1. FC Magdeburg - Hertha BSC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Magdeburg - Hertha BSC. 2. Bundesliga.

MDCC-Arena.

1. FC Magdeburg 1

  • L Ulrich (61. minute)

Hertha BSC 0

    Live-Kommentar

    Für dieses Wochenende soll es das aus der 2. Bundesliga gewesen sein. Wir danken für das Interesse und wünschen noch einen schönen Sonntag. Bis bald!

    Tabellarisch tut dieser Sieg dem FCM richtig gut. Die Elbestädter springen auf Platz 14, haben nun ein Polster von zwei Punkten zur Abstiegszone. Hertha bleibt Sechster. Magdeburg spielt am kommenden Samstag in Kiel. Die Hauptstädter haben tags darauf ein Heimspiel gegen Fürth.

    Somit rettet der 1. FC Magdeburg den knappen Vorsprung über die Zeit, schlägt Hertha BSC mit 1:0. Um bei der Wahrheit zu bleiben, hätte ein Unentschieden besser zu dieser ausgeglichenen Partie gepasst. Und aufgrund rar gesäter Höhepunkte wäre durchaus auch ein 0:0 angemessen gewesen. Doch die Hausherren haben vor 28.123 Zuschauern in der ausverkauften Avnet Arena eine der ganz wenigen Chancen genutzt, waren insgesamt aber auch nicht gefährlicher als die Gäste. Die fehlende Durchschlagskraft erwies sich letztlich als Problem für die Berliner, die auch zum Ende des Spiels kaum einmal durchkamen und gar nicht die Chancen besaßen, um hier ernsthaft an einem Torerfolg schnuppern zu können.

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    Dann beendet Schiedsrichter Jarno Wienefeld das Treiben auf dem Platz.

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    Zu schnell schenken die Magdeburger die Bälle her. So kommt Diego Demme zum Zug, passt an die Strafraumgrenze zu Maurice Krattenmacher. Der bekommt es mit Marcus Mathisen zu tun und geht zu Boden. Ist das ein Elfmeter? Der Referee ist nicht der Meinung, von VAR-Seite gibt es keine Einwände.

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    In dieser Phase verschaffen sich die Hausherren wenig Entlastung. Und wenn sich mal etwas ergibt, löst man das nicht gut. So hängen die Sachsen-Anhalter ganz tief hinten drin.

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    Aus kürzester Distanz knallt der Ball an den Kopf von Marcus Mathisen, der zu Boden geht. Der Däne möchte aber nicht behandelt werden, will seiner Mannschaft weiter helfen und rappelt sich auf Nachfrage des Unparteiischen schnell wieder auf.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Sieben Minuten Gnadenfrist werden den Gästen noch eingeräumt.

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    Aus der zweiten Reihe und halblinker Position zieht Michael Cuisance ab. Der Linksschuss ist zu hoch angesetzt.

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    Und auch bei Lubambo Musonda ist der Tank vollständig geleert. So kommt Noah Pesch zum Zug. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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    Baris Atik ist völlig fertig, wird durch Richmond Tachie ersetzt.

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    Magdeburg braucht frische Beine für die Schlussphase. Für Mateusz Zukowski kommt Alexander Ahl-Holmström.

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    Hertha rennt planlos an, kommt aber kaum mal durch. Eine Flanke von links segelt herein, findet aber keinen Mitspieler. Jean Hugonet klärt per Hechtflugkopfball. Fürs eigene Tor ist das nicht ungefährlich.

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    Nochmals wird bei den Gästen nachgebessert. Für Marten Winkler kommt Jeremy Dudziak. Damit schöpft Stefan Leitl sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Und die Berliner stehen sich selbst im Weg. Aus halbrechter Position schießt Michael Cuisance, trifft aber nur einen Mannschaftskameraden.

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    Beim FCM geht der Torschütze runter. Anstelle von Laurin Ulrich soll Dariusz Stalmach helfen, den knappen Vorsprung zu verteidigen.

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    Nach einem intensiven Halten gegen Maurice Krattenmacher wird Jean Hugonet verwarnt. Für den Franzosen ist das die erste Gelbe Karte in dieser Zweitligasaison.

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    Nun verschaffen sich die Hausherren mal wieder Entlastung, halten das Geschehen weit vom eigenen Tor fern und beschäftigen den Kontrahenten nach Kräften. Das bringt Zeit. Die nötigen spielerischen Qualitäten bringen die Sachsen-Anhalter ja sehr wohl mit.

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    Josip Brekalo bekommt einen Körpereinsatz gegen Philipp Hercher abgepfiffen und regt sich darüber zu sehr auf. Erst das Meckern veranlasst den Unparteiischen, Gelb zu ziehen.

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    Magdeburg überlässt dem Gegner jetzt die Initiative. Rechts in der Box zieht Maurice Krattenmacher mit dem rechten Fuß ab. Das Geschoss zischt durch den Torraum, doch keiner fälscht entscheidend ab. So fliegt der Ball am langen Eck vorbei.

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    Soeben wird die offizielle Zuschauerzahl bekanntgegeben. In der Avnet Arena sind heute 28.123 Fußballinteressierte dabei.

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    Erstmals meldet sich das Magdeburger Trainergespann mit einem Wechsel zu Wort. Torvorbereiter Alexander Nollenberger hat sein Tagwerk verrichtet. Dafür übernimmt Philipp Hercher.

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    Dann dribbelt Baris Atik am eigenen Sechzehner. Diego Demme haut dazwischen und sieht für das harte Einsteigen Gelb. Das ist seine vierte Verwarnung in dieser Zweitligasaison.

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    Die Hertha reißt das Spielgeschehen an sich, hält sich ausgiebig in der gegnerischen Hälfte auf, schafft es derzeit aber nicht in den Strafraum.

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    Zudem wird auch Fabian Reese ausgewechselt. Maurice Krattenmacher soll fortan etwas bewegen.

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    Auch Kevin Sessa muss runter, ist anschließend mächtig angefressen. Für ihn spielt jetzt Diego Demme.

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    Jetzt grätscht Stefan Leitl dazwischen und wechselt dreifach. Für Luca Schuler ist Feierabend, Sebastian Grönning übernimmt.

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    Im Mittelkreis tanzt sich Baris Atik an Kevin Sessa vorbei und wird dann von diesem gehalten. Der Berliner fängt sich seine fünfte Gelbe Karte ein und wird am kommenden Wochenende gesperrt fehlen.

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    Jetzt melden sich die Gäste wieder zu Wort. Marten Winkler tankt sich auf halbrechts in den Sechzehner, hält dem Gegnerdruck durch Lubambo Musonda stand und feuert mit dem rechten Fuß. Dominik Reimann steht richtig und wehrt ab.

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    Dann steckt Baris Atik den Ball halblinks in den Strafraum durch. Dort taucht Mateusz Zukowski ganz frei auf und schießt mit dem rechten Fuß ins lange Eck. Doch der Abseitspfiff ertönt.

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    Eine Berliner Reaktion bleibt aus, die Hauptstädter müssen das offenbar erst einmal verdauen. Somit gibt der FCM weiter den Ton an.

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    Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Hertha BSC 1:0. Rechts im Sechzehner bittet Alexander Nollenberger zum Tanz, setzt Michal Karbownik auf den Hosenboden und haut den Ball dann mit dem rechten Fuß einfach mal aufs Tor. Tjark Ernst lässt die Kugel nach vorn prallen. Am Torraum steht Laurin Ulrich goldrichtig und schießt aus etwa fünf Metern mit rechts ein. Für den Mittelfeldspieler bedeutet das den dritten Saisontreffer in der 2. Liga.

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    Von der linken Seite segelt eine Flanke in den Magdeburger Strafraum. Luca Schuler kommt zum Kopfball und setzt diesen knapp am langen Eck vorbei.

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    Was wird aus der vierten Berliner Ecke des Tages? Michael Cuisance steht auf rechts bereit, tritt die Kugel hoch in die Mitte. Dominik Reimann beweist gute Strafraumbeherrschung und pflückt sich das Ding sicher herunter.

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    Die Behandlungsunterbrechung hat dem Spiel auch nicht gerade gutgetan. Gefühlt stottert die Partie jetzt noch mehr vor sich hin. Die Leidensfähigkeit der Zuschauer wird gerade gehörig auf die Probe gestellt.

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    Während Deyovaisio Zeefuik vom Platz humpelt, steht als Ersatz Julian Eitschberger bereit. Das ist der erste Wechsel in dieser Partie.

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    Noch immer wird Deyovaisio Zeefuik behandelt. Das linke Knie ist betroffen. Die Betreuer legen sofort eine Bandage an. Auf jeden Fall geht das nicht weiter.

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    Dann wird Mateusz Zukowski steil geschickt, geht ins Laufduell mit Deyovaisio Zeefuik. Beide kommen im Strafraum zu Fall. Für einen Elfmeter ist auch das nicht genug. Zu allem Übel aber verletzt sich der Berliner.

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    Josip Brekalo holt für die Gäste eine Ecke raus und führt diese auf der linken Seite selbst aus. Die Hereingabe mit dem rechten Fuß fliegt gefährlich in den Torraum. Kurz vor der Linie klärt Mateusz Zukowski. Den Nachschuss verzieht Fabian Reese mit dem linken Fuß deutlich.

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    Weiter geht es mit beiderseitigem Bemühen und ohne Durchschlagskraft. In der Form könnte das noch eine richtig zähe Angelegenheit werden. Beide Mannschaften rackern sich eifrig ab.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder in der Avnet Arena.

    Noch sind keine Tore gefallen im Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Hertha BSC. Zumindest das Remis geht in der Summe in Ordnung, denn die Zuschauer in der Avnet Arena sahen bislang ein insgesamt sehr ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften hatten tonangebende Phasen. Mit prickelnden Torszenen wurde allerdings gegeizt, womit das 0:0 gerechtfertigt ist. So gab es jeweils nur einen vielversprechenden Torabschluss, auch das passte zu diesem Unentschieden. Steigerungspotenzial ist beiderseits noch ausreichend vorhanden. Vor allem die Hausherren sind gefordert, haben schließlich jeden Punkt und bestenfalls einen Sieg bitter nötig.

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    Dann bittet Schiedsrichter Jarno Wienefeld die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    In Folge einer Berliner Ecke kommt es doch noch zum ersten guten Torabschluss der Gäste. Aus der zweiten Reihe und halblinker Position darf Fabian Reese unbedrängt schießen. Da muss Dominik Reimann ran und wehrt den Ball ab.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Zwei Minuten Zuschlag soll es noch geben.

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    Erneut kommt es zum Duell Zeefuik gegen Musonda. Letzterer geht erneut zu Boden. Diesmal lässt der Referee das laufen. Glück für den Herthaner!

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    Auf links möchte Lubambo Musonda gerade durchstarten, da greift Deyovaisio Zeefuik zu. Auch hier zückt der Unparteiische die Karte. Herthas Gelbkönig kommt in dieser Zweitligasaison nun auf neun Verwarnungen.

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    Auf der Gegenseite probiert es Kevin Sessa jetzt aus der Distanz. In dem Fall wirkt das etwas einfallslos und überhastet. Der Rechtsschuss fliegt deutlich über den Kasten von Dominik Reimann

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    Nach einem Zuspiel von Silas Gnaka nimmt Falko Michel in leicht nach links versetzter Position Maß. Der Rechtsschuss aus etwa 19 Metern fliegt rechts am Gehäuse von Tjark Ernst vorbei.

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    Dann wird Fabian Resse auf dem linken Flügel geschickt. Herbert Bockhorn grätscht nach dem Ball, erwischt diesen aber nicht. Reese fällt, es gibt Gelb. Für den Abwehrspieler ist das die zweite Verwarnung in dieser Zweitligasaison.

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    Regelmäßig nimmt sich die Partie ihre Auszeiten. Gerade beruhigt sich das Geschehen wieder.

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    Von der rechten Seite flankt Fabian Reese. Im Sechzehner geht Luca Schuler zum Kopfball, hat Herbert Bockhorn im Nacken und geht nach einem Kontakt theatralisch zu Boden. Auch hier können wir nicht ernsthaft über einen Elfmeter diskutieren.

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    Inzwischen hat sich das Blatt gewendet, jetzt verzeichnet Magdeburg etwas mehr Ballbesitz, hat die Torschussbilanz ausgeglichen (4:4). Und auch bei den Ballaktionen im Sechzehner haben wir mittlerweile einen Gleichstand (8:8).

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    Dann zieht Laurin Ulrich im rechten Halbfeld aus vollem Lauf ab, wuchtet seinen Rechtsschuss unten an den rechten Außenpfosten. Trjark Ernst aber wäre wohl zur Stelle gewesen.

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    Magdeburg nimmt Fahrt auf. Der Querpass von Mateusz Zukowski ist zwar nicht für Lubambo Musonda gedacht, der aber haut aus halblinker Position trotzdem drauf. Der Schuss wird abgeblockt.

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    Laurin Ulrich treibt einen Angriff an, spielt dann in den Lauf von Mateusz Zukowski. Doch der Pole wirkt etwas behäbig, ist einfach nicht schnell genug, um sich gegen den Berliner Verteidiger zu behaupten.

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    Bei sommerlichen 28 Grad in Magdeburg wird den Spielern eine offizielle Trinkpause eingeräumt. Alle greifen gern zu den Erfrischungen.

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    An der rechten Strafraumgrenze kommt Alexander Nollenberger zu Fall. Da aber gibt es gar keinen gegnerischen Kontakt, der Magdeburger ist wohl einfach nur umgeknickt, kann dann aber weitermachen.

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    Dann gelangt eine Flanke von Baris Atik zu Mateusz Zukowski, der mit seinem ersten Ballkontakt klug ablegt. Doch Falko Michel bekommt die Kugel nicht richtig unter Kontrolle, was Tjark Ernst das Zugreifen ermöglicht.

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    Jetzt beteiligt sich der FCM wieder aktiver, versucht es geduldig. Dabei aber fehlt es eben an der Konsequenz. Ihren Toptorjäger finden die Sachsen-Anhalter noch gar nicht. Mateusz Zukowski hatte im gesamten Spiel noch keine einzige Ballaktion.

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    Inzwischen verzeichnen die Gäste deutlich mehr Spielanteile. Der Ballbesitz ist auf gut 60 Prozent angewachsen. Auch in den Zweikämpfen machen die Herthaner eine gute Figur und tun mehr in Richtung Tor.

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    Im Magdeburger Strafraum wird Luca Schuler von Marcus Mathisen gehalten und reklamiert das natürlich. Der Referee lässt das Spiel laufen. Und von VAR-Seite sieht man keinen Grund, hier einzugreifen. Für einen Elfmeter ist das nicht genug.

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    Aus dem linken Halbfeld tritt Kevin Sessa den Ball mit dem rechten Fuß gefühlvoll in den Sechzehner. Das ist keine schlechte Idee, doch die Magdeburger sind aufmerksam und klären.

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    Nun erarbeiten sich die Gastgeber ihren ersten Eckstoß. Auf der rechten Seite schreitet Baris Atik zur Tat. In dessen hohe Hereingabe hinein ertönt ein Pfiff. Es wird ein Offensivfoul von Falko Michel an Marten Winkler geahndet.

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    So entwickelt sich ein recht abwechslungsreiches Spiel. Es geht munter rauf und runter. Der Ballbesitz ist gut verteilt.

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    Dann treibt Lubambo Musonda den nächsten Magdeburger Angriff über links an. In der Folge gelangt Baris Atik dort auch in den Strafraum und fackelt nicht lange, visiert mit dem rechten Fuß das lange Eck an. Doch der Ball segelt dann doch deutlich vorbei, was für gehörigen Ärger beim Schützen sorgt.

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    Auch die Hausherren zeigen sich im Spiel nach vorn bemüht. Der Weg in den Sechzehner ist für die Elbestädter aber noch komplett verbaut.

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    Diesen Eckstoß bringt Josip Brekalo von links hoch herein. Im Torraum herrscht ein wahres Getümmel. Da gibt es für Keeper Dominik Reimann einfach kein Durchkommen. Allerdings steht da Michael Cuisance vermutlich auch im Abseits. Letztlich kommt es zu einem Schussversuch von Kevin Sessa, der abgeblockt wird.

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    Über links zeigen die Herthaner erstmals konstruktive Bemühungen. Fabian Reese schafft es auch bis zur Grundlinie und holt dort die erste Ecke dieser Partie raus.

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    Soeben ertönt in der Avnet Arena der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Jarno Wienefeld. Der 27-jährige Referee pfeift seine erste Saison in der 2. Liga und kommt zu seinem elften Einsatz. Zur Hand gehen ihm die Assistenten Luca Jürgensen und Mario Hildenbrand sowie der Vierte Offizielle Daniel Bartnitzki. Mit der Videoüberwachung wurden Dr. Arne Aarnink und Dr. Riem Hussein betraut.

    Erst zum sechsten Mal treten sich beide Klubs in einem Pflichtspiel gegenüber. Alle bisherigen Partien fanden in der 2. Liga statt. Die Bilanz ist mit jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden ausgeglichen. Die Hinrundenpartie in Berlin ging mit 2:0 an den FCM. Die Herthaner gewannen letztmals während der vergangenen Saison hier in Magdeburg (3:1). Den einzigen Heimsieg der Sachsen-Anhalter gab es gleich im allerersten Aufeinandertreffen beider Vereine im September 2023, das war ein denkwürdiges 6:4.

    Mit zuletzt drei sieglosen Partien haben die Herthaner ihre Aufstiegschancen endgültig verspielt. Vor allem die Heimniederlagen gegen Kaiserslautern und Kiel (jeweils 0:1) schmerzten. Dazwischen musste man sich bei Kellerkind Braunschweig mit einem 1:1 begnügen. Erstaunlicherweise sind die Hauptstädter auswärts vier Begegnungen ungeschlagen, da kommen noch Siege in Dresden (1:0), Düsseldorf (5:2) und Münster (2:1) hinzu. Das letzte verlorene Gastspiel geht auf ein 2:5 Mitte Februar in Paderborn zurück.

    Allerdings empfängt der FCM als schwächste Heimmannschaft der Liga heute das zweitbeste Auswärtsteam. Zudem sind die Elbestädter die drittschlechteste Rückrundenmannschaft. Dafür hat man über die gesamte Saison tatsächlich vier Tore mehr erzielt als die Herthaner - sich allerdings hinten auch 20 mehr eingefangen. Die angesprochene Heimschwäche kam zuletzt nicht zum Vorschein. Magdeburg ist zu Hause drei Spiele ungeschlagen. Nach einem 1:1 gegen Darmstadt gab es zuletzt Siege gegen Bochum (4:1) und Düsseldorf (2:0). Letztmals das Nachsehen hatte man daheim Anfang März gegen Karlsruhe (1:3).

    Beim Blick auf die Tabelle offenbart sich uns, dass hier der Sechzehnte den Sechsten zu Gast hat. Während für die Berliner der Aufstieg kein Thema mehr ist, geht es für die Magdeburger noch um alles. Auf dem Relegationsplatz hat man den punktgleichen Verfolger Fürth im Nacken, der parallel im fränkischen Derby gegen Nürnberg spielt. Das rettende Ufer ist einen Punkt entfernt. Bei einem Heimsieg könnten die Sachsen-Anhalter auf Rang 14 springen.

    Aufseiten der Gäste gibt es nach der 0:1-Heimpleite gegen Kiel eine erzwungene Veränderung. Der gebürtige Magdeburger Paul Seguin darf aufgrund einer Gelbsperre nicht mitwirken. Dafür beordert Stefan Leitl heute Kevin Sessa von Beginn an auf den Platz.

    Für Hertha BSC stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Ernst - Zeefuik, Gechter, Dardai, Karbownik - Cuisance, Sessa - Winkler, Brekalo, Reese - Schuler.

    Im Vergleich zur 0:1-Niederlage vor genau einer Woche in Nürnberg nehmen Petrick Sander und Pascal Ibold zwei Wechsel vor. Anstelle von Max Geschwill und Alexander Ahl-Holmström (beide Bank) rücken Jean Hugonet und Toptorjäger Mateusz Zukowski (zurück nach Gelbsperre) in die Startelf des FCM.

    Gleich zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zuvorderst der Mannschaftsaufstellung des 1. FC Magdeburg: Reimann - Bockhorn, Mathisen, Hugonet, Musonda - Ulrich, Michel, Gnaka - Nollenberger, Zukowski, Atik.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 32. Spieltages zwischen dem 1. FC Magdeburg und Hertha BSC.