Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg. 2. Bundesliga.

Holstein-StadionZuschauer14.679.

Holstein Kiel 1

  • A Kapralik (92. minute)

1. FC Magdeburg 3

  • J Hugonet (40. minute)
  • D Stalmach (47. minute)
  • B Atik (56. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr Nürnberg zum Freundschaftsduell gegen Aufsteiger Schalke lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Am Sonntag in einer Woche steht dann auch schon das große Saisonfinale im Unterhaus an. Während Kiel am letzten Spieltag in Dresden zu Gast ist, empfängt Magdeburg parallel Kaiserslautern zu Hause.

Nach zuvor sechs ungeschlagenen Spielen wird Kiel diese Niederlage verkraften können, bleibt bei 41 Punkten und fällt auf Rang 11 zurück. Zwei Punkte dahinter macht derweil Magdeburg einen Sprung auf Platz 12 und liegt fünf Punkte vor dem Relegationsplatz. Sollten Düsseldorf und Fürth morgen nicht gewinnen, wäre der Klassenerhalt für den FCM perfekt. 

Abgeklärte Magdeburger feiern einen verdienten Auswärtssieg in Kiel und machen damit einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. In einem ausgeglichenen ersten Durchgang mit Feldvorteilen für Kiel waren klare Chancen lange Mangelware, ehe Magdeburg kurz vor der Pause gleich zweimal im Anschluss an eine Ecke zuschlug. Vor der Pause zumindest noch mit guten Ansätzen, blieb Kiel in Hälfte zwei lange Zeit völlig harmlos und musste das dritte Gegentor durch Atik schlucken, der dieses Mal eine Ecke direkt ins Tor drehte. In den Schlussminuten ließen es die Elbestädter etwas schleifen, über den Ehrentreffer kam Kiel jedoch nicht mehr hinaus. 

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Gleich darauf pfeift Martin Petersen das Spiel ab, Auswärtssieg für Magdeburg!

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Fast sogar noch das 2:3. Halbrechts von der Strafraumkante hält Niehoff eigentlich zu zentral drauf, Reimann kann aber nur nach vorne klatschen lassen. Dafür macht sich Reimann beim Nachschuss von Harres breit und kann aus acht Metern mit dem Fuß blocken.

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Magdeburg lässt es in diesen Schlussminuten etwas schleifen, Kiel bleibt dran. 

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Tooor! KIEL - Magdeburg 1:3. Jetzt fällt der Ehrentreffer für die Störche doch noch. Im Aufbau bringt Reimann Michel in Bedrängnis, schlägt den Ball dabei etwas zu lässig auf die linke Seite. Und weil der erste Kontakt von Michel per Brust nicht gut ist, spritzt auch schon der durchgelaufene Bernhardsson dazwischen. Bernhardsson dringt in den Strafraum ein, hat das Auge und legt quer für Kapralik rüber. Vor dem Fünfer rutscht Kapralik in das flache Zuspiel und befördert den Ball ins halbverwaiste Tor. 

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Vorlage Alexander Bernhardsson

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Sechs Minuten werden nachgespielt. 

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Was macht denn Ahl-Holmström da? Übermotiviert steigt der Stürmer mit Anlauf bei einem Luftzweikampf hoch, hat dabei das Knie fast schon auf Kopfhöhe und räumt Zec ab. Zu Recht sieht der Schwede dafür Gelb. 

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Das Spiel ist natürlich längst entschieden und plätschert dem Ende entgegen. Selbst den Ehrentreffer hätte sich Kiel nicht verdient. 

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Zentral von der Strafraumkante scheitert Hercher per Halbvolley im rechten Eck an Weiner, worauf Ahl-Holmström den Abpraller völlig unbedrängt kläglich links vorbeiköpft. Aufgrund einer Abseitsstellung hätte ein Tor aber nicht gezählt.

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Außerdem ersetzt Pesch auf dem rechten Flügel den starken Nollenberger. 

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Zwei frische Kräfte aufseiten der Kieler: Heute etwas glücklos unterwegs, macht Zukowski im Sturm für Ahl-Holmström Platz.

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Auch Michel wird verwarnt. 

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Nach dieser Chance kriegen sich Kapralik und Michel in die Haare. Martin Petersen löst das kurze Gerangel schnell auf und zückt Gelb für Kapralik.

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Kapralik steckt auf Niehoff durch, der rechts vom Fünfer flach querlegt. Reimann taucht ab und lenkt den Ball nach vorne. Aus acht Metern schließt Schwab wuchtig ab und scheitert an Reimann, der sich schnell aufrichten konnte und sich ganz breit macht. Ein Tor hätte aber nicht gezählt, Niehoff kam aus dem Abseits.

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Die beste Chance für Kiel in der zweiten Hälfte, ja fast schon insgesamt: Ugoh sichert sich den zweiten Ball, tankt sich rechts im Strafraum bis zur Grundlinie und flankt fein in den Rückraum. Auf Höhe des zweiten Pfostens darf Bernhardsson aus zehn Metern freistehend abschließen und setzt seine Volleyabnahme mit der Innenseite kläglich in die Arme von Reimann.

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Was macht eigentlich Zukowski? Fast das 4:0. Mit einem Ball in die Tiefe wird Nollenberger über rechts in Szene gesetzt und gibt auf Sechzehnerhöhe flach in die Mitte. Auf Höhe des ersten Pfostens läuft Zukowski vor Rosenboom ein, hält direkt den rechten Fuß rein und setzt den Ball aus acht Metern knapp rechts vorbei.

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Mit Anbruch der Schlussviertelstunde ist die Luft an der Kieler Förde bereits raus. Bei einem xG-Wert von 0,1 nach der Pause sind die Störche viel zu harmlos und werden hier auch keine drei Tore mehr schießen.

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Atik täuscht das Zuspiel auf den hinterlaufenden Musonda nur an, kappt stattdessen schnell zur Mitte ab und setzt seinen Versuch aus halblinken 17 Metern deutlich über den Kasten. 

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Vor Nekic musste früh in der ersten Hälfte ja auch schon Davidsen verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Alles in allem also ein sehr gebrauchter Nachmittag für die Störche.

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Tim Walter wirft auch noch Niehoff hinterher, nimmt dafür Meffert raus und hat damit sein Wechselkontingent bereits ausgeschöpft. 

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Und das sieht auch nicht gut aus. Beim Verlassen den Feldes muss Nekic von zwei Betreuern gestützt werden und wird jetzt durch Rosylng ersetzt.

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Wichtig von Nekic, der einen Steckpass von Zukowski im Sechzehner klären kann. Doch auf welche Kosten? Nekic bleibt dabei im Rasen hängen, scheint sich den Knöchel verdreht zu haben und muss behandelt werden. 

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Da war jetzt auch schon etwas Frust dabei: Zec kommt in der gegnerischen Hälfte zu spät gegen Ulrich, verpasst ihm dabei unten einen Tritt gegen die Füße und sieht die erste Gelbe Karte in diesem Spiel. 

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Zweiter Wechsel aufseiten der Elbestädter: Bockhorn schleicht vom Feld und klatscht mit Hercher ab. 

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Bäumt sich Kiel nochmal auf? Nach einem schnell ausgeführten Einwurf folgt die hohe Flanke von links, die der einlaufende Ugoh aus acht Metern direkt in die Arme von Reimann drückt.

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Kurz darauf zieht auch Petrik Sander seinen ersten Joker und bringt Krempicki neu ins Spiel. An seiner Stelle hat Stalmach nach einem Tor sowie einer ungewollten Vorlage Feierabend. 

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Außerdem macht Tohumcu für Ugoh Platz. 

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Doppelwechsel bei den Störchen: Bernhardsson übernimmt zunächst für Therkelsen. 

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Das erste Gegentor im Anschluss an eine nicht ausreichend geklärte Ecke, das zweite Gegentor nach einer kurz ausgeführten Ecke, das dritte Gegentor direkt nach einer Ecke: Kiel, we have a problem.

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Tooor! Kiel - MAGDEBURG 0:3. Die Gäste brauchen hingegen nur eine Ecke im zweiten Durchgang, um hier bereits für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach der riesigen Doppelchance serviert Atik die fällige Ecke von links nicht nur mit ganz viel Schnitt zum Tor, sondern auch direkt ins Tor. In der dichten Spielertraube vor dem ersten Pfosten rutscht der Ball durch und schlägt hinter dem verdutzten Weiner unberührt im Netz ein. 

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Und was bringt der vierte Eckball ein? Um ein Haar die Vorentscheidung zugunsten von Magdeburg! Die Ecke rutscht nämlich auf Zukowski durch, der einen blitzsauberen Konter initiiert. Über halbrechts läuft Musonda alleine auf Weiner zu und scheitert aus elf Metern an einer Fußabwehr des Torhüters. Anschließend legt Atik nochmal für Nollenberger ab, der aus zentralen acht Metern geblockt wird.

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Bereits der dritte Eckball für die Störche nach Wiederbeginn. Die ersten beiden Versuche brachten nichts ein, und dabei bleibt es auch nach dem dritten. Immerhin wird ein Schuss aus der zweiten Reihe auf Kosten der nächsten Ecke abgefälscht. 

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Bis zum Sechzehner sieht das ja auch ganz ordentlich aus bei den Hausherren, aber eben nicht weiter. Im letzten Drittel fehlt bis hierhin schlicht der nötige Punch. 

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So einfach werden sich die Störche aber nicht geschlagen geben und machen das auch in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte deutlich.

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Zur Einordnung: Sollte Magdeburg dieses Spiel gewinnen und die Konkurrenz aus Düsseldorf sowie Fürth morgen nicht mehr als einen Punkt holen, könnte der FCM den Klassenerhalt morgen von der Couch aus bejubeln.

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In der Halbzeitpause gab es keine weiteren Wechsel, der zweite Durchgang läuft. 

In einem ausgeglichenen ersten Durchgang war Kiel über weite Strecken spielbestimmend und zeigte aus dem Spiel heraus auch die besseren Ansätze. Weil es aber nur bei Ansätzen blieb und die Störche gleich zweimal nach einer Ecke ganz schlecht verteidigten, liegt Magdeburg zur Pause 2:0 in Führung. Kurz vor der Halbzeit schlugen die Gäste nämlich zweimal zu und hätten Stand jetzt einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

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Halbzeit in Kiel.

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Tooor! Kiel - MAGDEBURG 0:2. Mit einem ruhenden Ball legen die Elbestädter nach. Eine Ecke auf der linken Seite wird zunächst kurz ausgeführt, ehe Nollenberger von halblinks mit Schnitt zum Tor zentral an den Fünfer flankt. Dort steht Stalmach sträflich frei und muss bei seinem Kopfball nicht einmal hochspringen. Lässig lässt der Pole den Ball über den Scheitel rutschen und trifft unhaltbar ins rechte Eck. Hier hat die Zuordnung in den Reihen der Störche überhaupt nicht gestimmt. 

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Vorlage Alexander Nollenberger

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Zwei Minuten werden nachgespielt. 

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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Magdeburg bislang die besseren Chancen hatte. Trotz ordentlicher Ansätze kommen die Störche nicht über einen xG-Wert von 0,33 hinaus.

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Verdient ist die Führung für Magdeburg nicht wirklich, andererseits aber auch nicht ganz unverdient. In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel zeigte Kiel bislang die besseren Ansätze.

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Tooor! Kiel - MAGDEBURG 0:1. Das nächste krumme Ding beschert dem FCM die Führung. Zwar kann Kiel eine Ecke von rechts zunächst klären, doch bleiben die Gäste im Rückraum am Ball. Nahe dem linken Sechzehnereck flankt Nollenberger mit Schnitt präzise an den zweiten Pfosten, wo Stalmach alleingelassen einläuft und die Kugel aus drei Metern ins Tor drücken will. Stalmach erwischt den Ball aber so schlecht, dass er ungewollt zur Mitte querlegt. Und zwar perfekt auf Hugonet, der aus vier Metern reaktionsschnell den Fuß in der Luft reinhält und sicher vollstreckt. 

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Vorlage Dariusz Stalmach

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Ein krummes Ding! Bockhorn fängt den Ball rechts vor der Mittellinie ab und spielt Nollenberger in der Tiefe frei. Rechts im Strafraum legt Nollenberger zur Mitte quer, wo Nekic bei seinem Klärungsversuch Stalmach abschießt. Stalmach kann gar nicht mehr reagieren und sieht, wie der Ball von seiner Brust aus acht Metern nur knapp neben den rechten Pfosten prallt. 

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Kiel macht das Spiel, wirklich zwingend wird es jedoch auch aufseiten der Norddeutschen nicht. Kapralik nimmt sich ein Herz, setzt seinen Versuch aus halbrechten 17 Metern aber deutlich drüber.

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Nach längerer Zeit mal wieder die Gäste: Atik spielt vertikal in den Lauf von Musonda, der vom linken Flügel hoch hinter den zweiten Pfosten flankt. Zwar steigt Nollenberger am rechten Fünfereck vor Ivezic hoch, doch drückt er seinen Kopfball harmlos rechts vorbei. 

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Kapralik setzt sich auf dem rechten Flügel gegen Musonda durch und dringt im Tempodribbling in den Strafraum ein. Vor der rechten Grundlinie bringt Kapralik den Ball eher auf Verdacht scharf an den ersten Pfosten, wo Weiner zur Stelle ist und entschärfen kann.

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Dafür muss es zwingend Gelb geben. Mit einer seitlichen Grätsche springt Mathisen fast schon in Zec und hat Glück, dass er den Verteidiger bei offener Sohle nicht richtig erwischt. Jedenfalls auch den Ball nicht. Allein das Risiko hätte eine erste Verwarnung rechtfertigt, Martin Petersen belässt es jedoch bei einer mündlichen Ermahnung.

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Diese Chance für Tohumcu ist im Übrigen daraus resultiert, dass der zweite Ball zum wiederholten Male an die Störche ging. Die Hausherren sind in den entscheidenden Momenten gedankenschneller und machen bislang ein gutes Spiel. 

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Da war mehr drin! Auf dem linken Flügel spielt Schwab flach in den Strafraum, wo Therkelsen zu viel Platz hat und überlegt in den Rückraum ablegt. Zentral von der Strafraumkante kommt Tohumcu frei zum Abschluss, trifft den Ball mit der Innenseite aber nicht voll. Hugonet steht in der Schussbahn und kann mühelos blocken. 

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Kiel fängt den Ball nach einer Ecke für die Gäste ab und schaltet schnell um. In einer Überzahlsituation schiebt Therkelsen durch das Zentrum an und nimmt vor dem Sechzehner Harres mit, der das Zuspiel rechts im Strafraum nicht unter Kontrolle bekommt und auf Kosten einer Ecke gestellt werden kann. 

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Kiel ist hier die bessere Mannschaft. Im Anschluss an eine Ecke kommt die Kugel von rechts nochmal halbhoch an den ersten Pfosten, wo Ivezic vor seinem Gegenspieler den Fuß reinhält und den Ball aus acht Metern etwas unkontrolliert rechts vorbeisetzt. 

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In den polnischen Medien soll im Übrigen bereits durchgesickert sein, dass Mateusz Zukowski bei den bevorstehenden Länderspielen erstmals mit einer Nominierung für die polnische Nationalmannschaft rechnen darf. 17 Tore in 20 Spielen lesen sich ja auch nicht allzu verkehrt. 

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Magdeburg mal wieder. Links im Strafraum macht Zukowski einen langen Ball stark fest, kappt dann schnell nach hinten ab und schießt halblinks von der Strafraumkante doch deutlich am unteren rechten Eck vorbei. 

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Die Ecke auf der linken Seite wird zunächst kurz ausgespielt, ehe Kapralik den Ball im Rückraum abgelegt bekommt. Halbrechts vor dem Sechzehner hält Kapralik drauf und verfehlt das untere rechte Eck um gut einen Meter. 

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Nicht nur das Anlaufverhalten. Die Störche werden immer aktiver und setzen sich in dieser Sequenz am gegnerischen Sechzehner fest. Rechts im Strafraum hebt Rosenboom den Ball hoch hinter den zweiten Pfosten, wo Schwab im Rücken von Michel hochsteigt. Zwar kann Schwab seinen Kopfball nicht auf das Tor drücken, doch war Michel auch noch leicht dran - Eckball Magdeburg.

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Nach dem druckvollen Beginn der Gäste intervenieren die Kieler in diesen Minuten ihr Anlaufverhalten und verlagern das Spiel zunehmend ins Mittelfeld. 

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Nach einer unzureichend geklärten Tohumcu-Flanke landet der zweite Ball bei Kapralik, der sich die Kugel rechts im Strafraum an Hugonet vorbeilegen will und dabei zu Fall kommt. Und zwar viel zu plump, Hugonet stand schließlich einfach nur da. 

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Magdeburg erwischt hier also einen guten Start und ist in den Anfangsminuten die spielbestimmende Mannschaft. 

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Jetzt hätte ein Tor aber gezählt! Rosenboom spielt im Aufbau einen leichtfertigen Fehlpass, den Zukowski am Sechzehner abfängt und für Atik ablegt. Atik schließt halblinks von der Strafraumkante ab, versucht es mit einem flachen Schlenzer gen langes Eck. Weiner ist aber zur Stelle und entschärft den zu unplatzierten Versuch zur Seite. 

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Aus dem rechten Halbfeld löffelt Atik eine Freistoßflanke an den zweiten Pfosten, wo Hugonet im Rücken der Abwehr angerutscht kommt und den Ball aus fünf Metern an die Latte drückt. Ein Tor hätte aber nicht gezählt, zu Recht geht im Anschluss die Fahne hoch.

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Davidsen hat es auch gar nicht mehr versucht. Nach kurzer Unterzahl kann Tim Walter jetzt wechseln und bringt Schwab für den verletzten Davidsen.

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Das Spiel ist ein erstes Mal unterbrochen. Ohne ersichtliche Fremdeinwirkung muss Davidsen behandelt werden und deutet auch schon an, dass es für ihn wohl nicht weitergehen dürfte. 

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Wir wären so weit, Magdeburg hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Martin Petersen, der dabei von Robert Wessel und Stefan Zielsdorf an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Konrad Oldhafer, vor den Bildschirmen bilden Guido Winkmann und Markus Wollenweber das VAR-Duo.  

Spektakulär ging es dafür im Hinspiel Mitte Dezember zur Sache, das trotz viel Leerlauf mehrere Traumtore zu bieten hatte und 3:3 endete. Kiel ist damit seit fünf Pflichtspielen gegen Magdeburg sieglos (3U, 2N) und konnte im Profifußball auch nur eines von sechs Heimspielen gegen die Elbestädter gewinnen (3U, 2N). Und vielleicht muss Petrik Sander ja auch heute wieder ein Spektakel ertragen. In den letzten fünf Pflichtspielen zwischen Kiel und Magdeburg fielen schließlich satte 25 Tore und damit durchschnittlich fünf pro Spiel.

Dass im Tabellenkeller die Zweckmäßigkeit im Vordergrund steht, machten zuletzt sogar die sonst so spielfreudigen Magdeburger deutlich. Um Petrik Sander zu zitieren: "Abstiegskampf und Hurra-Stil, das passt selten zusammen". Und auch beim FCM sprechen die Zahlen mit vier Siegen aus den letzten sechs Spielen für sich, auswärts gab es zuletzt aber zwei Niederlagen. Nach dem "sehr bedeutenden" Schritt gegen die Hertha hat Sander auch heute "keine Lust auf großes Spektakel" und setzt auf die Grundtugenden.

Letztlich kam in Kiel mit Tim Walter doch noch die Wende. Zwar war der Walter-Fußball im Abstiegskampf nicht gerade sexy und manch Punktgewinn wie beim 1:0 in Berlin mit etwas Spielglück verbunden, doch sprechen die Zahlen für sich: Seit sechs Spielen ungeschlagen (5S, 1U), haben die Störche die letzten vier Partien in Folge gewonnen und dabei nur ein Gegentor hinnehmen müssen. Diesen Flow will Walter auch nach dem Klassenerhalt aufrechterhalten und nichts abschenken: "Wir wollen Spiele gewinnen."

Vor dem Heimspiel gegen Magdeburg ist die nervliche Anspannung in Kiel abgefallen. Mit dem Dreier gegen Braunschweig haben die Störche den Klassenerhalt vorzeitig eingetütet und können das letzte Heimspiel der Saison gelöst angehen. Während für Kiel auf Platz 10 noch der Sprung in die obere Tabellenhälfte möglich ist, befindet sich der FCM nach wie vor mitten im Abstiegskampf. Auf Rang 14 liegt Magdeburg zwei Punkte vor dem Relegationsplatz und will heute der Rettung einen großen Schritt näher kommen. 

Zu Hause gegen die Hertha machte Laurin Ulrich vergangene Woche den Unterschied und bescherte Magdeburg mit einem Abstauber einen knappen 1:0-Erfolg. Petrik Sander ist heute zu einem Wechsel gezwungen und muss als Folge einer Erkältungswelle unter der Woche auf Gnaka verzichten. Im Mittelfeld rückt dafür Stalmach neu in die Startelf.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Magdeburg: Reimann - Bockhorn, Mathisen, Hugonet, Musonda - Michel - Ulrich, Stalmach - Nollenberger, Atik - Zukowski. 

In einem intensiven wie kampfbetonten Heimspiel gegen Braunschweig war Kiel vor einer Woche die entschlossenere Mannschaft und feierte eine glanzlosen, aber verdienten 2:0-Heimsieg. Im Vergleich dazu nimmt Tim Walter heute zwei personelle Änderungen vor und kann dabei wieder auf die zuletzt gelbgesperrten Nekic sowie Tohumcu bauen. Roslyng und Ugoh müssen dagegen auf der Bank Platz nehmen.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Weiner - Rosenboom, Nekic, Zec, Ivezic - Meffert - Kapralik, Davidsen, Tohumcu, Therkelsen - Harres.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 33. Spieltages zwischen Holstein Kiel und dem 1. FC Magdeburg.