RB Leipzig - 1. FC Union Berlin; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

RB Leipzig - 1. FC Union Berlin. Bundesliga.

Leipzig StadiumZuschauer47.800.

RB Leipzig 3

  • M Finkgrafe (22. minute)
  • R Cardoso da Cruz (25. minute)
  • B Baku (63. minute)

1. FC Union Berlin 1

  • D Doekhi (78. minute)

Live-Kommentar

Für heute wars das aus dem Oberhaus. Morgen Nachmittag gehts weiter. Unter anderem mit dem frischgebackenen Meister, einem heißen Kellerduell, Heidenheim hat St. Pauli zu Gast. Das Topspiel am Abend ist dann eher gewöhnungsbedürftig, der HSV empfängt Hoffenheim. Von dieser Stelle noch einen schönen Abend und bis dann!

Und so gehts weiter: Kommenden Samstag ist der 1. FC Köln in Berlin zu Gast. Die Leipziger bestreiten das Topspiel am selben Tag, ein paar Stunden später, bei Bayer Leverkusen.

Durch den Dreier rückt Leipzig bis auf zwei Punkte an den BVB heran, die Vizemeisterschaft ist wieder eine Option. Union muss am Wochenende schauen, was die Konkurrenz macht. Wenns schlecht läuft, könnten im weiteren Verlauf des Spieltages noch vier Teams an den Hauptstädtern vorbeiziehen. 

Zum Auftakt des 31. Spieltages schlägt RB Leipzig die Mannschaft von Union Berlin 3:1, ein Ergebnis, das sich knapper anhört, als es die Partie hergab. Die Leipziger dominierten die Begegnung von der ersten Sekunde an, vor der Pause blieb Union fast gänzlich ohne Offensivszenen. Nach der Pause war bei Leipzig der Druck raus, trotzdem erarbeitete sich das Team von Werner noch genug Chancen, um das Ergebnis noch deutlicher ausfallen zu lassen. Der Ehrentreffer für Union war schmeichelhaft. Außer Standards hatten die Gäste nichts zu bieten. 

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Schlusspfiff!

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Tor für Union? Einen Pass in die Spitze kann Ansah erlaufen und auf dem Weg zum Strafraum durchs rechte Halbfeld gesellen sich zwei weitere Berliner zu ihm. Das bindet Verteidiger und Ansah trifft dann aus 13 Metern sehr überlegt ins lange Eck. Aber die Fahne ist oben, der Berliner startete aus einer knappen Abseitsposition, was der VAR auch schnell bestätigt. 

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Für den leicht angeschlagenen Antonio Nusa bekommt Tidiam Gomis noch ein paar Minütchen.

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Fast der Anschlusstreffer. Eine Ecke der Gäste klärt Bitshiabu zentral vor den Strafraum, bei Kemlein kommt der Ball vor dem Strafraum runter, der es mit einer Direktabnahme versucht, die nur knapp links am Pfosten vorbeifliegt. Wenn was geht bei Union, dann wirklich nur über Standards.

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Nusa ist angeschlagen nach einem heftigen Zusammenprall mit Doekhi, beim Versuch, den Ball zu kontrollierten, rutschte der Leipziger Angreifer weg und voll rein in den Berliner. Das hätte böse enden können, weil der Sturz von Nusa völlig unkontrolliert war. Aber der steht schnell wieder. Glück gehabt. 

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Halbfeldfreistoß von rechts für Union durch Juranovic. Wie ein Magnet zieht Doekhi diese Bälle an, auch wenn er den Kopfball diesmal nicht auf den Kasten bringen kann. Allenfalls eine Halbchance.

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Diogo Leite hält gegen Gruda den Fuß drauf. Dafür gibts konsequenterweise Gelb. 

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Andras Schäfer darf in den Feierabend. Für ihn kommt Livan Burcu rein.

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Nächste Gelegenheit für Leipzig, der mit seinem Schuss aus 16 Metern aus zentraler Position am linken Pfosten scheitert. Der Zwischenstand schmeichelt den Gästen schon irgendwie. 

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Und fast hätte er da das 4:1 hautnah erlebt. Hader behauptet den Ball an der Strafraumgrenze und setzt auf links Baumgartner ein. Der schiebt die Kugel Richtung Tor, Klaus ist schon geschlagen, aber auf der Linie klärt Querfeld.

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Diomande hat sich nach seiner Auswechslung übrigens auf Unioner Strafraumhöhe niedergelassen. Da könnte noch was passieren. 

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Und Benjamin Henrichs kommt für Ridle Baku ins Spiel.

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Die Feierlichkeiten nach dem 1:3 nutzt Werner für einen Doppelwechsel. Yan Diomande geht für Johan Bakayoko.

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Tooor! Leipzig - UNION 3:1. Ein Lebenszeichen der Gäste. Kann heute gar nicht anders kommen als über einen Standard. Hat zwei Bewacher gegen sich, aber nach der Ecke von Juranovic kann trotzdem keiner Doekhi am Kopfball hindern. Ehrentreffer, sag ich mal so. 

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Vorlage Josip Juranovic

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Großchance für RB, als die Gastgeber sich über fabelhaftes Kurzpassspiel in den Strafraum kombinieren. Zentral geht dann Diomande ins Dribbling gegen VIER Unioner, kommt durch, legt vor dem Torraum kurz ab für Baumgartner, der den Ball Richtung Tor grätscht, Klaus ist noch mit der Fußspitze hauchzart dran, so dass der Ball knapp links am Pfosten vorbeirollt. 

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Eine kurze Phase gerade, in der sich Union mal etwas in der gegnerischen Hälfte festsetzt, aber es fehlen dann die Ideen, ein Abschluss bleibt aus, die Phase endet mit einem Fehlpass. 

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Vor allem Diomande ist eine Waffe. Zeitweise fühlen sich vier Berliner für ihn verantwortlich. Vom Ball trennen kann ihn trotzdem keiner. 

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Dass sich Leipzig auf dem Vorsprung aus der ersten Hälfte ausruht, war scheinbar nur eine sehr oberflächliche Beobachtung. Langsam entfalten die Sachsen wieder die alte Dominanz. 

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Zudem wird Romulo durch Gruda ersetzt.

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Jetzt wechselt Werner erstmals, und zwar doppelt. Assan Ouedraogo geht runter und Conrad Harder kommt.

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Möglicherweise hätte dieser Treffer vom VAR gecheckt werden müssen aus einer Abseitsposition. Wenn überhaupt, wäre es eine Zentimeterentscheidung gewesen. 

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Dicke Chance aufs 4:0. Nach Zusammenspiel von Baku und Diomande kann Letzterer den Ball am Strafraum durchstecken in den Lauf von Romulo, der noch ein paar Schritte in den Strafraum geht, bevor er aufs lange Eck zielt. Der Ball geht um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. 

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Das dürfte jetzt endgültig die Entscheidung gewesen sein. Nach dem bisher Gesehenen ist ein Comeback der Eisernen eigentlich nicht einmal im Ansatz zu erkennen. 

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Tooor! LEIPZIG - Union 3:0. Union hat etwas geöffnet und die linke Verteidigungsseite ist völlig offen. Baku treibt den Ball durchs Zentrum, spielt Diomande halbrechts im Strafraum an, der zieht zwei Verteidiger auf sich, steckt den Ball zwischen den beiden durch auf den durchlaufenden Baku, der durchbricht und aus fünf Metern den Ball mit etwas Glück an Klaus vorbeibugsiert. Ein äußerst ästhetischer Spielzug. Bisher der schönste Treffer der Partie. 

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Vorlage Yan Diomande

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So ein wenig hat man inzwischen schon den Eindruck, dass sich die Leipziger auf dem in der ersten Hälfte herausgearbeiteten Vorsprung etwas ausruht. Die Partie hat deutlich an Niveau verloren.

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Und Christopher Trimmel macht für Josip Juranovic Platz.

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Für Janik Haberer kommt Aljoscha Kemlein.

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Neue Impulse von der Union-Bank. Eta wechselt gleich dreifach, hat ja nur noch ein weiteres Wechselfenster nach der Verletzung von Rönnow. Andrej Ilic räumt das Feld für Ilyas Ansah.

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Nach einem Eckstoß der Leipziger ergibt sich für Union eine Kontermöglichkeit. Die wird aber zu langsam ausgespielt. Der Pass in die Spitze auf Haberer kommt an sich schon zu spät und ist schwer zu verarbeiten. In der Rückwärtsbewegung klärt Schlager die Situation dann endgültig. 

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Die absolute Dominanz der ersten Hälfte ist den Leipziger irgendwie abhanden gekommen. Aber von einem Spiel auf Augenhöhe würde ich noch nicht direkt sprechen.

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Union ist nun bemüht, den Aufbau der Leipziger früher zu stören, nach dem, was wir von RB in der ersten Hälfte gesehen haben, ist das ein riskantes Spiel. Wenn RB jetzt auch noch die Räume bekommt ...

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Abschluss von Union! Langer Ball von Trimmel von der rechten Seite in die Spitze, Ilic lässt den prallen, bekommt ihn von Haberer zurück, etwas glücklich, macht den Ball fest und hält aus der zweiten Reihe drauf. Vandevoordt muss nicht eingreifen. Der kam deutlich zu hoch.

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Die Hereingabe kann Doekhi aus der Gefahrenzone befördern.

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Eckstoß für die Gastgeber. Finkgräfe von links. 

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Erster Versuch der zweiten Hälfte. Und der ist wieder ein Leipziger. Nach einem Zuspiel von Baku kann Ouedraogo aus 20 Metern abschließen, das harmlose Schüsschen kann Klaus locker aufnehmen. 

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Sind wir mal gespannt, ob Union in der zweiten Halbzeit zu einem Abschluss kommt. Die beste Offensivszene, wenn auch aus dem Zufall geboren, verspielte ja Burke, der Vandevoordt vergeblich versuchte auszuspielen. Zu einem Torschuss kam es in dieser Szene gar nicht. 

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Beide Verantwortlichen schicken ihre Teams unverändert auf den Rasen zurück.

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Die zweite Hälfte hat begonnen. 

Nach 45 Minuten können wir festhalten, dass Union hier im Prinzip chancenlos ist. Seit Anpfiff spielte nur das Team von Ole Werner, das zwar etwas brauchte, um in die gefährlichen Zonen zu kommen. Das geschah dann später umso vehementer. Union ist mit dem 0:2-Rückstand noch gut bedient. Nach vorne geht bei den Eisernen gar nichts. 

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Dann ist Pause. 

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Riesenszene von Vandevoordt. Eigentlich beginnt die Szene harmlos mit einem sinnlosen Union-Pass in die Spitze, doch es eskaliert. Burke setzt einem sehr nachlässigen Rückpass von Bitshiabu nach und kann den erlaufen. Burke läuft aufs Tor zu ohne Begleiter, will Vandevoordt ausspielen. Und der fischt ihm den Ball vom Fuß. Was für eine Gelegenheit!

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Drei Minuten gibts obendrauf. 

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Immerhin mal ein Strafraumbesuch der Gäste. Nach einem hohen Ballgewinn kombiniert sich Union mit Glück über die rechte Seite in den Strafraum, aber als Schäfer dann im Sechzehner querlegen will, findet er nur einen Verteidiger. 

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Vandevoordt erlebt einen ausgesprochen ruhigen Abend. Kann sich sogar ins Angriffsspiel einschalten. Streng genommen kann er sich sogar einen Assist anrechnen lassen.

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Ecke Leipzig von rechts, Baumgartner kann am Torraum abschließen, Trimmel bekommt noch irgendwie den Fuß dran, nimmt dem Abschluss den Schwung. Und bevor sich der Ball über die Linie senkt, wischt ihn Klaus über die Latte. Auch wieder haarscharf.

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Wir näher uns dem Halbzeitpfiff und Union ist immer noch ohne Abschluss. Gegen Wolfsburg gabs zwar auch eine Niederlage, aber da waren die Eisernen um Klassen besser. 

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Wenn das hier ein Theaterstück wäre, könnte man sagen, dass Union wenig Text hat. 

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Christoph Baumgartner bleibt nach der Chance in der Situation, will nachsetzen, probiert dann aber einen Fallrückzieher am Mann und kassiert Gelb für gefährliches Spiel.

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Nächste Großchance für die Gastgeber. Aus dem linken Halbfeld schwebt die Flanke von Nusa vor den Torraum, Baumgartner ist perfekt eingelaufen, köpft hart aus kurzer Distanz, mit einer Glanzparade kann Klaus den Einschlag verhindern, gerade noch so ist der mit den Fingerspitzen dran. 

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Kurz wird Frederik Rönnow behandelt, während Carl Klaus sich vorbereitet. Und jetzt kann Union auch wechseln.

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Rönnow spielt einen langen Ball aus dem Strafraum und geht sofort zu Boden. Sieht nicht so aus, als könne der Gästekeeper weitermachen. Das kommt jetzt aber knüppeldick für die Gäste. 

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Und wenn wir ganz ehrlich sind, können wir Querfeld schon zwei Assists anrechnen. 

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Uh, das wird ein langer Abend für die Eisernen. 

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Tooor! LEIPZIG - Union 2:0. Der Treffer war einfach. Leipzig baut die Führung aus. Einen Ball in die Spitze von Vandevoordt verlängert Querfeld in der Rückwärtsbewegung Richtung eigenes Tor, aber zu kurz. Romulo bleibt in der Szene, zieht den Sprint an, lupft den Ball am herausstürmenden Rönnow vorbei und trifft dann aus kurzer Distanz ins leere Tor. 

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In den letzten Minuten war Diomande aktiver geworden, ist auf rechts kaum zu halten. Und die Auswirkungen stellten sich schnell ein. Er war in dieser Szene der entscheidende Spieler, auch wenn er den Treffer nicht als Assist angerechnet bekommt. 

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Tooor! LEIPZIG - Union 1:0. Da ist die Führung. Und sie ist verdient. Wieder geht Diomande zur Grundlinie, passt dann halbhoch und eigentlich zu nah ans Tor, Rönnow blockt vom Tor weg, Querfeld befördert den Ball weiter zur Strafraumgrenze. Und Finkgräfe trifft per Direktabnahme ins rechte Eck. Kann Rönnow gar nichts mehr machen. 

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Bei aller Überlegenheit der Sachsen, bei den Einschussgelegenheiten siehts noch mau aus. Diomande geht jetzt auf rechts zur Grundlinie, spielt den Ball in den Torraum, kurze Verwirrung, bis Diogo Leite den Ball rausfeuern kann. 

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Aus dem Nichts eine Chance für die Gäste, nach einem Abwehrfehler kann Burke frei aufs Tor zumarschieren. Er scheitert zwar, aber das macht gar nix, die Fahne ging sowieso hoch. Dennoch konnte sich Vandevoordt auszeichnen.

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In der Regel hat sich Union in die eigene Spielhälfte zurückgezogen, die Gastgeber machen das Spiel. Diomande zieht vor den Sechzehner und legt für Ouedraogo auf, der schlenzt aus 20 Metern aber deutlich drüber. 

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Gut 70 Prozent Ballbesitz für die Gastgeber in dieser Anfangsviertelstunde, der Druck ist hoch, nur gelegentlich kommt Union zu Entlastungsvorstößen. Die die Gäste aber nie zu Ende spielen können. 

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Das Tempo, das RB bei solchen Kontern anschlägt, ist brutal. Union wäre gut beraten, solche Ballverluste wie eben tunlichst zu vermeiden. 

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Das war ausgesprochen naiv verteidigt, völlig ohne Absicherung. Eine solche Überzahl darf man Leipzig nun wirklich nicht erlauben. Fast nachlässig, dass die Sachsen diese Chance ausließen. 

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Union macht ein wenig auf in der Vorwärtsbewegung und Rothe verliert den Ball am gegnerischen Strafraum. Über drei Stationen können die Leipziger kontern, erlaufen sich eine Vier-gegen-Zwei-Überzahl! Diomande legt auf Strafraumhöhe quer, Romulo scheitert frei vor Rönnow. 

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Nach Zusammenspiel mit Ouedraogo kann Nusa sich übers linke Strafraumeck durchwühlen und verdeckt flach abschließen. Hat Rönnow Glück gehabt, dass der Ball genau auf ihn kam. Viel sehen konnte er im vollbesetzten Strafraum nämlich nicht. 

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Bei Ballbesitz lässt sich Schlager zwischen die Innenverteidiger fallen und zieht das Leipziger Spiel  aus der Tiefe auf. Bitshiabu und Orban stehen dann immer etwas höher. Leipzig versucht, das Spiel breit zu machen. Besonders Diomande wird natürlich auf der rechten Seite gesucht. 

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Trimmel führt das aus. Von der rechten Seite. Der Ball kommt nicht schlecht, mit etwas Drall zum Tor, doch die Deckung kann abräumen. Zu einem Abschluss kommen die Gäste nicht. 

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Die Gastgeber machen hier gleich zu Beginn ordentlich Druck, lassen den Ball schnell laufen. Sieht nach einem arbeitsreichen Abend für die Gäste aus, die jetzt aber nach einem ersten Vorstoß eine Ecke herausholen.

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Finkgräfe schlägt den Ball halbhoch zum Torraum, wo der Ball zweifach abgefälscht wird. Aber kein Problem für Rönnow, da fehlte der Druck auf den Ball, der Torhüter der Gäste kann den Ball abfangen.

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Erstes Foul, erster Freistoß, Nusa wühlt sich auf der linken Seite durch und wird gefoult. Freistoß aus dem Halbfeld für die Gastgeber. Die Position zwölf Meter vor dem Strafraum ist gar nicht so schlecht.

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Los gehts. Sven Jablonski pfeift die Partie an. 

Zuletzt spielte man gegen drei Teams, denen das Wasser bis zum Hals steht. Gegen St. Pauli gabs ein Remis, gegen Heidenheim und Wolfsburg jeweils Niederlagen. Das stimmt alles andere als zuversichtlich. Dafür kann man vielleicht etwas aus dem Hinspiel ziehen, das die Eisernen 3:1 gewannen. 

Da wäre man mit einem Sieg in Leipzig heute fast schon aller Sorgen ledig. Es ist aber auch klar, dass die Hauptstädter nicht als Favorit in die Begegnung gehen. Union hat nur eines der letzten sieben Spiele gewonnen, seit vier Partien ist man sieglos. Und "leichter" werden die Gegner nicht mehr.

Union ist derzeit Elfter, kann aber bei einer Niederlage im weiteren Verlauf des Spieltage snoch von Köln, Gladbach, dem HSV und Bremen überholt werden. Nur St. Pauli, auf dem Relegationsplatz, ist richtig außer Reichweite. Auf Platz 16 haben die Eisernen sechs Punkte Vorsprung. 

Ganz aus den internationalen Startplätzen kann Leipzig übrigens schon nicht mehr rausfliegen. Selbst bei einer katastrophalen Niederlagenserie ist bereits vor der Partie der Start in der Europa League sicher. 

Zumal die Rasenballer - hätten die sich früher Aschefußballer genannt? - in die Partie in guter Form gehen. Sechs der letzten sieben Spiele hat Leipzig gewonnen. Unter anderem gegen den HSV, Gladbach, Werder, alles Teams, die sich in ähnlichen Regionen der Tabelle rumtreiben wie die Berliner. Die einzige Niederlage aus den letzten neun Begegnungen gabs gegen den VfB. 

Schauen wir zunächst auf die Tabellenkonstellation. Fünf Punkte hat der Dritte aus der Messestadt Leipzig Vorsprung auf den ersten Nicht-Champions-League-Platz, der ja doch auch noch einer werden kann. Dann betrüge der Abstand sogar sieben Zähler. Bei noch vier ausstehenden Partien hört sich das wie ein solides Polster an.

Zwei Veränderungen im Vergleich zur letzten Startelf - gegen Wolfsburg - gibts auch bei den Gästen, bei denen Haberer und Schäfer für Ansah und Kemlein beginnen. 

Marie-Louise Eta lässt diese Elf spielen: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Diogo Leite - Trimmel, Khedira, Schäfer, Rothe, Burke, Haberer - Ilic.

Zwei Wechsel nimmt Werner nach dem Sieg gegen die Eintracht vor. Schlager, zurück nach einer Gelbsperre, und Orban beginnen für Seiwald und Klostermann. Es fehlen die verletzten Lukeba, Raum und Zingerle sowie Banzuzi. 

So stellt Ole Werner auf: Vandevoordt - Baku, Orban, Bitshiabu, Finkgräfe - Schlager, Ouedraogo, Baumgartner - Diomande, Romulo, Nusa.

Ein Champions-League-Kandidat empfängt einen Klub, bei dem der Klassenerhalt noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist, so steigen wir in den 31. Spieltag ein. Schauen wir zunächst auf die Formationen. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 31. Spieltages zwischen RB Leipzig und Union Berlin.