Olympiakos Piräus - Bayer 04 Leverkusen; UEFA Champions League
Olympiakos Piräus - Bayer 04 Leverkusen. UEFA Champions League.
Karaiskakis Stadium.
Bayer Leverkusen verliert in der Champions League bei Olympiakos Piräus
Die Ergebniskrise verschärft sich: Bayer Leverkusen hat den Härtetest im Hexenkessel von Piräus nicht bestanden und muss um die K.o.-Phase in der Champions League bangen.
20.01.2026 | 23:05 Uhr
Die Rheinländer unterlagen beim griechischen Meister Olympiakos nach einem frühen Nackenschlag und katastrophaler Chancenverwertung mit 0:2 (0:2) und kassierten im dritten Spiel des neuen Jahres die dritte schmerzhafte Niederlage.
Mit neun Punkten hat die Werkself die Qualifikation für die Playooffs weiter in der eigenen Hand, muss in einem "Endspiel" gegen den FC Villarreal in der kommenden Woche (28. Januar) aber höchstwahrscheinlich gewinnen.
"Wir haben die Chancen nicht rein gemacht. Wir haben manchmal nicht mutig genug gespielt oder die freien Spieler gefunden. Dann mussten wir lange Bälle spielen und haben die Duelle um die zweiten Bälle nicht gewonnen. Wir waren nicht bissig genug", sagte Ibrahim Maza nach Abpfiff bei DAZN sichtlich enttäuscht.
Früher Schock durch Costinha
Costinha (2.) schockte Bayer früh, Mehdi Taremi (45.+1) kurz vor der Pause. Der deutsche Vizemeister, der zahlreiche gute Möglichkeiten liegen ließen, konnte sich für einen couragierten Auftritt nicht belohnen. Die Suche nach dem dringend benötigten Turnaround im neuen Jahr geht damit weiter.
"Unser Ziel ist, in die nächste Runde zu kommen. Dazu haben wir die Möglichkeit mit einem Sieg", hatte Trainer Kasper Hjulmand vor der Partie gesagt, seine Mannschaft sei trotz der empfindlichen Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (1:4) und bei der TSG Hoffenheim (0:1) zum Jahresstart "sehr bereit für dieses Spiel".
Blaswich feiert Startelf-Debüt
Doch Hjulmand musste mit ansehen, wie seine Mannschaft früh in Rückstand geriet: Der sträflich freigelassene Costinha köpfte nach einer Ecke zur Führung für die Gastgeber ein. Janis Blaswich, der anstelle des "längerfristig" verletzten Stammkeepers Mark Flekken (Bänderverletzung im rechten Knie) im Tor stand und sein Startelf-Debüt für die Werkself gab, konnte den Einschlag nicht verhindern.
Leverkusen bemühte sich in der Folge um Spielkontrolle, Loic Bade (10.) vergab nach einer Ecke die Chance auf den Ausgleich. Bayer übernahm nun das Kommando und spielte sich immer wieder gefährlich vor das Tor: Lucas Vazquez (16.) scheiterte aus spitzem Winkel an Piräus-Keeper Konstantinos Tzolakis, Christian Kofane (25.) konnte eine scharfe Hereingabe von Bade nicht verwerten.
Harter Rückschlag kurz vor der Pause
Bayer betrieb nun Chancenwucher: Tzolakis parierte einen Distanzschuss von Alejandro Grimaldo (37.) stark, kurz vor der Pause ließen Vazquez (44.) und Kofane (45.) das 1:1 aus kürzester Distanz teils kläglich liegen. Auf der Gegenseite schloss Taremi einen Konter eiskalt ab.
Nach dem Seitenwechsel drängte der Vizemeister sofort auf den Anschlusstreffer, Ibrahim Maza verzog aus spitzem Winkel (47.). Die Werkself kam in der Folge aber nur noch selten in die gefährliche Zone, die Partie verflachte ein wenig. Piräus verteidigte die Führung angepeitscht von den euphorischen Heimfans leidenschaftlich. Der eingewechselte Patrik Schick (80.) scheiterte am überragenden Tzolakis.
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