FC Schalke 04 - 1. FC Magdeburg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Schalke 04 - 1. FC Magdeburg. 2. Bundesliga.

Veltins ArenaZuschauer61.378.

FC Schalke 04 5

  • J Hugonet (15. minute ET)
  • E Dzeko (39. minute)
  • K Karaman (49. minute 11m, 68. minute)
  • D Ljubicic (65. minute)

1. FC Magdeburg 3

  • A Nollenberger (17. minute)
  • M Zukowski (53. minute, 84. minute 11m)

Live-Kommentar

Dresden haben wir angesprochen, die haben morgen allerdings eine maximal schwere Aufgabe in Hannover vor der Brust. Dazu zwei weitere Kracher mit Paderborn gegen die Hertha und Münster gegen Kaiserslautern. Ich bin mir sicher, da ist was für Sie dabei und wünsche eine gute Nacht.

Königsblau grüßt somit wieder von der Tabellenspitze, Magdeburg bleibt auf dem unteren Relegationsrang, könnte dort morgen aber noch von Dresden überholt werden. Weiter geht es für Schalke wieder mit einem Samstagabendspiel, in einer Woche in Fürth. Und Magdeburg ist tags darauf gegen den KSC gefordert. 

Das war ein ordentliches Spektakel! Mit dem Abwehrverhalten werden weder Muslic noch Sander zufrieden sein, der neutrale Beobachter freut sich aber über einen Mix aus tollen Toren und haarsträubenden Fehlern. Man denke nur an die beiden korrekten Elferpfiffe. Schalke fand mit einem überragenden Edin Dzeko immer wieder eine Antwort auf die Magdeburger Bemühungen, gewann letztlich fraglos verdient mit 5:3. 

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Jetzt ist Schluss, die lange Nachspielzeit war dann eher für die Katz, da war auf beiden Seiten nichts mehr im Tank.

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 Karaman holt sich noch eine Gelbe für ein komplett sinnloses Einsteigen gegen Hugonet  an der Magdeburger Grundlinie. 

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Sie bemühen sich weiter, die Gäste, aber jetzt ist der Kräfteverschleiß schon deutlich zu sehen. Und bei zwei Toren Defizit in der Nachspielzeit fehlt jetzt auch der Wille, deutlich über das Limit zu gehen. 

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Wo ist die Tafel? Da ist die Tafel! Und eine Sechs steht drauf. Nicht schlecht getippt, oder?

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Und fast ist er drin! Zukowski will seinen Hattrick, zieht aus 17 Metern ab. Der Ball wird abgefälscht und streicht so am rechten Pfosten vorbei.

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Vor zwei Wochen gewann Magdeburg bekanntlich mit 5:4 in Fürth, wirds heute eine 4:5-Niederlage? Schalke will natürlich keinesfalls eine spannende Schlussphase, versucht, die Zügel wieder anzuziehen. Die Nachspielzeit wird aber garantiert sehr üppig ausfallen, fünf Minuten reichen da eher nicht. 

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Letzter Wechsel der Partie, Bockhorn für Nollenberger bei den Gästen.

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Tooooor! Schalke - MAGDEBURG 5:3. Mateusz Zukowski macht es wie vorhin Karaman auf der anderen Seite, der nimmt es, wie es kommt, und knallt das Leder eher mittig ins Netz. 

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Elfmeter für Magdeburg! Fehlpass Müller, dann bringt Ayhan Zukowski eher tollpatschig zu Fall.

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Nun hat auch Adil Aouchiche Feierabend, Wallentowitz klatscht mit ihm ab. Der heutige Schalker Erfolg hat viele Väter, nicht nur Dzeko, Aouchiche ist einer von ihnen.

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Fast das 6:2. Aber erstens schießt Sylla aus zentraler Position Reimann an und zweitens hat der Linienrichter die Fahne oben. Müssen wir nicht prüfen, wird schon stimmen. 

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Und jetzt natürlich Standing Ovations für Edin Dzeko. Die muss sich Christian Gomis erst einmal verdienen, aber die Punktprämie hat er schon sicher. 

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Außerdem wird Hercher durch Ghrieb ersetzt.

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Das Spiel ist entschieden, wir wechseln weiter durch. Baris Atik wird geschont, Richmond Tachie übernimmt.

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Doppelchance Schalke! Sylla scheitert im kurzen Eck an Reimann, bringt den zweiten Ball aber zu Aouchiche. Für den ist die Aufgabe mitten im Strafraum eigentlich keine schwere mehr, aber auch er findet in Reimann seinen Meister. 

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Und Kurucay macht Platz für Felipe Sanchez.

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Für Ljubicic ist Sylla neu dabei.

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Dreifachwechsel von Muslic, Becker raus, Ayhan rein.

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Doppelpack von Karaman, nicht sein erster in dieser Saison. Ausgerechnet beim 2:0-Sieg im Hinspiel, der Mann ist ein echter Magdeburg-Schreck.

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Tooooor! SCHALKE - Magdeburg 5:2. Und was macht Musonda denn da? Er will per Kopf klären, aber das ist nur eine Vorlage für Kenan Karaman, der keine Mühe hat das Runde vorbei an Reimann ins Eckige zu befördern. 

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Tooooor! SCHALKE - Magdeburg 4:2. Dzeko! Er hat einfach nichts verlernt. Auch als Vorbereiter. Sprint rechts in den Sechzehner, Nollenberger lässt er ganz easy aussteigen, Kopf hochnehmen, Ljubicic das Leder auf den Elferpunkt servieren. Der vollendet kommt, das war aber ein aufgelegter Elfer. 

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Vorlage Edin Dzeko

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Magdeburg geht auf das 3:3, Schalke auf das 4:2, hab ich schon langweiligere Samstagabende erlebt. 

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Atik hat das Auge für Hercher im Strafraum in halblinken Position. Der zieht sofort ab, der Ball wird geblockt. Aber Magdeburg lebt! 

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Die Gäste können das gedrehte Momentum aber nicht umgehend nutzen, können freilich bei der Qualität von Dzeko, Karaman, Ljubicic oder Aouchiche nicht auf volle Offensive gehen. 

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Intensives Trikotziehen von Timo Becker, das gibt natürlich nach 55 Minuten die erste Gelbe der Partie. 

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Tooooor! Schalke - MAGDEBURG 3:2. Spannung ist schon wieder da. Erster Angriff von Magdeburg nach Wiederanpfiff. Ulrich leitet mit einem Dribbling ein, Hercher spielt am Strafraum zur Mitte, Zukowski nimmt Maß und trifft unhaltbar ins rechte Eck. 

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Schön für Schalke, aber dieses schnelle 3:1 ist natürlich ein wenig ein Spannungskiller. Klar, der FCM hat bewiesen, dass er sich Chancen erspielen kann, aber das ist jetzt doch ein sehr weiter Weg zum Punktgewinn. Königsblau strotzt derzeit natürlich auch vor Selbstvertrauen. 

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Tooooor! SCHALKE - Magdeburg 3:1. Kenan Karaman weiß das auch nicht, aber er weiß, wo er den Ball hinschießen muss. Ein wenig nach links reicht, weil Reimann nach rechts fliegt. 

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Mit einem Eckball für Schalke. Aouchiche findet keinen Mitspieler, aber warum nur verhindert Hercher da mit einem Handspiel, dass der Ball an Freund und Feind vorbei ins Toraus fliegt? 

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Und weiter gehts!

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Und für Noah Pesch ist Musonda neu dabei.

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Doppelwechsel beim FCM, Mathisen raus, Gnaka rein.

Nach 45 Minuten hätte ich noch davon gesprochen, dass das eine hochverdiente 2:1-Pausenführung für Schalke ist, nach den beiden Großchancen in der Nachspielzeit für Magdeburg ist es doch eine glückliche Führung, 2:2 wäre der korrekte Pausenstand gewesen. Wie auch immer, uns wurde beste Fußballunterhaltung von Beginn weg geboten, beide Teams haben richtig viel Qualität in ihren Reihen, bei Schalke ist natürlich an erster Stelle Edin Dzeko zu nennen, nicht nur wegen des 2:1, bei Magdeburg geigt Atik einmal mehr auf. So darf es gerne weitergehen! 

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Und dann ist Pause. 

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Kabumm! Freistoßflanke Atik, gewohnt perfekt. Aus vier Metern wuchtet Michel das Leder an den Querbalken, da war Müller aber gleich noch einmal mit Fortuna im Bunde. 

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Und da fällt doch plötzlich die Ausgleichschance vom Laster. Perfekter Pass von Ulrich in die Schnittstelle, Zukowski schießt vielleicht ein, zwei Schritte zu früh und links am Kasten von Müller vorbei. 

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Zwei Minuten Nachspielzeit.

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Wir nähern uns ja schon der Halbzeit in diesem launigen Topspiel. Aktuell ist Magdeburg nicht in der Lage, wieder so eine schnelle Antwort zu liefern. Dazu ist Grundvoraussetzung, dass man über die Mittellinie kommt, das ist derzeit nicht der Fall. 

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Aber es ist halt einfach die beste 2. Liga der Welt, wie es im DFL-Werbesprech so schön heißt. 

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Tooooor! SCHALKE - Magdeburg 2:1. Dzeko! Er hat einfach nichts verlernt. Ja, die Flanke von Aouchiche ist gut, aber da aus der Bedrängnis den Kopfball so platziert und unhaltbar ins rechte Eck zu setzen, das ist einfach die gehobene internationale Klasse. Die jetzt in Liga 2 fast schon als Wettbewerbsverzerrung angeprangert werden muss. 

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Vorlage Adil Aouchiche

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Dzeko! Er hat einfach nichts verlernt. Erläuft sich einen langen Ball auf rechts, lässt Müller mit einer Körperdrehung aussteigen und visiert das linke Eck an. Da wäre Reimann nie drangekommen, aber es fehlen ein paar Zentimeter.

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Schalke kombiniert teilweise wirklich ansehnlich. Auch diesmal wieder über Ljubicic und seine rechte Seite. Die Hereingabe wird dann von der bisher tadellosen Magdeburger Abwehr geklärt.

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Timo Becker ringt Atik links im Mittelfeld zu Boden. Taktisch richtig, aber sowas zieht gerne Gelb nach sich. Robin Braun belässt es diesmal noch bei einer Ermahnung. 

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Hui, so frei links im Strafraum darf man einen Dzeko nicht zum Schuss kommen lassen. In der Regel, diesmal zielt er zu zentral und Reimann packt erneut sicher zu. 

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Und auf der Gegenseite marschiert Ljubucic über rechts, hat dann aber keinen Passweg zur Mitte und muss den Abschluss selber suchen. Kein Problem für Reimann.

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Falko Michel setzt für Magdeburg mit einem Weitschuss aus 18 Metern links am Tor von Müller vorbei das nächste Ausrufezeichen. 

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Es wird Sie nicht überraschen, dass jetzt nach diesem wilden Schlagabtausch etwas zurückgeschaltet wird. Vom Sechsten in den Dritten, das versteht in 10 Jahren, wenn es nur mehr autonom fahrende E-Autos gibt, auch kein Mensch mehr. 

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Tooooor! Schalke - MAGDEBURG 1:1. Das eskalierte aber zügig. Weil Schalke gedanklich noch das 1:0 feiert, Zukowski aber im Sechzehner am Boden sitzend noch das Leder auf links zu Alexander Nollenberger bringt. Der visiert das rechte Eck an und lässt Müller keine Chance. Schallenberg kam gar nicht in den Zweikampf, so schnell ging das.

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Vorlage Mateusz Zukowski

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Tooooor! SCHALKE - Magdeburg 1:0. Wow, das ist stark von Aouchiche. Er bringt einen Pass von Dzeko links im Strafraum vorbei an Ulrich, der Magdeburger sieht da aber ganz alt aus. Und plötzlich liegt die Kugel im Tor der Gäste, Jean Hugonet hat den Schussversuch ganz unglücklich über den rechten Innenpfosten ins eigene Tor abgefälscht. 

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Gefährlich! Ein Querschläger springt zu Aouchiche genau auf der Sechzehnerlinie. Der Edeltechniker nimmt den Ball per Scherenschlag direkt, nur knapp links am Ziel zischt das Leder vorbei. 

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Zusammenprall im Mittelfeld von Ulrich und Katic, den Schalker hat es wohl ärger erwischt. Aber Entwarnung gleich hinterher, er steht schon wieder. 

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Geht weiter munter hin und her. Langsam aber mit mehr Ballbesitz auf Schalker Seite. 

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Auch Schalke bringt gleich ein paar Bälle in den Gästestrafraum. Und da ist der erste Abschluss, den verzieht El-Faouzi aus der zweiten Reihe aber noch deutlich. 

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Magdeburg zeigt von Beginn weg, dass sie kein normaler Tabellensechzehnter sind. Atik dribbelt, Ulrich passt und Pesch setzt den Abschluss knapp am linken Pfosten vorbei. 

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Anpfiff!

Grauenhaftes Wetter quer durch die Republik, in einigen Stadien wurden heute Minusrekorde bei den Zuschauerzahlen aufgestellt. Das ist bei diesem Topspiel natürlich kein Thema, die Veltins-Arena ist ausverkauft und auch der Auswärtsblock platzt aus allen Nähten. Und in diesem Moment dürfen wir auch schon das Schiedsrichtergespann um Robin Braun und die beiden Teams begrüßen.

Apropos Irrsinn. In der Vorsaison gewann der FCM auf Schalke mit 5:2, das Heimspiel ging natürlich 0:2 verloren. Nur im UEFA-Cup in 1977, 2. Runde, das waren noch Zeiten, gewannen die Ostdeutschen beide Partien, Gesamtscore 7:3. Im Viertelfinale war dann aber gegen den späteren Titelträger Eindhoven Schluss, 1977 war halt nicht 1974. 

Zwei Herzen schlagen in der Magdeburger Brust, das tapfere Auswärtsherz und das schwächliche Heimherz. Nicht zum ersten Mal, mit der Heimschwäche hat man sogar schon mal eine gute Aufstiegschance ins Oberhaus vergeben. In dieser Saison ist es wieder besonders krass, Letzter in der Heimtabelle und Sechster in der Auswärtstabelle auf Augenhöhe mit den Topteams. Im neuen Jahr stehen prompt zwei Auswärtssiege und drei Heimpleiten zu Buche, wobei das 5:4 zuletzt in Fürth der komplette Irrsinn war. 

Formcheck 2026. Schalke begann mit drei Remis und der Niederlage in Bochum. Da wurde die Luft selbst für Erfolgstrainer Muslic schon etwas dünner, man kennt ja die Mechanismen am Schalker Markt. Aber zuletzt in Kiel schlug der Dzeko-Faktor voll durch und mit dem Auswärtsdreier wurde wieder der Platz an der Sonne mit Handtüchern reserviert. Die heute Nachmittag allerdings von unwirschen Südwestdeutschen aus dem Saarland und Hessen einfach weggerissen wurden.

Heißt freilich auch, dass größere Preise zu gewinnen sind als bei einem Ryanair-Rubbellos. Gut, fast noch größere zumindest, um eine volle Million geht es hier nicht, ist ja kein Endspiel. Aber Schalke kann sich die Tabellenführung zurückholen, der FCM einen großen Sprung hoch auf die Zwölf machen. Regionen, die man seit dem 2. Spieltag, da gab es ein 2:1 gegen Dresden, nicht mehr kennt. 

Erster gegen Sechzehnter, so die Ausgangslage vor dem Spieltag. Mittlerweile ist Schalke nur mehr Dritter, Magdeburg zwar weiter auf dem Relegationsrang, aber nun nicht mehr nur mit Dresden, sondern auch wieder mit Fürth im Genick. 

Auch ein Müller, der Tobias Müller. Der Linksverteidiger gehört aber ohnehin zum Stammpersonal, die drei Wechsel im Vergleich zum ärgerlich 0:2 daheim gegen Bielefeld betreffen allesamt das Mittelfeld. Hier neu im Team die Herren Michel, Hercher und Pesch, dafür weichen heute Stalmach, Musonda und Ghrieb (alle auf der Bank).

Magdeburg setzt auf diese Formation: Reimann - Hugonet, Mathisen, Müller - Hercher, Michel, Ulrich, Nollenberger, Pesch, Atik - Zukowski.

Nein, Karius ist nicht in Ungnade gefallen, Schalkes Schlussmann muss heute mit Rückenschmerzen passen. Wie gut, dass man sich für die Rückrunde Kevin Müller aus Heidenheim ausgeborgt hat, den kann man heute gut gebrauchen. Bei den Feldspielern gibt es keine Änderungen im Vergleich zur Startelf vom Kiel-Match am vergangenen Wochenende. 

Wie immer legen wir mit dem Blick aufs Personal los. Hier das von Schalke: Müller - Becker, Katic, Kurucay, Ndiaye - El-Faouzi, Schallenberg, Ljubicic, Karaman, Aouchiche - Dzeko.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Magdeburg.