Bayer 04 Leverkusen - Olympiakos Piräus; UEFA Champions League Knockout Play-offs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Bayer 04 Leverkusen - Olympiakos Piräus. UEFA Champions League Knockout Play-offs.

BayArenaZuschauer30.210.

Bayer 04 Leverkusen 0

    Olympiakos Piräus 0

      2-0

      Live-Kommentar

      Für heute soll es das aus der Champions League gewesen sein. Wir danken für das Interesse und verweisen auf die übrigen vier Playoff-Rückspiele am Mittwoch. Dann sind wir selbstverständlich wieder live am Ball. Bis dahin!

      Zum neunten Mal steht Leverkusen im Achtelfinale der Königsklasse des Fußballs und wird dort auf den FC Bayern München oder den FC Arsenal treffen. Das wird bei der Auslosung am Freitag im schweizerischen Nyon ermittelt. Am Samstag geht es für die Werkself in der Bundesliga gegen Mainz. Tags darauf tritt Olympiakos, das sich nach dem Ausscheiden ganz auf die griechische Meisterschaft konzentrieren kann, bei Panserraikos an.

      Bayer 04 Leverkusen erreicht im Playoff-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus mit minimalem Aufwand ein 0:0 und steht im Achtelfinale der Champions League. Die Werkself baute auf den 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel und mutete den Fans in der heimischen BayArena einen ernüchternden Verwaltungsakt zu. Die Hausherren beschränkten sich darauf, dem Gegner nichts zuzulassen. Das immerhin gelang eindrucksvoll. Die harmlosen Gäste verzeichneten zwar sieben Torschüsse, allerdings war da keine hochkarätige Chance dabei. Darüber hinaus rief der Bundesligist sein Offensivpotenzial nur in Ansätzen ab. Es ist bezeichnend, dass die Männer von Kasper Hjulmand dennoch eine Handvoll guter bis sehr guter Torszenen verbuchten. Doch ohne den grundsätzlichen Willen, nach vorn spielen zu wollen, fehlte in diesen Momenten die Überzeugung beim Abschluss. Das führte zwangsläufig zu diesem 0:0.

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      Dann beendet Schiedsrichter Michael Oliver das Treiben auf dem Platz.

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      Bei einem Leverkusener Konter streckt Lorenzo Pirola auf dem rechten Flügel Montrell Culbreath resolut nieder und verdient sich die erste Gelbe Karte dieser Partie. Es ist seine zweite in dieser Champions-League-Saison - und natürlich nur noch Makulatur.

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      Direkt im Anschluss kontert die Werkself. Halblinks in der Box probiert Patrik Schick den Heber und setzt diesen recht deutlich am Tor vorbei. Dieser leichtfertig verschenkte Abschluss passt irgendwie zu diesem schludrigen Spiel. 

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      Bei einem Gäste-Eckball herrscht nochmal etwas Aufregung im Bayer-Strafraum, am Ende blocken aber Robert Andrich und der starke Edmond Tapsoba die Abschlüsse. Danach humpelt Tapsoba nur noch über den Platz, er hat einen Schlag abbekommen. Kasper Hjulmand darf aber nicht mehr wechseln.

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      Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben. Von einer Gnadenfrist für Olympiakos lässt sich eher nicht sprechen.

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      Und anstelle von Gelson Martins soll Bruno Onyemaechi die Schlussminuten bestreiten.

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      Bei den Gästen stehen nochmals frische Kräfte bereit. Für Dani Garcia kommt Clayton.

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      Aus halblinker Position bringt Lorenzo Scipioni einen Distanzschuss an. Der Rechtsschuss dreht sich am langen Eck vorbei. Janis Blaswich muss nicht eingreifen.

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      Ernest Poku regt sich berechtigterweise auf, dass er da keine Ecke bekommt. Panagiotis Retsos ist zuletzt dran. Bayer nimmt die Fehlentscheidung hin, orientiert sich wieder nach hinten.

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      Olympiakos muss natürlich das Risiko erhöhen. Es hilft ja nichts, zwei Tore müssen her. Allerdings fehlt irgendwie die Vorstellungskraft, wie diese gelingen sollen. So aber bietet sich der Werkself eventuell doch noch die Möglichkeit, dieses Spiel über einen Konter zu gewinnen.

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      Jetzt kontert Bayer. Arthur versucht, von der rechten Seite mit seiner Hereingabe Patrik Schick zu finden. Doch mit einem Sprint ist Panagiotis Retsos zurückgeeilt. Der ehemalige Leverkusener klärt mit einer aufopferungsvollen Grätsche.

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      Bei den Gästen hat Christos Mouzakitis sein Tagwerk verrichtet und wird durch Lorenzo Scipioni ersetzt.

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      Natürlich springt ein gutes Pferd nur so hoch, wie es muss. Und angesichts des harmlosen Gegners reicht den Leverkusenern diese dürftige Leistung. Es stellt sich nur die Frage, ob einem die Fans im Stadion derart egal sind. Diese hätten sich schon etwas mehr verdient als diesen uninspirierten Verwaltungsakt.

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      Für den angeschlagenen Lucas Vazquez steht als Ersatz Arthur bereit. Das ist der letzte mögliche Wechsel der Hausherren.

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      Lucas Vazquez sitzt auf dem Rasen und schildert den Betreuern, was sein Problem ist. Offenbar geht es nicht weiter für den Spanier.

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      Von der linken Seite tritt Aleix Garcia eine Ecke mit dem rechten Fuß. Nahe dem rechten Torraumeck kommt Robert Andrich zum Kopfball und verfehlt damit den rechten Torwinkel knapp. Die Kugel landet oben auf dem Netz.

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      Ferner ist für Jonas Hofmann Schluss. Montrell Culbreath soll es fortan besser machen.

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      Zwei der Protagonisten der heutigen Vorstellung bekommen jetzt die Quittung in Form von Auswechslungen. Exequiel Palacios muss gehen, macht zugunsten von Ezequiel Fernandez Platz.

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      Stattdessen lauert man allenfalls auf Konter - wenn man diese wenigstens vernünftig ausspielen würde. Bei einem solchen Angriff, der durchaus gut vorgetragen wird, kommt jetzt Alex Grimaldo halblinks in Strafraumnähe zum Linksschuss, setzt diesen aber zu hoch an. 

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      Es ist weiterhin völlig unverständlich, was Bayer hier veranstaltet. Die Hausherren haben zuletzt erst wieder angedeutet, welches Offensivpotenzial und welch individuelle Klasse in ihnen steckt. Warum ruft man das nicht regelmäßig ab? Die Angelegenheit wäre vermutlich längst geregelt.

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      Zugleich wird Chiquinho durch Andre Luiz ersetzt.

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      Aufseiten der Gäste wird erstmals getauscht. Jose Luis Mendilibar nimmt Mehdi Taremi runter, um Ayoub El Kaabi bringen zu können.

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      Auf der Gegenseite zieht Gelson Martins halbrechts in Strafraumnähe ab. Den Rechtsschuss fälscht Edmond Tapsoba ab. Die Kugel zischt am langen Eck vorbei.

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      Plötzlich raffen sich die Hausherren auf, nehmen mal wieder aktiv am Spiel teil. Nach einem Doppelpass mit Ernest Poku hat Alex Grimaldo links in der Box Platz und hämmert seinen Linksschuss an die Querlatte.

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      Mittlerweile ist das eine erschütternd schwache Vorstellung von Leverkusen. Man leistet sich Fehlpässe ohne Ende, schenkt in Person von Lucas Vazquez gerade eine Ecke her. Bayer kann von Glück sagen, dass der Gegner derart harmlos ist, sonst hätte es hier schon längst die Quittung gegeben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden - wenn die Rheinländer weiter derart drum betteln.

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      Einen Wechsel nimmt Kasper Hjulmand erst einmal vor, haut hier also noch nicht völlig dazwischen. Ibrahim Maza verlässt den Rasen. Dafür soll nun Ernest Poku Schwung reinbringen. Maza ist offenbar auch angeschlagen.

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      Und wenn Olympiakos auf diesem Wege weiter verfährt, noch mehr Zug zum Tor entwickelt, könnte es noch richtig brenzlig werden für die Werkself. Wenn hier ein Tor für die Gäste fällt, dann geht das große Zittern los. Das muss eigentlich nicht sein, wenn die Rheinländer ihr Offensivpotenzial nur halbwegs ausschöpfen würden.

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      Nach dieser Szene der Gäste wird es Kasper Hjulmand zu bunt. Die Art und Weise, wie der Bayer-Coach den Einwechselspielern signalisiert, dass sie sich bereitmachen sollen, offenbart unübersehbar, dass seine Männer auf dem Rasen ganz und gar nicht nach seinen Vorstellungen handeln.

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      Gelson Martins lässt sich rechts in der Box von Edmond Tapsoba nicht stören, zieht einfach mal mit dem rechten Fuß ab. Das ist tatsächlich ein Torschuss. Janis Blaswich ist hellwach und pariert.

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      Einen einzigen Torschuss hat Bayer bislang zugelassen. Das Ganze lässt sich also auch positiv formulieren. Die Defensive wirkt überaus sattelfest. Bis hierhin reicht das dem Bundesligisten.

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      Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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      Jetzt rollt der Ball wieder in der BayArena.

      Nach 45 Minuten sind zwischen Bayer 04 Leverkusen und Olympiakos Piräus noch keine Tore gefallen, der Bundesligist baut also nach wie vor auf den 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel. Die Partie hatte überaus vielversprechend begonnen. In der Anfangsphase zeigten sich beide Mannschaften offensiv bemüht, verzeichneten Torabschlüsse. Die Hausherren hatten zwei, drei sehr verheißungsvolle Szenen. Dem Zuschauer wurde richtiggehend der Mund wässrig gemacht. Doch mit einem Schlag riss nach nicht einmal zehn Minuten der Faden. Vor allem Bayer machte nur noch Dienst nach Vorschrift und verwaltete das Hinspielergebnis. Aufgrund dessen sahen sich die Gäste irgendwann genötigt, etwas zu unternehmen. Doch dem Griechischen Meister ging die Durchschlagskraft völlig ab. So erlebten wir 37 Minuten ohne jeglichen Torschussversuch.

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      Nein, Schiedsrichter Michael Oliver bittet die Akteure nahezu pünktlich zur Pause in die Kabinen.

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      Es bleibt dabei, der letzte Torschuss stammt aus der 8. Spielminute, der letzte Leverkusener aus der 6. Minute. Seither mussten wir eine lange Durststrecke durchstehen. Ob sich vor der Pause noch etwas tut?

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      Unsere Ansprüche haben wir mittlerweile deutlich zurückgeschraubt. Unter dieser Prämisse lässt sich Olympiakos zumindest Bemühen zugutehalten. Davon ist bei der Werkself seit geraumer Zeit gar nichts mehr zu sehen. Die Rheinländer beschränken sich darauf, in der eigenen Hälfte zu verteidigen. Bei diesem Gegner ohne jegliche Durchschlagskraft bereitet das keine Mühe. Aber ein wenig Leverkusener Offensivdrang hätte sich zumindest das Publikum in der BayArena schon verdient.

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      Über einen Freistoß von Rodinei gelangen die Gäste in den Sechzehner. Doch abermals reicht es nicht für einen Torabschluss, weil Alex Grimaldo gegen Lorenzo Pirola clever den Körper einsetzt. Über einen Elfmeter müssen wir nicht sprechen, den fordert Pirola auch gar nicht.

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      Auf dem rechten Flügel setzt sich Gelson Martins durch, versucht es dann unangebracht mit zu viel Kunst. Die Hereingabe per rechtem Außenrist landet direkt in den fangbereiten Armen von Janis Blaswich.

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      Mittlerweile ist der Ballbesitz komplett gleich verteilt. Olympiakos mischt also aktiv mit, auch wenn man keine Zielstrebigkeit entwickelt. Das allerdings wird irgendwann nötig sein, wollen die Griechen heute noch etwas bewegen.

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      Aus dem rechten Halbfeld tritt Christos Mouzakitis einen Freistoß mit dem linken Fuß zum Tor hin. Diese Flanke fliegt direkt auf die Fäuste von Janis Blaswich. Vermutlich werden sich die Statistiker darüber gerade den Kopf zerbrechen, ob sie Erbarmen zeigen und dafür einen Eintrag in die Torschussstatistik machen sollen. So wie es ausschaut, tun sie das nicht.

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      Positiv bleibt festzustellen, dass Bayer auf das 2:0 aus dem Hinspiel bauen kann, also in der Summe vornliegt. Entsprechend ist hier alles im Lot.

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      Nicht unerwähnt soll bleiben, dass diese Szene eben nicht das Niveau dieser Partie widerspiegelt. So schlecht ist das Spiel dann doch nicht. Doch nachdem wir uns von der Anfangsphase haben euphorisieren lassen, macht sich inzwischen Ernüchterung breit.

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      Also denkt sich Aleix Garcia, spiele ich doch einfach mal aus dem eigenen Sechzehner in die Mitte, lade den Gegner mit diesem haarsträubenden Fehlpass ein. Doch die Gäste können daraus nichts machen, scheitern praktisch genauso kläglich.

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      Die Flaute hält an. Nach den unterhaltsamen Anfangsminuten gibt es inzwischen seit knapp 20 Minuten keinen einzigen Torschussversuch mehr.

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      Nachdem Lorenzo Pirola im Hinspiel heftig mit Panagiotis Retsos zusammengeprallt war und zur Pause ausgewechselt werden musste, ist der Italiener heute mit von der Partie, trägt zum Schutz aber ein weißes Stirnband. So ist der Innenverteidiger leicht auszumachen.

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      Leverkusen begnügt sich derzeit mit Spielkontrolle. Angesichts des Hinspielergebnisses ist das legitim. Bayers Ballbesitz wird aktuell mit 60 Prozent angegeben.

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      Jetzt wird Lucas Vazquez eine Szene im gegnerischen Sechzehner abgepfiffen. Das ist ein Beispiel für die häufigen Fälle im Fußball, in denen Bälle voreilig im Aus gewähnt werden. Auch in diesem Fall hat die Kugel die Linie längst nicht vollständig überschritten.

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      Jetzt zeigen die Hausherren Interesse am Ball. Das Lob über den beiderseitigen Offensivgeist haben wir aber wohl zu früh ausgesprochen. Derzeit verflacht die Partie, Torabschlüsse gibt es nicht mehr.

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      In dieser Phase beruhigt sich das Spiel ein wenig. Olympiakos verzeichnet eine längere Ballbesitzphase, entwickelt dabei aber keinen Vortrieb.

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      Beide Mannschaften sind offensiv ausgerichtet. Besonders auffällig ist, wie leicht Bayer immer wieder in den Strafraum gelangt - jetzt erneut mit Patrik Schick, der dort links nicht selbst den Abschluss sucht und in die Mitte spielt. Das geschieht blind und ein Mannschaftskollege wird nicht gefunden.

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      Nun ist Olympiakos am Zug, bekommt eine Ecke zugesprochen, um deren Ausführung sich Christos Mouzakitis kümmert. Der Ball wird flach in den Rückraum gespielt. In Strafraumnähe zieht Chiquinho direkt mit dem rechten Fuß ab und verfehlt den linken Torwinkel um ein paar Meter.

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      Jetzt wird Schick mit einem langen Ball bedient, verarbeitet diesen in vollem Lauf zunächst technisch sauber und möchte dann ausnutzen, dass der griechische Torwart weit vor seiner Kiste steht. Der Heber aus halblinker Position jedoch fliegt deutlich am langen Eck vorbei.

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      Kurz darauf segelt der Ball von rechts wieder hoch herein. Patrik Schick verlängert per Kopf. Die Kugel springt nur knapp am linken Pfosten vorbei.

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      Erneut bekommt Vazquez auf rechts den Ball, passt von der Grundlinie flach zu Jonas Hofmann. Halbrechts in der Box schießt dieser sofort unten aufs kurze Eck. Doch Keeper Konstantinos Tzolakis ist zur Stelle.

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      Aleix Garcia spielt einen weiträumigen Pass auf den rechten Flügel. Dort ist Lucas Vazquez unterwegs, hat viel Platz. Seine Flanke ist natürlich für Patrik Schick gedacht, gerät aber etwas zu hoch.

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      Soeben ertönt in der BayArena der Anpfiff, die Gäste stoßen das dritte Pflichtspiel zwischen diesen beiden Klubs innerhalb von fünf Wochen an.

      Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Michael Oliver. Der englische FIFA-Referee hat als Assistenten die Landsleute Stuart Burt und James Mainwaring dabei. Auch der Vierte Offizielle Andrew Madley kommt von der Insel. Vor den VAR-Monitoren haben der Italiener Marco Di Bello und der Pole Tomasz Kwiatkowski das Geschehen im Blick.

      Bayer ist in der Bundesliga lediglich Tabellensechster, steht dafür aber im Halbfinale des DFB-Pokals. Dort erwartet man im April den FC Bayern München. Zuletzt patzte die Werkself vor drei Tagen bei Union Berlin (0:1). Das letzte Heimspiel gewannen die Rheinländer vor anderthalb Wochen gegen St. Pauli mit 4:0.

      Nach der Niederlage im Hinspiel ließ Olympiakos am Samstag einen 2:0-Heimsieg gegen Panetolikos folgen. Eine Auswärtsniederlage kassierte Piräus letztmals im Oktober beim FC Barcelona (1:6). Allerdings wird heute ein Sieg nötig sein und einen solchen errang man auf Reisen letztmals Anfang des Monats bei Asteras (3:0).

      National haben die Gäste der Werkself einiges voraus, sind griechischer Rekordmeister (48) und Rekordpokalsieger (29). Nach dem Double 2025 legte man Anfang Januar noch den Supercup nach. Aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb ist man allerdings im Viertelfinale rausgeflogen (0:2 gegen PAOK). Und in der aktuellen Meisterschaft fehlen dem Tabellenzweiten derzeit zwei Punkte zu Spitzenreiter AEK Athen. Allerdings wird der Titel ohnehin in einer Extrarunde der besten vier Mannschaften ausgespielt.

      Sollte Olympiakos eine Wende gelingen, dürfte man in der Champions League zum fünften Mal im Achtelfinale spielen. Letztmals gelang das 2014. Lediglich einmal gingen die Griechen noch einen Schritt weiter, schafften es 1999 mal ins Viertelfinale. Wie Leverkusen hat auch Piräus einen internationalen Titel im Briefkopf stehen. Während der UEFA-Cup-Sieg von Bayer lange zurückliegt (1988), gewann Olympiakos erst 2024 die Conference League.

      Ein 2:0 hat die Werkself aus dem Georgios Karaiskakis mitgebracht. Mit seinen zwei Treffern verschaffte Patrik Schick den Rheinländern eine glänzende Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale. Bayer winkt in der Königsklasse zum neunten Mal ein Platz unter den letzten 16. Darüber hinaus hat man es übrigens nur zweimal geschafft - 1998 (Viertelfinale) und 2002, als man erst im Endspiel an Real Madrid scheiterte.

      Aufseiten der Gäste gibt es im Vergleich zur Vorwoche zwei Veränderungen. Ayoub El Kaabi (Bank) und Daniel Podence (nicht im Kader) sind nicht in der Anfangsformation des Griechischen Meisters zu finden. Dafür beordert Jose Luis Mendilibar heute Dani Garcia und Chiquinho von Beginn an auf den Platz.

      Für Olympiakos Piräus stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Tzolakis - Rodinei, Retsos, Pirola, Ortega - Garcia, Mouzakitis - Martins, Hezze, Chiquinho - Taremi.

      Angesichts der kurz aufeinanderfolgenden Duelle bietet es sich natürlich an, den personellen Vergleich zum Hinspiel anzustellen. Nach der Partie am vergangenen Mittwoch erachtet Kasper Hjulmand einen Wechsel für nötig. Anstelle von Ernest Poku (Bank) rückt Jonas Hofmann in die Startelf. Der in der Winterpause nachgemeldete Rechtsfuß kommt zu seinem Saisondebüt in der Champions League.

      Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung von Bayer 04 Leverkusen: Blaswich - Quansah, Andrich, Tapsoba - Vazquez, Palacios, Garcia, Grimaldo - Hofmann, Maza - Schick.

      Herzlich willkommen zum Playoff-Rückspiel der Champions League zwischen Bayer Leverkusen und Olympiakos Piräus.