SC Paderborn 07 - FC Schalke 04; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Paderborn 07 - FC Schalke 04. 2. Bundesliga.

Benteler-ArenaZuschauer15.000.

SC Paderborn 07 2

  • L Curda (13. minute)
  • S Marino (26. minute)

FC Schalke 04 3

  • D Ljubicic (35. minute, 83. minute)
  • A Aouchiche (40. minute)

Live-Kommentar

Das wars für heute aus der 2. Liga. Die geht kommenden Samstagnachmittag weiter. Am Nachmittag liegt der Fokus dann vor allem auf dem Abstiegskampf mit Kiel, Braunschweig, Bielefeld, Bochum, Dresden ... Bis dann und noch einen schönen Sonntag. 

Und so sieht das Restprogramm aus: Der Weg für den SCP hört sich steinig an. Nächsten Samstag gehts nach Elversberg, dann trifft man noch auf den KSC und Darmstadt. Schalke hat fürs Topspiel am kommenden Samstag die Fortuna zu Gast, danach spielt das Team von Muslic noch gegen den Club und die Löwen aus Braunschweig. 

Das heißt, Schalke (64 Punkte) baut die Tabellenführung aus, hat nun acht Zähler Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz und könnte am kommenden Wochenende den Aufstieg eintüten. Paderborn (58) bleibt trotz der Niederlage Zweiter. 

Nach 30 Minuten lag der Tabellenführer hier 0:2 hinten, nach 90 kann er den nächsten Sieg eintüten. Nach einer furiosen ersten Halbzeit waren die zweiten 45 Minuten zäh und ereignisarm, zwei Teams mit viel Respekt voreinander belauerten sich gegenseitig. Dabei blieb Schalke aber immer das aktivere Team. Und wurde dafür am Ende belohnt. Über eine Punkteteilung hätte sich aber keiner beschweren können. 

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Aber die Szene war nicht mehr spielentscheidend. Jöllenbeck beendet die Begegnung.

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Nochmal eine gute Chance für S04. Karaman hält den Ball rechts am Strafraum im Spiel und kommt tatsächlich in Bedrängnis noch zur Flanke. Über mehrere kurze Pässe kommt so Becker auf halblinks im Strafraum tatsächlich noch zum Abschluss, der tunnelt seinen Verteidiger, aber der Schuss kommt genau auf Seimen. Da war mehr drin, zumal die Schalker gegen nun sehr offene Paderborner im Strafraum Überzahl hatten. 

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Vier Minuten gibts obendrauf. 

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Adil Aouchiche braucht beim Wechsel zu lange. Und kassiert dafür Gelb in einer extrem fairen Partie, bei der so viel auf dem Spiel stand. 

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Letzter Wechsel bei den Gästen, Aouchiche verlässt das Feld für Gomis. 

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Ein paar Minuten Nachspielzeit wirds geben, gleich wissen wir mehr. Der SCP wird nun das Risiko erhöhen müssen. 

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Bei der nächsten Spielunterbrechung kommt bei S04 dann noch Janik Bachmann rein. Moussa Sylla verlässt das Feld. 

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Und Moussa N'Diaye macht für Vitalie Becker Platz.

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Bei Schalke geht der mögliche Siegtorschütze, Dejan Ljubicic, für Adrian Gantenbein.

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Zudem kommt Sven Michel für Filip Bilbija.

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Es folgen jede Menge Wechsel. Jonah geht beim SCP für Nick Bätzner.

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Tooor! Paderborn - SCHALKE 2:3. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Zunächst wühlt sich Karaman im linken Halbfeld durch. Er setzt dann links neben dem Strafraum Aouchiche ein, der in den Strafraum legt. El-Faouzi verlängert Richtung Torraum, wo unverhofft Ljubicic zu einem freien Abschluss aus acht Metern kommt. Und diesmal nutzt er die Chance. 

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Schalke setzt sich jetzt mal länger am Strafraum fest und lässt den Ball laufen. Nach einer Hereingabe wird der Ball zur Strafraumgrenze geblockt, Ljubicic fängt den dort ab, geht zum Kasten und schießt aus zwölf Metern. Ein Verteidiger blockt für den geschlagenen Seimen, den Nachschuss setzt Sylla aus der Drehung knapp drüber. Glück gehabt. 

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Nun geht der Schütze des 2:0, Stefano Marino. Kennedy Okpala bekommt Einsatzminuten. 

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Bei diesem Spielstand hat man jetzt natürlich auch was zu verlieren. Mit einem Remis können sicherlich beide Teams ganz gut leben. 

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Das liegt auch daran, dass die Defensivreihen jetzt äußerst konzentriert zu Werke gehen. Taktisch interessant, aber so unterhaltsam wie ein kochendes Ei.

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Sieht eine knappe Viertelstunde vor dem Ende fast aus wie eine Art Waffenstillstand. Die erste Hälfte hat auch viele Körner gekostet. In die Spitze geht kaum was. Der Ballbesitz wechselt häufig im Mittelfeld. Macht die Angelegenheit gerade etwas zäh. 

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Der letzte Schalker Abschuss liegt jetzt auch schon über eine halbe Stunde zurück.

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Für die Zuschauer ist die zweite Hälfte etwas unglücklich. Wenn die Halbzeiten vertauscht wären, würde heute jeder mit leuchtenden Augen das Stadion verlassen. 

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Aufs Tor kamen aber die Abschlüsse der Paderborner nicht. Das heißt auch, aus Sicht der Torhüter ist das jetzt eher ein sehr ruhiger Nachmittag. Die Entscheidung wird hier im Mittelfeld fallen. Irgendwann, vielleicht, macht jemand einen Fehler. Vielleicht auch nicht.

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Zu viel Respekt kann aber auch lähmen. Zwei Abschlüsse von Paderborn nach der Pause, kein Abschluss von Schalke. 

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Scheint Kettemann auch so zu sehen. Ruben Müller muss beim SCP nun Steffen Tigges weichen. 

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Keine Mannschaft will sich hier jetzt eine Blöße geben, das liegt am Respekt, die beide Teams dem Gegner in der ersten Hälfte abgerungen haben. Zeit für Impulse von draußen?

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Baur schlägt aus dem rechten Halbfeld einen langen Ball in die Spitze in diesem jetzt etwas statischen Spiel, Marino war gestartet, aber an der Strafraumgrenze kann Karius den Ball wegschlagen. Alles nur gefährlich, wenn irgendjemand einen bösen Fehler macht. Macht hier aber keiner. 

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Baur wieder von rechts, diesmal mit einem eigenen Abnehmer. Am kurzen Torraumeck kann Brackelmann frei köpfen, aber den Ball nicht drücken. Harmloser Abschluss, die Hereingabe kam zu hoch. 

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Schalke bleibt aber das aktivere Team, auch wenn sich in dieser Phase, der schwächsten der Partie, rein auf den Unterhaltungswert bezogen, kaum Abschüsse ergeben. Aber jede Menge Standards. Ecke jetzt wieder für Paderborn. 

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Aber bisher laufen diese Tempogegenstöße alle ins Leere, weil auf beiden Seiten jetzt besser auf die Konterabsicherung geachtet wird. 

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Andere Seite, auch die Schalker bekommen eine Ecke zugesprochen. Nach hohem Ballgewinn hatten sich die Schalker kurz festsetzen können, eine Flanke von Karaman wurde schließlich geblockt. Auch diese Ecke hat keine Konsequenzen. Sind dann eher die Konter im Anschluss an Standards, die interessant werden könnten. 

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Die Ecke von rechts durch Baur klärt Karaman am kurzen Pfosten. Im Anschluss ergibt sich ein Schalker Konter über Sylla, der fast von der Mittellinie startet, bis zum Strafraum sprinten darf, knapp am Tor vorbeilegt beim Direktduell mit Seimen, bevor die Abseitsfahne hochgeht. 

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Also können wir uns auf Schilderungen von Standards beschränken. Jetzt wieder eine Ecke für den SCP.

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Noch kann die Begegnung nicht wieder an das Niveau der ersten Hälfte anknüpfen. Aber vorhin brauchte es ja auch etwas Anlauf. Schalke in der Anfangsphase wieder etwas aktiver. 

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Nun ein Standard auf der Gegenseite nach einem Foul von Baur fast an der Eckfahne. Auch hier entsteht keine Torgefahr. 

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Diese Ecke löst zwar etwas Chaos im Schalker Strafraum aus, aber einen echten Abschluss bringen die Gastgeber nicht zustande. Der Ball springt wild durch den Sechzehner, aber keiner hat je echte Kontrolle. Irgendwann hoppelt die Kugel dann Karius in die Arme. 

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Die Partie begann ja in der ersten Hälfte etwas zögerlich, sind wir mal gespannt, wer hier zuerst wieder in den Rhythmus findet. Ecke Paderborn zunächst einmal.

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Beide Trainer verzichten auf Wechsel. Es hatten sich auch keine aufgedrängt. Bei beiden Teams geht es eher um die Feinjustierung in der Defensive als große personelle Rochaden. 

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Und weiter geht die wilde Fahrt.

Schaut man auf die xG-Werte zur ersten Hälfte, fällt die Effizienz bei Paderborn auf (0,74), und so gesehen wäre für Schalke (1,43) vielleicht sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen. Schalke hatte mehr Ballbesitz (63 Prozent), was aber mit der Paderborner Spielanlage zu erklären ist. Schnell, vertikal. Aufs Umschaltspiel aus. 

Beste Fußballunterhaltung am frühen Sonntagnachmittag. Im Gipfeltreffen der 2. Liga stehts zur Pause 2:2, das ist leistungsgerecht, das ist fair. Und verspricht mehr. Der SCP ging durch zwei Umschaltsituationen zunächst in Führung, profitierte davon, dass die Gäste sich auf solche Situationen nicht richtig einstellen konnten. Doch die Schalker bewiesen Moral und stellten in einer hochklassigen Zweitligabegegnung noch vor der Pause alles wieder auf null. Schalke spielt hier mit offenem Visier, das der Paderborner ist halb geschlossen. 

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Pause!

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An dieser Stelle bietet es sich an einzuwerfen, dass Schalke nun wieder Spitzenreiter ist. 

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Drei Minuten gibts obendrauf. Es gibt Partien, da ist eine Minute schon zu viel, aber hier könnte man auch 15 vertragen. 

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Wow, letzte Spielminute. Wie die Zeit vergeht. 

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So attraktiv dieser Ausgleich war, schnell noch ein paar Worte zum Anschlusstreffer. Der SCP wollte die Schalker in die Pressingfalle auf der linken Seite locken, und das ging dann nach hinten los. Die rechte Defensivseite, vor allem der Sechserraum, wurde dabei völlig vernachlässigt. Das muss man aber auch erst einmal erkennen, wie in jener Situation Karaman. 

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Tooor! Paderborn - SCHALKE 2:2. Die Schalker mit einer Kombi durchs Zentrum. Aouchiche steckt halblinks in den Strafraum, Sylla mit einem wunderbaren Laufweg, hat dann nur noch Seimen vor sich, scheitert an dessen Block aus kurzer Distanz. Liegt dann noch auf dem Rasen, als Aouchiche, der durchgelaufen ist, aus kurzer Distanz den Abpraller über die Linie schiebt. Was für ein Spiel!

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Aber echt, Fehler kannste dir in dieser Partie nicht erlauben. Weil, pass auf ...

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Tooor! Paderborn - SCHALKE 2:1. Jetzt war der SCP mal völlig offen. Nur muss man solche Lücken auch bespielen. Geht los bei Karius und dann über die rechte Seite. Über Ayhan und Becker kommt der Ball zu Ljubicic an der Mittellinie. Dann beginnt das Pressing, Kurzpass Ljubicic auf Karaman. Und der wechselt die Seite. Aus dem Halbfeld ist N'Diaye nachgerückt, der sofort in den Strafraum steckt, dort ist Ljubicic eingelaufen, der an das Zuspiel mit der Fußspitze kommt und den Ball aus zehn Metern am herauslaufenden Seimen vorbeibugsiert. 

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Vorlage Moussa N'Diaye

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Und der nächste Konter des SCP, die rechte Seite ist wieder offen. Und wenn da im Anschluss nicht eine Abseitsposition vorgelegen hätte, wäre es wieder brenzlig geworden.

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Umso wichtiger wäre es jetzt aus Gästesicht, noch den ein oder anderen Akzent vor der Pause setzen zu können. Und vor allem nicht den nächsten Konter zu kassieren. 

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Man muss aber auch einfach anerkennen, Paderborn lässt wenig liegen, spielt hier bisher wie aus einem Guss. Das Schalker Spiel kommt dem SCP aber auch entgegen. Aller Raum der Welt. 

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Ähnlich wie vorhin war die Gästeabwehr wieder nicht richtig sortiert, da funktionieren die Abläufe nicht. Als die Paderborner nach Ballgewinn an der Mittellinie angreifen, reicht ein einfacher Doppelpass, um hinter die hochstehende Kette zu kommen. Und Müller ist dann wieder völlig frei im linken Halbfeld nach dem Seitenwechsel von Marino. Und dieser Versuch, in einer chaotischen Situation auf Abseits zu spielen, ging ja auch wohl ziemlich daneben. 

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Tooor! PADERBORN - Schalke 2:0. Sagen wir so, die Paderborner bauen die Tabellenführung aus. Die Gäste spielen sich wieder über die rechte Seite durch. Marino treibt den Ball über die Mittellinie, schlägt den Seitenwechsel auf Müller, der vom Strafraumeck gefühlvoll vor den Torraum schlenzt. Die Schalker spielen auf Abseits, alle rücken raus, Bilbija steht frei vor Karius und der wirft sich todesmutig in den Schuss. Der Ball prallt dann zurück in den Sechzehner und Marion staubt aus neun Metern ab. 

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Wieder so ein Konter der Gastgeber, diesmal gehts über die rechte Seite, Scheller schickt Marino in die rechte Halbspur, alles immer sehr direkt, der marschiert aus spitzem Winkel auf Karius zu und schießt. Aber den kurzen Pfosten hat Karius dichtgemacht.

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Rein optisch hat Schalke weiter Vorteile, der SCP hat sich hier aufs Umschaltspiel verlegt. Und das geht bisher ja durchaus auf. Bis zum Strafraum ist der Aufbau der Gäste gefällig, im Angriffsdrittel fehlen aber ein wenig die Ideen. 

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Freistoß für den SC, zentral vor dem Schalker Strafraum, Torentfernung 28 Meter. Curda führt direkt aus. Anspruchsvoll und weit, weit über das Tor. 

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Aus einem Schalker Freistoß entwickelt sich ein weiterer guter Tempogegenstoß der Paderborner. Nach Ballgewinn gehts sofort in voller Geschwindigkeit Richtung Schalker Tor. Diesmal muss sich der SCP aber mit einem Eckstoß begnügen, weil Schallenberg rechtzeitig zur Stelle ist. Die Schalker müssen dringend an der Konterabsicherung arbeiten. Sonst dürfte das noch häufiger heikel werden. 

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Bei diesem Angriff funktionierte die Defensivarbeit der Schalker nicht, die linke Seite war ziemlich offen. War allerdings auch schwer zu verteidigen, weil der Angriff in hohem Tempo vorgetragen wurde. 

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Ein wirklich ansehnlicher Angriff des SCP, sehr direkt gespielt. Und besonders der Laufweg von Baur war großartig. Der Treffer von Curda schießt die Gastgeber an die Tabellenspitze!

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Tooor! PADERBORN - Schalke 1:0. Wow. Das war edel. Und ja, vom SCP kommt jetzt auch was. Curda in der eigenen Hälfte auf rechts unterwegs, Seitenwechsel auf Brackelmann, der von der Mittellinie einen Ball hinter die Kette schlägt. Baur übernimmt zehn Meter vor dem  Strafraum, zieht nach außen zum linken Strafraumeck, flankt auf die rechte Seite. Und von der Strafraumgrenze trifft Curda mit einer fulminanten Volleyabnahme neben den rechten Pfosten. 

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Vorlage Mika Baur

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Bei den Gästen sehen wir also erste Ansätze, wie das heute laufen könnte. Kommt langsam auch mal was vom SCP?

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Schalke gewinnt ein gewisses Übergewicht, kombiniert sich schnell durchs Zentrum, auf halbrechts im Strafraum kommt der Ball zu Karaman, der etwas Platz hat und eine Flanke zum langen Pfosten spielt. Nur ist da keiner. Gute Ansätze, der Abschluss fehlt noch. 

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Dem Eckstoß schließt sich eine kleine Drangphase der Gäste an, die sich erstmals über längere Zeit am Strafraum festsetzen können. Daraus ergibt sich prompt ein Konter, zwei Ballkontakte und Müller ist am Strafraum angekommen, die Schalker alle sofort hinter dem Ball, Müller muss abbrechen, spielt ins rechte Halbfeld, von wo eine Flanke an den langen Pfosten bei Bilbija landet, der querlegt, zu nah ans Tor. Karius fängt ab. 

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Die anschließende Ecke von Aouchiche landet am kurzen Pfosten direkt in den Armen von Seimen. 

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Erster Abschluss der Gäste: Nach so einem der zahlreichen Mittelfeldzweikämpfe steckt Karaman sofort in die Spitze durch, Sylla ist halblinks stei lgegangen und schließt zügig ab, aus halbspitzem Winkel scheitert er an einer guten Parade von Seimen, der den allerdings auch halten musste. 

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Wer setzt in diesem Prestigeduell den ersten Akzent? Beide Teams beginnen vorsichtig, es geht zunächst um die Mittelfeldhoheit. Bei beiden Teams wird auch sofort der Rückwärtsgang eingeschaltet, wenn die Kugel erobert wird. Etliche Ballkontakte für beide Torhüter. Der Respekt ist spürbar.

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Nach wenigen Sekunden sitzt Schallenberg auf dem Rasen nach einem Kopf-an-Kopf-Duell mit Müller. Reicht aber in diesem Fall, sich kurz zu schütteln.

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Traumwetter, volle Hütte, was will man mehr?

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Matthias Jöllenbeck pfeift an. 

Bei einem Sieg mit mehr als einem Tor könnte der SCP den Schalkern heute die Tabellenspitze abjagen. Anderseits, holen die Königsblauen heute die volle Punktezahl aus Paderborn mit, stünden sie mit einem Bein schon im Oberhaus. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Hannover bei noch neun zu vergebenden Punkten.

Und wie schauts mit der Form der Königsblauen aus? Eine ähnliche Serie wie das Team von Kettemann legen die Schützlinge von Muslic hin. Auch die Schalker warten seit zehn Pflichtspielen auf eine Niederlage, bisher vergeblich. Der SCP erweist sich als hartnäckiger Verfolger. Mit vier Zählern Rückstand auf Schalke startete man in die Rückrunde, der Vorsprung ist unmaßgeblich zusammengeschrumpft.

Nehmen wir als erstes Beispiel den SCP: Das Team von Kettemann ist seit zehn Spielen ungeschlagen. Und hat es dennoch nicht an die Tabellenspitze geschafft, weil man sich im Unterhaus diese Saison kaum Wackler erlauben darf. Und S04 eben noch weniger wackelt. Doch Leistung wird auch belohnt, selbst wenn der SCP heute verlieren sollte, es ist auf jeden Fall sicher, dass es als Tabellenzweiter ins nächste Wochenende geht.

Darmstadt auf Platz 5 hat schon sechs Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Damit die Hessen das noch schaffen, müssen gleich mehrere Teams da oben richtig einbrechen. Und das wirkt im Augenblick nicht wahrscheinlich.

Die Niedersachsen waren bisher die einzige Mannschaft der oberen Tabellenhälfte, die gewonnen hat. Und haben prompt die Chance genutzt, um Elversberg vom Relegationsplatz zu verdrängen. So spitzt sich das Geschehen um den Aufstieg immer mehr zu, vier Kandidaten sind noch in der Verlosung mit Schalke (61 Punkte), Paderborn (58), Hannover (57) und Elversberg (56).

Was bisher geschah: Ein großer Teil der Konkurrenz hat an diesem Wochenende geschwächelt. Darmstadt und Elversberg haben sich gegenseitig die Punkte weggenommen, die Verfolger in der Peripherie, Hertha und Lautern, haben beide verloren. Und Hannover ist bisher der große Sieger des Wochenendes.

Ganz auf Veränderungen verzichtet Muslic, der also die Elf aufs Feld schickt, die zuletzt 4:1 gegen die Preußen gewann. Weiterhin aussetzen müssen die verletzten Dzeko, Höjlund, Matriciani und Porath.

So stellt Miron Muslic auf: Karius - Becker, Ayhan, Kurucay, Ndiaye - El-Faouzi, Schallenberg, Ljubicic, Karaman, Aouchiche - Sylla.

Lediglich eine Veränderung nimmt Kettemann nach dem Remis in Hannover vor. Der verletzte Obermair, der wohl nach einer Achillessehnenverletzung für den Rest der Saison ausfällt, wird durch Sticker ersetzt.

Ralf Kettemann setzt auf diese Startelf: Seimen - Scheller, Götze, Brackelmann - Curda, Baur, Castaneda, Sticker - Müller, Marino, Bilbija.

Mehr Spitzenspiel geht nicht. Das Top-Duo der Liga trifft sich, um den Kampf um die Tabellenführung auszufechten. Und bereits vorher ist klar, dass diese beiden Teams auch weiter das Top-Duo bilden. Nur nicht, in welcher Reihenfolge. Der Blick auf die Formationen ...

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 31. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und dem FC Schalke 04.