Bor. Mönchengladbach - FC St. Pauli; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Bor. Mönchengladbach - FC St. Pauli. Bundesliga.

BORUSSIA-PARKZuschauer49.202.

Bor. Mönchengladbach 2

  • K Stöger (37. minute)
  • F Honorat (62. minute)

FC St. Pauli 0

    Live-Kommentar

    Das war es also von diesem Spiel. Morgen geht es in der Bundesliga zu bekannter Zeit um 15:30 Uhr weiter, unter anderem steigt die Partie zwischen Leverkusen und den Bayern. Bis morgen!

    Weiter geht es für Gladbach in acht Tagen mit dem Derby beim 1. FC Köln, St. Pauli empfängt einen Tag später den SC Freiburg.

    Gladbach holt sich also drei Big Points im Abstiegskampf und liegt nun vier Punkte vor St. Pauli, das weiter auf dem Relegationsplatz steht. Wolfsburg, derzeit vier Punkte hinter den Kiezkickern, könnte morgen näher heranrücken.

    Das war eine merkwürdige Partie, man muss es so sagen. Es gab auf beiden Seiten kaum Torchancen, die erste Hälfte war noch ausgeglichen, doch Stöger machte mit einem sensationellen Freistoßtor den Unterschied. Nach der Pause hatte St. Pauli mehr vom Spiel, zumindest beim Ballbesitz (71 Prozent). Denn bei den Torchancen sah es mau aus, die Kiezkicker gaben in Hälfte zwei nur drei Torschüsse ab. Auf das überraschende 0:2 durch Honorat fand St. Pauli nie eine Antwort. In der Schlussphase schnupperte die Borussia sogar am dritten Tor, das wäre jedoch des Guten zu viel gewesen.

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    Ullrich verzieht bei einem guten Konter nochmal und dann ist Schluss! Gladbach schlägt St. Pauli mit 2:0.

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    Was macht Vasilj denn da?! Der Keeper spielt vor dem eigenen Strafraum den Ball in den Fuß von Neuhaus. Vasilj hat Glück, dass der Ball zu weit nach vorne abprallt, Neuhaus ist dann nicht schnell genug und kann die Kugel aus sehr spitzem Winkel nicht an Vasilj vorbeibefördern.

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    Doch nochmal St. Pauli: Oppie taucht links in der Box an der Grundlinie auf und legt ans Fünfereck zu Irvine zurück, der bei seinem Direktversuch zu sehr in Rückenlage gerät und die Kugel übers Tor jagt.

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    Die Borussia ist hier sogar dem dritten Tor näher, von St. Pauli kommt fast nichts mehr. Machino wird links in die Box geschickt, rechts läuft Honorat mit. Der Japaner macht es aber alleine und verfehlt das lange Eck mit einem schwachen Schuss deutlich.

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    Fünf Minuten werden noch nachgespielt.

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    Immerhin mal wieder ein Abschluss: Sander darf von rechts ins Zentrum flanken, wo Diks aus elf Metern ziemlich frei zum Kopfball kommt und diesen rechts am Kasten vorbeisetzt.

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    Auch St. Pauli wechselt nochmal: Connor Metcalfe soll für Arkadiusz Pyrka für neuen Schwung sorgen.

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    Tatsächlich geht Nico Elvedi nun runter, Fabio Chiarodia soll den Sieg in der Schlussphase sichern.

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    Die Partie muss nun unterbrochen werden, weil Elvedi von einem Krampf in der rechten Wade geplagt wird. Der Abwehrmann wird wohl nicht weiterspielen können, ein Wechsel wird vorbereitet.

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    Ich habe tatsächlich einen Kopfball von Sinani aus der 71. Minute unterschlagen, dieser ging deutlich links am Tor vorbei und war überhaupt nicht gefährlich. Dafür geht der Pfostentreffer von Honorat eben wegen des Fouls von Ullrich nicht in die Statistik ein.

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    Honorat muss das dritte Tor erzielen! Gladbach kontert perfekt, Honorat ist nach einem Doppelpass mit Machino frei durch und läuft frei auf Vasilj zu. Der Franzose will ins rechte Eck schießen, trifft aber nur den Pfosten. Anschließend wird ein Offensivfoul von Ullrich geahndet.

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    Falls Sie sich fragen, ob ich Ihnen Offensivszenen aus diesem Spiel verschweige: keineswegs. Das Torschussverhältnis im zweiten Durchgang beträgt weiterhin 1:1, Gladbach traf und Smith schoss für St. Pauli aus der Distanz deutlich drüber. Das ist einfach zu wenig.

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    ... und Shuto Machino ist für Haris Tabakovic neu dabei.

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    Nochmal ein Doppelwechsel bei Gladbach: Ein blass gebliebener Hugo Bolin wird durch Florian Neuhaus ersetzt ...

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    Fujita mit einem starken Dribbling, aber der Abschluss bleibt aus! Der Mittelfeldmann marschiert einfach mal durch das Zentrum und könnte aus 13 Metern abziehen, er will aber auch am letzten Gladbacher vorbei, was nicht gelingt.

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    Immerhin mal wieder ein Hauch von Gefahr. Eine Flanke von links rutscht rechts in der Box zu Pyrka durch, der mit seiner flachen Hereingabe hängen bleibt. Anschließend flankt Fujita nochmal in die Box, links kann Oppie mit seinem Pass ins Zentrum aber nur eine Ecke herausholen.

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    62 Prozent Ballbesitz seit dem Seitenwechsel sind ja schön und gut, aber wo bleiben die Ideen der Kiezkicker? Selbst Standards können sich die Gäste nicht erarbeiten, der harmlose Distanzschuss von Smith bleibt der einzige Abschluss.

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    ... und Lars Ritzka weicht für Andreas Hountondji.

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    Blessin reagiert und wechselt doppelt: Adam Dzwigala macht Platz für Martijn Kaars ...

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    Das war übrigens der erste Torschuss der Borussia in dieser zweiten Hälfte, die bei den xG-Werten nach wie vor hinten liegen (0,28 zu 0,37). Die Chance von Fujita macht da viel aus, denn wie wir wissen, war St. Pauli nach der Pause bislang harmlos.

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    Tooooor! BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - FC St. Pauli 2:0. Schon wieder treffen die Fohlen aus dem Nichts! Tabakovic spielt Honorat rechts an, der Scally an die Grundlinie schickt. Der Pass sieht zu steil aus, Smith geht halbherzig mit. Scally kratzt den Ball noch von der Linie und spielt dann in die Box zu Honorat zurück, der halbrechts aus elf Metern flach abschließt und ins linke Eck trifft. Mit etwas Glück hat Vasilj die Kugel, so sieht der Schlussmann der Gäste eher schlecht aus beim Gegentreffer.

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    Vorlage Joe Scally

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    Wir haben den ersten Torschuss der zweiten Hälfte gesehen, von Torgefahr sind wir aber noch weit weg. Smiths Versuch aus der Distanz segelt deutlich rechts vorbei. St. Pauli hat mehr vom Spiel, lässt aber jegliche Durchschlagskraft vermissen.

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    ... zudem ist Lukas Ullrich für Jens Castrop neu dabei.

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    Polanski reagiert und wechselt doppelt: Franck Honorat kommt für Wael Mohya ...

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    Gladbach könnte jetzt mal schnell umschalten, spielt das aber nicht gut aus. Tabakovic verfolgt dann Pyrka und stößt ihn von hinten zu Boden. Dafür würde Schlager noch nicht Gelb zeigen, aber weil Tabakovic den Ball wegschießt, wird er doch verwarnt.

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    Die Borussia fokussiert sich derzeit voll und ganz auf die Defensive, die zugegebenermaßen einen sehr guten Job macht. Nach vorne ist Gladbach aber viel zu passiv, die Gastgeber kommen kaum geordnet aus der eigenen Hälfte heraus.

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    Joa, erneut plätschert das Spiel vor sich hin, wir warten noch auf gefährliche Ansätze. St. Pauli will das Spiel immer wieder breit machen und die Schienenspieler in Szene setzen, viel Platz bekommen sie aber nicht. Gladbach steht weiterhin gut.

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    Wer auf mehr Tempo in der zweiten Hälfte gehofft hat, wird zumindest in diesen ersten Minuten enttäuscht. St. Pauli will aktiver werden, ein erster langer Pass auf Sinani auf der rechten Seite ist aber zu steil gespielt.

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    Ohne personelle Wechsel geht es weiter!

    Eigentlich war das eine erste Hälfte, für die ein 0:0 das perfekte Ergebnis gewesen wäre. Gladbach war in der Anfangsphase aktiver, kam jedoch kaum zu Gelegenheiten. Ein abgeblockter Versuch von Engelhardt strahlte noch die größte Gefahr aus. St. Pauli wurde dann etwas besser, gestaltete die Partie ausgeglichen und hatte durch Fujita sogar die Führung auf dem Fuß. Stöger konnte sich schließlich nicht mit einer Nullnummer anfreunden und schlenzte einen Freistoß aus großer Distanz in den Knick. Gladbach führt, bei 0,23 zu 0,32 xG nicht unbedingt verdient, aber im Abstiegskampft fragt niemand nach dem wie.

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    Es passiert nichts mehr! Gladbach nimmt die knappe Führung in die Pause.

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    Eine Minute gibt es noch als Nachschlag. Mehr hätte diese erste Hälfte auch nicht verdient, wenn wir das Freistoßtor mal ausklammern.

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    Die Chance von Fujita bleibt auch bei den Gästen eine Ausnahme, aktuell schaffen sie es nicht in die Box. In der Kategorie der Ballkontakte in der gegnerischen Box kommen beide Teams übrigens auf fünf. Ausgeglichen, aber auf jeden Fall reichlich Luft nach oben.

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    Von einer verdienten Führung können wir nicht unbedingt sprechen, das wird den Gladbachern sicherlich egal sein. Die Ballbesitzverhältnisse sind mittlerweile ausgeglichen, St. Pauli hatte die eine gute Chance. Und dann haut der Stöger einen raus, Wahnsinn. Noch findet St. Pauli keine passende Antwort.

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    Tooooor! BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH - FC St. Pauli 1:0. Was für ein sensationelles Tor von Stöger! Der Mittelfeldmann, in dieser Saison noch ohne ein einziges Tor, tritt beim Freistoß aus rund 25 Metern direkt an und schweißt die Kugel wuchtig sowie platziert ins linke Kreuzeck. Vasilj kann da überhaupt nichts machen, wir haben wohl schon das Tor des Monats gefunden!

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    Smith sieht nicht, dass hinter ihm Engelhardt anrauscht und will mit dem hohen Bein zum Ball, trifft aber nur Engelhardt. Es gibt Freistoß und Gelb für Smith.

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    Wo sind die Ideen der Borussia? Es wird einmal mehr deutlich, warum Gladbach in der Rückrunde erst auf fünf Tore kommt. Tabakovic wird zu selten ins Spiel eingebunden, auch Mohya kann seine Qualität nicht auf den Platz bringen.

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    Irvine bekommt die Kugel links am Strafraum und wird nicht angegriffen, also setzt der Mittelfeldmann zu einem Schlenzer an, was ihm jedoch völlig misslingt. Sein Schuss fliegt in Richtung Eckfahne.

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    Leider kommt auch nach dieser ersten Großchance kaum Tempo auf. Gladbach kommt in dieser Phase trotz mehr Ballbesitz nicht mal mehr ins letzte Drittel, St. Pauli hat mittlerweile defensiv richtig gut ins Spiel gefunden.

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    Plötzlich die dicke Chance für St. Pauli, endlich mal Aufregung! Ritzka spielt links am Strafraum einen Doppelpass mit Irvine und kann die Kugel so flach an den Fünfer bringen. Fujita steht am langen Pfosten nicht gut zum Ball und kann ihn nur zentral aufs Tor befördern, Nicolas pariert. Den muss Fujita eigentlich machen!

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    Gute Kontergelegenheit für die Gladbacher. Tabakovic wird links geschickt und spielt dann den Pass in die Tiefe zum mitlaufenden Elvedi. Schnell sieht man aber, dass der Abwehrchef kein Stürmer ist, sein erster Kontakt passt schon nicht, sonst hätte er aufs Tor zulaufen können.

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    Immerhin mal wieder ein guter Angriff der Borussia. Über links arbeiten sich die Gastgeber nach vorne, Tabakovic wird dann im Zentrum angespielt. Der Angreifer überlässt den Ball Stöger, der links in die Box zieht und dann aus 15 Metern flach in die Arme von Nicolas schießt.

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    In dieser Phase kommt St. Pauli etwas besser ins Spiel, doch auch hier warten wir auf nennenswerte Torraumszenen. Bei einer Ecke von links steigt Dzwigala zwar hoch, köpft aber deutlich rechts am Tor vorbei.

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    Auf der anderen Seite ein erster Vorstoß von St. Pauli, weil Gladbach den Ball in der eigenen Hälfte verliert. Sinani spielt Pyrka rechts vor dem Sechzehner an, der mit seinem Schuss allerdings nicht durchkommt.

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    Ein langer Einwurf von der linken Seite wird über Umwege zumindest im Ansatz gefährlich. Elvedi verpasst eine Flanke von Sander noch, dahinter kommt Engelhardt aus elf Metern zum Abschluss und wird gerade noch geblockt.

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    Auf eine richtige Torchance warten wir noch, ein geblockter Distanzversuch von Bolin war bislang der einzige Abschluss in diesem Spiel. Immerhin kann die Borussia die Gäste weit vom eigenen Tor fernhalten, St. Pauli kommt überhaupt nicht nach vorne.

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    Die Borussia kommt bislang auf 62 Prozent Ballbesitz und will hier schon früh Druck entfachen. Ein langer Pass taucht jetzt links beinahe in der Box bei Tabakovic auf, Wahl verlängerte den Ball noch. Doch der Angreifer kommt nicht ganz heran, es gibt sogar nur Abstoß.

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    Gladbach gehört die Anfangsphase, jetzt sieht Wahl eine frühe Gelbe Karte. Das Gegenpressing der Gäste kann die Borussia überspielen, dann bricht links Bolin durch. Der Schwede will an Wahl vorbeigehen, der wiederum das Bein stehen lässt. Klare Sache.

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    Das war nicht ungefährlich: Sander rückt rechts weit auf und flankt dann hoch ins Zentrum. Dzwigala lenkt die Flanke minimal ab, sodass Tabakovic am Fünfer ein Luftloch schlägt. Letztlich geht die Fahne ohnehin hoch.

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    Jetzt geht es los, Anpfiff im Freitagsspiel!

    Der Anstoß verzögert sich noch etwas, weil die Heimfans etwas Pyrotechnik gezündet haben und der Rauch Teile des Spielfelds verdeckt.

    Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Daniel Schlager geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Sven Waschitzki-Günther und Tobias Fritsch, Timo Gansloweit ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Nicolas Winter, der von Timo Gerach assistiert wird.

    Das Hinspiel ging mit einem klaren 4:0 an Mönchengladbach, am 9. Spieltag war das damals der erste Saisonsieg der Borussia und der Start eines guten Laufs mit drei Siegen in Folge. Schon in der vergangenen Saison holte Gladbach gegen St. Pauli vier Punkte, die letzte Niederlage ist daher 15 Jahre her, wobei man sich lange nicht traf. Im Februar 2011 gewann St. Pauli daheim mit 3:1. Aber: In dieser Saison gab es noch ein zweites Duell, man traf sich im Achtelfinale des DFB-Pokals in Gladbach und St. Pauli setzte sich mit 2:1 durch.

    Deutlich besser lief es zuletzt bei St. Pauli, das sich zurückmeldete und zehn Punkte aus fünf Spielen holte. In den vergangenen drei Partien blieben die Kiezkicker sogar ungeschlagen und feierten Siege gegen Bremen (2:1) und bei der TSG Hoffenheim (1:0). Defensiv lief es also zuletzt richtig gut, was für Gladbach wiederum schlechte Nachrichten sind, denn die Borussia schoss in der Rückrunde nur fünf Tore - Ligatiefstwert. St. Pauli kommt auf acht Treffer.

    Die Formkurve spricht dabei nicht für die Fohlen, die nach dem fulminanten Jahresauftakt mit dem 4:0 gegen Augsburg nur noch sechs Punkte aus neun Spielen holten. Den einzigen Sieg in diesem Zeitraum gab es immerhin vor zwei Wochen im eigenen Stadion, Union wurde mit 1:0 geschlagen. Vor allem beim Blick aufs Restprogramm sind die Heimspiele gegen die direkte Konkurrenz wohl entscheidend, auch Heidenheim und Mainz kommen noch nach Gladbach.

    Es ist ein unfassbar enges Rennen in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga. Der HSV hat auf Platz 10 nur fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, auf dem sich aktuell St. Pauli befindet. Die punktgleichen Köln und Mainz haben das bessere Torverhältnis gegenüber den Kiezkickern. Immerhin gibt es für St. Pauli schon ein Polster von vier Zählern auf Wolfsburg auf Rang 17. Gladbach hat derweil nur ein Punkt mehr als St. Pauli und ist ebenfalls in der Verlosung.

    St. Pauli holte gegen Frankfurt am vergangenen Wochenende immerhin einen Punkt (0:0), musste aber zwei Verletzungen in Kauf nehmen: James Sands fehlt mit einer Sprunggelenksverletzung für die gesamte Restsaison, auch Emmanouil Saliakas fällt mit einer Oberschenkelverletzung vorerst aus. Trainer Alexander Blessin bringt dafür Adam Dzwigala und Lars Ritzka.

    St. Pauli geht mit folgender Elf in die Partie: Vasilj - Dzwigala, Wahl, Ando - Pyrka, Smith, Irvine, Ritzka - Fujita, Pereira Lage - Sinani.

    In München (1:4) zu verlieren, war sicherlich keine Schande für Borussia Mönchengladbach, allerdings holte sich Rocco Reitz eine Rote Karte ab und fehlt für die heutige Partie. Dafür kehrt Yannik Engelhardt nach einer Gelbsperre in die Startelf zurück, zudem nimmt Trainer Eugen Polanski noch einen weiteren Wechsel vor: Wael Mohya startet für Franck Honorat (Bank).

    Abstiegskampf pur in Mönchengladbach! Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen bei der Borussia: Nicolas - Sander, Elvedi, Diks - Scally, Engelhardt, Stöger, Castrop - Mohya, Bolin - Tabakovic.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC St. Pauli.