1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FSV Mainz 05 - 1. FC Heidenheim. Bundesliga.

Coface Arena.

1. FSV Mainz 05 2

  • S Widmer (30. minute)
  • N Amiri (48. minute)

1. FC Heidenheim 1

  • S Schimmer (60. minute)

Live-Kommentar

Das wars von dieser Stelle aus der Bundesliga. Morgen startet der zweite Teil des 17. Spieltags um 18:30 Uhr mit der Partie Wolfsburg vs. St. Pauli. Später folgen dann noch die Auftritte von unter anderem Leipzig und den Bayern. Bis dahin und noch einen schönen Abend.

Und wie gehts weiter? Der FCH muss am Samstag, 15.30 Uhr, erneut auswärts ran. Ein Gastspiel in Wolfsburg steht auf dem Plan. Die Mainzer spielen dazu parallel in Köln.

Durch den Dreier - der erste Heimsieg(!) - verlässt Mainz die Abstiegsränge und steht nur auf dem Relegationsplatz, punktgleich mit dem neuen Schlusslicht Heidenheim und St. Pauli, das allerdings auch zwei Spiele weniger ausgetragen hat. In dieser Situation wird die Heidenheimer (-22) Tordifferenz zu einer ernsthaften Hypothek. St. Pauli mit -13, Mainz mit -13.

Und damit endet eine hochdramatische Partie, in der Heidenheim schon aussichtslos abgeschlagen schien. Aber nach dem Anschlusstreffer durch den gerade eingewechselten Schimmer lief die Partie nur noch in eine Richtung. Am Ende steht ein Arbeitssieg, ein Zittersieg für den FSV. Und ein unglaublich wichtiger Dreier im Abstiegskampf.

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Schlusspfiff. Widmer ist nicht der einzige Mainzer, der erschöpft auf den Rasen sinkt.

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Dann erarbeitet Lee einen Einwurf für Mainz, der frenetisch gefeiert wird.  

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Silvan Widmer kassiert Gelb wegen Zeitspiels.

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Mainz zerstört jetzt eigentlich nur noch, das aber doch einigermaßen erfolgreich. Sinnvollen Ballbesitz über mehrere Stationen sehen wir aber bei den Gastgebern nicht mehr. 

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Nächster Versuch, Ibrahimovic dringt am linken Strafraumeck in den Strafraum ein und zieht einen Schlenzer auf den langen Winkel - zu hoch. Abstoß.

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Stellen Sie sich vor: Eine Pferdekutsche rast auf einen Abgrund zu. Das ist Mainz. Ist nur die Frage, ob das Filmende rechtzeitig kommt. 

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Jetzt die wichtigste Zahl des Abends: fünf Minuten Nachspielzeit. 

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Und Arnaud Nordin kommt für Phillip Tietz.

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Vielleicht sieht das auch Fischer so, der nochmal einen Doppelwechsel vornimmt.  Lennard Maloney für Nadiem Amiri.

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Ich kann mich täuschen, aber die Mainzer scheinen hier jetzt auch ziemlich mit den Kräften am Ende. 

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Nach einer Einwurfentscheidung für Mainz direkt vor den Trainerbänken regt sich Frank Schmidt fürchterlich auf, verständlicherweise. Und kassiert Gelb. 

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Dann schaffen es die Mainzer endlich wieder aus der eigenen Hälfte, kommt für die Gastgeber sogar noch besser. Es gibt eine Ecke, die bringt aber nichts außer Zeit. 

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Gimber mit einem Fernversuch, der wird aber im Strafraum geblockt, da Costa klärt ins Seitenaus. Und sofort macht Heidenheim wieder Druck. Nächster Schuss Ibrahimovic, geblockt. Neuer Versuch Ibrahimovic. Batz fliegt unter der Kugel durch, von der Unterkante der Latte springt der abgefälschte Schuss, fast als Bogenlampe, wieder ins Feld. Uff, das ist jetzt ein Tanz auf der Rasierklinge.

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Und so richtig auf Konter gehen die Nullfünfer jetzt nicht. Da muss schon mal ein langer Schlag in die gegnerische Hälfte genügen. 

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Doch nun drückt der FCH wieder. Mainz zieht sich wieder weit zurück. 

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Bei Heidenheim kommt nun auch noch Yannik Wagner, dafür verlässt Jonas Föhrenbach das Feld.

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Ecke Amiri von der rechten Seite, Bell verlängert per Kopf aus dem Zentrum zum langen Pfosten. Der hätte gepasst, doch Ramaj ist auf schnellen Beinen ins bedrohte Ecke unterwegs und kann den Einschlag unterbinden. Dem Kopfball von Bell fehlte der nötige Druck. 

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Diesmal kommt der Amiri-Halbfeldfreistoß besser. Hoch in den Strafraum, Ramaj fliegt am Ball vorbei, weil Tietz mit dem Hinterkopf verlängert. Aber nur aufs Tornetz. Heidenheim will drücken, öffnet aber Räume ... 

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Gute Viertelstunde noch, da ist die Nachspielzeit schon mit einkalkuliert. Die Partie befindet sich nun in einer sehr hektischen Phase mit vielen kleinen Fouls. Mainz konnte sich inzwischen auch ein wenig aus der Umklammerung lösen.

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Benedikt Gimber kassiert Gelb für ein taktisches Foul im Mittelfeld. 

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Nerven kommen dazu. Kleine Rudelbildung, als es um einen Einwurf geht. Ibrahimovic und Widmer geraten aneinander. Jablonski beruhigt die Gemüter schnell.

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Die Abwehraktionen der Mainzer werden immer wilder. Und Schmidt bringt den nächsten frischen Mann. Mathias Honsak für Julian Niehues. Das erhöht den Druck zusätzlich. Für den FSV wird das hier jetzt ein Wettlauf mit der Zeit.

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So können das die Mainzer eigentlich nicht zu Ende spielen, viel zu  riskant. Dringend muss Entlastung her. Die kommt, als Amiri im Mittelfeld einen Freistoß erarbeitet. Zumindest im Ansatz. Bringt ein bisschen Zeit. 

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Gefühlt hat der FCH in dieser Phase 80 Prozent Ballbesitz, Mainz zieht sich weit zurück. So dass, als Traore den Ball an der Mittellinie bekommt, er fast bis zum Strafraum frei durchlaufen kann. Sein Schuss aus 25 Metern streicht nur knapp am rechten Kreuzeck vorbei. 

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Dauert ein bisschen lang, bis Batz einen Freistoß aus der Mainzer Hälfte ausführt, Jablonski sucht das Gespräch und erklärt dem Mainzer Torsteher, wie das mit der Uhr funktioniert. 

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Auch die engen Zweikämpfe gehen nun immer häufiger an die Gäste. Für Entlastung muss sich der FSV mittlerweile richtig strecken. Aber den Mainzer Aktionen fehlt nun völlig die Ruhe, das führt zu vielen Ballverlusten. 

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Die Aktionen der Heidenheimer haben plötzlich einen ganz anderen Zug. Da wird jetzt ordentlich Druck aufgebaut. Ein Ibrahimovic-Freistoß aus dem linken Halbfeld wird zunächst geklärt, kommt aber noch im Strafraum bei Beck runter, der Ball springt, so wird der Schuss etwas unkontrolliert und fliegt hoch über den Kasten von Batz. 

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Wird das jetzt ein offener Schlagabtausch? Schimmer stand übrigens bei seinem fünften Saisontreffer noch keine 90 Sekunden auf dem Platz.

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Gegenseite, wieder Ibrahimovic. Selber Laufweg wie vor dem Anschlusstreffer. Wieder zieht er nach innen, holt aus, schlenzt, diesmal ist aber die Fußspitze von Kohr dazwischen, die den Ball ganz entscheidend abfälscht zur Ecke. Die nichts einbringt. 

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Nebels erste Aktion. Wird im rechten Mittelfeld zum Kasten geschickt, Ramaj kommt weit aus dem Kasten, zwar nicht vor Nebel an den Ball, verkürzt den Winkel aber genug, um einen gezielten Abschluss zu verhindern.

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Da werden jetzt bei den Mainzern Erinnerungen ans Wochenende wachgerufen ... Und mir wird eine Falschaussage bewusst. Dort führten die Mainzer ja ebenfalls 2:0! Dann ist das "Eintüten" eigentlich auch Makulatur.

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Tooor! Mainz - HEIDENHEIM 2:1. Das ging schnell. Ein langer Mainzer Ball wird abgefangen. Im linken Mittelfeld wird Ibrahimovic geschickt, der viel Platz hat, bis zum Strafraum geht, nach innen zieht und den Ball aufs lange Eck schlenzt. Mit einer Glanzparade verhindert Batz den Einschlag, aber der Ball fällt Schimmer vor die Füße, der nur noch abstauben muss. 

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Dann wird kurz Fußball gespielt, drei Pässe, ein Foul. Und die Mainzer wechseln erstmals. Armindo Sieb  macht für Paul Nebel Platz.

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Und für Marvin Pieringer kommt Adrian Beck. Die Gäste stellen die Offensive neu auf.

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Knappe Stunde gespielt, es stehen Wechsel an. Mikkel Kaufmann geht für Stefan Schimmer.

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Fünfmal lag Mainz in dieser Saison in Führung, nur eines dieser Spiele wurde verloren. Mit zwei Treffern hat Mainz erst einmal geführt, beim 4:1 gegen Augsburg. Da kannste die Punkte doch eigentlich schon eintüten, oder?

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Marvin Pieringer kassiert Gelb nach einem taktischen Foul links des Strafraums, zwei Meter vor der Grundlinie. Ganz gefährlich, weil sich die Mainzer gerade in einen Rausch zu spielen scheinen. Amiri führt frech aus dieser Position direkt aus, Ramaj kann mit den Fäusten abräumen. 

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Und im Anschluss an diese Ecke steht Widmer am langen Pfosten frei, aus schwieriger Position hatte der das 1:0 erzielt, er hat das offene Tor vor sich und spielt den Ball dann aber fast parallel zur Torlinie durch den Torraum. 

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Und das hätte jetzt schon die Entscheidung sein können oder müssen. Die Mainzer laufen sofort wieder an. Mit einem brillanten Steckpass bringt Amiri Sieb in Schussposition halbrechts fünf Meter vor dem Kasten, mit einem Reflex, einem sensationellen Reflex, verhindert Ramaj den Einschlag. Ecke. 

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Tooor! MAINZ - Heidenheim 2:0. Jetzt siehts düster aus für die Gäste. Amiri, Toptorschütze der Mainzer, legt nach. Tietz wird im Strafraum angespielt und lässt auf Amiri prallen, der wird vom Elfmeterpunkt geblockt. Der Ball prallt nach rechts außen, da Costa macht die Sache wieder scharf, bringt den Ball wieder ins Zentrum, Amiri kurz auf Tietz, der lässt hoch prallen und Amiri trifft praktisch volley aus acht Metern ins lange Eck.

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Vorlage Phillip Tietz

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Wird das hier und heute der erste Ligadreier der Mainzer unter Urs Fischer? Oder finden die Gäste doch noch den Weg zum Tor. Zunächst läufts so wie vor der Pause.

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Mainz bleibt wie erwartet unverändert.

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So, wir müssen weiter.

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Jan Schöppner kommt beim FCH nicht aus der Kabine zurück, Sirlord Conteh übernimmt. Der sollte eigentlich heute eine Pause bekommen.

Keine Fußballgala, aber das hatte auch niemand bei einem Kellerduell erwartet. Dennoch hat sich eine muntere Begegnung entwickelt, in der Heidenheim zunächst den Ton angab, ohne jedoch Torgefahr zu entwickeln. Als Mainz aktiver wurde, wurde das zügig belohnt, auch wenn man beim Führungstreffer von einem Fehler von Ramaj profitierte. Danach hätte Mainz die Führung auch noch ausbauen können. Der Zwischenstand geht in Ordnung.

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Jablonski schickt nun beide Teams in die Pause.

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War die 103. Gelbe Karte für Kohr in der Bundesliga, nur Effenberg hat noch mehr, nämlich 114. In der Hinrunde schafft Kohr das nicht mehr. Wird aber knapp.

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Vier Minuten werden nachgespielt. Drei sind Routine, die eine extra gibts wohl für die Verletzungsunterbrechung.

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Dominik Kohr legt sich den Ball zu weit vor, Föhrenbach fängt die Kugel ab und wird dann von Kohr gestempelt. Der hat überhaupt kein Verständnis dafür, dass er für so eine Petitesse verwarnt wird. Andererseits hat man schon viel Verständnis dafür, wenn Schiedsrichter Kohr verwarnen, wenn ein Spieler in seiner Nähe umfällt. 

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Schauen wir mal, 13 Mal lag Heidenheim in dieser Saison schon zurück, danach hat man noch sieben Zähler geholt. Ist also noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

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So eine richtige Antwort auf den Gegentreffer haben die Gäste noch nicht gefunden. Mainz wirkt wacher, setzt mehr Offensivakzente. Und der Ball läuft auch besser in den Reihen des FSV.

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Jetzt aber wieder die Gäste. Mit einem Dribbling von der linken Seite vor den Strafraum nimmt Ibrahimovic vier Mainzer aus dem Spiel und legt dann auch noch gezielt auf Schöppner ab, der aus 20 Metern in zentraler Position sofort schießt. Aber völlig ohne Zieleinrichtung. Der Ball fliegt in zweistelliger Meterhöhe über den Kasten. In Erinnerung wird von dieser Szene nur die Vorarbeit bleiben.

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Riesenchance aufs 2:0 für den FSV! Was für eine Möglichkeit! Kohr wird rechts zur Grundlinie geschickt und schlägt eine wunderbare Flanke auf den kurzen Pfosten. Tietz fliegt im Tiefflug in die Hereingabe und setzt seinen Kopfball haarscharf am langen Pfosten vorbei. Die Partie wäre gerade fast in den Händen der Heidenheimer explodiert.

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Ach ja, und durch das Tor ist der FSV nun auf den Relegationsplatz vorgesprungen. Die Laterne, die Rot leuchtet, wandert nach Heidenheim.

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Wir haben Zeit für solche Ausflüge, weil der FSV verletzungsbedingt wechseln muss. Nikolas Veratschnig kann nicht weitermachen, Kacper Potulski kommt für ihn rein. 

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Ganz wichtiger Treffer für die Mainzer, allein schon von wegen Abstiegskampf. Und wenn man jetzt auch noch weiß, dass in der Bundesliga in 80 Prozent der Fälle die Mannschaft gewinnt, die das 1:0 schießt ...

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Tooor! MAINZ - Heidenheim 1:0. Und wies halt so geht, im Gegenzug fällt der Treffer. Die Mainzer wollen sich durchs Zentrum wühlen, bleiben hängen. Die Szene ist vorbei, ein Abwehrspieler passt zurück zu Ramaj. Der hat Zeit und Platz, schlägt den Ball aber fast panikartig weg. Flach in den Fuß von Lee links vor dem Strafraum. Der nimmt die Kugel gar nicht an, sondern flankt sofort auf die rechte Strafraumseite, wo Widmer dann aus acht Metern völlig frei volley zum Abschluss kommt und ins lange Eck trifft. 

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Vorlage Jae-Sung Lee

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Das war jetzt schon eine Großchance für die Gäste. Die nehmen erst das Tempo raus, dann stoßen sie vor. Entsteht aus einem schnell ausgeführten Freistoß auf rechts. Dorsch flach auf Föhrenbach rechts im Strafraum, der steckt quer und Gimber zieht sofort aus der Drehung ab! Riesenparade von Batz, der die Ecke geahnt hat. 

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Aber beim nächsten Versuch springt sogar ein Abschluss heraus. Die Heidenheimer arbeiten sich in den Strafraum vor und Dorsch bringt Pieringer in Position halbrechts im Strafraum, der sieht eine Lücke für den Abschluss und nutzt die auch. Am Ende der Lücke steht aber Batz. Und der hats, das Spielgerät. 

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Dauert zwar eine Weile, bis sich die Heidenheimer über die rechte Seite vorgearbeitet haben, aber am Ende befindet sich Traore wieder in einer guten Flankenposition. Diese Hereingabe sind immer nicht ungefährlich, auch wenn die Mainzer Abwehr sich in dieser Situation wieder behaupten kann

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War aber nur eine Phase, die Zweikämpfe werden intensiver und die Partie gerade etwas mittelfeldlastig. 

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In der Anfangsphase war der FCH extrem dominant, doch mittlerweile gewinnen die Gastgeber das optische Übergewicht. Heidenheim hat sich dementsprechend etwas weiter zurückgezogen. Mainz kommt über die linke Seite, Veratschnig wird mit einem langen Ball bedient, legt per Kopf auf Lee ab, und der bricht durch. Im Zentrum fliegt Tietz in die Flanke, aber ein Abwehrbein ist schneller. Ganz gefälliger Angriff!

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Kurz ist die Partie unterbrochen, weil Mainka nach einem Kopfballduell kurz behandelt werden muss. Die Gäste sind aber schnell wieder komplett.

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Geht hier mittlerweile, da gut 15 Minuten gespielt sind, ziemlich rauf und runter. Abstiegskampf ohne Krampf. So kanns weitergehen. 

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Und wieder so ein Halbfeldball von der linken Seite auf Tietz, der da wenig machen kann, immerhin glückt es ihm, den Ball mit dem Rücken zum Tor abzulegen. Aber weil keiner nachgerückt ist, entwickelt sich aus dieser Szene nichts weiter. Dabei war die Aktion von Tietz gar nicht so verkehrt. Er braucht da vorne aber halt auch ein bisschen Unterstützung. 

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Traore wühlt sich auf rechts Richtung Eckfahne durch und flankt zum Torraum, wo zwar zwei Heidenheimer lauern, aber da Costa steigt am höchsten und klärt souverän per Kopf.

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Sind bisher also nicht die ganz großen Möglichkeiten, aber es entwickelt sich eine muntere Partie, in der beide Teams Offensivambitionen offenbaren. Bisher hauptsächlich durch Distanzabschlüsse.

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Nächste Chance, jetzt wieder auf der Gegenseite, Lee schlägt den Ball aus dem linken Halbfeld in den Strafraum, schwer zu verarbeiten für Tietz, der zwar mit dem Kopf drankommt, aber Gimber stellt den Körper rein und verhindert den gezielten Abschluss. Ramaj kann danach locker aufnehmen. 

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Auf der Gegenseite ein ultralanger Ball von Traore vom eigenen Strafraum bis fast zum Mainzer Sechzehner, Kaufmann stellt gut den Körper rein, behauptet die Kugel und schießt aus halbrechter Position knapp am langen Pfosten vorbei. Wäre der aufs Tor gekommen, wäre Batz wohl dagewesen. Jedenfalls flog der Mainzer Keeper in die richtige Richtung. 

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Unverhofft ergibt sich die erste Torchance. Für die Gastgeber. Als Veratschnig aus großer Distanz draufhält, der Ball flattert ziemlich, bewegt sich Richtung linkes Kreuzeck, aber letztlich ist der Ball so lange unterwegs, dass Ramaj rechtzeitig zur Stelle ist. Den muss der Heidenheimer Keeper aber auch einfach abwehren.

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Jetzt beginnen aber auch die Mainzer aktiver zu werden. Über die rechte Seite arbeitet man sich nach vorne, der Ball vom Strafraumeck war wohl eher als Pass gedacht, ist aber etwas zu scharf und Ramaj muss erstmals eingreifen. 

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Die Mainzer stören frühestens ab der Mittellinie. Auch bei den Gastgebern überwiegt das Bedürfnis nach Sicherheit. Einen ersten tiefen Ball in die Spitze von Traore kann die Abwehr abfangen, Rückpass auf Batz. Und der macht die Situation fast wieder mit einem Fehlpass scharf. Aber halt nur fast.

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Hört sich vielleicht komisch an, diese Beschreibung der ersten vier Minuten. Aber hey, 95 Prozent Ballbesitz Heidenheim. Null Risiko halt. 

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Nicht unbedingt mit allzu viel Vorwärtsdrang, erst einmal gehts um Kontrolle. Viele Seitenwechsel, alle dürfen mal an den Ball, nur die Mainzer nicht. 

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Was eine erste interessante Standardsituation hätte werden können, endet aber schon an der Strafraumgrenze beim ersten Mainzer, der da gerade rumsteht. Die Gäste bleiben aber in Ballbesitz, lassen die Kugel laufen.

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Heidenheim mit Anstoß, langer Schlag nach vorne. Und dann erarbeiten sich die Gäste einen Halbfeldfreistoß auf links.

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Los gehts. Sven Jablonski pfeift an. 

Den letzten Liga-Dreier der Mainzer gabs am 4. Spieltag gegen Augsburg, die Älteren werden sich erinnern. Der FCH dagegen konnte sich mit seinen letzten Siegen, Ende November, Anfang Dezember gegen Union und Freiburg im Abstiegskampf zumindest ein klein wenig Luft verschaffen.

Schauen wir auf den Gegner aus Heidenheim, hat der zwar keine Serie wie Mainz vorzuweisen, hat aber aus den letzten fünf Pflichtspielen sieben Zähler geholt - alle für die Liga. Weil die Männer von der Schwäbischen Alb im Oberhaus einfach auch mal ab und zu einen Sieg einstreuen können, stehen sie im Augenblick noch besser als der FSV da.

Seit Spieltag 12 ist Mainz das Schlusslicht. Seit Spieltag 9 steht man auf einem direkten Abstiegsplatz. Doch daran könnte sich heute etwas ändern. Die Rechnung ist ganz einfach. Es muss heute nur ein Sieg gegen den FCH her. Dann zöge man nicht nur an einem direkten Konkurrenten vorbei, sondern könnte im gleichen Zug auch St. Pauli überholen. 

Doch mittlerweile hat der Schweizer fünf Pflichtspiele auf dem Buckel und die Mannschaft ist unter ihm immer noch ungeschlagen. Den einzigen Sieg mit dem neuen Trainer holten die Nullfünfer in dieser Zeit in der Conference League, was in der Bundesliga bekanntlich nicht sonderlich viel weiterhilft. Aber die Leistungen lassen vermuten, dass dieser erste Sieg in der Liga nicht mehr sonderlich lange auf sich warten lässt. Am Wochenende bei Union war es fast so weit.

Vielleicht muss man am Ende dieser Spielzeit die Saison der Mainzer in zwei Abschnitte unterteilen. Die Zeit vor und die mit Urs Fischer. Als Fischer die Mainzer übernahm, stand der FSV auf dem letzten Platz. Gut, das tun die Rheinhessen auch immer noch.

Schmidt nimmt nach dem 2:2 gegen Köln zwei Umstellungen vor. Conteh und Siersleben müssen auf der Bank Platz nehmen, dafür rücken Gimber und Kaufmann in die Anfangself. Pacarada fehlt verletzt, Zivzivadze und Behrens sind angeschlagen.

Frank Schmidt startet mit dieser Elf: Ramaj - Traore, Mainka, Gimber, Föhrenbach - Schöppner, Niehues, Ibrahimovic, Dorsch - Kaufmann, Pieringer.

Lediglich eine Veränderung nimmt Fischer nach dem 2:2 bei Union vor. Armindo Sieb startet für Benedict Hollerbach. Hanche-Olsen, Mwene und Zentner fehlen angeschlagen. Caci, Dal und Leitsch sind verletzt. Neuzugang Silas noch nicht fit.

Die Aufstellung, die Urs Fischer heute spielen lässt: Batz - da Costa, Bell, Kohr - Widmer, Sano, Veratschnig, Amiri, Lee - Sieb, Tietz.

Nie ein gutes Zeichen, wenn zur Saisonhalbzeit schon von einem Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf gesprochen wird. But here we go. Schlusslicht gegen Vorschlusslicht. Ist also noch Licht im Keller. Schauen wir auf die Formationen ...

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 17. Spieltages zwischen dem FSV Mainz 05 und dem 1. FC Heidenheim.