1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.

Fritz-Walter-StadionZuschauer49.327.

1. FC Kaiserslautern 3

  • S Sahin (3. minute)
  • M Berisha (14. minute)
  • M Emreli (94. minute)

Karlsruher SC 0

    Live-Kommentar

    Wir danken für die Aufmerksamkeit und wünschen noch einen schönen Sonntag. Bis bald.

    Für den KSC gehts weiter mit einem Heimspiel gegen Fürth am Freitagabend um 18:30 Uhr. Lautern ist einen Tag später um 13:00 Uhr beim 1. FC Nürnberg gefordert. Beide Spiele dann wieder live bei uns.

    Durch den späten Ausgleich von Hannover auf Schalke tut sich im Aufstiegskampf auch wenig. Kein einziges Team konnte gewinnen. Die Ausgangsposition bleibt auch hier dieselbe. Im Keller sind Magdeburg, Kiel und Münster auf den Abstiegsrängen.

    In der Tabelle tut sich relativ wenig. Lautern bleibt Siebter und darf den Klassenerhalt nun wahrscheinlich auch endlich feiern. Karlsruhe ist als Achter weiterhin mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge ziemlich sicher auch in der kommenden Saison Zweitligist. Mehr aber auch nicht, denn diese Spielzeit ist abermals eine zum Vergessen.

    Es konnte offensichtlich nur einen Sieger am heutigen Sonntag geben. Die Lauterer waren von Anfang bis Ende das bessere, effizientere und leidenschaftlichere Team. Nach den beiden frühen Toren setzte Emreli kurz vor Schluss mit dem 3:0 das Schlussstatement auf eine insgesamt gute Leistung. Der KSC hat neben Grundtugenden für ein Derby vor allem die Kreativität vermissen lassen. Marvin Wanitzek kam nie zum Zug, die Offensive hatte heute einen Leerlauf. Das darf ausgerechnet gegen den zweitärgsten Rivalen nicht passieren. Rot feiert, Blau trauert.

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    Abpfiff auf dem Betzenberg. Mit 3:0 gewinnt der FCK hochverdient.

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    Toooor! 1. FC KAISERSLAUTERN - Karlsruher SC 3:0. Deckel drauf, das Südwest-Derby geht an die Roten Teufel. Emreli nutzt den Fehler von Ambrosius aus, der am eigenen Strafraum den Ball unnötig hergibt. Bassette legt zurück zu Emreli, der Bernat mit einem Flachschuss ins kurze Eck aus zwölf Metern auf dem falschen Fuß erwischt.

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    Vorlage Norman Bassette

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    Nochmal Opitz, diesmal mit dem Auge für Egloff. Dessen Schlenzer wird allerdings abgefälscht und ist dadurch kein Problem für Krahl, der den Ball in aller Ruhe aufnimmt.

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    Sechs Minuten gibts obendrauf.

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    Plötzlich die Riesengelegenheit für den KSC. Doch Schleusener scheitert aus kurzer Distanz an Krahl, kurz darauf ist es Ben Farhat, der sich gegen drei Spieler irgendwie durchsetzt und aus der Drehung abschließt. Doch sein Torschuss landet nur an der Unterlatte. Glück für die Hausherren in dieser Sequenz.

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    Die letzten Minuten laufen. Kommt der KSC noch irgendwie zum Anschlusstor?

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    Und für Skyttä kommt noch Daniel Hanslik in die Partie. Abermals eine richtig starke Partie des Finnen.

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    Marlon Ritter geht vom Feld und holt sich auch ohne Scorerpunkt den Applaus ab. Ihn ersetzt Mahir Emreli.

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    Kunze sieht Gelb für unnötiges Zeitspielen. Er hat eine Freistoßausführung lange hinausgezögert.

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    Opitz macht und tut, doch das ist alles maximal unglücklich. So kann es nicht weitergehen.

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    Ambrosius holt sich Gelb für ein klar taktisches Foulspiel an Rasmussen ab.

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    Und das passt dann aber auch zum Spiel der Gäste. Wanitzek könnte eine starke Flanke bringen, doch Opitz springt als eigener Mann in den Ballweg und fälscht die Flanke so ab.

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    Karlsruhe bleibt ideenlos. Dann muss es mal mit dem Prinzip Zufall geschehen. Und über eine Ecke kommt Egloff zu einer guten Schussgelegenheit, doch Gyamfi klärt für seinen schon geschlagenen Keeper.

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    Rasmussen ist der nächste Neue bei den Hausherren. Semih Sahin lässt sich feiern und geht vom Platz.

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    Egloff schickt Opitz, der aber gegen Sirch keine Schnitte hat und den Ball schon wieder hergeben muss.

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    Letzter Wechsel bei den Gästen. Pedrosa wird für Jung eingewechselt.

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    Und für Joly kommt Kenny Prince Redondo für die rechte Außenbahn.

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    Jetzt wechselt auch mal der FCK: Torschütze Berisha geht runter. Ihn ersetzt Bassette.

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    Wie kann der Gast hier nochmal ins Spiel finden? Egloff, Opitz und Rapp sollen das Spiel verbessern, haben bislang aber überhaupt keinen Einfluss auf die Partie.

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    Die Entscheidung? Nein. Ritter findet Sahin am Strafraumrand, der enorm Platz bekommt. Seine schöne Direktabnahme fliegt aber knapp übers Tor.

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    Mit den vier Wechseln erhofft sich Christian Eichner nochmal einen Impuls. Allerdings scheint Lautern weiterhin alles im Griff zu haben und offensiv noch immer spritziger zu sein.

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    Was für ein Ding von Luca Sirch. Er sprintet über den ganzen Platz und wird bei einem Konter perfekt angespielt. Sein Lupfer könnte auch als Flanke gedacht sein, doch da kommt keiner dran, auch Bernat nicht. Doch der Ball klatscht nur an den Innenpfosten und geht von da aus zurück ins Feld. Karlsruhe klärt daraufhin. Pech für Sirch.

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    Zwei weitere Wechsel beim KSC: Lilian Egloff kommt für den schwachen Dzenis Burnic.

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    Und auch Kwon geht runter, Nicolai Rapp ist neu dabei.

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    Die Gäste haben nach einem Fehler mal endlich wieder eine Torchance. Schleusener spielt Ben Farhat an, der noch Opitz hätte mitnehmen können, sich aber für den Torschuss entscheidet. Kim springt in den Schussweg und blockt den Ball ab.

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    Was eine Chance für Berisha, der auf der linken Außenbahn ziemlich freisteht und Bernat beim Rauslaufen mit einem Lupfer überrumpelt. Die Bogenlampe kann kein Spieler erreichen, der Ball klatscht auf die Latte und geht von da aus ins Toraus.

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    Gyamfi trifft Sirch ganz unglücklich mit den Stollen im Gesicht. Der Abwehrmann geht zu Boden und blutet ordentlich.

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    Skyttä mal wieder mit einem starken Solo, wieder haben Ambrosius, Jung und Herold keine Ahnung, wie man ihn stoppt. Beim Torschuss aber verlassen dem Finnen die Kräfte.

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    Ritter sucht Berisha, doch Bernat fängt die Flanke im Sprung sicher ab. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit läuft der KSC dem Geschehen nur hinterher.

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    Bernat muss schon wieder auf dem Posten sein. Sahin findet Ritter im Strafraum, der sich den Ball etwas zu weit vorlegt und trotzdem noch den Torschuss setzen kann, doch Bernat ist zur Stelle und pariert.

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    Weiter gehts auf dem Betzenberg. Kommt der KSC nochmal zurück?

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    Und auch Leon Opitz ist neu dabei. Kobald bleibt für ihn in der Kabine.

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    Für den schwachen Simic bringt Christian Eichner für Durchgang zwei Fabian Schleusener.

    Die Hausherren haben hier alles im Griff, dank des Blitzstarts und zweier Tore in der ersten Viertelstunde. Der KSC wurde teilweise überrumpelt, hatte über die gesamte Halbzeit hinweg große Probleme, in die Zweikämpfe zu kommen und offensiv mal Chancen zu kreieren. Das ist bislang gar nichts und muss - wenn man im Derby seine Fans nicht vollständig enttäuschen will - besser werden. Kaiserslautern hingegen muss einfach nur so weitermachen. Das ist eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den letzten zwei Spielen.

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    Halbzeit im Fritz-Walter-Stadion. Mit einem 2:0 gehts in die Kabinen.

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    Was ist das für ein Abwehrverhalten? Skyttä darf unbedrängt über den halben Platz laufen und zentral abschließen. Bernat wehrt zur Seite ab.

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    Herold hat mal eine Schusschance, doch der Ball fliegt weit übers Tor.

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    Fast das dritte Tor. Sahin flankt in die Mitte, dort läuft Joly ein, der einen gefährlichen Kopfball aufs Tor setzt. Bernat kann die Kugel nicht festhalten, rettet sie aber im letzten Moment, bevor sie über die Linie geht.

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    Herold sieht Gelb für ein taktisches Foulspiel von Stieler. Er hatte zuvor Skyttä von den Beinen geholt.

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    Ein wirklich schwacher Auftritt der Gäste, die es überhaupt hinbekommen, den Ball mal konsequent in den eigenen Reihen zu lassen, geschweige denn sich Torgelegenheiten zu erarbeiten. So kann man in einem Derby eigentlich nicht auftreten.

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    Es gibt wohl einen medizinischen Notfall im Stadion. Beide Fanlager haben seit Minuten den Support eingestellt. Das merkt man relativ deutlich.

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    Joly kommt über rechts und hat viel Zeit und Platz, eine vernünftige Hereingabe zu schlagen. Die gelingt dem Außenspieler aber überhaupt nicht, Kobald klärt humorlos zur Seite. Berisha war schon einschussbereit.

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    Jetzt mal wieder ein Versuch der Gäste, in den Strafraum zu kommen. Aber der scheitert am beherzten Einsatz der Abwehr des FCK, die derzeit eindeutig die Oberhand hat.

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    Erste echte ruhige Phase im Derby. Kaiserslautern lässt Ball und Gegner laufen, der KSC findet gerade gar nicht zum eigenen Spiel.

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    Eine Ecke zieht Skyttä direkt aufs Tor, Bernat muss aber nicht eingreifen. Der Ball fällt aufs Tornetz.

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    Was macht Christian Eichner? Stellt er um oder glaubt er, dass seine Spieler diesen Fehlstart noch ausbessern können? Gerade macht es den Anschein, als sei der KSC vom zweiten Gegentor ziemlich schockiert.

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    Gute Möglichkeit für die Gäste, Herold wird von Wanitzek im Strafraum bedient, sein Pass in die Mitte findet aber direkt vor dem Tor keinen Abnehmer. Zudem war der Ball wohl im Toraus, Stieler pfeift ab.

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    Toooor! 1. FC KAISERSLAUTERN - Karlsruher SC 2:0. Und es kommt fast, wie es kommen musste. Dieser Freistoß wird für Bernat tückisch, setzt direkt vor ihm auf. Der Däne greift daneben, die Kugel fällt Berisha auf den Fuß, der ihn über die Linie drückt. Der Betze tobt, bis auf die rund 6.000 Gästefans.

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    Burnic legt Haas am Strafraumrand, nachdem Herold einen eher ungünstigen Diagonalball in den Fuß des Lauterers gespielt hat. Marlon Ritter macht sich bereit.

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    Die Blauen aus Baden-Württemberg sind auf eine fixe Antwort aus, überspielen das Mittelfeld konsequent und haben durch Ben Farhat eine weitere Gelegenheit, doch Krahl ist zuerst am Ball und gibt dem jungen Stürmer noch ein paar Takte mit.

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    Simic tritt Kunze im Mittelfeld um und sieht für das Foulspiel früh die erste Karte im Derby.

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    Beide Mannschaften sind hier wirklich direkt auf Betriebstemperatur. Eine Grätsche von Kunze wird von den Anhängern so gefeiert, als hätte Lautern schon ein zweites Mal getroffen.

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    Toooor! 1. FC KAISERSLAUTERN - Karlsruher SC 1:0. Was ein Start ins Derby, die Roten Teufel gehen in Führung. Fehler im Aufbau der Gäste und dann schaltet Lautern fix um. Skyttä und Berisha scheitern noch an Bernat und Kobald, der einen Schuss blockt. Doch der FCK bleibt in der Szene, holt sich im Strafraum den Ball wieder. Skyttä macht alles richtig und legt zurück auf Sahin, der mit Vollspann das Ding in die Maschen jagt. Tolles Tor.

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    Vorlage Naatan Skyttä

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    Nur wenige Augenblicke gespielt und der KSC hat direkt mal zwei Möglichkeiten, eine davon durch Spielmacher Wanitzek, der eine Direktabnahme nur um wenige Zentimeter zu hoch ansetzt. Krahl wäre wahrscheinlich machtlos gewesen.

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    Die Gäste haben angestoßen unter einem gellenden Pfeifkonzert.

    Schmucke Choreographien beider Fanlager zum Einlauf der Spieler. Die Lautern-Anhänger gedenken der Mannschaft von 1996, die den DFB-Pokal gegen den KSC gewann.

    Die Spannung steigt, gleich gehts für die Teams auf den Rasen. Schiedsrichter dieses Derby ist der erfahrene Tobias Stieler.

    Der KSC wartet übrigens seit drei Derbyduellen auf einen Sieg. Zuletzt war es am 24. Februar 2024 soweit. Beim 4:0 auf dem Betze trafen unter anderem Marvin Wanitzek und drei Spieler, die allesamt in der 1. Bundesliga aktiv sind: Paul Nebel (Mainz), Budu Zivzivadze (Heidenheim) und Igor Matanovic (Freiburg).

    Der Respekt zwischen den Coaches ist gegeben. Das gilt aber mit Sicherheit nicht für die Fans, die sich bekanntermaßen überhaupt nicht ausstehen können. Mal schauen, ob es heute ruhig zugehen wird.

    Im Vorfeld gab der Coach der Hausherren bekannt, dass er darüber informiert wurde, dass Mitarbeiter des FCK Informationen über Taktik und Aufstellung der Karlsruher erhalten hätten. Lieberknecht wies darauf hin, dass er da falscher Adressat sei. Er nannte das gesamte Vorhaben "asozial", auch mit Blick auf seinen Trainerkollegen Christian Eichner.

    Mit Mergim Berisha setzt Lieberknecht im Sturm heute auf einen Spieler, der nach langer Leidenszeit in Lautern wieder an alte Zeiten anknüpfen möchte, die ihn sogar schon eine Nominierung für die Deutsche Nationalmannschaft einbrachte.

    Somit konzentriert sich alles voll und ganz auf diese 90 Minuten. Wer will sich für seine Fans heute eher zerreißen? Beide Spielmacher - Marlon Ritter bei den Roten Teufeln und Marvin Wanitzek bei den Gästen - stehen im Fokus. Sie werden dafür sorgen wollen, dass das Pendel am Ende für die eigenen Farben ausschlägt. 

    Der Südwest-Kracher vor ausverkauftem Haus - und es geht in der so spannenden Liga in diesem Duell eher nur um die Ehre. Mit Lautern und Karlsruhe haben wir zwei Mannschaften, die im Niemandsland der Tabelle liegen. Nach oben geht für Lautern nach zwei Niederlagen in Folge nichts mehr (elf Punkte hinter Platz drei zurück), nach unten hat der KSC mit acht Punkten Vorsprung ein komfortables Polster, das mit großer Wahrscheinlichkeit als Tabellenachter auch nicht mehr einreißen wird.

    Christian Eichner belässt es wie so häufig bei der für seine Meinung spielstärksten Mannschaft und tauscht nur die Torhüter aus. Nach seiner Gelbsperre kommt Bernat zurück zwischen die Pfosten, Himmelmann geht dafür zurück auf die Bank.

    Der KSC läuft mit dieser Mannschaft heute auf: Bernat - Jung, Ambrosius, Franke, Kobald, Herold - Kwon - Burnic, Wanitzek - Simic, Ben Farhat. 

    Torsten Lieberknecht muss auf Verteidiger Robinson verzichten, der sich die fünfte Gelbe gegen Bochum abgeholt hat. Gyamfi ersetzt ihn. Zudem sind Redondo, Bassette und Kleinhansl aus der Startelf geflogen. Für sie übernehmen Haas, Sahin und Berisha.

    Derbytime auf dem Betze. Der FCK startet ins Südwest-Duell gegen den KSC wie folgt: Krahl - Sirch, Kim, Gyamfi - Joly, Sahin, Kunze, Haas - Skyttä, Ritter - Berisha. 

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 26. Spieltages zwischen Kaiserslautern und dem Karlsruher SC.