1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

Fritz-Walter-StadionZuschauer41.145.

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr Dynamo Dresden zum Heimspiel gegen Elversberg lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Kaiserslautern am Sonntag in Münster zu Gast ist, empfängt das Kleeblatt bereits am Freitagabend Arminia Bielefeld zu Hause.

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen kehrt der FCK auf die Siegerstraße zurück und verkürzt als Tabellensiebter den Rückstand auf den Relegationsplatz vorerst auf sechs Punkte. Das Kleeblatt bleibt dagegen Schlusslicht, im Verlaufe des Spieltages könnte der Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz noch auf fünf Punkte anwachsen.

Lautern feiert einen knappen und glanzlosen Arbeitssieg gegen Fürth, der am Ende auch durchaus glücklich ausfällt. Den Treffer des Tages erzielte Sahin nach einer Ecke bereits in der 10. Minute, der restliche erste Durchgang war von zwei verunsicherten Defensivreihen geprägt und hielt gute Chancen auf beiden Seiten bereit. Nach der Pause war Lautern viel zu passiv, bei insgesamt 65 Prozent Ballbesitz drückte das Kleeblatt auf den Ausgleich, kam jedoch nur selten über gute Ansätze hinaus und konnte sich nicht belohnen. In der Schlussphase konnten die Pfälzer das Spiel beruhigen und brachten den Sieg letztlich sicher über die Zeit. 

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Es bleibt beim 1:0 - Abpfiff auf dem Betzenberg!

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Bei einer Flanke von links kommt der einlaufende Kleinhansl nach einem leichten Schubser am Elfmeterpunkt zu Fall, ohnehin kam Kleinhansl aber deutlich aus dem Abseits. 

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Nach einem Doppelpass mit Dardari wird Srbeny links im Strafraum abgegrätscht und holt immerhin noch eine Ecke heraus, die jedoch nichts einbringt. 

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Es riecht stark nach einem Heimsieg auf dem Betzenberg. Das Kleeblatt kommt einfach nicht in Abschlusspositionen, immerhin strahlt Lautern in diesen Schlussminuten Souveränität aus.

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Auch Torsten Lieberknecht schöpft sein Wechselkontingent jetzt aus und wirft nochmal Kleinhansl für Skyttä rein. 

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Der Spielvereinigung bleibt nur noch die Nachspielzeit: sechs Minuten. 

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Heiko Vogel wechselt nochmal und bringt auf der rechten Außenbahn Reich positionsgetreu für Dehm.

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Das Kleeblatt kommt derzeit nicht über Ballgeschiebe im Mittelfeld hinaus. Als letztes Mittel dürfte gleich die Brechstange ausgepackt werden. 

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In den letzten Minuten hält der FCK die Gäste in Schach. Fürth tut sich schwer und kann keinen Druck entfachen. 

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Rasmussen hat in einem Luftzweikampf mit Futkeu einen abbekommen. Nach einer kurzen Behandlungspause geht es für den Dänen aber schnell wieder weiter.

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Bei einem langen Diagonalball verliert Asta seinen Gegenspieler im Strafraum aus den Augen und hat Glück, dass Dardari die aufsetzende Kugel von der linken Fünfergrenze per Kopf direkt in die Arme von Krahl legt. 

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Zudem kommt Winter-Neuzugang Varela für Keller ins Spiel. 

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Doppelwechsel aufseiten der Mittelfranken: Srbeny ersetzt im Angriff den guten Ltaief. 

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Das war jetzt mal gut gespielt! Skyttä steckt rechts in den Strafraum für Sahin durch, der per Hacke auf den durchgelaufenen Finnen zurücklegt. Halbrechts vor dem Fünfer will Skyttä den Ball auf das linke Eck schieben, Ziereis steht aber direkt davor und kann blocken. 

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Und natürlich muss das Kleeblatt jetzt ins Risiko gehen, womit sich zunehmend Freiräume für die Hausherren ergeben.

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Die Chance zur Vorentscheidung! Asta erläuft den Ball vor der rechten Grundlinie und flankt nach innen, wo der Ball etwas glücklich hinter den zweiten Pfosten durchrutscht. Dort lauert Haas und jagt die Kugel aus halblinken sieben Metern und spitzem Winkel an den linken Pfosten. 

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Zumindest werden die Roten Teufel wieder etwas aktiver. Im zweiten Durchgang zählen wir fast 70 Prozent Ballbesitz für das Kleeblatt, das sich mit Ausnahme vereinzelter vermeidbarer Fehler in der Defensive heute nicht viel vorwerfen kann. 

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Durch die schwache Auswärtsbilanz stehen die Pfälzer zu Hause umso mehr unter Druck. 22 der bisherigen 31 Punkte holte Kaiserslautern bislang auf dem Betze, den einen von erst zwei Auswärtssiegen feierte man in Fürth.

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Immerhin mal wieder ein offensives Lebenszeichen der Pfälzer. Skyttä wird auf dem linken Flügel in Szene gesetzt und gibt flach nach innen, wo der Ball durchrutscht und letztlich von Hrgota abgefangen wird. 

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Heiko Vogel wechselt zum zweiten Mal und bringt den deutlich offensiveren Dardari für Arifi ins Spiel. 

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Mit seiner seitlichen Grätsche gegen Skyttä ist Will deutlich zu spät dran und sieht dafür Gelb.

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Das Kleeblatt hätte sich den Ausgleich inzwischen verdient. Lauten ist viel zu passiv und verzeichnete seinen bislang einzigen Abschluss nach der Pause in der 55. Minute durch Bassette - ein Zufallsprodukt nach einem langen Ball.

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Zu guter Letzt macht Kapitän Ritter für den schnellen Redondo Platz.

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Weiter gehts mit Hanslik, der im Sturm für den glücklosen Bassette übernimmt. 

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Dreifachwechsel aufseiten der Pfälzer: Angefangen mit Ex-Fürther Asta, der Joly positionsgetreu auf der rechten Schiene ersetzt.

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Erneut Hrgota, der sich zentral vor dem Strafraum nach einem Zuspiel von Will aufdrehen darf. Sein Versuch aus 18 Metern wird aber früh geblockt. 

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Krahl schaut nur hinterher, aber das Aluminium verhindert den Ausgleich! An der rechten Sechzehnergrenze legt sich Hrgota den Ball an Robinson nach innen vorbei und jagt ihn halbrechts von der Strafraumkante an das linke Lattenkreuz. Das wäre sonst ein absolutes Traumtor gewesen. 

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Keller hat viel Platz über links und dringt im Tempodribbling in den Strafraum ein. Dort sucht er das Eins gegen Eins mit Sirch, schlägt einen schnellen Haken und zieht zur Grundlinie. Sirch bleibt aber dran und kann praktisch auf der Grundlinie noch vor Krahl blocken. 

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Das Spiel bleibt ziemlich wild und knüpft an den ersten Durchgang an. Hier liegt jederzeit etwas in der Luft, und zwar auf beiden Seiten.

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Nach einer Fürther Ecke bleiben die Gäste im Strafraum mit etwas Glück am Ball. Hrgota bringt sich auf engstem Raum mit einer feinen Bewegung in Abschlussposition, seinen Versuch aus 14 Metern kann Sirch aber blocken.

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Das dritte dicke Ding für Bassette! Bei einem langen Ball steht Ziereis eigentlich richtig, der Verteidiger rutscht am Sechzehner aber weg und lädt dadurch Bassette ein. Frei vor Prüfrock schließt der Belgier aus der Drehung ab, trifft den Ball dabei nicht richtig und verfehlt das Tor fast schon kläglich. 

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Die nächste Verwarnung: Auf der Gegenseite kommt Münz in der gegnerischen Hälfte zu spät gegen Skyttä, dabei räumt er den Finnen voll ab und muss fortan ebenfalls aufpassen.

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Mit gestrecktem Bein voraus geht Kim im Mittelfeld zu großes Risiko und sieht für sein Tackling gegen Ltaief Gelb. 

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Mit Ansicht der Bilder nimmt Tobias Reichel das Tor zurück und entscheidet stattdessen auf Foulspiel von Hrgota. Beim Nachsetzen hatte Hrgota den Torwart im Bodenkampf sogar leicht am Unterarm getroffen, womit es beim 1:0 bleibt.

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Direkt im Anschluss meldet sich aber der VAR und bittet Schiedsrichter Tobias Reichel an den Monitor. Wie bereits angedeutet, geht es um den Zweikampf zwischen Hrgota und Krahl. 

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Was für ein Traumtor, das Kleeblatt gleich aus! Links vom Sechzehner steckt Keller zunächst auf Hrgota durch, der am Fünfer nach einem Haken gegen Joly wegrutscht. Krahl geht mit beiden Händen zum Ball und gleich dürfte sich noch die Frage stellen, ob er ihn hier bereits sicher hatte. Durch das Nachsetzen von Hrgota wird die Kugel jedenfalls wieder frei und der Befreiungsschlag von Sirch gerät zu kurz. Will fängt den Ball in der Luft ab und jagt ihn aus halblinken 21 Metern per Dropkick stramm und platziert halbhoch ins rechte Eck.

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Lautern kommt dagegen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

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Heiko Vogel hat die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel genutzt: In der Dreierkette übernimmt Ziereis positionsgetreu für den gelbverwarnten Bjarnason.

Zwar ging der FCK in der 10. Minute nach einer Ecke durch Sahin in Führung, doch waren die Pfälzer in der Anfangsphase hinten enorm verunsichert und leisteten sich immer wieder einfache Ballverluste. Bereits in der 26. Minute brachte Lieberknecht Kim für Chernev, wodurch es etwas besser wurde. In einem offenen und fehlergeprägten Spiel hatten beide Mannschaften Chancen, Lautern verzeichnete bei 5:11 Abschlüssen die größere Chancenqualität und hätte eigentlich durch Bassette nachlegen müssen, der frei vor Prüfrock gleich zweimal leichtfertig vergab.

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Nur eine Minute wurde nachgespielt, Halbzeit auf dem Betze.

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Bjarnason hält Bassette vor der Mittellinie am Trikot fest und hindert den Belgier daran, sich aufzudrehen. Für dieses taktische Foul sieht der Isländer Gelb.

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Aus dem rechten Halbfeld löffelt Sirch den Ball an den Elfmeterpunkt, wo Joly überraschend frei zum Kopfball kommt. Dass der Franzose aber wahrlich kein Kopfballungeheuer ist, macht er in dieser Szene deutlich und setzt den Ball klar links vorbei.

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Feiner Steckpass von Hrgota, der links im Strafraum den eingestarteten Keller bedient. Keller legt aus vollem Lauf quer, im Zentrum fehlt es jedoch an einem Abnehmer. Keine Zweifel, hier hätte Keller in halblinker Position selbst abschließen müssen. 

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Links im Strafraum hält Keller drauf, sein Versuch wird abgefälscht und mutiert dadurch zum Querschlager. Im Gewühl kann Futkeu den Ball am Fünfer festmachen und legt auf Dehm zurück, der im Strafraumeck direkt abschließt und den Ball über das Tor jagt. 

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Gut und gerne hätten hier schon zwei oder drei Tore fallen können. Beide Mannschaften stehen hinten alles andere als sicher, Fürth spielt seine Umschaltchancen aber einfach nicht gut aus. 

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Urplötzlich hebelt ein langer Ball über rechts die gesamte Defensive der Mittelfranken aus. Schon wieder ist Bassette frei durch schließt auf Höhe des rechten Fünferecks aus sieben Metern ab. Dabei will der Belgier den Ball gen langes Eck schieben, doch Prüfrock bleibt lange stehen und pariert gut mit dem Fuß.

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Weiterhin prägen unzählige Ballverluste das Bild dieses Spiels. Robinson agiert diesmal im Mittelfeld zu sorglos und verliert den Ball an Futkeu, der damit die nächste Umschaltchance einleitet. Futkeu bedient Ltaief, der über halblinks an den Sechzehner dribbelt und es mit einem halbhohen Schlenzer versucht. Der Schuss ist jedoch zu unplatziert und wird im rechten Eck durch Krahl zur Seite entschärft.

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Eine Flanke von rechts legt Bassette per Kopf an den Elfmeterpunkt zurück, wo Skyttä zu Fall kommt und Elfmeter fordert. Von der Seite trifft Arifi den Finnen in der Luft durchaus am Fuß, ohne die große Intensität dahinter winkt Tobias Reichel aber direkt ab. 

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Bei einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld verlängert Futkeu den Ball per Hinterkopf im hohen Bogen auf das Tor, wo Krahl sicher zupackt. 

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Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltet das Kleeblatt in einer Vier-gegen-Vier-Situation um. Ltaief treibt das Leder durch das Zentrum nach vorne und nimmt links im Strafraum Futkeu mit. Futkeu will sich den Ball auf den rechten Fuß legen und wird nach seiner Abkappbewegung früh geblockt. 

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An Effizienz mangelt es beiden Mannschaften in dieser Saison eigentlich nicht. Nur der Tabellenführer aus Darmstadt kommt auf eine bessere Chancenverwertung (13,8 Prozent) als Fürth (13,5) und der FCK (12,4).

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Das muss das 2:0 sein! Im linken Halbfeld verstolpert Münz den Ball unter Druck an Skyttä, der direkt auf Bassette weiterleitet. Im Rücken der Abwehr bricht Bassette durch, läuft alleine auf Prüfrock zu und schiebt den Ball links vom Elfmeterpunkt flach am rechten Pfosten vorbei. 

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Das kommt nicht überraschend, Lautern ist hinten völlig verunsichert. Lieberknecht wechselt zum ersten Mal und bringt Kim für Chernev ins Spiel.

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Jetzt können die Hausherren mal umschalten. Auf der rechten Seite hat Sirch viel Grün vor sich und lässt Will stehen. Nahe dem rechten Sechzehnereck spielt Sirch aber zu schwach nach innen, wo Dehm einrückt und klären kann.

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Was ist denn mit Lautern los? Nach einer eigentlich geklärten Ecke schenkt Sahin den Ball im Strafraum wieder an Keller her, der im linken Strafraumeck zu überhastet abschließt und den Ball über das Tor jagt. 

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Die nächste Gelegenheit für Fürth, und schon wieder geht dem Ganzen ein leichtfertiger Ballverlust in Reihen der Hausherren voraus. Diesmal macht es Ltaief selbst und schießt aus halblinken 20 Metern auf das untere linke Eck. Krahl ist aber schnell unten und entschärft sicher zur Seite.

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Gute Chance! Nach einem leichtfertigen Ballverlust der Hausherren auf Höhe der Mittellinie kann das Kleeblatt aussichtsreich in einer Drei-gegen-Drei-Situation umschalten. Hrgota schiebt an und nimmt Ltaief mit, der halblinks am Sechzehner für Hrgota zurücklegt. Aus zentralen 17 Metern schließt der Schwede direkt mit der Innenseite ab und verfehlt das untere rechte Eck knapp.

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Links nach der Mittellinie zieht Chernev Hrgota von hinten zu Boden und schießt nach ertöntem Pfiff auch noch den Ball weg. Der Innenverteidiger sieht dafür die erste Gelbe Karte in diesem Spiel.

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Nach einem Einwurf verschaffen sich die Pfälzer auf der rechten Seite etwas Platz, die Flanke findet im Strafraum auch Haas, der jedoch keinen Druck hinter den Ball bekommt. So ist der Kopfballaufsetzer harmlos und sichere Beute für Prüfrock.

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Die Hausherren kombinieren sich gut durch das Zentrum, ehe aus dem Halbfeld der Steckpass an den Sechzehner folgt. Joly setzt sich im Laufduell mit Keller sehr robust durch, Prüfrock hat jedoch gut aufgepasst und kann klären. 

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Für das Kleeblatt war es bereits das neunte Gegentor in dieser Saison in der Anfangsviertelstunde. Und vor allem schon das elfte Gegentor nach einer Ecke. 

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Tooor! KAISERSLAUTERN - Fürth 1:0. Aus dieser Ecke resultiert die frühe FCK-Führung! Bei der Skyttä-Hereingabe von rechts ist Prüfrock im Torraum zur Stelle und befördert den Ball mit einer Faust zentral Richtung Strafraumkante. Dort lauert Sahin 15 Meter vor dem Tor und köpft den Ball direkt im hohen Bogen über Prüfrock und Bjarnason auf der Linie hinweg ins rechte Eck. Einen Vorwurf kann man Prüfrock bei der Faustabwehr nicht machen, den trifft Sahin zu seinem zweiten Saisontor einfach perfekt. 

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Ritter kann einen langen Ball am Sechzehner kontrollieren, wird dann aber von Bjarnason als letzter Mann gestört, der die Kugel von hinten anspruchsvoll zurück Richtung Prüfrock spitzelt. Prüfrock will einen strafbaren Rückpass vermeiden und klärt sehenswert per Flugkopfball zur Ecke. 

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Aus dem linken Halbfeld serviert Ritter eine Freistoßflanke mit viel Schnitt zentral an den Fünfer, wo das Kleeblatt die Lufthoheit behält und klären kann.

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Großchance für das Kleeblatt! Chernev leistet sich im Aufbau einen dicken Aussetzer und spielt einen viel zu kurzen Rückpass Futkeu direkt in die Füße. So taucht Futkeu alleine links im Strafraum auf, wo Krahl schnell rauskommt und den spitzen Winkel zusätzlich verkürzt. Aus 14 Metern versucht es Futkeu mit einem Heber gen langes Eck, trifft den Ball dabei nicht sauber und verfehlt das Tor deutlich.

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Und der steht heute natürlich ganz besonders im Fokus: FCK-Leihgabe Elvedi bleibt im Laufduell mit Haas dran und kann auf dem rechten Flügel sauber klären.

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Vor dem jüngsten Spiel gegen Magdeburg war das Kleeblatt ligaweit die einzige Mannschaft, die noch kein Tor nach einer Ecke erzielt hatte. Seit dem Spiel gegen Magdeburg ist Fürth die erste Mannschaft, die seit detaillierter Datenerfassung zur Saison 2006/07 drei Tore nach Ecken in einem Zweitligaspiel erzielt hat.

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Bei der fälligen Hereingabe von links läuft Arifi von hinten ein und setzt seinen Kopfball aus nicht einfachem Winkel halblinks am Fünfer am kurzen Pfosten vorbei.

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Nach nicht einmal 20 Sekunden wird Ltaief aufseiten der Fürther aus der zweiten Reihe geblockt und holt damit immerhin die erste Ecke heraus. 

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Wir wären so weit, Fürth hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Tobias Reichel, der dabei von Christian Bandurski und Marcel Unger an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Cristian Ballweg, vor den Bildschirmen bilden Daniel Siebert und Dr. Riem Hussein das VAR-Duo.

Im Hinspiel zwischen Lautern und Fürth wurde im Übrigen Geschichte geschrieben. Nach einer Notbremse sah Fürths König nach nur 27 Sekunden glatt Rot und stellte damit einen neuen Rekord für den schnellsten Platzverweis in der Zweitliga-Historie auf. Die Überzahl wusste der FCK auszunutzen und gewann letztlich souverän 3:0. In der 2. Runde des DFB-Pokals hatte Lautern im Ronhof erneut das bessere Ende für sich (1:0) und ist seit vier Pflichtspielen gegen Fürth bei zuletzt drei Siegen in Folge ungeschlagen.

Ähnlich harsche Worte fielen nach Lauterns Niederlage in Darmstadt, Torwart Krahl bezeichnete die Leistung trotz einer Reaktion nach der Pause als "bodenlose Frechheit". Im ersten Durchgang ließen die Pfälzer jegliche Basics vermissen und gingen nach der 1:3-Heimnierderlage gegen Elversberg zum zweiten Mal in Folge leer aus. Auch die taktische Ausrichtung warf Fragen auf und lässt den Druck auf Torsten Lieberknecht steigen. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Spielen (2U, 3N) ist jedenfalls zu wenig.

Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. Beim 2:1 in Kiel feierte das Kleeblatt vor zwei Wochen im sechsten Spiel unter Heiko Vogel den ersten Sieg (3U, 2N) und schöpfte neue Hoffnung aus einer stabilen Defensivleistung. Und dann kam Magdeburg. Nach 33 Minuten lagen desolate Fürther 1:5 hinten und machten ihrem Ruf als Schießbude der Liga mit 52 Gegentoren in nur 21 Spielen alle Ehre. Heiko Vogel sah "ein Totalversagen von allen - vielleicht auch von mir". Immerhin bewies man in der Folge Moral und kam noch bis auf 4:5 heran.

Vergangene Woche zählten beide Teams zu den großen Verlierern des Spieltages, umso mehr stehen Lautern und Fürth heute unter Zugzwang. Und nicht nur unter Zugzwang, sondern auch mit dem Rücken zur Wand. Wollen die Pfälzer doch noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, sind acht Punkte hinter dem Relegationsplatz auf Platz 7 keine Ausrutscher mehr erlaubt. Derweil kämpft das Kleeblatt im Abstiegskampf längst nur noch ums nackte Überleben und liegt als Schlusslicht vier Zähler hinter dem Relegationsrang.

Vergangene Woche war das Kleeblatt Teil eines verrückten Neun-Tore-Spektakels und unterlag zu Hause im Kellerduell gegen den FC Magdeburg verdient mit 4:5. Heiko Vogel nimmt heute zwei Wechsel an seiner Startelf vor: Angefangen direkt im Tor, wo Prüfrock Schlieck ersetzen muss, der im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkelbereich erlitt und mehrere Wochen ausfällt. Außerdem erhält Futkeu in der Offensive den Vorzug vor Dardari (Bank). Bereits vor dem Ausfall von Torwart Schlieck war die personelle Lage in Fürth angespannt, vor allem der Ausfall von Topscorer Felix Klaus wiegt weiterhin schwer.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Fürth: Prüfrock - Elvedi, Bjarnason, Münz - Dehm, Arifi, Will, Keller - Hrgota - Futkeu, Ltaief.

Im Auswärtsspiel gegen Darmstadt waren die Pfälzer letzte Woche in der ersten Halbzeit gefühlt gar nicht auf dem Platz und verloren am Ende deutlich 0:4. Im Vergleich dazu nimmt Torsten Lieberknecht heute drei personelle Änderungen vor: Während Kunze in Darmstadt bereits seine zehnte  Gelbe Karte sah und gesperrt fehlt, kehrt für ihn Robinson nach einer abgesessenen Rotsperre in die Startelf zurück. Zudem beginnen Ritter und Bassette für Gyamfi (nicht im Kader) und Hanslik (Bank).

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Krahl - Chernev, Sirch, Rasmussen - Joly, Sahin, Robinson, Haas - Skyttä, Ritter - Bassette. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 22. Spieltages zwischen Kaiserslautern und der SpVgg Greuther Fürth.