer Madueke, immer zum Tor, aber Gabriel mit dem Offensivfoul am kurzen Pfosten. So was geht nur auf der Insel durch. Nicht bei Daniel Siebert. 

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    Wieder so ein langer Ball bei Sporting, der wieder aus der Abwehr in den Lauf von Araujo kommt, der hier unglaublich Meter macht. Araujo will den Ball direkt querlegen, weil zentral Suarez mitgelaufen ist. Wäre dann eine 100-Prozentige, aber er erwischt den Ball nicht richtig, der harmlos ins Toraus trudelt. 

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    Wenn die Gunners hier was erreichen wollen, muss das Umschaltspiel besser funktionieren und vor allem das Tempo hochgehalten werden. Bei Zeitverlust im Mittelfeld sind die Portugiesen binnen Sekunden alle hinter dem Ball. Und dann ist das so, als liefen die Gunners gegen eine Mauer. 

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    Das Pendel schlägt jetzt langsam in die andere Richtung aus. Nach der starken Anfangsphase von Sporting hat Arsenal nun längere Ballbesitzphasen, schiebt das Spiel immer weiter in die gegnerische Hälfte. Sporting zieht sich etwas zurück. 

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    Vielleicht war diese Chance durch Ödegaard gerade ja eine Art Weckruf, das Passtempo der Gunners hat angezogen. Die Gäste werden jetzt aktiver. Interessantes Duell auf der rechten Offensivseite von Arsenal zwischen Araujo und Madueke. Der Verteidiger ist extrem giftig, gibt Madueke keinen Zentimeter Platz, hat damit aber auch schon zwei Freistöße verursacht. 

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    Und schon können wir ein erstes Zwischenfazit ziehen. Sporting spielt hier völlig ohne Respekt vor dem großen Namen, ist spielerisch gesehen sogar das bessere Team. Alle Chancen wurden herausgespielt. Die Gunners hatten zwei Möglichkeiten, beide aus Standards in Tornähe. 

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    Ecke also von rechts, Madueke zieht den Ball direkt aufs Tor, Latte, Rui Silva streckt sich vergeblich, der Ball prallt zurück in den Strafraum. Die Direktabnahme von Ödegaard fliegt knapp rechts am Tor vorbei. Brutal, die Standards der Engländer. Aber das ist ja allseits bekannt. 

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    Der Ball von Ödegaard kommt scharf zum Tor, wo sich Diomande sich gegen zwei Angreifer unmittelbar vor dem Kasten durchsetzen kann. Ecke für die Gäste. Das war stark verteidigt. Und ziemlich riskant. 

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    Freistoß für die Gunners von der rechten Seite des Strafraums. Das kann Sporting eigentlich gar nicht gebrauchen. Ödegaard steht bereit ...

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    Jetzt vorsichtiges Anklopfen am Strafraum der Gastgeber. Dauert etwas, bis die Gunners das Angriffsdrittel erreicht haben, dann schlägt Madueke eine erste Flanke in den Sechzehner. Sicher, Gyökeres war irgendwo in der Nähe. Aber die Hereingabe kann er nicht erreichen.

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    Aller guten Dinge sind drei, Catamo dribbelt sich auf der rechten Seite in den Strafraum und zieht aus spitzem Winkel flach aufs lange Eck, Raya taucht rechtzeitig ab und schnappt sich die Kugel. Die Gunners schwimmen hier etwas.

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    Das gelingt nur so leidlich, sobald es Richtung gegnerische Hälfte geht. Bei Ballgewinn drückt Sporting dann unverhofft aufs Tempo. Wie jetzt: Überragender Pass mit dem Außenrist von hinter der Mittellinie von Diamonde, Araujo ist perfekt von links in die Lücke gestartet, kann den Ball kurz vor dem Strafraum aufnehmen und drückt fast sofort ab. Mit den Fingerspitzen ist Raya noch am Ball, der wuchtig gegen die Latte knallt!

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    Beide Teams beginnen ausgesprochen vorsichtig, die Gunners haben auch nach fünf Minuten noch nicht die Mittellinie überquert. Ballsicherung ist bislang die Devise. 

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    Das sieht bei Sporting etwas besser aus, die Heimelf lässt den Ball gefällig in der gegnerischen Hälfte laufen. Im Augenblick noch ohne Tiefe, vorerst bleibt es beim sich vorsichtig Rantasten.

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    Schaut man sich die ersten Szenen so an, scheint man bei Sporting die Laufwege der Gunners gut studiert zu haben. Schon drei abgefangene Pässe im Mittelfeld. Die Gunners haben zwar mehr Ballbesitz, aber nach vorne geht so noch nichts. 

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    Gab eine kleine Verzögerung beim Anpfiff, weil Siebert an der Seitenlinie wohl noch was zu klären hatte, die Spieler standen schon längst für den Anstoß bereit. 

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    Daniel Siebert gibt die Partie im Estadio Jose Alvalade frei. 

    Von Relevanz ist allerdings das letzte Aufeinandertreffen, das noch gar nicht so lange zurückliegt. Das heißt, viele Spieler, die heute auf dem Rasen stehen, waren auch in jener Begegnung schon dabei. Letzte Saison in der Ligaphase gewannen die Gunners in Lissabon 5:1. Alle Torschützen von damals könnten auch heute wieder treffen.

    Hat zwar mit dem Ausgang heute nichts zu tun, aber es sei immerhin erwähnt: Die beiden Teams treffen heute zum achten Mal aufeinander. Und Sporting hat noch nie gegen Arsenal gewonnen. Zwar setzte sich Sporting 2023 im Achtelfinale der Europa League durch, doch die Entscheidung damals - nach zwei Remis - fiel im Elfmeterschießen, und rein fußballstatistisch zählt das nicht als Niederlage, auch wenn es die Gunners damals so empfanden.

    Zur Erinnerung: Durch die Ligaphase der Königsklasse pflügte Arsenal als einziges Team verlustpunktfrei. Im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen brauchte es dagegen schon ein wenig Glück, besonders im Hinspiel (1:1, 2:0). Ein Omen? Blättert der Lack? Zwei Eisen haben die Gunners noch im Feuer, und es sind die zwei wertvollsten ... 

    Die Tabellenführung in der PL scheint noch auf festen Beinen zu stehen, Verfolger ManCity hat neun Punkte Rückstand, allerdings auch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Und beide Teams spielen auch noch gegeneinander. 

    Noch ist die Saison kein Scherbenhaufen - nichts ist für die Premier-League-Klubs wichtiger als die Meisterschaft. Doch die Kisten mit den Tellern stehen schon auf der Straße ... Zeigt die Mannschaft von Mikel Arteta in der entscheidenden Saisonphase plötzlich Nerven? 

    Die Gunners haben nämlich erstmals überhaupt in dieser Saison zwei Pflichtspiele in Folge verloren. Und die waren so richtig teuer. Erst gabs die Niederlage im League Cup gegen ManCity (0:2), den einzigen ernsthaften Konkurrenten um den Premier-League-Titel. Und dann eine knappe Woche später auch noch das Aus im Viertelfinale des FA Cups gegen Zweitligist Southampton (1:2).  

    Kommen wir nun zu den Gunners. Und da lohnt es sich, zunächst eine Woche zurückzuschauen. Als man beim Tabellenführer der Premier League noch vom Quadruple träumte. Premier League, Champions League, FA Cup und League Cup. Doch seitdem ist viel Wasser die Themse rauf- und wieder runtergeflossen. Mehr runter.

    In der Ligaphase gewann Sporting gegen Kairat Almaty, Olympique Marseille, Brügge, PSG und Bilbao, kassierte Niederlagen gegen Napoli und die Bayern und spielte Remis gegen Juventus. 16 Punkte reichten in der Ligaphase, um sich direkt fürs Achtelfinale zu qualifizieren. Und dort gelang dann angesprochenes phänomenales Comeback gegen DIE Überraschungsmannschaft dieser Saison - Bodö/Glimt.

    Von den letzten 16 Pflichtspielen hat Porto nur eines verloren, eine Partie, die letztlich irrelevant war, da sie keinen Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf hatte. Die aber andererseits für eines der bemerkenswertesten Comebacks der Champions-League-Geschichte steht. Nach 0:3 im Achtelfinalhinspiel bei Bodö drehten die Portugiesen das Duell noch wider alle Erwartungen durch ein 5:0 n.V. vor eigenem Publikum.

    Schauen wir zunächst auf die Formkurven beider Teams. In der Primeira Liga ist Sporting Clube des Portugal, amtierender Meister und Pokalsieger, derzeit Zweiter mit fünf Zählern hinter dem FC Porto - dabei haben die Hauptstädter ein Nachholspiel in der Hinterhand. Und da man noch gegen Porto spielt, hat es Sporting auch noch selbst in der Hand, Porto von der Spitze zu verdrängen.

    Was Rui Borges recht ist, ist Mikel Arteta billig. Auch der schonte einige Stammspieler am Wochenende im FA Cup, als da unter anderem wären Rice oder auch Raya. Also ziehen wir auch hier den Vergleich mit dem letzten CL-Spiel heran, einem 2:0 gegen Leverkusen. Drei Neue präsentiert Arteta in der Anfangsformation: Calafiori, Ödegaard und Madueke beginnen für Eze, Saka und Hincapie, die allesamt - wie auch Merino - verletzt passen müssen. 

    Für diese Startelf hat sich Mikel Arteta entschieden: Raya - White, Saliba, Gabriel, Calafiori - Ödegaard, Zubimendi, Rice - Madueke, Gyökeres, Trossard.

    Sporting spielte zuletzt gegen Santa Clara, gewann 4:2 gegen ein  Team, das noch um den Klassenerhalt kämpft (14.). Mit jener Startelf hat die heutige nicht viel gemeinsam, deshalb scheint es sinnvoll, zum Vergleich die vom Rückspiel gegen Bodö heranzuziehen, da Borges am Wochenende ziemlich durchrotiert hatte. Neu in der Startelf sind Simoes und Diomande, Quaresma nimmt zunächst auf der Bank Platz, Hjulmand ist gesperrt. 

    Rui Borges stellt heute so auf: Rui Silva - Fresneda, Diomande, Inacio, Araujo -  Morita, Simoes - Catamo, Trincao, Pote - Suarez.

    Das Duell zweier Meisterschaftsaspiranten in ihren jeweiligen Ländern. Der Tabellenführer aus England tritt beim Zweiten aus Portugal an. Eine klare Rollenverteilung? Schauen wir zunächst auf die Formationen.

    Herzlich willkommen zum Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Sporting und dem FC Arsenal.