Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Karlsruher SC - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

BBBank WildparkZuschauer28.959.

Karlsruher SC 3

  • R Pedrosa (46. minute)
  • S Fukuda (93. minute)
  • F Schleusener (97. minute)

SpVgg Greuther Fürth 1

  • N Futkeu (5. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Liga geht es bei uns morgen wieder weiter, wenn zunächst ab 13:00 Uhr unter anderem Elversberg (vs. Bielefeld) und Paderborn (vs. Dresden) in den Aufstiegskampf eingreifen. Ihnen noch einen schönen Abend und bis bald! 

Für beide Mannschaften geht es damit in die Länderspielpause, aus der man jeweils am Ostersonntag wieder zurückkehrt. Während Karlsruhe dann am 28. Spieltag ab 13:30 Uhr beim Tabellenführer auf Schalke zu Gast ist, empfängt das Kleeblatt parallel Paderborn zu Hause.

Durch diesen Dreier hat sich der KSC wohl auch der letzten Abstiegssorgen entledigt und bleibt mit jetzt 37 Punkten Tabellenachter. Fürth dagegen steckt nach der ersten Niederlage seit vier Spielen weiterhin mitten im Abstiegskampf fest und muss auf Platz 14 erstmal den weiteren Verlauf dieses Spieltages abwarten.

In einem ausgeglichenen Spiel dreht Karlsruhe spät einen frühen Rückstand und liefert damit die passende Antwort auf die Derbyniederlage gegen Lautern. Im ersten Durchgang war der KSC von dieser Antwort noch weit entfernt, erneut bekamen die Badener kaum Intensität in ihr Spiel und lagen zur Pause verdient zurück. Nach der Pause präsentierten sich die Hausherren wesentlich entschlossener und glichen prompt aus. Zwar blieb das Spiel offen, doch verzeichnete der KSC insgesamt die besseren Chancen und traf Fürth in der Nachspielzeit mit gleich zwei Jokertoren mitten ins Herz.

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Und so gewinnt der KSC dieses Spiel 3:1 - Abpfiff im Wildpark! 

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Tooor! KARLSRUHE - Fürth 3:1. Gegen aufgerückte Mittelfranken schaltet der KSC schnell um und macht mit der letzten Aktion endgültig den Deckel drauf. Nach einer Grätsche von Will schnappt sich Wanitzek nach der Mittellinie reaktionsschnell den Ball und schiebt über die linke Seite an. Kurz vor dem Sechzehner schlägt Wanitzek den Ball quer rüber zum mitgelaufenen Schleusener, der die Kugel in der Box mit dem ersten Kontakt gut kontrolliert. Mit dem zweiten Kontakt macht Schleusener frei vor Prüfrock kurzen Prozess und schiebt vom Elfmeterpunkt ins untere linke Eck ein.  

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Vorlage Marvin Wanitzek

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Fürth muss jetzt natürlich alles nach vorne werfen, bei einem Freistoß ist auch Torwart Prüfrock mit vorne. Bernat geht der Hereingabe aktiv entgegen und kann mit beiden Fäusten klären.

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Schleusener foult zunächst Hrgota und gibt anschließend den Ball nicht her. Für die Spielverzögerung sieht Schleusener Gelb.

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Aber zurück zum Tor, noch ist das Spiel nicht wieder freigegeben. Der VAR überprüft im Hintergrund, ob Schleusener den Ball womöglich doch leicht berührt hatte und dadurch eine neue Spielsituation entstanden ist. Stand Torschütze Fukuda in diesem Fall im Abseits? Nein, das Tor zählt! 

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Heiko Vogel reagiert umgehend auf den späten Schock und wirft den kopfballstarken Bjarnason für Ltaief rein. 

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Tooor! KARLSRUHE - Fürth 2:1. Spät in der Nachspielzeit dreht der KSC das Spiel doch noch! Eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld serviert Wanitzek an den Sechzehner, wo sich Franke nahe dem rechten Strafraumeck gegen Ziereis hochschraubt und den Ball zentral an die Fünferkante verlängert. Schleusener verpasst zunächst knapp mit dem Kopf, doch dahinter setzt sich Joker Fukuda entschlossen gegen Reich durch und nickt aus spitzem Winkel fast schon von der Grundlinie mithilfe des linken Innenpfostens ein. 

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Vorlage Fabian Schleusener

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Fünf Minuten werden nachgespielt. 

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Da war die große Chance für den KSC! Wanitzek serviert eine Ecke von links an den ersten Pfosten, wo sich Franke hochschraubt und per Kopf an den zweiten Pfosten verlängert. Drei Meter vor dem halbverwaisten Tor steht Ambrosius komplett blank, doch der Verteidiger kriegt die Füße nicht rechtzeitig sortiert und tritt am Ball vorbei. 

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Inzwischen stellt sich natürlich auch die Frage nach der Risikobereitschaft. Keine der beiden Mannschaften will hier womöglich noch in einen Konter laufen. 

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Zudem feiert Green sein Comeback und verabschiedet Srbeny in den Feierabend. 

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Auch Heiko Vogel wechselt nochmal doppelt und ersetzt Dehm rechts in der Viererkette durch Reich.

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Der hätte vielleicht sogar gepasst! Bevor Prüfrock aber überhaupt eingreifen muss, wird ein satter Linksschuss von Förster im Strafraum gerade noch geblockt. 

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Außerdem macht Ben Farhat in der Offensive für Fukuda Platz. 

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Doppelwechsel aufseiten der Hausherren: Jung ersetzt Torschütze Pinto Pedrosa positionsgetreu auf der rechten Schiene.

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Eine Freistoßflanke der Fürther klärt Schleusener auf Kosten einer Ecke, die Hrgota von rechts vor den ersten Pfosten serviert. Ziereis wird dort entscheidend bedrängt und kriegt im Fallen keinen kontrollierten Kopfball zustande. 

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Da war mehr drin! Ltaief nimmt den überlaufenden Itter mit, der links vom Sechzehner flach in die Mitte flankt. Bei seiner versuchten Direktabnahme hätte der einlaufende Srbeny vom Elfmeterpunkt freie Schussbahn, doch unmittelbar vor ihm setzt der Ball tückisch auf. So tritt Srbeny letztlich ein halbes Luftloch.

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Für Elvedi geht es inzwischen auch wieder weiter. Mit dem Punkt scheint sich keine der beiden Mannschaften zufriedenzugeben, auch Fürth bleibt offensiv ausgerichtet. 

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Elvedi muss behandelt werden, für den Schweizer dürfte es vorerst aber gleich wieder weitergehen. 

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Gleich zwei Eckbälle für das Kleeblatt von der rechten Seite. Beim ersten Versuch ist Ambrosius mit dem Kopf vor Futkeu zur Stelle, die zweite Hereingabe entschärft dann Bernat mit beiden Fäusten.

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Das ist inzwischen eine völlig offene Kiste, auch kurz vor Anbruch der Schlussviertelstunde sind seriöse Prognosen nicht möglich.

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Ben Farhat erläuft einen langen Ball auf dem linken Flügel und lässt Elvedi stehen. Im Strafraum angekommen, will Ben Farhat an der linken Fünfergrenze einen Haken nach hinten schlagen und bleibt am nachsetzenden Elvedi hängen.

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Nach einem Steckpass von Srbeny bricht Futkeu im Rücken der Abwehr durch und scheitert im Eins gegen Eins aus zentralen 15 Metern am herausstürmenden Bernat. Kurz darauf geht dann ohnehin die Fahne hoch.

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Im Gegenzug läuft der schnelle Konter! Keller schiebt an und nimmt rechts im Strafraum Ltaeif mit, der Futkeu am zweiten Pfosten sieht und halbhoch nach innen legt. Bernat taucht jedoch ab und kann den Ball aus der Gefahrenzone lenken.

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Fast das 2:1 für den KSC! Nach einem Einwurf wird Müller im rechten Halbfeld nicht angegriffen und löffelt die Kugel vor dem Sechzehner hinter den langen Pfosten. Auf Höhe der linken Fünfergrenze steht Wanitzek acht Meter vor dem Tor viel zu frei und nimmt den Ball volley mit der Innenseite. Im kurzen Eck bekommt Prüfrock in Volleyballmanier noch den Unterarm dran und lenkt den Aufsetzer an den Pfosten. 

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Heiko Vogel wechselt zum zweiten Mal und bringt Keller für Klaus ins Spiel. 

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Bei der fälligen Ecke von rechts schraubt sich Kobald am höchsten, aus zentralen sechs Metern kriegt er seinen Kopfball unter Bedrängnis jedoch nicht nach unten gedrückt.

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Wanitzek verlagert aus dem Zentrum auf den nachrückenden Pinto Pedrosa, der rechts vom Sechzehner flach an den ersten Pfosten spielt. Förster hält aus fünf Metern den Fuß rein, doch verteidigt eng und kann per Tackling direkt zur Ecke blocken.

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Kaum zu prognostizieren, welche Richtung das Ganze hier in den letzten knapp 30 Minuten einschlagen könnte. Das Spiel bleibt jedenfalls offen, den Ausgleich hat das Kleeblatt gut weggesteckt. 

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Christian Eichner wechselt zum dritten Mal und bringt im defensiven Mittelfeld Müller für den Gelb-verwarnten Rapp. 

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Hrgota zieht links im Strafraum Richtung Grundlinie und hebt den Ball nach einem Haken hoch an den zweiten Pfosten. Seine Mitspieler haben damit offensichtlich aber nicht gerechnet, so kann der KSC mühelos klären.

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Zu viel Klein-Klein! Förster setzt Ben Farhat auf dem rechten Flügel in Szene, der auf Sechzehnerhöhe flach in die Mitte spielt. Wanitzek könnte direkt schießen, will stattdessen aber per Hacke in seinen Rücken auf Förster ablegen. Der Ball verhungert und wird abgefangen. 

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Zumal die Freistoßposition aus zentralen 17 Metern alles andere als verkehrt ist. Klaus schießt den Ball hoch auf das rechte Torwarteck, Bernat ist zur Stelle und hat die Fingerspitzen noch leicht dran. Dennoch bleibt dem Kleeblatt ein Eckball verwehrt.

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Bei einem Zuspiel auf Futkeu räumt Rapp den Stürmer zentral vor dem eigenen Sechzehner zu ungestüm von hinten ab und sieht Gelb. 

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Das ist inzwischen ein ganz anderer Auftritt der Badener. Der KSC hat jetzt die nötige Schärfe in den Zweikämpfen und bleibt dran. 

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Auch dieser Treffer wurde im Hintergrund noch kurz überprüft, beim Zuspiel von Burnic hatte Dehm zu allem Überfluss das Abseits jedoch deutlich aufgehoben.

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Tooor! KARLSRUHE - Fürth 1:1. Blitzstart für den KSC in Hälfte zwei! Zentral am Sechzehner lässt Wanitzek den Ball verspringen und bringt ihn noch mit Glück zu Schleusener an, der auf engstem Raum geschickt kurz aus dem Strafraum läuft und dann überlegt links in die Box verlagert. Dort hat Burnic allen Platz der Welt, Dehm rückt aus der Mitte viel zu spät raus. Mit dem ersten Kontakt legt Burnic flach durch die Beine von Dehm zentral an den Fünfer quer, wo Pinto Pedrosa unbewacht einläuft und leichtes Spiel hat. Der Youngster hält die Innenseite rein und drückt den Ball wuchtig unter das Tordach. Hier hat die Zuordnung beim Kleeblatt gar nicht gestimmt.

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Vorlage Dzenis Burnic

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Es kann weitergehen, der zweite Durchgang läuft. 

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Beim Kleeblatt ist Münz in der Kabine geblieben, seinen Platz nimmt Itter positionsgetreu links hinten ein.

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Beide Trainer haben die Halbzeitpause für einen Wechsel genutzt. Aufseiten der Badener ersetzt Schleusener den glücklosen Simic im Angriff.

Die Gäste begannen gierig und provozierten in der 4. Minute einen folgenschweren Ballverlust von Burnic, der nach einem Futkeu-Abstauber in die frühe Kleeblatt-Führung mündete. Erst zur Mitte der Halbzeit kam auch Karlsruhe etwas besser ins Spiel, mit Ausnahme einer leichtfertig vergebenen Großchance durch Simic (20.) taten sich sie Badener jedoch schwer. Ein intensives Spiel gestaltete sich seitdem ausgeglichen, in Sachen Torraumszenen bleibt bei nur 3:3 Abschlüssen aber noch Luft nach oben.

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Halbzeit im Wildpark.

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Den Badenern fehlt es bislang schlicht an Durchschlagskraft. Ohne die zündende Idee bleibt es zumeist bei leerem Ballgeschiebe im letzten Drittel.

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Wanitzek verlagert aus dem Zentrum auf die linke Seite, wo Burnic viel Platz hat und auf Sechzehnerhöhe nach innen flankt. Die Hereingabe kommt aber viel zu ungenau und findet keinen Abnehmer. 

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Vier Minuten werden nachgespielt.

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Rund um die Mega-Chance von Simic hatte sich zumindest eine Drangphase der Badener angedeutet. Es blieb aber nur beim Ansatz, inzwischen tut sich Karlsruhe wieder schwer.

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Bei seinem Antritt wird Srbeny links im Strafraum durch Franke auf Kosten einer Ecke gestellt, die Klaus anschließend viel zu flach serviert.

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Unter vielen kleineren Unterbrechungen leidet inzwischen auch der Spielfluss. Das Spiel bleibt intensiv, gestaltet sich in dieser Phase aber etwas zerfahren. 

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Tief in der gegnerischen Hälfte blockiert Futkeu den Ball bei einem Freistoß für den KSC und holt sich dafür eine überflüssige Gelbe Karte ab. 

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Eine lange Wanitzek-Freistoßflanke wird in den Rückraum geklärt, wo Förster den Ball vor dem Sechzehner nochmal nach innen köpft. Franke steigt hoch und verlängert gefährlich halbrechts an den Fünfer, hierbei kommt Kobald mit dem langen Bein voraus deutlich zu spät und rauscht am Boden ungebremst in Torwart Prüfrock. Kobald sieht dafür die Gelbe Karte. 

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Erneut ist das Spiel unterbrochen. Diesmal liegt Ziereis auf dem Boden, wobei es sich hier um muskuläre Probleme zu handeln scheint. Der Innenverteidiger dürfte gleich nochmal auf die Zähne beißen.

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Ben Farhat macht eine Flanke von rechts im Strafraum gut fest und will sich in einer fließenden Bewegung aufdrehen. Srbeny verteidigt eng, spitzelt den Ball in der Luft weg und verhindert somit einen Abschluss von Ben Farhat. 

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Bei der fälligen Freistoßflanke von Klaus packt Bernat zu und pflückt die Kugel sicher runter. 

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Srbeny bietet sich bei Einwurf mit einem tiefen Lauf an und wird entlang der linken Außenbahn in Szene gesetzt. Dabei verteidigt Ambrosius ungeschickt, zieht Srbeny von hinten zu Boden und sieht Gelb.

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Kobald schlägt den Ball aus der eigenen Hälfte lang nach vorne, wo Wanitzek mit etwas Glück sein Kopfballduell gegen Elvedi gewinnt und für Ben Farhat ablegt. Ziereis verteidigt aber souverän und trennt Ben Ferhat an der Strafraumkante vom Leder. 

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Ist das bitter. Egloff ist erst heute nach einer mehrwöchigen Knieverletzung in die Startelf zurückgekehrt. Der Mittelfeldspieler muss das Feld unter Tränen auch schon wieder verlassen und wird durch Förster ersetzt. 

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Abseits des Balles geht Egloff ohne Fremdeinwirkung zu Boden und muss behandelt werden. Zuvor hatte sich Egloff bei einem langen Ausfallschritt gegen Klaus unglücklich das Knie verdreht. 

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Der KSC scheint inzwischen aber angekommen zu sein und bleibt in dieser Phase am Drücker. Bei einer Wanitzek-Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld schraubt sich Franke hoch, seinen technisch zu anspruchsvollen Kopfball mit dem Rücken zum Tor kriegt der Verteidiger aus acht Metern aber nicht nach unten gedrückt. 

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Das muss der Ausgleich sein! Zentral vor dem Sechzehner verlängert Ben Farhat den Ball per Kopf links in den Strafraum, wo Wanitzek schnell zur Grundlinie zieht und dann halbhoch nach innen legt. Aus drei Metern müsste Simic nur noch ins halbverwaiste Tor einschieben und tritt stattdessen ein Luftloch.

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Münz spitzelt den Ball hoch in den eigenen Sechzehner zurück, wo sich Prüfrock beim Herauslaufen verschätzt und den Ball gegen Simic nur mit Glück nach vorne blocken kann. Ben Farhat kriegt die Kugel dabei an der Strafraumkante nicht schnell genug verarbeitet und wird von Will gestellt. 

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Auch nach Ablauf der Anfangsviertelstunde hat das Kleeblatt mit der frühen Führung im Rücken alles im Griff. Während den Mittelfranken das Selbstvertrauen deutlich anzusehen ist, kommt der KSC noch gar nicht zur Entfaltung. 

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Bei einem solchen Umschaltmoment nimmt jetzt Srbeny Ltaief links im Strafraum mit, der es vor der Grundlinie mit dem Kopf durch die Wand versucht und von Ambrosius gestellt wird. 

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Mit 55 Prozent Ballbesitz haben die Gäste auch etwas mehr vom Spiel. Das Kleeblatt findet dabei eine richtig gute Abmischung aus kontrollierten Ballbesitzphasen und schnellen Umschaltmomenten.

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Das Kleeblatt macht von Beginn an einen enorm entschlossenen Eindruck und ist in dieser Anfangsphase die schärfere Mannschaft. Mit dem hohen Presssingverhalten der Mittelfranken hat Karlsruhe bislang sichtlich Probleme. 

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Vor dem Sechzehner erobert der KSC den Ball zurück, worauf Egloff aus halbrechten 19 Metern deutlich verzieht. Immerhin der erste Abschluss für die Badener. 

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Kurz wurde das Tor im Hintergrund noch auf einen womöglich regelwidrigen Ellenbogeneinsatz von Dehm überprüft. Burnic wurde jedoch fair vom Ball getrennt und muss dieses Ding klar auf seine Kappe nehmen - das Tor zählt.

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Tooor! Karlsruhe - FÜRTH 0:1. Kurz darauf liegen die Mittelfranken auch schon in Führung! Burnic wird auf der rechten Seite im Aufbau unter Druck gesetzt und lässt sich zu einem viel zu riskanten Dribbling nach innen verleiten. Dehm stört dabei entscheidend von hinten am Sechzehner und trennt Burnic vom Ball, worauf Hrgota aus halbrechten acht Metern im letzten Moment abgeblockt wird. Der KSC kriegt die Szene aber nicht gelöscht, von der Strafraumkante scheitert Srbeny mit seinem halbhohen Nachschuss an Bernat im linken Eck. Beim Abpraller steht dafür Futkeu richtig und staubt aus sechs Metern trocken ab.

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Das Kleeblatt nähert sich erstmals gefährlich dem gegnerischen Tor an. Ein Querpass von Ltaeif wird im Sechzehner geklärt, Fürth bleibt im Rückraum aber am Ball und baut neu auf. Rechts im Strafraum ist es dann eine Mischung aus Schuss und Flanke, mit der Klaus flach das lange Eck anvisiert. Dem lauernden Futkeu fehlt am Fünfer ein halber Schritt, so zieht der Ball unberührt am Tor vorbei.

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Wir wären so weit, Fürth hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie von Marc Philip Eckermann, der dabei von Fabian Maibaum und Felix Grund an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Marcel Gasteier, vor den Bildschirmen bilden Tobias Reichel und Arno Blos das VAR-Duo.

Mit Fürth treffen Eichner und seine Mannen auf einen Gegner, "an den wir gute Erinnerungen haben". Für den KSC hat sich das Kleeblatt in den letzten Jahren nämlich immer mehr zu einem Lieblingsgegner entwickelt, gegen den man die jüngsten vier Duelle und sieben der letzten zehn bei nur einer Niederlage für sich entscheiden konnte. Im Hinspiel Ende Oktober präsentierte sich der KSC enorm effizient und schlug Fürth unter Vogel-Vorgänger Kleine deutlich 4:1. Allein bei den letzten fünf Aufeinandertreffen fielen satte 22 Tore. 

In Karlsruhe währte die verbesserte Laune nach den Siegen über Kiel und Magdeburg nicht lange. Im Heimspiel gegen Dresden rettetet der KSC erst spät in der Nachspielzeit zumindest noch einen Punkt (3:3), dagegen ließ man im Südwestderby gegen Lautern zuletzt die Grundtugenden vermissen und war chancenlos (0:3). Damit es nicht schon wieder unruhig wird, fordert Christian Eichner heute "eine klare Leistungssteigerung". Neben dem Abstellen einfacher Fehler müsse man vor allem "intensive Zweikämpfe" annehmen und führen.

Vor dem 24. Spieltag lag das Kleeblatt vier Punkte hinter dem Relegationsplatz und wurde von vielen bereits abgeschrieben. Dann aber der Turnaround: Aus den letzten vier Partien holte Fürth zehn Punkte, ließ einzig gegen Schalke Federn (1:1) und tritt als echte Einheit auf. Mit etwas Anlaufzeit hat Heiko Vogel die Mannschaft vor allem defensiv stabilisiert und "mit ehrlicher Arbeit" in die Spur gebracht. Für Vogel ist der jüngste Aufschwung nur eine "Momentaufnahme", weiterhin müsse man "realistisch und demütig" bleiben. 

Nach der Derbyniederlage gegen Lautern will der KSC heute Wiedergutmachung betreiben und trifft dabei mit Fürth auf die Mannschaft der Stunde im Unterhaus. Zwar steckt das Kleeblatt weiterhin mitten im Abstiegskampf und liegt als Vierzehnter drei Punkte vor dem Regelegationsrang, doch steht man erstmals seit Beginn des 17. Spieltages über dem Strich. Dagegen sind die Badener mit 34 Zählern auf Platz 8 im Niemandsland der Tabelle gefangen und wollen zeitnah zumindest die 40-Punkte-Marke knacken.

Gegen Elversberg hatte das Kleeblatt vergangene Woche das Spielglück auf seiner Seite und feierte nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen nicht unverdienten 2:0-Heimsieg. Heiko Vogel ist heute zu einem Wechsel gezwungen und muss dabei auf die Gelbsperre von Dietz reagieren. Dafür kehrt Klaus in die Startelf zurück, der letzte Woche mit Wadenproblemen ausfiel. Die Position von Dietz auf der Doppelsechs dürfte Srbeny mit einer etwas offensiveren Ausrichtung einnehmen. Nach hartnäckigen Adduktorenbeschwerden steht Julian Green erstmals seit dem Rückrundenauftakt vor zwei Monaten zumindest wieder im Kader.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Fürth: Prüfrock - Dehm, Elvedi, Ziereis, Münz - Srbeny, Will - Klaus, Hrgota, Ltaeif - Futkeu. 

Im Südwestderby gegen Kaiserslautern blieb der KSC letzte Woche über weite Strecken zu harmlos und musste auf dem Betze eine hochverdiente 0:3-Auswärtsniederlage hinnehmen. Im Vergleich dazu nimmt Christian Eichner heute drei personelle Änderungen vor und beordert das Trio aus Rapp, Pinto Pedrosa sowie Egloff neu in die Mannschaft. Jung und Kwon sitzen dafür vorerst auf der Bank, Herold dagegen muss nach seiner fünften Gelben Karte in dieser Saison pausieren.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Bernat - Ambrosius, Franke, Kobald - Pinto Pedrosa, Rapp, Burnic - Egloff, Wanitzek - Ben Farhat, Simic.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 27. Spieltages zwischen dem Karlsruher SC und der SpVgg Greuther Fürth.