SC Paderborn 07 - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

SC Paderborn 07 - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

Benteler-ArenaZuschauer14.736.

SC Paderborn 07 5

  • S Klaas (7. minute)
  • T Scheller (20. minute)
  • N Batzner (49. minute)
  • M Baur (65. minute 11m)
  • R Obermair (68. minute)

Hertha BSC 2

  • J Schuler (39. minute)
  • J Brekalo (70. minute)

Live-Kommentar

Wir sagen an dieser Stelle Danke für Ihr Interesse an unserer Berichterstattung vom 23. Spieltag - und wünschen einen schönen Rest vom Sonntag. Bis bald! 

Paderborn spielt am kommenden Samstag die nächste Partie gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel - es geht auswärts auf den Betzenberg zum Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern. Und die Berliner Hertha hat am Sonntag in einer Woche erneut einen Tabellennachbarn zum Gegner: Die achtplatzierten Nürnberger geben ihre Visitenkarte im Olympiastadion ab.

Da Hannover gegen den Tabellenletzten Dresden nur 0:0 gespielt hat, zieht Paderborn an den 96ern vorbei und ist jetzt auf Tabellenplatz 4. Der Rückstand auf Relegationsrang 3 beträgt nur einen Punkt, der direkte Aufstiegsplatz 2 ist zwei Punkte entfernt. Träumen vom Aufstieg ist in Paderborn also durchaus erlaubt. Ganz anders als in Berlin: Die Hertha rutscht auf Platz 7 ab und hat jetzt zehn Punkte Rückstand auf Rang 3.

Ja, Berlin wehrte sich im zweiten Durchgang noch nach Kräften, aber in der Defensive ging heute insgesamt einfach zu viel schief. So ist am Ende die deutliche Klatsche und die höchste Saisonniederlage des Hauptstadtclubs zu erklären. Paderborn konnte nach einer starken ersten Hälfte etwas das Tempo rausnehmen und den Gästen auf dem Feld mehr Spielanteile überlassen. Spätestens nach dem 4:1 war die Partie entschieden, auch wenn der SCP nicht in allen Szenen defensiv stabil agierte. Das aber fällt nach einer starken Offensivleistung nicht weiter ins Gewicht. 17:8-Abschlüsse und ein xGoals-Wert von 3,26 und natürlich die drei Punkte bescheren Team und Fans Grund zur Freude und einen entspannten Wochenend-Ausklang.

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Dann pfeift Schiedsrichter Willenborg das Spiel ab. Der SC Paderborn gewinnt mit 5:2 (3:1) gegen Hertha BSC.

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Auf der anderen Seite kommt nach einem Bätzner-Zuspiel doch noch einmal Mika Baur von der Strafraumgrenze zum Abschluss, aber der Ball fliegt links am Tor vorbei.

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Nach einer Flanke von Brekalo aus dem linken Halbfeld köpft der in der Box freistehende Sebastian Grönning den Ball auf die Latte. Das dürfte die letzte Chance in diesem Spiel gewesen sein. In 60 Sekunden ist alles vorbei ...

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Es gibt im Mittelfeld noch einmal einen Freistoß für die Berliner. Aber der Weg vom Mittelkreis bis zum gegnerischen Tor ist weit. Zu weit ...

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Vier Minuten Nachspielzeit gibt es oben drauf.

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Grönning foult Baur im Mittelfeld, aber Schiedsrichter Willenborg belässt es bei einer Ermahnung.

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Jetzt schalten beide Mannschaften in den Auslaufen-Modus - in diesem Spiel muss Paderborn nichts mehr zeigen und Berlin kann nichts mehr ausrichten.

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Paderborn geht gegen die Berliner Aufbauversuche ins hohe Pressing, um das Spielgeschehen möglichst weit weg vom eigenen Strafraum zu halten.

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Die höchste Saisonniederlage der Berliner nimmt Formen an. Nur noch rund fünf Minuten plus Nachspielzeit sind zu spielen. Es ist wohl langsam ausgemachte Sache, dass das viertbeste Auswärtsteam der Liga erstmals seit Oktober wieder ein Spiel auf fremdem Platz verlieren wird.

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Berlins Coach Stefan Leitl nimmt Flügelspieler Marten Winkler aus der Partie. Sebastian Grönning ist für ihn ab sofort neu dabei.

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Auf beiden Seiten wird noch je einmal gewechselt: Bei den Ostwestfalen verlässt Abwehrspieler Calvin Brackelmann bei seinem Startelf-Comeback vorzeitig den Platz. Für ihn kommt jetzt Jonah Sticker zum Zug.

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Die Gäste aus der Hauptstadt haben in der zweiten Halbzeit Vorteile in fast allen Bereichen. Aber mehr Ballbesitz, eine bessere Passquote und mehr gewonnene Zweikämpfe reichen nicht aus, um Paderborn ernsthaft in Gefahr zu bringen. Vorne im Angriff hapert es bei den Berlinern. Die Abwehr der Hausherren steht in den meisten Situationen doch recht sicher.

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Zehn Minuten vor dem Ende bringt Mika Bauer den Ball flach und zentral aufs Tor, aber Hertha-Schlussmann Ernst ist zur Stelle und fängt die Kugel sicher ab.

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Berlins Marten Winkler setzt einen Abschluss neben das Tor. Aber immerhin: Die Berliner gestalten im Verlauf des zweiten Durchgangs die Torschuss-Statistik deutlich freundlicher aus ihrer Sicht. Sie stehen jetzt bei sieben Versuchen, Paderborn bei 14.

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Berlins Trainer Stefan Leitl nimmt mit Linus Gechter einen Defensivspieler runter und bringt mit Kevin Sessa einen neuen Mann, der in der Schlussphase vorne zu Chancen kommen soll.

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Für ein Foul an der Seitenlinie sieht Berlins defensiver Mittelfeldspieler Paul Seguin die erste Gelbe Karte in diesem umkämpften, aber insgesamt doch fairen Spiel.

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Eine Drei-Tore-Führung scheint 20 Minuten vor Schluss komfortabel für Paderborn, aber in diesem Spiel sollte man besser nicht zu früh mit einem Schlussfazit anfangen. Noch jedenfalls lassen die Berliner die Köpfe nicht hängen. Die Körpersprache sagt: "Komm, einen machen wir noch!"

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Toooor! SC Paderborn - HERTHA BSC 5:2. In diesem Spiel wird es einfach nicht langweilig. Paderborn vertändelt hinten leichtfertig den Ball, sodass Reese von rechts Zeit und Raum zum Flanken hat. In der Box stimmt dann die Zuordnung nicht und der eingewechselte Josip Brekalo nimmt die Hereingabe am Fünfmeterraum freistehend direkt ab und erzielt seinen ersten Saisontreffer. Dennis Seimen ist bei diesem Abschluss ohne Abwehrchance.

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Vorlage Fabian Reese

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Toooor! SC PADERBORN - Hertha BSC 5:1. Nachdem der Dreifach-Wechsel über die Bühne ist, dauert es nicht lange, bis Raphael Obermair sein zweites Saisontor erzielt. Die Hertha kann gegen den Dauerdruck der Hausherren nichts ausrichten und bringt den Ball nicht weg. So kommt schließlich Obermair aus 14 Metern zum Abschluss und der Ball schlägt unten links im Tor ein.

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... und Kennedy Okpala ist auf dem linken Flügel in den verbleibenden gut 20 Minuten für Ruben Müller auf dem Rasen.

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Paderborns Trainer Kettemann bringt außerdem noch zwei weitere neue Leute: Mattes Hansen ersetzt Santiago Castaneda ...

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Der Assist durch das Herausholen des Elfmeters ist die letzte Aktion von Stefano Marino heute auf dem Feld. Für ihn spielt in der Schlussphase Steffen Tigges in der Offensive.

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Toooor! SC PADERBORN - Hertha BSC 4:1. Ernst ahnt zwar die Ecke, aber gegen den platzierten Flachschuss von Mika Baur ins rechte untere Eck ist der Torhüter der Gäste machtlos. Baur steht jetzt bei vier Saisontoren. Und die Partie scheint damit endgültig entschieden.

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Auch dieser Pfiff wird vom VAR überprüft - aber es bleibt bei der Entscheidung: Strafstoß!

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Elfmeter für Paderborn: Hertha-Keeper Tjark Ernst bringt Stefano Marino im Strafraum zu Fall.

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Im Moment bestimmen die Gäste das Vorwärtsspiel, Paderborn findet sich ungewohnt am eigenen Strafraum wieder. Doch auch die fünfte Ecke der Berliner bringt ihnen keinen zählbaren Erfolg. Die SCP-Abwehr zeigt sich sattelfest und vor allem in der Luft stark.

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Berlin also im Glück. Und jetzt gehen die Gäste selbst in die Offensive. Kapitän Fabian Reese kommt zum Abschluss, der Schuss wird aber geblockt. 

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Der Ball wurde per Kopf von Curda verlängert - und in dieser Szene stand der Paderborner offenbar ganz knapp im Abseits. Der Treffer zählt also nicht.

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Paderborn bejubelt nach einem Freistoß von Baur aus dem rechten Halbfeld das vermeintliche 4:1, als Klemens den Ball im Strafraum ins eigene Tor verlängert. Doch dann schaltet sich der VAR ein.

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12:2 - so lautet die Torschuss-Statistik in diesem Spiel bis hierhin. Dazu kommen insgesamt 60 Prozent Ballbesitz für Paderborn und eine Passquote von etwa 82 Prozent. Dass die Gastgeber dieses Spiel bestimmen und absolut verdient vorne liegen - daran gibt es keine Zweifel. Dass der SCP aber die Partie gewinnt - das ist Stand jetzt noch nicht ausgemachte Sache. Gelingt Berlin früh der erneute Anschluss, könnte das Ganze auch noch kippen.

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Paderborns Castaneda begeht in der Nähe des Mittelkreises ein Foulspiel, das aber von Schiedsrichter Willenborg nicht geahndet wird. Der Beginn des zweiten Abschnitts zeigt schon, dass sich die Berliner noch nicht aufgegeben haben und intensiv dagegenhalten wollen.

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Paderborns Schlussmann Seimen rutscht im Strafraum aus, als er dem heraneilenden Brekalo die Kugel wegschnappen will. Doch dieser Fehler hat keine Folgen, weil der eingewechselte Flügelspieler die Kugel nicht kontrollieren kann und sie ins Toraus rollt.

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Das Spiel läuft wieder. Paderborn spielt erst einmal ohne weiteren Wechsel weiter.

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... und Josip Brekalo kommt für Luca Schuler in die Partie, der heute für den bisher einzigen Berliner Treffer gesorgt hat.

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... Michael Cuisance wird von Pascal Klemens ersetzt ...

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Die Gäste wechseln nach einem unter dem Strich komplett enttäuschenden ersten Durchgangs zu Beginn des zweiten Abschnitts dreimal. Für Julian Eitschberger ist Niklas Kolbe neu dabei, ...

Hertha verschlief die Anfangsphase gegen spielfreudige Paderborner komplett und zeigte sich in der Abwehr erstens fast ständig unter Druck und zweitens fehleranfällig. Der SCP nutzte die Gunst der Stunde und führte nach 20 starken Minuten mit 2:0. Danach nahmen die Hausherren etwas das Tempo raus, sodass Berlin kurz auf eine Wende hoffen durfte. Doch die Ostwestfalen machten nach dem Anschlusstreffer der Gäste wieder ernst und befinden sich klar auf Drei-Punkte-Kurs am heutigen Nachmittag.

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Kurze Zeit später ist der turbulente erste Durchgang vorbei. Paderborn geht mit einer 3:1-Führung gegen Hertha BSC in die Pause.

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Toooor! SC PADERBORN - Hertha BSC 3:1. Mit dem zwölften Abschluss in diesem Spiel erhöhen die Gäste kurz vor dem Ende der Nachspielzeit und stellen den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Bei einem weiten Ball von Keeper Seimen ist die Abwehr der Gäste ein weiteres Mal ungeordnet. Curdas Abschluss rechts im Strafraum wird noch geblockt, aber dann kommt der Ball links in der Box zu Bätzner. Der eingewechselte Offensivmann hat aus knapp zehn Metern keine Mühe, nach Ballannahme mit links dann mit rechts abzuschließen und sein zweites Saisontor zu erzielen.

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Paderborn erspielt sich die nächste Ecke in dieser Partie, dieses Mal aber klärt die Abwehr der Berliner die Hereingabe in der Luft.

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Sechs Minuten werden nachgespielt, bis dann zur Pause gepfiffen wird.

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Das muss eigentlich das 3:1 für Paderborn sein: Bätzner dribbelt zentral in Richtung Strafraum, legt dann ab für Marino. Der Stürmer hat freie Schussbahn, er setzt die Kugel aber aus etwa 14 Metern mit vollem Risiko und viel Wucht über den Berliner Kasten.

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Großchance für Paderborn: Nach einem öffnenden Flankenwechsel von Müller, der links weit draußen Obermair mit seinem Zuspiel erreicht, kommt dessen Zuspiel in die Box. Müller setzt einen Flugkopfball aus sechs Metern knapp rechts am Tor vorbei.

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Jetzt sind es aber wieder die Ostwestfalen, die in den Angriffsmodus zurückschalten. Berlin sortiert sich wieder eng rund um den eigenen Strafraum.

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Fünf Minuten vor der Pause ist nun mehr Feuer im Spiel. Berlin hat durch das Tor wieder neue Motivation, Paderborn wirkt für den Moment leicht verunsichert.

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Toooor! SC Paderborn - HERTHA BSC 2:1. Aus dem Nichts fällt plötzlich der Anschlusstreffer für den Hauptstadt-Club. Nach einem Paderborner Ballverlust im zentralen Mittelfeld schaltet Berlins Seguin schnell um und schickt den Ball perfekt auf den linken Flügel zu Winkler. Der hat gegen die aufgerückte SCP-Defensive viel Platz und Zeit. Mit Übersicht spielt er die Kugel flach an den Fünfer, wo dann Luca Schuler traumhaft aus fünf Metern mit der Hacke Paderborns Keeper Seimen überwindet. Es ist das siebte Saisontor des Stürmers.

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Vorlage Marten Winkler

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Knapp zehn Minuten vor der Halbzeitpause sieht es nicht nach einer Wende in diesem Spiel aus. Paderborn hat noch immer sehr lange Ballbesitz-Passagen.

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SCP-Schlussmann Seimen muss bei einem Distanzschuss der Gäste zum ersten Mal in diesem Spiel ernsthaft eingreifen. Diese Aufgabe erledigt der Keeper souverän.

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Für den offenbar am Oberschenkel verletzten Sebastian Klaas geht es nicht mehr weiter. Trainer Kettemann nimmt den Offensivmann aus der Partie. Neu dabei ist Nick Bätzner.

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Nach rund 30 Minuten führt Paderborn mit 2:0, hat knapp 70 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von 85 Prozent. Von diesen Werten kann der Hauptstadt-Club heute bislang nur träumen. Nur bei den gewonnenen Zweikämpfen haben die Berliner ein Plus (60:40 Prozent).

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Bei den Hausherren ist Sebastian Klaas angeschlagen. Er wird außerhalb des Spielfelds behandelt. Das Spiel läuft aber weiter.

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Stefano Marino schließt aus 13 Metern mit links ab, als er eine Hereingabe von rechts direkt abnimmt. Dieses Mal aber kann Gäste-Keeper Ernst auf der Linie parieren. 

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Hertha BSC wartet in diesem Spiel noch auf seine erste Chance oder den ersten Abschluss. An den Berlinern läuft die Partie komplett vorbei.

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Die Berliner stehen mit dem Rücken zur Wand in dieser Partie und müssen nun schon sehr, sehr früh hinten aufmachen bzw. ihre Reihen nach vorne schieben, um mehr Druck auf die SCP-Abwehr ausüben zu können. Dafür müssen die Leitl-Schützlinge aber überhaupt erstmal saubere Aufbauaktionen einleiten.

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Lange hat es gedauert, aber nach drei Minuten steht fest: Der Treffer zählt - alles ging den Regeln entsprechend vonstatten. Scheller steht damit jetzt endgültig bei zwei Saisontoren.

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Ging bei dem Treffer alles mit rechten Dingen zu? Gab es womöglich ein Handspiel? Der VAR Robert Kampka prüft die Szene jetzt an den Bildschirmen. Referee Willenborg ist noch nicht zum Monitor gerufen worden.

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Toooor! SC PADERBORN - Hertha BSC 2:0. Nach der Ecke von der linken Seite ist im Fünfmeterraum viel Verkehr. Im Getümmel wird die Kugel einmal per Kopf verlängert und dann stochert Tjark Scheller den Ball über die Linie. Keeper Ernst ist eingekesselt von vielen Spielern, ihm kann man keinen Vorwurf machen.

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Leistner klärt einen Ball nach Rechtsflanke im eigenen Strafraum zur Ecke für den SCP. Der Druck der Kettemann-Schützlinge wird einfach nicht weniger.

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Hertha BSC versucht es jetzt wieder mit hohem Pressing gegen den Paderborner Aufbau aus der eigenen Abwehr, aber die Hausherren überspielen die erste Pressing-Welle der Berliner meist sicher mit Passspiel und guten Laufwegen.

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Schlechtes Omen übrigens für die Gäste: Keines der sieben Spiele, in denen sie mit 0:1 in Rückstand gerieten, konnten sie in dieser Saison gewinnen. Paderborn dagegen hat alle fünf Heimspiele in dieser Spielzeit nach 1:0-Führung für sich entschieden.

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Castaneda bringt den Ball bei einem schnellen SCP-Angriff von rechts flach in den Strafraum, wo aber Marino eng bewacht wird. So kommt der Angreifer grätschend nur mit der Fußspitze ans Spielgerät und kann es nicht aufs Tor lenken.

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Die ersten zehn Minuten sind vorbei. Paderborn hat fast 75 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von etwa 85 Prozent. Es scheint fast so, als hätte die Partie in den Köpfen der Gäste noch gar nicht richtig angefangen.

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Paderborn bleibt am Drücker und beschäftigt die Berliner Defensive pausenlos. Santiago Castaneda hat die nächste Schusschance für die Ostwestfalen, sein Abschluss aus knapp 20 Metern fliegt aber in die zweite Etage.

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Toooor! SC PADERBORN - Hertha BSC 1:0. Die Hausherren belohnen sich für eine druckvolle Anfangsphase mit der frühen Führung. Die Berliner blocken den Ball nach einer ersten Flanke an den Strafraum nicht weit genug weg, sodass Obermair aus dem linken Halbfeld unbedrängt in die Box flanken kann. Dort läuft zentral am Fünfer Sebastian Klaas ein und hält einfach nur den Fuß rein. So fliegt der Ball am chancenlosen Schlussmann Ernst vorbei zum 1:0 in den Kasten. Es ist das vierte Saisontor von Klaas.

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Vorlage Raphael Obermair

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Paderborn hat klare Vorteile beim Ballbesitz und macht viel Druck nach vorne. Die Hertha wird an den eigenen Strafraum zurückgedrückt.

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Einen Schuss aus spitzem Winkel von Raphael Obermair von links im Strafraum pariert Hertha-Keeper Tjark Ernst ohne Probleme. Eitschberger hatte seinen Gegenspieler in der Box nicht konsequent attackiert, sodass es überhaupt zu diesem Abschluss kommen konnte.

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Dass heute für beide Teams viel auf dem Spiel steht, merkt man schon an der Intensität der Zweikämpfe in dieser Anfangsphase. Viel Zeit zum Kontrollieren des Balles lassen die Gegenspieler ihren Kontrahenten nicht.

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Die Berliner spielen übrigens in weißen Trikots und weißen Hosen, bei Paderborn sind die Shorts schwarz und die Shirts blau-schwarz in einer Art Schachbrettmuster.

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Ein erster Schussversuch von Paderborns Stürmer Marino wird noch vor dem Strafraum geblockt.

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Der Ball läuft durch die Reihen der Paderborner, aber Hertha BSC läuft im Pressing-Modus hoch an und setzt so die Aufbau-Versuche der Gastgeber unter Druck.

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Das Spiel läuft.

Die beiden Mannschaften kommen jetzt aufs Spielfeld - angeführt von den Kapitänen Felix Götze und Fabian Reese.

Bei ungemütlich nassem Wetter und Temperaturen um 10 Grad wird gleich Frank Willenborg aus Osnabrück die Partie als Schiedsrichter leiten. Es ist erst das dritte Zweitligaspiel, das er in dieser Saison pfeift. Die beiden ersten gewann jeweils das Heimteam - und das war einmal Hertha BSC beim 1:0 gegen Düsseldorf. Als VAR ist Robert Kampka aus und in Köln dabei.

Das Hinspiel gewann Paderborn mit 2:0. Der Doppel-Torschütze vom vergangenen September, Filip Bilbija, sitzt heute zunächst auf der Bank. Der 25-Jährige ist übrigens gebürtiger Berliner.

Doch leicht wird die Aufgabe für die Gastgeber auf keinen Fall. Hertha stellt mit nur 23 Gegentoren hinter Spitzerreiter Schalke (20) die zweitbeste Defensive der Liga. Und: Vor der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Hannover waren die Leitl-Schützlinge in der Liga sechs Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Schaffen die Berliner heute den Dreier, könnten sie unter Umständen noch einmal in den Kampf um Platz drei eingreifen.

In den vergangenen vier Duellen beider Teams in Liga zwei gewann immer das Auswärtsteam. Sollte es heute anders laufen, könnte Paderborn im Falle eines Sieges den Rückstand auf Tabellenführer S04 wieder auf drei Zähler verringern. Zuletzt gingen die Ostwestfalen vor den eigenen Fans gegen Berlin im November 2014 als Gewinner vom Platz - damals gelang in der Bundesliga ein 3:1-Erfolg.

Das Verfolgerduell zwischen dem Tabellenfünften und -sechsten der 2. Liga dürfte es in sich haben. Nachdem Schalke, Darmstadt und Elversberg an diesem Spieltag ihre Partien gewonnen haben und auch Hannover gegen den Tabellenletzten Dresden Favorit für weitere drei Punkte ist, gilt es für den SCP und die Hertha, keinen Boden auf die Top 4 zu verlieren. Vor allem die Berliner sind gefordert - sie liegen bereits jetzt sechs Zähler hinter den Ostwestfalen zurück und würden im Falle einer Niederlage schon deutlich ins Hintertreffen geraten.

Bei den Gästen aus der Hauptstadt, die zuletzt zu Haue 2:3 gegen Hannover verloren haben, sind zwei Spieler neu dabei: Toni Leistner rutscht in die Innenverteidigung, Linus Gechter rutscht neben ihn nach links. Für Pascal Klemens bleibt so nur ein Platz auf der Bank. Auch Josip Brekalo ist nicht von Beginn an dabei, links offensiv startet Marten Winkler.

Hertha BSC beginnt folgendermaßen (3-4-3): Ernst - Gechter, Leistner, Dardai - Eitschberger, Seguin, Cuisance, Karbownik - Reese, Schuler, Winkler. Trainer: Leitl

Nach dem 0:0 am vergangenen Spieltag in Bochum gibt es beim SCP drei Veränderungen in der Startelf: In der Abwehr ist Brackelmann nach seiner Pause wegen einer Gehirnerschütterung neu dabei für Sticker (Bank). In der Offensive rotieren Tigges und Michel raus, für die beiden beginnen etwas überraschend Marino und Müller - beide standen in einem Ligaspiel zuletzt im vergangenen Herbst von Beginn an auf dem Platz.

Das ist die Aufstellung des SC Paderborn (3-4-3): Seimen - Scheller, Götze, Brackelmann - Curda, Baur, Castaneda, Obermair - Klaas, Marino, Müller. Trainer: Kettemann

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen dem SC Paderborn und Hertha BSC.