Polen - Albanien; Fußball WM Qualifikation Playoffs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Polen - Albanien. Fußball WM Qualifikation Playoffs.

National Stadium, WarsawZuschauer56.412.

Polen 2

  • R Lewandowski (63. minute)
  • P Zielinski (73. minute)

Albanien 1

  • A Hoxha (42. minute)

Live-Kommentar

Hinter dieses Spiel können wir jedenfalls einen Haken setzen. Selbstverständlich sind wir auch wieder kommenden Dienstag für Sie da, wenn ab 20:45 Uhr die letzten europäischen Teilnehmer an der Weltmeisterschaft 2026 in vier spannenden Endspielen ermittelt werden.

Während Albaniens Traum von der ersten Teilnahme an der Endrunde einer Weltmeisterschaft platzt, ist Polen nur noch einen Schritt davon entfernt, auf den WM-Zug Richtung Nordamerika aufzuspringen. Im Finale um das goldene Ticket trifft man am Dienstag in Solna auf Schweden, das sich parallel 3:1 gegen die Ukraine durchsetzen konnte. Wiederholt sich Geschichte etwa? Bereits in den Playoffs zur WM 2022 setzte sich Polen im Finale gegen die Skandinavier durch. 

Dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei ringt Polen Albanien 2:1 nieder und zieht nach einem harten Stück Arbeit ins Playoff-Finale ein. In einem sehr zähen ersten Durchgang tat sich Polen schwer und geriert kurz vor der Halbzeit nach einem individuellen Fehler auch noch in Rückstand. Zwar war Polen nach der Pause besser, doch wird Albanien mit dem Spielverlauf hadern. Bevor Lewandowski nach einer Ecke ausglich, hatte Bajrami das 2:0 auf dem Fuß. In der 72. Minute scheiterte Pilios an Grabara, nur eine Minute später drehte Zielinski mit einem Distanzhammer das Spiel. In der Folge machten es die Polen gut und brachten den knappen Vorsprung sicher ins Ziel.

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Und so bleibt es beim 2:1 - Schlusspfiff in Warschau! 

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Albanien kommt einfach nicht mehr gefährlich vor das Tor, Polen macht das in diesen Schlussminuten gut und lässt nichts zu. 

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Nach einer üblichen Schiedsrichterentscheidung gestikuliert Swiderski vehement und nimmt die Gelbe Karte in Kauf. 

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Zudem macht Lewandowski für den defensiven Mittelfeldspieler Slisz Platz, der dabei helfen soll, den Sieg ins Ziel zu bringen. 

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Jan Urban wechselt doppelt und bringt zunächst Kiezkicker Pyrka für den ausgelaugten Kölner Kaminski ins Spiel. 

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Albanien tut sich weiterhin schwer und kommt nicht in Abschlusspositionen. Gleich werden noch fünf Minuten nachgespielt.

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Asllani hat bei einem Konter der Polen gar keine Chance auf den Ball und fährt Pietuszewski von der Seite mit einer viel zu späten Grätsche in die Parade. Die Gelbe Karte ist hier das Mindeste.

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Erst unterläuft Lewandowski bei einem hohen seinen Gegenspieler im Mittelfeld, dann reagiert er auch noch wütend und sieht Gelb.

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Noch fehlt es den Gästen am nötigen Punch im letzten Drittel. Eine Flanke von rechts gerät zu ungenau, die nächste Flanke von links blockt kurz darauf Bednarek im Strafraum.

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Polen hat sich inzwischen zurückgezogen und versucht, die knappe Führung ins Ziel zu bringen. Albanien muss zunehmend öffnen und setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest. 

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Kurz darauf wechselt Gegenüber Sylvinho zum vierten Mal und ersetzt Laci durch Muci, der einst in Warschau für Legia sein Geld verdient hat. 

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Jan Urban zieht seinen dritten Joker und bringt im zentralen Mittelfeld Moder für Torschütze Zielinski. 

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Das war alles andere als sauber: Pietuszewski stellt sich Hysaj in den Weg, der den Polen mit einer aktiven Bewegung wegcheckt. Hysaj sieht dafür Gelb und hat Glück, dass der VAR nach einer kurzen Überprüfung im Hintergrund keinen Grund zum Einschreiten sieht.

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Broja lässt auf dem rechten Flügel Skoras stehen und dringt in den Strafraum ein. Kurz vor der Grundlinie spielt Broja scharf nach innen, wo die Polen einen Fuß dazwischenbekommen und klären können.

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Das ist natürlich ein extrem bitterer Spielverlauf für Albanien, das zwischenzeitlich sowohl das 2:0 als auch das 2:1 auf dem Fuß hatte. 

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Gleich nochmal Polen. Nach einem kurzen Antritt bleibt Pietuszewski mit seinem Abschluss halblinks von der Strafraumkante hängen und wird geblockt. 

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Tooor! POLEN - Albanien 2:1. Erst lässt Albanien die erneute Führung liegen, kurz darauf dreht Polen das Spiel! Szymanski wird am linken Sechzehnereck angespielt und dreht sich zur Mitte auf. Der Offensivmann von Stade Rennes legt für Zielinski ab, der 24 Meter zentral vor dem Tor viel Platz hat und mit seinem starken rechten Fuß ein echtes Pfund loslässt. Diesmal hat Strakosha keine Chance und streckt sich beim halbhohen Einschlag im linken Eck vergeblich.

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Vorlage Sebastian Szymanski

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Riesenchance für Albanien! Rechts nach der Mittellinie legt sich Uzuni den Ball nach innen vor und spielt einen tiefen Pass zentral Richtung Sechzehner, bei dem Polen fast schon abenteuerlich weit offen steht. Broja macht den Ball zwischen zwei zu spät einrückenden Verteidigern fest und bedient Pilios halblinks im Strafraum, der auf Höhe der linken Fünfergrenze aus acht Metern flach abschließt. Grabara bekommt dabei die Beine geschlossen und hält das Unentschieden fest. 

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Die Polen haben das Momentum seit dem Ausgleich auf ihrer Seite und bleiben in dieser Phase spielbestimmend. 

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Auch nach diesem Wechselfenster geht es mit einer Ecke für Polen weiter. Über Umwege landet der Ball im Rückraum erneut bei Zielinski, der aus zentralen 20 Metern direkt per Volleyabnahme abschließt. Mit dem eher schwachen Versuch hat Strakosha im unteren linken Eck Probleme und kann nur zur Seite abwehren. Lewandowski setzt nach, wird an der Grundlinie jedoch gestört und bleibt hängen.

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Außerdem macht Broja für Bajrami Platz.

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Doppelwechsel aufseiten der Albaner: Pilios kommt zunächst für Torschütze Hoxha.

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Polen will das Momentum jetzt nutzen. Nach einer geklärten Flanke schnappt sich Zielinski den zweiten Ball im Rückraum, aus 20 Metern wird sein Versuch noch leicht auf Kosten einer Ecke abgefälscht. 

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Ein individueller Fehler auf der einen, eine Standardsituation auf der anderen Seite. Alles wieder offen in Warschau.

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Tooor! POLEN - Albanien 1:1. Und nach Ausführung der noch offenen Ecke liegt der Ball im Tor! Von der rechten Seite serviert Szymanski die Ecke mit viel Effet zum Tor hoch an den zweiten Pfosten, wo sich Strakosha verschätzt und mit einer Hand nicht mehr dran kommt. Direkt dahinter schraubt sich Lewandowski entschlossen im Rücken von Hysaj hoch, hält kurz vor dem Tor den Kopf rein und drückt den Ball über die Linie. Dieser Ausgleich geht auf die Kappe von Torwart Strakosha. 

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Vorlage Sebastian Szymanski

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Vor Ausführung der fälligen Ecke wechselt Jan Urban und löst die Dreierkette auf. Für Innenverteidiger Kedziora kommt Stürmer Swiderski. 

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Lewandowski darf sich nach einem Zuspiel aufdrehen und hält aus halbrechten 20 Metern drauf. Sein Versuch wird abgefälscht und landet im hohen Bogen auf dem Tordach.

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Pietuszewski hat das Offensivspiel der Polen belebt und zieht links im Strafraum nach einem schnellen Haken zur Grundlinie. Bei seinem Querpass ist Djimsiti in der Mitte zur Stelle und kann in höchster Not klären. 

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Polen darf die Konterabsicherung nicht zu früh vernachlässigen. Ein 2:0 für die Albaner käme in dieser Form einem Gnadenstoß gleich. 

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Halblinks vor dem Sechzehner hat Skoras etwas Platz, sein Versuch aus der zweiten Reihe ist jedoch harmlos und rollt links am Tor vorbei.

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Das Spiel hat jetzt an Fahrt aufgenommen. Nach einer Seitenverlagerung flankt Cash von der rechten Sechzehnergrenze halbhoch an den zweiten Pfosten, wo Lewandowski im Clinch mit Hysaj nicht an den Ball kommt. 

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Das wäre wahrscheinlich bereits die Vorentscheidung gewesen! Die Albaner klären den Ball im eigenen Sechzehner und können gegen viel zu offene Polen schnell umschalten. Hysaj trägt die Kugel über halbrechts bis in den Strafraum und legt zur Mitte ab. Dort kann sich Bajrami den Ball in aller Ruhe auf den rechten Fuß legen und verfehlt den rechten Winkel aus zentralen zwölf Metern um Zentimeter. Das war praktisch ein Elfmeter.

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Nach einer geklärten Flanke schnappt sich Pietuszewski den zweiten Ball links am Sechzehner und schlägt im Strafraum einen Haken Richtung Grundlinie. Dabei kommt der Youngster zu einfach zu Foul und hofft vergeblich auf einen Pfiff.

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Mit der Führung im Rücken haben sich die Gäste etwas zurückgezogen und lauern aus einer kompakten Grundordnung heraus auf Umschaltmomente. 

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Da hat nicht viel gefehlt. Nach Zusammenspiel mit Szymanski legt sich Zielinski den Ball 25 Meter zentral vor dem Tor auf den linken Fuß und verfehlt den rechten Winkel nur knapp. 

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Albanien taucht gefährlich im Strafraum auf. Von links spielt Hoxha quer nach innen, wo Bajrami das Zuspiel bewusst in seinen Rücken passieren lässt. Fragt sich nur, für wen. Nach diesem Missverständnis kann Polen den Ball sicher abfangen. 

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Bei den Gästen gab es in der Halbzeit keine Wechsel, der zweite Durchgang läuft. 

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Aufseiten der Polen hat Jan Urban die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel genutzt - es kommt, wie es kommen musste: Mit 17 Jahren feiert Hoffnungsträger Oskar Pietuszewski sein Länderspieldebüt, an seiner Stelle ist Rozga in der Kabine geblieben.

Nach ordentlichem Beginn der Polen entwickelte sich schnell eine ganz zähe und chancenarme Nummer, die sich zur Pause eigentlich keine Tore verdient gehabt hätte. Aber nur eigentlich. Kurz vor der Halbzeit nutzte Hoxha einen dicken Aussetzer von Bednarek und brachte Albanien in Führung. Aus dem Positionsspiel heraus blieb Polen ohne die nötige Durchschlagskraft völlig blass und steht vor Beginn der zweiten Hälfte mit dem Rücken zur Wand. 

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Halbzeit in Warschau. 

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Auch nach dem Gegentreffer fehlt es Polen an Durchschlagskraft, insgesamt ist es ein biederer Auftritt der Urban-Truppe. 

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Drei Minuten werden nachgespielt. 

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Polen bleibt dran. Zielinsli bedient Lewandowski links im Strafraum, der als Mix aus Schuss und Flanke scharf an den zweiten Pfosten spielt. Cash kommt aber einen Schritt zu spät und verpasst den Ball knapp.

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Immerhin eine erste Reaktion der Gastgeber: Eine lange Flanke aus dem linken Halbfeld legt Cash rechts im Strafraum vor der Grundlinie an den Fünfmeterraum zurück. Syzmanski rückt von hinten ein und hält in der Luft das lange Bein vor Dijmisiti rein. Ohne die nötige Kontrolle dahinter setzt er den Ball jedoch deutlich rechts vorbei. 

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Jan Bednarek: Seit seinem Wechsel im Sommer in Porto eine Klasse für sich, in der Nationalmannschaft dagegen immer wieder für Aussetzer dieser Art bekannt. 

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Tooor! Polen - ALBANIEN 0:1. Kurz vor der Halbzeit geht der Außenseiter in Führung! Und zwar nach einem dicken Schnitzer von Bednarek, der einen langen Ball als letzter Mann ohne Druck in der Luft kontrollieren will und ihn stattdessen in seinem Rücken direkt vor die Füße von Hoxha verspringen lässt. Halbrechts am Sechzehner umkurvt Hoxha den herausstürmenden Grabara, bleibt rechts im Strafraum aus spitzem Winkel cool und trifft ins verwaiste Tor. 

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Die Polen fangen eine Freistoßflanke der Alabaner aus dem linken Halbfeld im Strafraum ab und schalten schnell um. Vor der Mittellinie timt Szymanski seinen Steilpass jedoch nicht gut und spielt den Ball ins Nichts.

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Es passiert nahezu nichts. Albanien kann damit sicherlich ganz gut leben, die Heimfans werden dagegen so langsam ungeduldig.

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Den Polen fehlt es im letzten Drittel schlicht an Spielwitz. Im Vorfeld haben wir bereits angedeutet, wer davon reichlich im Angebot hätte: Oskar Pietuszewski.

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Vor dem eigenen Sechzehner gerät ein Klärungsversuch von Cash etwas zu kurz, aus halblinken 20 Metern setzt Laci seinen Versuch aber zu hoch an.

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Rozga fängt einen Fehlpass im Mittelfeld ab und will sich die Kugel an Mitaj vorbeilegen. Mitaj stellt sich Rozga dabei ohne Chance auf den Ball in den Weg und sieht Gelb. 

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Immerhin mal ein Abschluss. Nach einem durchgerutschten Ball im Mittelfeld hat Rozga etwas Platz, aus zentralen 25 Metern ist sein Versuch aber harmlos und kullert rechts am Tor vorbei.

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Und so bleibt das Ganze bislang eine sehr zähe Angelegenheit, die mit fortlaufender Spieldauer und dem nötigen Reifegrad hoffentlich bald etwas verdaulicher für den Beobachter wird. 

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Der Übergang aus dem zweiten in das letzte Drittel will den Hausherren bislang gar nicht gelingen. Im dichten Mittelfeld kriegt Polen kaum Tempo in seine sehr statischen Offensivbemühungen. 

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Nicht zum ersten Mal schenkt Polen im Aufbau den Ball her, worauf Laci mit seinem Versuch aus dem rechten Strafraumeck geblockt wird. Im hohen Bogen fängt Grabara den Ball noch vor der rechten Grundlinie ab und verhindert damit eine Ecke. 

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Albanien steht dabei mit drei Verteidigungslinien kompakt gegen den Ball und macht vor allem das Zentrum dicht. So kommt die Urban-Elf derzeit nicht über leeres Ballgeschiebe ohne die nötigen Raumgewinne hinaus. 

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Nach dem guten Beginn der Osteuropäer hängt das Spiel gerade etwas in der Luft. Aus dem Positionsspiel heraus bekommen die Polen kaum Tiefe ins Spiel. 

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Albanien hält das Spiel ausgeglichen und scheint sich sogar zunehmend in der gegnerischen Hälfte festsetzen zu können. Polen tut sich in diesen Minuten schwer. 

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Albanien ist inzwischen besser im Spiel und konnte sich aus der anfänglichen Umklammerung der Polen befreien. 

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Und so kommt es dann auch. Aufseiten der Albaner muss Sylvinho früh wechseln und bringt Ismajli für den verletzten Ajeti ins Spiel. 

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Das schaut nach wie vor nicht gut aus bei Ajeti. An der Seitenlinie macht sich bereits Ismajli für eine Einwechslung bereit. 

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Bei dieser Ecke ist Ajeti nach einem Lufzweikampf unglücklich aufgekommen und scheint sich dabei an der Schulter verletzt zu haben. Der Innenverteidiger muss behandelt werden. 

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Schon wieder so ein Fehler im Aufbau, diesmal schlägt Cash den Ball ohne Gegnerdruck selbst von links quer durch das Spielfeld in die Füße von Uzuni. Aus der zweiten Reihe wird Uzuni geblockt, die fällige Ecke von rechts kriegt Polen nach etwas Durcheinaner im Gewühl geklärt.

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Hui! Cash lässt sich links im Aufbau etwas zu viel Zeit, sein langer Schlag wird bereits im Ansatz quer durch den eigenen Sechzehner nach innen geblockt. Grabara spielt aber gut mit und packt gerade noch vor Uzuni zu. 

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Albanien agiert bis hierhin jedenfalls viel zu passiv. Die Gäste haben sich fast vom Anpfiff weg hinten eingeigelt und sind jetzt darum bemüht, das Spiel zumindest ins Mittelfeld zu verlagern. 

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Während das Spiel in Warschau bislang nur eine Richtung kennt, liegt Schweden im Parallelspiel gegen die Ukraine bereits 1:0 vorne. 

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Und fast das 1:0 für die Gastgeber! Zielinski serviert eine Ecke von links hoch an den zweiten Pfosten, wo sich Kiwior im Rücken von Ajeti hochschraubt und den Ball aus fünf Metern im hohen Bogen gen linkes Eck köpft. Dort steht Hysaj auf der Linie richtig und nickt die Kugel gerade so über die Latte. 

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Folglich hat Polen auch die erste gute Chance! Nach schönem Direktspiel legt Kaminski links im Strafraum eher ungewollt auf Lewandowski zurück, der am Elfmeterpunkt nicht lange zögert und direkt abschließt. Dabei trifft er den Ball nicht voll, der Schuss wird noch leicht abgefälscht und kullert gut einen Meter am rechten Pfosten vorbei.

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Der erste Eindruck dürfte nicht überraschen: Während Polen von Beginn an um Spielkontrolle bemüht ist, ordnet sich Albanien zunächst kompakt gegen den Ball ein. 

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Wir wären so weit, Albanien hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie vom Engländer Anthony Taylor, der dabei von Gary Beswick und Adam Nunn an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Donatas Rumsas, vor den Bildschirmen bilden Jarred Gillett und Michael Salisbury das VAR-Duo. 

Polen ist inzwischen ein echter Playoff-Spezialist und hat sich neben der letzten EM bereits für die letzte WM 2022 in Katar über den Zusatzweg qualifiziert. Während die Osteuropäer damit seit der WM 2014 kein Großturnier verpasst haben, sehnt Albanien die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft überhaupt herbei. Das letzte Duell beider Nationen im Rahmen der Qualifikation zur EM 2024 entschied Albanien zu Hause für sich (2:0) und schlug Polen damit erstmals überhaupt im zwölften Anlauf (2U, 9N).

Während Polen damit sein Mindestziel erreicht hat, ließ Albanien in der Qualifikation die individuell stärker einzustufenden Serben hinter sich (0:0 und 1:0) und hat mit Platz 2 das Maximum hinter Gruppensieger England herausgeholt. Besonders beachtlich: Die einzigen beiden Niederlagen musste man gegen die Three Lions einstecken (jeweils 0:2), in den restlichen sechs Partien kassierte Albanien dagegen nur ein einziges Gegentor. Eine kompakte Grundordnung dürfte auch heute zu Beginn Priorität besitzen.

Hätte man in Polen früher handeln müssen? Nach einigen biederen Auftritten in der WM-Qualifikation und letztlich der Niederlage in Finnland (1:3) kam die Einsicht, dass es unter der Leitung von Michal Probierz nicht mehr weitergehen kann. Unter Nachfolger Jan Urban ist Polen nach sechs Spielen dagegen noch ungeschlagen (4S, 2U) und knöpfte in der Quali Gruppensieger Niederlande zweimal einen Punkt ab. Drei Zähler hinter Oranje sollte es am Ende aber nur noch für Platz 2 und somit die Teilnahme an den Playoffs reichen.

Vier WM-Plätze sind noch an Europa zu vergeben, um die sich 16 Nationen im K.o.-System über jeweils vier Pfade in den Playoffs streiten. Relativ ausgeglichen erscheint dabei die Ausgangslage in Pfad B, wo einer der letzten vier Vertreter Europas zwischen der Ukraine, Polen, Albanien und Schweden ermittelt wird. In Warschau genießt Polen heute Heimvorteil und will seiner Favoritenrolle im Halbfinale gegen Albanien gerecht werden. Auf den Sieger wartet am Dienstag ein Auswärtsspiel um das goldene Ticket.

Auch die albanische Nationalmannschaft war zuletzt Mitte November zum Abschluss der WM-Qualifikation im Einsatz und unterlag zu Hause England 0:2. Nationaltrainer Sylvinho kann personell aus dem Vollen schöpfen und nimmt heute drei Wechsel an seiner Startelf vor. Während Aliji, Ismajli und Ramadani vorerst auf der Bank sitzen, dürften an ihrer Stelle Ajeti, Mitaj und Shehu beginnen.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Albanien: Strakosha - Hysaj, Ajeti, Djimsiti, Mitaj - Laci - Asllani, Bajrami - Shehu - Uzuni, Hoxha.

Während Wszolek erst gar nicht nominiert wurde und der ansonsten gesetzte Zalewski gelbgesperrt fehlt, sitzen Torwart Dragowski, Wisniewski sowie Slisz auf der Bank. Als Joker kommt auch der 17-jährige Pietuszewski infrage, der zuletzt in Porto für Furore sorgte und erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert wurde.

Ihr letztes Länderspiel haben die Polen Mitte November bestritten und die reguläre WM-Qualifikation mit einem mühsamen 3:2-Auswärtssieg gegen Fußballzwerg Malta beendet. Im Vergleich dazu nimmt Trainer Jan Urban heute fünf personelle Änderungen vor und beordert neben Wolfsburg-Schlussmann Grabara auch Abwehrchef Bednarek, Cash, Szymanski sowie den 19-jährigen Startelfdebütanten Rozga von Sturm Graz neu in die Startelf. 

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself von Polen: Grabara - Kedziora, Bednarek, Kiwior - Cash, Szymanski, Zielinski, Skoras - Kaminski, Rozga - Lewandowski. 

Herzlich willkommen bei der WM-Qualifikation 2026 zum Playoff-Halbfinale zwischen Polen und Albanien.