Bayer 04 Leverkusen - Hamburger SV; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Bayer 04 Leverkusen - Hamburger SV. Bundesliga.

BayArena.

Bayer 04 Leverkusen 1

  • J Quansah (78. minute)

Hamburger SV 1

  • F Vieira (61. minute)

Live-Kommentar

Von dieser Stelle bedanke ich mich für Ihr Interesse an unserer Berichterstattung. Kommen Sie gut über den Sommer. Bis dann. 

Das wars aus der Bundesliga für die Spielzeit 2025/26. Die aus Ligasicht neben der Relegation aber noch zwei weitere Höhepunkte bietet: Zum einen den Auftritt Freiburgs im Finale der Europa League kommenden Mittwoch. Und dann zum Saisonabschluss natürlich noch das DFB-Pokalfinale am nächsten Wochenende zwischen Bayern und Stuttgart. 

Durch das Remis tut sich in der Tabelle nicht viel. Leverkusen beendet die Saison auf Platz 6, zwei Zähler hinter Hoffenheim, der HSV wird am letzten Spieltag noch von Gladbach und Union verdrängt und rutscht zwei Plätze zurück, wird Dreizehnter und beendet die Saison mit 38 Zählern, weit weg von der Abstiegszone. 

Mit einer Punkteteilung endet das letzten Saisonspiel in der BayArena, für die Werkself muss sich das anfühlen wie eine Niederlage. Das Team von Hjulmand kommt am Ende auf 26 Abschlüsse, ließ auch ganz spät in der Partie einige Großchancen liegen. Ein Sieg wäre verdient gewesen. Andererseits gilt das allerdings auch für die Gegenseite. Auch für die Hamburger wäre hier ein Dreier möglich gewesen. Unter dem Strich muss man einfach sagen, es war ein gutes Spiel, ein würdiges Saisonfinale. Und irgendwo ein gerechtes Remis. Auch wenn man dazu bei Bayer sicherlich eine andere Meinung hat. 

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Stieler sieht jetzt auch, das wird heute nichts mehr. Und pfeift ab. 

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War das eben eine Großchance, ist das eine Megachance! Auf engstem Raum kombiniert Bayer im Strafraum, aus acht Metern wird Maza wieder mal geblockt. Ach Leverkusen. Das will heute einfach nicht sein. 

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Im direkten Gegenzug kommt auch Bayer nochmal zu einer guten Möglichkeit, schnelle Arbeit in die Spitze, schneller Distanzabschluss von Grimaldo, den wischt der famose Langvik gerade noch so über die Latte. 

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Noch eine Chance für den HSV, und zwar eine große: Mikelbrencis setzt sich auf der rechten Außenbahn durch und passt von ganz draußen zum langen Pfosten, Capaldo ist durch durchgelaufen, erwischt den Ball auch noch, aber produziert hart bedrängt nur eine Art Rückgabe in die Arme von Flekken. 

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Mit einer längeren Ballbesitzphase legt der HSV nun ein paar Stolpersteine in den Schlussspurt der Werkself. Und bekommt sogar noch eine Chance. Einen Ball in die Spitze lässt Mikelbrencis vor dem Strafraum prallen und Balde stößt durch, gerät aber etwas zu weit nach rechts und kann den Schuss aus 16 Metern nur noch ans Außennetz setzen. 

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Es gibt sieben Minuten obendrauf. 

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Kurz darauf verlässt Torunarigha auch das Feld, William Mikelbrencis bekommt seinen letzten Saisoneinsatz.

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Kurz ist die Partie unterbrochen, weil Torunarigha behandelt werden muss. Sah so ein wenig nach einem Krampf aus. 

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Crunchtime in der BayArena. Fünf Minuten noch plus ein paar Nachspielsekunden. Ob das noch reicht?

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Feierabend für  Aleix Garcia, für den nun Lucas Vazquez übernimmt. 

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Fast zeitgleich hat die Eintracht den Anschlusstreffer gegen Stuttgart entschieden. Wirds doch noch einmal spannend im Rennen um den vierten CL-Startplatz?

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Nächste dicke Chance für Bayer. Hofmann erobert gegen Torunarigha den Ball an der Grundlinie des Hamburger Tors und legt flach zum Elfmeterpunkt, wo Palacios eingelaufen ist, alle Zeit der Welt hat, aber knapp verzieht. Wenn die Gastgeber hinterher fragen, warum sie diese Partie nicht gewonnen haben, müsste man ihnen jeden heutigen Abschluss vorspielen. Frage beantwortet. 

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Tooor! BAYER LEVERKUSEN - Hamburger SV 1:1. Ein Standard sorgt nun wieder für Spannung. Von der linken Strafraumseite fliegt ein Freistoß in den HSV-Strafraum, der per Kopf von Quansah verlängert wird und harmlos verpufft wäre, hätte Remberg nicht im Weg gestanden, der die Hereingabe nicht kommen sieht. Der Ball prallt von seinem Kopf gegen die Laufrichtung von Langvik ins kurze Eck. 

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Vorlage Aleix García

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Taktisches Foul von Nicolas Capaldo, das gibt Gelb. 

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Auch der mögliche Matchwinner verlässt den Platz, für Fabio Vieira spielt nun Fabio Balde.

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Und für Warmed Omari kommt Shafiq Nandja rein. 

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Vor der Schlussphase noch ein paar Wechsel. Beim HSV geht Otto Stange, damit Yussuf Poulsen kommen kann. 

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Aus allen Richtungen fliegen die Flanken in dieser Phase in den Strafraum des HSV, Entlastungsversuche der Gäste verpuffen in der Regel früh. Eine Viertelstunde bleibt Leverkusen noch, um Hoffenheim zu überholen. Die Königsklasse kann man wohl abschreiben.

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34 Torschüsse gabs in dieser Partie bereits zu bewundern, der 19. von Bayer ist ein Distanzversuch von Garcia, der einen halben Meter über die Latte fliegt. Der HSV jetzt natürlich wieder mit sehr viel Arbeit gegen den Ball, wie über weite Strecken der zweiten Hälfte. Bayer macht beim Ballbesitz jetzt sekündlich Boden gut. Aber sonderlich effizient ist es halt nicht. 

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Blick über den Tellerrand, auch wenn das jetzt kaum noch Sinn macht aus Bayer-Sicht: Stuttgart führt 2:0 bei der Eintracht, Gladbach 2:0 gegen Hoffenheim. Um die TSG noch von Platz 5 zu verdrängen, bräuchte Bayer jetzt aber schon noch zwei Tore. Gewinnen ist Pflicht. 

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Ist zwar noch nicht aller Tage Abend, aber das wäre schon ein verdammt starker Saisonabschluss für die Hamburger, als Abstiegskandidat die Saison mit drei Siegen abzuschließen. Angesichts der Chancen, die Leverkusen heute liegenließ, ist durchaus auch vorstellbar, dass die Werkself selbst keinen Treffer erzielen würde, wenn das hier noch zwei Stunden ginge. 

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Arthur kassiert kurz nach seiner Einwechslung Gelb für ein spektakuläres taktisches Foul im Mittelfeld. 

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Spricht schon irgendwo für den HSV, der hier das effizientere Team ist. Wenige Chancen, aber mit Teils sehr hoher Qualität. Und der siebte Saisontreffer von Vieira war natürlich überragend. 

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Beim HSV ersetzt Miro Muheim Rayan Philippe, der beim 1:0 für die Gäste eine entscheidende Rolle spielte, sonst aber etwas unglücklich wirkte.

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Und für Robert Andrich kommt Eliesse Ben Seghir.

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Jonas Hofmann ersetzt Malik Tillman.

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Bevor wir näher auf das Tor eingehen, kümmern wir uns um die ersten Wechsel. Bei Bayer geht Montrell Culbreath für Arthur. 

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Tooor! Leverkusen - HAMBURGER SV 0:1. Jetzt ist es passiert. Leverkusen drückt ohne Ende, der HSV mit einem Entlastungsangriff. Langer Ball in die Spitze, Philippe macht den im Mittelkreis fest, spielt auf links, Remberg treibt den Ball ein paar Meter, nimmt einen hohen Seitenwechsel vor. Capaldo legt im Strafraum per Kopf ab und Vieira übernimmt, treibt noch ein paar Meter Richtung Zentrum und haut den Ball dann aus 20 Metern ins linke Kreuzeck. 

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Vorlage Nicolás Capaldo

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Der HSV kontert, hat viel Platz im Mittelfeld. Mit einem Pass durchs Zentrum bringt Viera Philippe auf die Reise, aber Tapsoba kann Philippe, der auch nicht gerade eine Schnecke ist, im letzten Moment abkochen. Das war eine ganz wichtige Defensivaktion. Philippe wäre sonst frei durchgewesen. 

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Bayer über links, das kommt jetzt auch nicht so häufig vor, die Flanke von Maza ist an sich perfekt für Schick, der sich am Torraum per Kopf durchsetzt, nur um erneut an Tangvik zu scheitern. Der Hamburger Torhüter spielt hier heute groß auf, auch wenn dieser Abschluss von Schick ohne den letzten Druck war. Aber Abschlüsse hat Bayer hier wirklich en masse.

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Höchst erstaunlich, dass hier immer noch kein Treffer gefallen ist. Wieder Bayer, scharfer Ball von Grimaldo von der rechten Strafraumseite, Schick ist am Torraum eingelaufen, müsste nur noch den Fuß dranbringen, aber irgendwie kommt Tangvik noch in die Situation und kann die Hereingabe abgreifen. Wenn Sie mich fragen, kann es sich nur noch um Sekunden handeln, bis hier ein Tor fällt. 

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Endlich kann dann auch der HSV einen Angriff lancieren. Und auch der wird gefährlich. Da wird nicht lange gefackelt, Viera nimmt den schnellen Abschluss aus der Distanz, jetzt kann auch Flekken zeigen, was er kann. Und pariert glänzend! Der hätte sonst unter die Latte gepasst. 

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Freistoß Bayer vom rechten Strafraumeck, führt zu nichts, aber Bayer bleibt in Ballbesitz, kombiniert sich durchs Zentrum, Palacios setzt sich auf rechts wunderbar gegen zwei Hamburger durch, passt durch die Lücke zwischen ihnen in den Lauf von Maza, der diesmal in herausragender Position knapp am langen Pfosten vorbeilegt. 

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Nehmen wir die Ballbesitzwerte der zweiten Hälfte als Indikator: 80 Prozent für Bayer. Alles schon gesehen. 

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Und wie über lange Phasen der ersten Hälfte, steht der HSV mit einem Mal wieder mit dem Rücken zur Wand, ist mit der Arbeit gegen den Ball vollauf beschäftigt. 

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Unglaublich, jetzt wieder Dauerdruck durch die Werkself, Anlauf über die rechte Seite, Tillman spielt einen starken Flachpass auf Maza, der im Strafraum in der Halbspur unterwegs ist und den Ball ans Außennetz drischt. Was sind das für Chancen, die die Gastgeber hier liegenlassen!

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Geht los mit einer Reihe von Ecken für die Werkself, dabei greift nach einer solchen der VAR ein. Das Spiel ruht kurz. Es wird aber dann doch kein strafbares Handspiel entdeckt. Und es geht weiter. 

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Rein in die zweite Halbzeit!

Die Ballbesitzwerte des HSV haben sich gegen Ende der Halbzeit deutlich erholt, Bayer knabberte phasenweise an den 80 Prozent. Doch der aktuelle Wert der Hamburger, 40 Prozent, zeigt auch, dass sich die Gäste gut in die Partie gearbeitet haben. 

Keine Tore in der BayArena in der ersten Hälfte, und das liegt nicht daran, dass es an Gelegenheiten gefehlt hätte. Fast 30 Minuten dominierte Leverkusen die Begegnung fast nach Belieben, ließ im Zuge dieser Drangphase unter anderem einen Elfmeter liegen. Danach taute der HSV auf, wurde aktiver und es entwickelte sich eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Eine knappe Führung für die Werkself käme jetzt nicht als Schock, aber das Remis zur Pause geht völlig in Ordnung. 

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Unmittelbar darauf schickt Stieler beide Teams in die Pause. 

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Garcia dribbelt auf links den Strafraum an, legt raus auf Tapsoba, der sofort flankt. Am Torraum ist Tillman eingelaufen, kommt frei zum Kopfball. Und Tangvik wischt den Abschluss aus kurzer Distanz wunderbar über die Latte. Der zweite Torhüter der Hamburger ist sowas wie der Mann der ersten Hälfte. 

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Zwei Minuten gibts obendrauf.

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Entlastung für Bayer, der Vorstoß mündet in eine Ecke. Grimaldo führt kurz aus von rechts, bekommt den Ball zurück und flankt zum langen Pfosten. Schick verpasst knapp, und Vukovic - der wird den Hamburgern nächste Saison echt fehlen - klärt zur nächsten Ecke. Die dann keine Gefahr entwickelt. 

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Tatsächlich scheint es jetzt so, als könnte die Partie den Gastgebern völlig entgleiten! Der HSV spielt jetzt munter mit, die Kombinationen werden flüssiger. Und die Gäste finden jetzt auch immer Räume zum Bespielen. Seltsame Entwicklung nach der extremen Dominanz in der ersten halben Stunde. 

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Nach einer Ecke der Hamburger schickt Philippe einen ganz gefährlichen Flatterball aus der zweiten Reihe ab, den Flekken sicher pariert. 

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Oder sitzt bei Leverkusen nach dem vergebenen Elfmeter so tief? Der HSV kombiniert sich durchs linke Halbfeld und sorgt durch eine schnelle Kombination für Gefahr. Capaldo spielt ins Zentrum, Torunarigha tickt den Ball nur leicht an und Grönbaek taucht plötzlich frei im Strafraum auf: Culbreath bringt gerade noch die Fußspitze dazwischen, sonst hätte Flekken ein ernsthaftes Problem gehabt. Egal, tolle Kombination.

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So wird die Partie jetzt ein bisschen offener. Bayer kann dadurch aber auch mehr Tempo entwickeln. Interessante Phase. Wer profitiert von einem offeneren Spiel mehr?

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Anscheinend gabs bei Bayer ein unsichtbares Signal. Denn die Gastgeber ziehen sich nach einer halben Stunde Dauerdruck jetzt etwas weiter zurück und überlassen dem HSV mehr den Ball. Vielleicht will man ja entstehende Räume bespielen?

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Erstmals in dieser Begegnung kann sich der HSV jetzt in der gegnerischen Hälfte festsetzen und seinerseits etwas Druck auf den Strafraum ausüben. Geduldig lassen die Gäste den Ball laufen. Gewinnen den Ball mehrfach im Gegenpressing zurück. Am Ende geht Stange auf links zur Grundlinie, flankt zu nah ans Tor und Flekken beruhigt die Situation. 

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Nochmal ein Rundblick: Gladbach führt mittlerweile 2:0 gegen die TSG, die damit zumindest für den Augenblick aus dem Rennen um die Champions League raus ist. In Frankfurt führt der VfB immer noch 1:0. 

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Eine Führung für Bayer wäre verdient, aber so doch nicht so. Andererseits, rechnen wir den Elfer raus, hat der HSV hier sogar nur einen knapp niedrigeren xG-Wert vorzuweisen. 0,47 gegenüber Bayers 0,57. Und das, obwohl sich praktisch alles in der HSV-Hälfte abspielt. 

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Patrik Schick tritt an und schießt halbhoch nach halbrechts, und Tangvik springt genau richtig. Starkes Debüt des zweiten Torhüters der Hamburger. Schon zwei gute Paraden, jetzt hält er einen Elfmeter. Vielleicht besser so. Abseits wars ja wohl nicht, das hätte der VAR bemerkt. Doch ein echtes Foul wars wohl auch nicht, der VAR konnte eben nur keine krasse Fehlentscheidung entdecken. 

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Elfmeter gehalten Sander Tangvik

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Erneut wird Schick mit einem Steckpass zum Strafraum geschickt, kommt im Duell mit Torunarigha zu Fall. Der Hamburger kassiert Gelb. Und Stieler zeigt auf den Punkt, da muss der VAR ein Auge draufwerfen. Abseits vielleicht? Wars wirklich ein Foul? Müssen Verteidiger jetzt körperlos spielen? Der Elfer hat jedenfalls Bestand. 

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Auch gegen das Gegenpressing der Werkself kommt der HSV kaum an, hoher Ballgewinn Andrich, Kurzpass, Kurzpass, Palacios, Tillman, ein Steckpass. Und schon ist Maza ist guter Abschlussposition halbrechts im Strafraum, zielt aufs lange Eck. Mit einer guten Fußparade ist Tangvik zur Stelle. 

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Die Luft wird für den HSV immer dünner. Über mehrere Stationen kombiniert sich Bayer durch den Strafraum, am Ende wird Maza am Torraum angespielt, das Zuspiel prallt ihm jedoch ans Standbein und von dort harmlos in die Arme von Tangvik. Pech, richtig Pech. Bei der Kombination gabs vielleicht doch drei, vier Stationen zu viel. 

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Kurzer Blick auf die für uns relevanten anderen Partien: Hoffenheim liegt in Gladbach zurück, was gut für Bayer ist, aber Stuttgart führt auch in Frankfurt. Was keinen wundert, der die Hessen zuletzt gesehen hat, aber das ist eine andere Geschichte. 

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Grimaldos Freistoß bleibt tatsächlich in der Mauer hängen, danach bricht etwas Unordnung im Strafraum aus, schließlich bekommt der HSV die Situation mit Mühe geklärt. 

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Freistoß für Leverkusen in Grimaldo-Position. Keine guten Nachrichten für den HSV. Lässt sich so, wie das Spiel läuft, auf Dauer gar nicht vermeiden. 22 Meter, halbrechts vorm Strafraum. 

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Gute zehn Minuten sind gespielt, angesichts des aktuellen Spielgeschehens scheint es nur eine Frage der Zeit, bis der HSV sich einen einfängt. Das ist bisher ein sehr dominanter Auftritt der Gastgeber, die sich im Bereich von 75 Prozent Ballbesitz bewegen. Der HSV kommt kaum zu Entlastung und verliert die Kugel immer sehr schnell. 

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Eine weitere Chance für die Werkself, wieder ist Grimaldo der Passgeber, diesmal flach von der linken Strafraumseite auf den am Torraum lauernden Schick, der müsste nur noch einschieben, wird aber durch eine grandiose Grätsche von Torunarigha im letzten Moment am Abschluss gehindert. 

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Das Geschehen spielt sich in dieser Anfangsphase fast ausschließlich in einem Korridor so 20 Meter vor dem Hamburger Strafraum ab. Bayer mit Dauerdruck. Nach einem Steckpass aus dem linken Halbfeld bekommt Schick die erste Chance, scheitert an einer guten Parade von Tangvik, Bayer bleibt danach in Ballbesitz, spielt über die rechte Seite, der Ball kommt recht neben den Strafraum zu Grimaldo, der querlegt, aus vielversprechender Distanz, 13 Metern, haut Maza den Ball drüber. Flach, in die Ecke, das wäre die bessere Chance gewesen. 

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Es geht für den HSV also um nichts, aber das heißt nicht, dass die Gäste das Spiel einfach abschenken wollen. Polzin hat ja im Vorfeld erklärt, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Das Gegenteil wäre aber auch albern gewesen.

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Die Werkself presst hoch, dementsprechend schwer fällt dem HSV der Aufbau. Wenn die Hansestädter aber dann mal die erste Pressinglinie überspielt haben, ergeben sich Räume. Bei einem solchen Vorstoß setzt Viera aus dem rechten Halbfeld einen ersten Distanzschuss. Zwei, drei Meter am Kasten von Flekken vorbei. 

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Und das sieht man auch in der Anfangsphase, Bayer kommt über die linke Seite, eine erste Grimaldo-Flanke fliegt aber an Schick und Feind vorbei. Der HSV kann den Ball aus der Gefahrenzone befördern, direkt wieder in den Besitz der Gastgeber. 

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Nach den Bayern ist Leverkusen über die Saison gesehen das Team mit dem meisten Ballbesitz, der HSV rangiert eher am unteren Ende der Skala. Viel anders sollte das heute auch nicht aussehen. Zumal Bayer durch die Tabellensituation zusätzlich motiviert sein sollte. 

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Tobias Stieler gibt das Spiel in der BayArena frei. 

Eine bessere Ausgangsposition hat die Werkself in den letzten Wochen verspielt. Siege gegen Köln und Leipzig fallen auf die Habenseite, dazu gabs aber auch drei Pleiten gegen Augsburg, die Bayern und den VfB. Vor allem die Nullnummer gegen Stuttgart vom letzten Wochenende dürfte der letzte Sargnagel für die Bayer-Ambitionen gewesen sein.

Nur wenn sowohl Stuttgart in Frankfurt UND Hoffenheim in Gladbach verlieren, kann Bayer nächste Saison erneut Königsklasse spielen. Einen Sieg gegen den HSV natürlich vorausgesetzt. Das sind verdammt viele Wenns. Aber doch eine einfache Rechnung. Ohne verstohlene Blicke auf fremde Plätze kann das heute nicht gehen.

Das sieht bei Bayer ganz anders aus. Die Werkself ist noch ins Rennen um einen Champions-League-Startplatz verstrickt. Ein Dreikampf zwischen Stuttgart (61 Punkte, Tordifferenz +22), Hoffenheim (61/+17) und Bayer (58/21). Die Konstellation macht deutlich: Das Team von Hjulmand ist auf fremde Hilfe angewiesen, die Aussichten sind alles andere als rosig.

Dadurch konnte der HSV sich von der Abstiegszone distanzieren. Sollten die Hansestädter noch Ehrgeiz entfalten, ginge es vielleicht darum, die magische, aber in dieser Saison irrelevante 40-Punkte-Marke noch zu knacken. Oder etwa, als Tabellenführer der unteren Hälfte die Saison zu beenden. Luxusprobleme.

Für den Aufsteiger aus der Hansestadt geht es um nichts mehr. Zu verdanken hat die Mannschaft von Polzin das den letzten beiden Spielen gegen Frankfurt und Freiburg, die beide gewonnen wurden.

Der HSV kann, muss aber nicht. Bayer muss unbedingt. So einfach lässt sich die aktuelle Lage bei beiden Klubs zusammenfassen. Dröseln wir das mal eben auf.

Nach dem 3:2 gegen Freiburg verändert Polzin seine Startelf auf drei Positionen. Im Tor steht Tangvik für Heuer Fernandes, dazu beginnen Torunarigha und Philippe für Jatta und Königsdörffer.

Der HSV spielt in dieser Formation: Tangvik - Omari, Vuskovic, Torunarigha - Capaldo, Remberg, Lokonga, Grönbaek, Fabio Vieira - Philippe, Stange.

Eine Veränderung nimmt Hjulmand nach der Niederlage in Stuttgart vor, wenn man den Gerüchten trauen darf, ist es seine letzte Umstellung aller Zeiten in den Diensten von Leverkusen. Für den verletzten Kofane startet Tillman.

So läuft Bayer heute auf: Flekken - Quansah, Andrich, Tapsoba - Culbreath, Aleix Garcia, Palacios, Grimaldo, Maza, Tillman - Schick.

Ein Duell zweier Teams mit sehr unterschiedlichen Ausgangspositionen. Die einen können die Saison locker und entspannt ausklingen lassen, für die andere steht noch richtig viel auf dem Spiel. Wir werfen einen Blick auf die Formationen.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 34. Spieltages zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV.