Inter Mailand - Bodo/Glimt; UEFA Champions League Knockout Play-offs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Inter Mailand - Bodo/Glimt. UEFA Champions League Knockout Play-offs.

Giuseppe MeazzaZuschauer70.441.

Inter Mailand 1

  • A Bastoni (76. minute)

Bodo/Glimt 2

  • J Hauge (58. minute)
  • H Evjen (72. minute)

2-5

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Königsklasse und den verbliebenen vier Playoff-Rückspielen geht es bei uns morgen Abend wieder weiter, wenn zunächst ab 18:45 Uhr der BVB mit einem 2:0-Vorsprung bei Atalanta Bergamo zu Gast ist. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

Bis dahin hat dann auch die neue Saison in Norwegen begonnen - für Bodö/Glimt am 6. März mit dem Pokalspiel gegen Molde. Inter hingegen muss sich nach dieser herben Enttäuschung fortan auf die nationalen Wettbewerbe beschränken und empfängt am Samstag in der Serie A den CFC Genua.  

Wie geht es in der Champions League für Bodö/Glimt weiter? Die genauen Achtelfinal-Paarungen werden diesen Freitag in Nyon ausgelost, Bodö kann dabei entweder auf Manchester City oder Sporting treffen. Die Hinspiele finden am 10. und 11. März statt, die Rückspiele dann eine Woche später. Als ungesetzte Mannschaft wird Bodö das Rückspiel auswärts bestreiten.

Bodö/Glimt schreibt das Märchen dieser Champions-League-Saison und ist noch lange nicht am Ende. Nach dem 3:1 im Hinspiel schlagen die Norweger den haushohen Favoriten Inter Mailand auch im San Siro 2:1 und ziehen völlig verdient ins Achtelfinale ein. Trotz 30:7 Abschlüssen hielt Bodö die Italiener mit einer geschlossenen Defensivleistung vor allem aus dem Spiel heraus über weite Strecken in Schach und setzte nach der Pause zwei vorentscheidende Nadelstiche. Im letzten Drittel war Inter auch heute ohne den nötigen Punch einfach nicht zwingend genug und erzielte nur noch den wertlosen Anschlusstreffer. 

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Abpfiff im San Siro - der Vorjahresfinalist ist raus, Bodö/Glimt steht im Achtelfinale! 

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Nach einer Kopfballverlängerung von Thuram setzt Bonny seinen Volleyversuch links im Strafraum deutlich am Tor vorbei, ohnehin kam er dabei aus dem Abseits.

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Drei Minuten werden nachgespielt.

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Bodö lässt sich die Butter hier nicht mehr vom Brot nehmen, was inzwischen auch Inter akzeptiert hat. Das Spiel plätschert dem Ende entgegen. 

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Nach wie vor wirken die Angriffsbemühungen der Nerazzurri zu statisch. Ohnehin hilft jetzt nur noch die Brechstange, wobei sich dieses Bodö/Glimt in den Schlussminuten keine drei Gegentore mehr fangen wird.

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Vierter Wechsel bei Bodö/Glimt: Björkan macht für Aleesami Platz.

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Der Anschlusstreffer hat vorerst nichts am Spiel verändert. Inter wird einfach nicht zwingend genug, Bodö zeigt sich unbeeindruckt und verteidigt diszipliniert.

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Auf der Gegenseite zieht Kjetil Knutsen seinen dritten Joker und nimmt Evjen für Saltnes vom Feld. 

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Außerdem macht Bisseck für Dumfries Platz.

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Doppelwechsel aufseiten der Italiener: Carlos Augusto ersetzt Dimarco auf der rechten Schiene.

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Inter wirft jetzt natürlich zunehmend alles nach vorne. Für eine Verlängerung bräuchten die Mailänder noch drei Tore.

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Zudem macht Helmersen für Högh Platz.

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Nach dem Gegentor wechselt Kjetil Knutsen doppelt und bringt zunächst Määttä für Blomberg.

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Tooor! INTER MAILAND - Bodö/Glimt 1:2. Nach der fälligen Ecke stochert sich Inter doch noch irgendwie zu diesem Anschlusstreffer. Dimarco serviert von rechts an den ersten Pfosten, wo Thuram hochsteigt und auf das lange Eck köpft. Weil der Ball aber knapp vorbeigehen würde, hält Bonny unmittelbar vor der Linie das lange Bein rein und schafft es tatsächlich nicht, den Ball über die Linie zu drücken. Stattdessen legt er ungewollt wieder an den rechten Pfosten quer, wo Bastoni das Leder aus drei Metern mit dem Knie auf das Tor befördert. Torwart Haikin steht dabei im Tor und fängt den Ball ab, doch hat dieser bereits die Linie überschritten.

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Vorlage Ange-Yoan Bonny

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Es soll einfach nicht sein für die Nerazzurri! Dimarco flankt von links hinter den zweiten Pfosten, wo Bisseck per Kopf gut für Diouf zurücklegt. Halbrechts vor dem Fünfer könnte die Position kaum besser sein, doch Diouf schlägt am Ball vorbei. Dahinter wird auch noch Sucic aus elf Metern geblockt. 

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Ein weiterer Nachweis dafür, wie schnörkellos die Norweger ihre Angriffe ausspielen, wenn man ihnen etwas Plätz lässt. Ganz nebenbei steht Unterschiedsspieler Jens Petter Hauge bei jetzt sechs Toren und einer Vorlage in dieser CL-Saison. 

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Tooor! Inter Mailand - BODÖ/GLIMT 0:2. Die Sensation ist zum Greifen nah, Bodö legt nach! Kurz nach der Mittellinie verlagert Evjen das Spiel auf die rechte Seite und rückt im Zentrum direkt nach. Hauge wird nicht angegriffen, wartet im rechten Halbfeld bewusst kurz ab und hebt den Ball dann butterweich mit viel Effet wieder in den Lauf von Evjen. Im Rücken der Abwehr nimmt Evjen den Ball an der Strafraumkante klasse mit und jagt ihn aus halbrechten zehn Metern mit dem zweiten Kontakt als Halbvolley platziert ins untere linke Eck.

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Vorlage Jens Petter Hauge

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Bonny bekommt den Ball links in den Strafraum durchgesteckt, lässt dort Sjövold an der Grundlinie mit einem Haken aussteigen und legt auf Dimarco zurück, der nahe dem linken Fünfereck direkt abschließt und die Kugel über das Tor jagt.

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Fast der Ausgleich! Nach einer zunächst geklärten Ecke bleibt Inter dran. Barella chippt den Ball in den Lauf von Dimarco, der im Strafraum vor der rechten Grundlinie mit Übersicht scharf in den Rückraum spielt. Auf Höhe des ersten Pfostens schließt Akanji direkt ab und trifft aus sieben Metern den linken Pfosten. Nach dem Abpraller baggert Haikin den Ball zu Thuram, der mit dem Rücken zum Tor nichts mehr ausrichten kann.

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Gundersen zieht Esposito im Halbfeld zu Boden und sieht für dieses taktische Foul die erste Gelbe Karte an diesem Abend. 

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Bei einer Dimarco-Ecke von der linken Seite schraubt sich Akanji sechs Meter vor dem Tor hoch und drückt den Ball auf das linke Eck. Dort steht Högh vor der Linie richtig und schlägt den Ball sicher weg. Ansonsten hätte auch noch Torwart Haikin eingreifen können.

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Die ersten Wechsel bei den Hausherren waren jetzt fast schon überfällig. Nach dem Gegentor wirkt Inter geschockt und zeigt bislang keine Reaktion. Stattdessen erabeiten sich die Norweger ihre erste Ecke, nach der Hauge aus dem Rückraum deutlich verzieht. 

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Zu guter Letzt wird Luis Henrique durch Diouf ersetzt.

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Weiter gehts mit Sucic, der im zentralen Mittelfeld Zielinski ersetzt.

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Dreifachwechsel aufseiten der Italiener: Bonny kommt zunächst für Frattesi.

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Gleich nochmal Bodö! Nach einem Doppelpass mit Fet schlägt Sjövold den Ball aus dem rechten Halbfeld an Akanji vorbei zentral an die Strafraumkante, wo Hauge aus vollem Lauf zu überhastet abschließt und den Ball direkt in die Arme von Sommer setzt.

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Bereits im Hinspiel präsentierte sich Bodö eiskalt, aber das war natürlich ein dicker Aussetzer von Akanji. Zur Erinnerung: Für die Verlängerung bräuchte Inter jetzt drei Tore.

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Tooor! Inter Mailand - BODÖ/GLIMT 0:1. Jens Petter Hauge stößt die Tür zum Achtelfinale für Bodö weit auf! Aber was macht denn Akanji in dieser Szene? Im Aufbau schiebt der Schweizer zunächst an, um dann vor dem Sechzehner wieder abzudrehen und unter Druck einen viel zu kurzen Rückpass zu spielen. Blomberg spritzt mühelos dazwischen und scheitert aus elf Metern zunächst noch im Eins gegen Eins an Sommer. Der Abpraller landet jedoch genau beim mitgelaufenen Hauge, der aus fünf Metern locker abstaubt.

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Nach dem Zusammenprall mit Blomberg wirkt Akanji also wieder mit und spielt seitdem mit einem Turban weiter.  

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Bei der fälligen Dimarco-Ecke von links kommt Akanji aus acht Metern zum Kopfball und trifft Svjövold an der Hand. Der Arm befindet sich aber angelehnt am Körper, zumal Sjövold die Hand aus dieser kurzen Distanz auch gar nicht mehr wegziehen kann. Zu Recht lässt Schiedsrichter Hernandez laufen.

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Die Norweger leisten sich ihren ersten vermeidbaren Fehler, nach einem Fehlpass im Aufbau hat Thuram plötzlich viel Grün vor sich. Über halblinks dringt der Franzose in den Strafraum ein, Björtuft bleibt aber dran und kann den Schuss aus elf Metern blocken. 

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Nach einer Seitenverlagerung hat Dimarco viel Platz und flankt aus dem linken Halbfeld hinter den zweiten Pfosten. Zwar erwischt Frattesi den Ball bei seinem Seitfallzieher nicht sauber, doch segelt die Kugel quer durch den Torraum gefährlich an den langen Pfosten. Björtuft ist dort im letzten Moment vor Thuram zur Stelle und kann klären.

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Bei einem Zweikampf mit Blomberg hat Akanji den Hinterkopf seines Gegenspielers unglücklich im Gesicht abbekommen und sich dabei eine Platzwunde über dem Auge zugezogen. Der Schweizer muss am Seitenrand behandelt werden. 

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Barella zieht von links nach innen und legt auf Bastoni zurück, der den Ball halblinks vor dem Sechzehner an den zweiten Pfosten löffelt. Frattesi kann dort nur unter Bedrängnis köpfen und setzt den Ball deutlich über das Tor.

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Den fälligen Freistoß dreht Dimarco über die Mauer und visiert dabei das rechte Eck an. Haikin ist aber zur Stelle und begräbt den Ball mühelos in seinen Armen.

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Zielinski spritzt an der Mittellinie dazwischen und hebt das Leder nach seiner Balleroberung in die Tiefe. Dimarco wird von Björtuft gefoult und holt zumindest einen Freistoß aus 25 Metern halbrechter Position heraus.

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Beide Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft. 

Viel Aufwand, wenig Ertrag - so lässt sich der torlose erste Durchgang aus Sicht von Inter zusammenfassen. Zwar lassen die Statistiken in Form von 74 Prozent Ballbesitz sowie 12:1 Abschlüssen einen echten Sturmlauf der Italiener vermuten, doch waren wirklich klare Chancen bislang Mangelware. Offensiv fand Bodö/Glimt bislang kaum statt, dafür machen die Norweger ihre Sache im Verbund defensiv sehr diszipliniert und konnten ihren Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel bislang relativ souverän halten.

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Halbzeit im San Siro. 

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Inter setzt sich nochmal tief in der gegnerischen Hälfte fest, eine Minute wird gleich noch nachgespielt.

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Högh spielt im eigenen Strafraum klar den Ball, einen Elfmeter gibt es für Barella dafür nicht. Zwar bleibt Inter nach kurzem Durcheinander am Ball, doch verzieht Dimarco nach Thuram-Ablage aus zwölf Metern per Volley deutlich. 

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Dimarco serviert eine Ecke von rechts mit Zug an den zweiten Pfosten, wo Haikin im Torraum zur Stelle ist und mit einer Faust sicher klären kann.

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Inzwischen laufen auch schon die letzten fünf Minuten im ersten Durchgang. Die Norweger halten ihren Gegner in diesen Minuten wieder weiter vom eigenen Tor fern und halten sich nach wie vor schadlos. 

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Spätestens im letzten Drittel tut sich Inter noch schwer. Ohne die nötige Präzision kommen die Hausherren zumeist nicht über Ansätze und Halbchancen hinaus.

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Da ist der erste Abschluss für Bodö/Glimt. Hauge zieht im Tempodribbling von links nach innen und verlagert halbrechts vor den Sechzehner, wo der nachrückende Sjövold direkt an den Elfmeterpunkt flankt. Blomberg kommt zum Kopfball, den Sommer ohne den nötigen Druck dahinter im linken Eck sicher parieren kann. 

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Inzwischen zählen wir 10:0 Abschlüsse für Inter. Zwar sind die Italiener klar tonangebend und bemüht, doch ist die Qualität der Chancen bei einem xG-Wert von 0,49 noch überschaubar.

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Guter Versuch! Zielinski legt sich den Ball an gleich zwei Gegenspielern vorbei, tunnelt dabei sogar Fet und hält aus halblinken 19 Metern ansatzlos drauf. Haikin macht sich lang, muss letztlich aber nicht eingreifen. Der stramme Schuss zieht knapp am langen Pfosten vorbei.

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Bei einem schnellen Angriff der Hausherren spielt Dimarco vom linken Flügel flach in den Strafraum, wo Barella zu seiner Rechten für Esposito ablegt. Nahe dem rechten Fünfereck hält Esposito drauf und bleibt an Björkan hängen. 

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Inter hält die Schlagzahl hoch. Luis Henrique legt für Barella ab, der von rechts halbhoch in die Mitte flankt. Zwar wirft sich Esposito der Hereingabe gut entgegen, doch setzt er seinen technisch zu anspruchsvollen Kopfball unter Bedrängnis von gleich zwei Verteidigern über das Tor. 

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Die bislang beste Chance für Inter! Eine Ecke von der rechten Seite zieht Dimarco mit viel Zug an den ersten Pfosten, wo sich Frattesi vor Högh hochschraubt und den Ball aus fünf Metern wuchtig auf das Tor köpft. Im kurzen Eck steht Haikin aber richtig, dabei reißt er beide Hände reflexartig von den Körper und lenkt den Ball um den rechten Pfosten. 

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Bisseck schaltet sich mit nach vorne ein und kann sich rechts am Sechzehner zu einfach gegen Hauge aufdrehen. Vor der Grundlinie findet seine Ablage an den Fünfer keinen Abnehmer, im Rückraum bleibt Inter aber am Ball. Eine Flanke von rechts kann Blomberg nicht entscheidend klären, produziert damit eher einen Querschläger. So darf Dimarco links im Strafraum aus spitzem Winkel abschließen und trifft nur das Außennetz.

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Eine Ecke von der linken Seite serviert Zielinski mit Schnitt hoch an den ersten Pfosten, wo sich Bastoni hochschraubt und seinen Kopfball gut einen halben Meter über das Tor setzt.

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Vieles geht aufseiten der Mailänder bislang über Dimarco und seine linke Seite. Durch eine gute Raumaufteilung der Norweger im eigenen Sechzehner verpuffen die meisten Hereingaben von Dimarco jedoch.

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Einen langen Ball kratzt die Dimarco auf dem linken Flügel aus vollem Lauf von der Grundlinie noch nach innen. Haikin ist aber auf dem Posten und packt mühelos am ersten Pfosten zu. 

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Dimarco steckt von links für den durchgelaufenen Frattesi durch, der im Strafraum fast stolpert und dadurch abdrehen muss. Zwar legt Frattesi nochmal ab, doch ist die Flanke von Dimarco zu hoch angesetzt und findet am zweiten Pfosten keinen Abnehmer.

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Inter kommt gut in dieses Spiel und bleibt am Drücker. Die Gäste aus Norwegen lauern natürlich auf Umschaltmomente, kommen bislang aber noch nicht über Ansätze hinaus und werden immer mehr nach hinten gedrückt.

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Thuram erläuft einen langen Ball auf dem linken Flügel und sucht das Eins gegen Eins mit Sjövold. Der Franzose kappt dabei zur Mitte ab, zieht im Strafraum noch kurz nach innen und hält aus halblinken elf Metern drauf. Björtuft hält vor dem Torraum noch den Kopf hin und fälscht den Schuss knapp über das Tor ab.

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Nach einem tollen Steckpass von Zielinski taucht Thuram im Rücken der Abwehr frei vor Haikin auf und legt den Ball aus zentralen 13 Metern links am Tor vorbei. Thuram kam aber aus dem Abseits, ein Tor hätte demnach nicht gezählt.

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Zwar kommt Dimarco mit der fälligen Ecke von rechts zunächst nicht durch, doch behält Bastoni im Gewühl die Übersicht und legt nochmal auf Dimarco ab. Dimarco rückt dabei ein und schlenzt den Ball von der rechten Sechzehnergrenze direkt auf das Tor. Haikin ist ein erstes Mal gefordert und lenkt den zu zentralen Versuch mit einer Hand über die Latte.

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Einen tiefen Pass legt Thuram mit etwas Glück per Hacke in den Lauf von Frattesi ab, der über halbrechts in den Strafraum eindringt und mit seiner geblockten Hereingabe eine Ecke herausholt.

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Nach einer Seitenverlagerung auf den rechten Flügel hat Luis Henrique etwas Platz und flankt hoch an den Elfmeterpunkt. Zwar setzt sich Esposito im Luftduell durch, doch kann er seinen Kopfball nur im hohen Bogen und somit ungefährlich in die Arme von Haikin drücken. 

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Von der Mittellinie hebt Bastoni den Ball lang in den Lauf von Dimarco, der an der linken Grundlinie das Nachsehen gegen Sjövold hat - Abstoß Bodö.

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Erwartungsgemäß übernehmen die Italiener von Beginn an die Spielkontrolle. Bodö will sich aber nicht so einfach nach hinten drücken lassen und schiebt im Mittelfeld drauf. 

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Früh im Spiel hat Inter die erste gute Chance. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite legt Barella im Strafraum auf Dimarco zurück, der von links zentral an den Fünfer flankt. Dort schraubt sich Esposito vor Gundersen hoch und drückt seinen Kopfball knapp über das Tor.

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Wir wären so weit, Bodö hat angestoßen. 

Geleitet wird die Partie vom Spanier Alejandro Hernandez, der dabei von Jose Naranjo und Diego Sanchez Rojo an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Jose Luis Munuera, vor den Bildschirmen bilden Carlos del Cerro Grande und Guillermo Cuadra Fernandez das VAR-Duo.

In der K.o.-Phase der Champions League haben die Mailänder kein einziges ihrer bisherigen 52 Spiele mit einer Differenz von mindestens drei Toren gewonnen, mit zwei Toren Unterschied waren es immerhin sechs Siege. Bodö könnte heute die erste norwegische Mannschaft seit Lilleström in der Saison 1987/88 werden, die sich überhaupt in einer K.o.-Runde der Königsklasse durchsetzt. Auf den Sieger dieser Paarung würde im Achtelfinale entweder Manchester City oder Sporting Lissabon warten. 

Den Favoritenschreck hatte Inter im Hinspiel also keineswegs unterschätzt, offensiv fehlten aber schlicht die richtigen Mittel. Eigentlich ist die Form der Nerazzurri mit sieben Siegen aus den letzten acht Pflichtspielen alles andere als verkehrt, in der Serie A liegt man als Tabellenführer mit einem Polster von zehn Punkten klar auf Kurs Richtung Meisterschaft. Entsprechend forderte Cristian Chivu heute Selbstbewusstsein von seiner Mannschaft, zugleich müsse man geduldig bleiben und dürfe das Gleichgewicht nicht verlieren.

Während Mittelstürmer Högh letzte Woche drei Scorerpunkte sammelte (1T, 2V), erzielte Ex-Frankfurter Jens Petter Hauge bereits sein fünftes Tor in dieser CL-Saison. Ganz nebenbei hat Bodö im Hinspiel auch noch Geschichte geschrieben und als erstes norwegisches Team in der Königsklasse drei Spiele am Stück gewonnen. Der amtierende Vizemeister hatte den Sprung in die Playoffs erst durch einen sensationellen Endspurt in der Ligaphase auf den letzten Drücker geschafft und zuvor Man City (3:1) sowie Atletico (2:1) geschlagen.

Vor dem Playoff-Rückspiel gegen Underdog Bodö/Glimt steht Vorjahresfinalist Inter mit dem Rücken zur Wand. Das Hinspiel gewann Bodö 3:1 und zeigte dabei all das, was die Norweger auszeichnet. Mit einer unfassbar hohen Intensität wie Laufbereitschaft ließ man die Italiener zu keinem Zeitpunkt dem Spiel ihren Stempel aufdrücken und spulte am Ende fast neun Kilometer mehr als der Gegner ab. Zudem präsentierte sich Bodö kaltschnäuzig vor dem Tor und wird auch heute wieder seine Umschaltstärke ausspielen wollen.

In Norwegen beginnt die neue Saison erst in einigen Wochen, eine Generalprobe gab es für Bodö demnach nicht. Im Vergleich zum Hinspiel am vergangenen Mittwoch gegen Inter sieht Kjetil Knutsen keinen Grund für etwaige Wechsel und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf im gewohnten 4-3-3-System.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Norwegen: Haikin - Sjövold, Björtuft, Gundersen, Björkan - Evjen, Berg, Fet - Blomberg, Högh, Hauge.

Die Nerazzurri blicken auf eine geglückte Generalprobe für das heutige Rückspiel zurück und feierten am Samstag in der Serie A einen 2:0-Auswärtssieg gegen Kellerkind Lecce. Trainer Cristian Chivu tauscht seine Startelf heute auf zwei Positionen aus: In der Dreierkette erhält Akanji den Vorzug vor de Vrij, erwartungsgemäß beginnt auch Barella im zentralen Mittelfeld und verdrängt dafür Sucic auf die Bank. Kapitän Lautaro Martinez zog sich im Hinspiel letzte Woche eine Wadenverletzung zu und fällt aus.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Sommer - Bisseck, Akanji, Bastoni - Luis Henrique, Frattesi, Barella, Zielinski, Dimarco - Thuram, Esposito.

Herzlich willkommen zum Playoff-Rückspiel der Champions League zwischen Inter Mailand und Bodö/Glimt.